Normalerweise ist die Installation mit dem Installer die schnellste Methode. Damit ist auch sehr schnell raspiBackup in einer Standardinstallation per Befehlszeile zu installieren. Wer raspiBackup aber aus verschiedenen Gründen manuell installieren will findet im Folgenden die notwendigen Schritte:

Es gibt eine Betaversion von raspiBackup 0.6.4.3. Ein jeder ist eingeladen die Version zu testen und Probleme zu melden. Am liebsten im Github, gerne auch in Deutsch und ansonsten hier in einem Kommentar.

Auf den folgenden Seiten werden verschiedene Anwendungsbeispiele von raspiBackup sowie ihrer Konfiguration vorgestellt und erklärt. Sie sollen helfen aus der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten die Richtige zu finden oder das Beispiel dann noch den eigenen Ansprüchen entsprechend anzupassen. Eine Übersicht aller Optionen findet sich hier. Verschiedene Methoden ein Backup zu restoren sind hier beschrieben.

Alle Konfigurationen, die kein dd Backup benutzen sichern auch ein externes Rootfilesystem zusammen mit den SD Bootpartition. Wenn der USB Bootmode benutzt wird und keine SD Karte mehr benutzt wird wird auch die ganze Rootpartition gesichert.
 

Folgende Anwendungsbeispiele werden beschrieben:

1a. Ein Windowsbenutzer möchte seine Raspberry sichern und per windisk32imager auf Windows restoren können.

1b. Ein Windowsbenutzer hat eine 32GB SD Karte und benutzt nur 12GB davon die er aber auch nur sichern möchte

1c. Ein Windowsbenutzers möchte mit pishrink ein absolute minmales Image erstellen

2. Eine Raspberry soll möglichst schnell gesichert werden. Die Backuppartition ist ein per nfs gemountetes EXT4 Dateisystem welches von einer Synology zur Verfügung gestellt wird.

3. Eine Raspberry soll auf ein per Samba gemountetes Dateisystem gesichert werden, welches von einem Windowssystem zur Verfügung gestellt wird.

4. Es ist eine größere Änderung an der Raspberry beabsichtigt und verschiedene Zwischenstände sollen sicherheitshalber gesichert werden.

5. Ein NOOBS soll gesichert werden.

6.Eine Raspberry soll auf einen lokal angeschlossen USB Stick oder eine lokal angeschlossene USB Platte gesichert werden.

 

Benutzer von raspiBackup, die ein Trinkgeld gaben haben haben folgende Kommentare abgegeben:

 

Nicolas: Vielen Dank für RaspiBackup! Benutze Check_MK als Monitoring Lösung auf dem Raspi, und bin auf ein häufiges Vollsichern meiner SD-Karte angewiesen! Dein Script hat mir das nun automatisiert! 

Bernhard: Super netter, super kompetenter Service - vielen Dank.

Florian: Thank you for this great tool! It's very helpful and makes it easy to frequently backup your raspberry pi. Have a few drinks on me ;)

Hans-Jürgen: Ein tolles Tool. Vielen Dank!

Gerhard: Hallo Framp danke für das tolle Tool

Anonymous: Thanks a lot for your help and patience - I really appreciate your work

Melanie: Thank you for raspibackup, really like it.

Michael: Danke für raspiBackup! Für mich unverzichtbar!

Jochen: Danke für Dein großartiges raspiBackup!

Andrej: Ein tolles Tool, danke dafür!

Frank: Danke für raspiBackup !!!

Steffen: Vielen Dank für die Mühe, die Zeit und Geduld mit raspiBackup. Ein tolles Projekt.

Johannes: Kleines Dankeschön

Christian: Just want to thank you for raspiBackup, you have just saved my bacon as my SD card died.

Alexander: Spende für RaspiBackup. Danke für die tolle Arbeit!

Daniel: Vielen Dank, fuer deine Software ( raspiBackup) und deine Zeit.

Lars: Danke für die Hilfe und Programmierung des Raspberry Backup Scriptes! Prost! Grüße Lars

Kurt: Thank you for all your dedicated work on raspiBackup and excellent support. Have a drink on me!

 

raspiBackup wird primär auf einem Linux Desktop entwickelt aber dann natürlich auf einer richtigen Raspberry getestet. Dazu gibt es verschiedene vorerstellt raspbian Images auf einer Platte, die mit raspiBackup restored werden und dann werden die neuen bzw geänderten Funktionen von raspiBackup manuell getestet. Irgendwann steht auch wieder eine neue Version von raspiBackup an allgemein verfuegbar zu machen. Zu Anfang hatte ich dann immer alle möglichen Testvarianten zu Fuss durchgetestet. Aber schliesslich ist das ziemlich zeitaufwändig und es werden SD Karten dabei immer wieder verschlissen. Deshalb werden die Regressiontests in einer auf dem Desktop simulierten Raspberry vorgenommen. Das geht wesentlich schneller und seitdem geht auch nicht mehr so häufig eine SD kaputt.

Auf dem nachfolgenden Photo sieht man eine Raspberry 3B die zum Testen benutzt wird sowie diverse SD Karten und -größen und USB Sticks.

 

Es gibt drei Typen von Meldungen:

1) Informationen. Die Meldungsnummer endet mit dem Buchstaben I

2) Warnungen. Die Meldungsnummer endet mit dem Buchstaben W

3) Fehler. Die Meldungsnummer endet mit dem Buchstaben E

Die meisten Fehlermeldungen von raspiBackup weisen genau auf die Fehlerursache hin. In machen Fällen sind weitergehende Erklärungen notwendig die im Folgenden zu finden sind. raspiBackup hat ca 200 Fehlermeldungen und diese hier alle aufzuführen und im Detail zu erklären ist sehr viel Aufwand. Wer also eine Erklärung für eine Fehlermeldung sucht und hier nicht findet muss diese einfach nur in einem Kommentar am Ende dieser Seite genau angeben und dann wird sie hier aufgenommen. So werden dann nach und nach alle häufigen und wichtigen Fehlermeldungen von raspiBackup hier gesammelt und erläutert.

Jede neue Version von raspiBackup wird vor der Veröffentlichung einem Regressionstest unterzogen. Bedingt durch die vielen Optionen und möglichen Hardware- und Softwareumgebungen ist leider kein vollständiger Regressiontest möglich. Anbei die Beschreibung wie und was genau im Regressiontest getestet wird.

 

Mittlerweile sind verschiedene Hilfsprogramme zu raspiBackup entstanden. Sie stehen auf github zum Download zur Verfügung:

1) raspiBackupWrapper.sh : Damit kann man vor und nach dem Aufruf von raspiBackup verschiedene Dinge erledigen lassen. Der Code mounted schon die Backuppartition und unmounted sie falls sie vorher nicht gemounted war. Es ist etwas bash Script Kenntnis notwendig um das Script dem eigenen Bedarf anzupassen.

2) raspiBackupNfsWrapper.sh: Es wird von dem Script geprüft ob ein NFS Server verfügbar ist und nur dann raspiBackup gestartet. Ausser ein paar Definitionen des NFS Servers ist nichts anzupassen.

3) raspiBackupRestore2Image.sh: Mit diesem Script kann ein tar oder rsync Backup welches in normalen Backupmodus erstellt wurde in ein dd Backup umgewandelt werden. Dazu wird pishrink benutzt um die Größe des dd Images minimal zu halten. kmbach hat die Erstellung des Scripts angeregt. Das Script erfordert keine Änderungen.

4) raspiImageMail.sh: Dieses Script wurde von dem raspiBackup Benutzer kmbach erstellt weil er wollte, dass er am Ende von dem Aufruf von raspiBackupRestore2Image.sh eine eMail erhalten wollte. Dazu werden die raspiBackup eMail Konfigurationsparameter benutzt. Das Script erfordert keine Änderungen.

Ein von raspiBackup erstelltes Backup enthält alle für einen Restore notwendigen Informationen. Der Benutzer Micha wollte aus verschiedenen Gründen den Backup manuell Restoren und hat das freundlicherweise detailiert in einem Kommentar beschrieben. Anbei die Zusammenfassung seiner Beschreibung die sich über 3 Kommentare erstreckt.

 

Die Dokumentation von raspiBackup ist durch Erweiterungswünsche von Benutzern mittlerweile sehr umfangreich geworden. Auf dieser Seite wird deshalb kurz und knapp Schritt für Schritt erklärt wie man in 5 Minuten raspiBackup installiert und konfiguriert und dann ein Backup der Raspberry erstellen kann. Der Restore ist dann hier für die unterschiedlichen Benutzer mit ihren jeweiligen primären Platformen (Linux, Mac oder Windows) beschrieben. Nachdem man dann sowohl den Backup als auch den Restore getestet hat und geprüft hat welche Services vor dem Backup gestoppt werden müssen lässt man dann raspiBackup automatisch im gewünschten Intervall per crontab laufen. Danach kann man in einer stillen Stunde sämtliche Möglichkeiten von raspiBackup hier nachlesen und die Konfiguration den speziellen Bedürfnissen anpassen. In jedem Falle sollte jeder sich die FAQs durchlesen.

Es existieren die folgenden Umgebungsvarianten für raspiBackup in der Release 0.6.2 welche die Raspberry3 auch im USB Boot unterstützt. Weitere Neuerungen sind auf dieser Seite beschrieben. Der Testaufwand beschränkt die Anzahl der getesteten Variationen. Wer immer eine Variante erfolgreich getestet hat die hier noch nicht als getestet markiert wurde wird gebeten das in einem kurzen Kommentar mitzuteilen damit die Tabelle aktualisiert werden kann. Wer sich nicht sicher ist ob sein Benutzungszenario von raspiBackup abgedeckt wurde kann auch gerne nachfragen.