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Häufige Fragen zu raspiBackup. Jeder neue Benutzer von raspiBackup sollte sich einmal alle Fragen und Antworten durchlesen.

 

0) Wie entstand raspiBackup?

1) Ist ein Backup eines laufenden Systems zuverlässig? Sollte nicht das gesamte System vor dem Backup gestoppt werden ?

2) Wie kann ich ein Backup wiederherstellen?

3) Was kann raspiBackup alles sichern und wiederherstellen?

4) Welche Linux Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung?

5) Kann man die Sicherung auch ohne raspiBackup wiederherstellen?

6) Kann man die Sicherungen mit raspiBackup auch auf kleiner und größere SD Karten wiederherstellen?

7) Wie kann ich die Partitionierung der Ziel SD Karte beeinflussen?

8) Auf welchen Medien kann man mit raspiBackup die Backups ablegen?

9) Die Funktion von raspiBackup reicht nicht aus und es muss noch zusätzlich etwas vor oder nach dem Backup getan werden

10) Welche eMailClients werden von raspiBackup unterstützt?

11) Mein eMailClient wird leider nicht von raspiBackup unterstützt. Wie kann ich trotzdem eMails erhalten?

12) Ich habe eine Frage zu oder Problem mit raspiBackup. Wie bekomme ich Hilfe?

13) Ich habe einen Fehler in raspiBackup gefunden. Wo kann ich den Fehler melden und wann bekomme ich einen Fix dafür?

14) Bekomme ich irgendwie automatisch mit dass es eine neue Version von raspiBackup gibt?

15) Wie kann ich auf eine vorhergehende raspiBackup Version zurückgehen wenn ich nach einem Upgrade bemerke, dass die neue Version nicht so funktioniert wie ich es erwarte?

16) Ich habe eine 32GB SD Karte wovon ich nur 8GB benötige. Ein dd Backup sichert aber immer 32GB, d.h 24GB zu viel.

17) Wie kann ich feststellen, dass der rsync tatsächlich Backup Hardlinks benutzt um Speicherplatz zu sparen?

18) Welche Services muss man vor dem Backup stoppen und anschliessend wieder starten?

19) Welche Formatierung muss eine Partition haben auf der ein Backup abgelegt wird?

20) Ich habe Probleme beim Sichern meiner Backups auf einer Synology. Wie kann ich die beseitigen?

21) Der Inhalt der Bootpartition ändert sich doch nicht. Warum wir trotzdem immer die Bootpartition bei jedem Backup neu gesichert?

22) Wie kann man verschiedene Backupkonfigurationen in verschiedenen Backupläufen benutzen?

23) Ich möchte den Backupfortschritt verfolgen. Gibt es eine Option um einen Fortschrittsbalken zu erhalten?

24) raspiBackup meldet einen Fehler ACL_TYPE_ACCESS, Operation not supported bei der Benutzung des Backuptypen rsync

25) Fehlermeldung dev/... has unsupported feature(s): metadata_csum E2FSCK: Get a newer version of e2fsck

26) Wieso bekommen ich die die Meldung ??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit xx GiB ist kleiner als die Backupquelle mit yy GiB obwohl beide SD Karten gleich gross sind?

27) Ich habe ein tar oder rsync Backup und möchte das in ein dd Backup umwandeln. Geht das?

28) Wieso verschwinden Dateiänderungen nach einem Reboot wieder von einem zurückgespieltem Backup?

29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?

30) Mir gefällt raspiBackup und ich möchte die Entwicklung und den Support honorieren. Wie kann ich das tun?

31) Ich bekomme eine Fehlermeldung von raspiBackup. Was kann ich tun um sie zu beseitgen?

32) Nach dem Upgrade auf v0.6.3.2 bekomme ich Fehlermeldungen RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1 oder RBK0021E: Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23.

33) Ich habe einen Cubieboard, Banana Pi, Odroid, Hummingboard, oder Beagle Board. Kann nraspiBackup diese auch sichern?

34) Ich möchte mein 16GB dd Backup zurückspielen und bekommen die Meldung dass die Ziel SDKarte zu klein ist. Wieso?

35) Ich möchte mein Rootfilesystem auf eine USB Platte verschieben. Kann ich das mit raspiBackup beim Restore machen?

36) Was bedeuten die Returncodes (RC) mit denen raspiBackup im Fehlerfalle endet?

37) Der eMail Betreff hat manchmal am Anfang ein Smiley. Was bedeuten sie?

38) Wo kann ich Fragen stellen und Hilfe bekommen zu Linuxfragen und -problemen die im eigentlichen Sinne nichts mit raspiBackup zu tun haben?

39) Wo finde ich das Debuglog von raspiBackup?

40) Wie kann ich meine Konfigurationsdatei nach einem Versionsupdate auf den neuesten Stand bringen?

41) Wo finde ich das Debuglog wenn raspiBackup abbricht?

42) Wo können die /boot und /root Partition liegen (SD Karte und SSD bzw Platte)

43) Wie finde ich alle Dokumentationsseiten zu raspiBackup bzw Seiten zu einem speziellen Thema?

44) Warum startet das Image mit dem restorten Backup nicht.?

45) Wie kann ich temporär im Aufruf Optionen an- und ausschalten?

46) Warum ist es nicht zu empfehlen den Backuptyp dd zu benutzen?

47) Wo bekomme ich Hilfe bei Linuxfragen oder -problemen die nichts mit raspiBackup im eigentlichen Sinne zu tun haben?

48) Kann ich einen Backup auf ein laufendes System zurückspielen?

49) Mein Backup welche ist auch SD Karte restored habe startet nicht. Warum nicht?

50) Mein Backup dauert ewig. Woran kann das liegen?

 

 

0) Wie entstand raspiBackup?

Bei mir laufen zu Hause drei Raspis. Zwei davon 7/24 - also rund um die Uhr. Ein jeder Server sollte regelmäßig gesichert werden denn es können immer mal unvorhergesehene Umstände eintreten, die eine Wiederherstellung eines vorherigen Standes erfordern. Speziell die SD Karte der Raspberry neigt dazu immer mal wieder auszufallen. Um dafür gewappnet zu sein habe ich mir ein kleines Script geschrieben, welches zuerst ein dd Backup, dann später, da ein dd Backup ja immer die gesamte SD Karte sichert obwohl nur Bruchteile davon benutzt werden, ein tar Backup automatisch erstellte. Zum Schluss wurde dann ein rsync Backup implementiert. Nachdem ich dann mehrere Male eine Wiederherstellung vornehmen musste und alles gut klappte dachte ich mir dass es vielleicht auch anderen Raspberryfreunden hilfreich sein könnte und publizierte raspiBackup.

1) Ist ein Backup eines laufenden Systems zuverlässig? Sollte nicht das gesamte System vor dem Backup gestoppt werden ?

Die sicherste Methode ist natürlich das System vollständig zu stoppen. Das kann man aber leider nicht regelmäßig und automatisch von cron gesteuert vornehmen. Wenn man alle aktiven Services wie mysql, samba, nfs, seafile, Owncloud, Webserver und alle anderen aktiven Services immer vor dem Backup stoppt um keine Dateninkonsistenzen zu erzeugen kann das Backup zum Wiederherstellen der Raspi genutzt werden. Stoppt man die Servies nicht besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dass das Backup inkonsistent werden wird. Dazu gibt es die Parameter -a und -o um die entsprechenden Stop- und Startbefehle vor bzw nach dem Backup auszuführen. Siehe auch FAQ 18 dazu. Alternativ kann ein Beispielwrapperscript erweitert werden (Siehe hier).

2) Wie kann ich ein Backup wiederherstellen?

Mit raspiBackup kann jedes Backup wieder zurückgespielt werden (Siehe hier die Details). Es wird aber ein Linux benötigt. Als Windowsbenutzer kann man win32diskimager benutzen um dd Backups wiederherzustellen. Für andere Backuptypen wie tar oder rsync ist ein Linux notwendig.

Allerdings kann man dazu die Raspberry benutzen: Man bespielt eine neue SD Karte mit Raspbian und kopiert darauf raspiBackup. Dann schließt man einen externen SD Kartenleser, in die man eine SD Karte, die den Restore erhalten soll, einschiebt - sowie das Medium mit dem Backup an die Raspberry an. Danach ruft man raspiBackup auf und läßt ein gewünschtes Backup auf die externe SD Karte zurückschreiben. Anschliessend fährt man das System runter, legt die SD Karte mit dem zurückgespielten Backup ein und startet die Raspberry wieder.

3) Was kann raspiBackup alles sichern und wiederherstellen?

Im normalen Modus kann raspiBackup entweder zwei Partitionen sichern mit tar oder rsync: Die Boot und die Rootpartition die auf der SD Karte liegen. Wenn die Rootpartition auf ein externes Medium verlagert wurde wird auch die externe Rootpartition gesichert. (raspiSD2USB.py hilft bei der Verlagerung). Mit dem dd Backup wird die gesamte SD Karte gesichert. Dann wird aber keine externe root Partition mitgesichert.

Im partitionsorientierten Modus werden beliebig viele Partitionen der SD Karte gesichert. Weitere externe Partitionen werden aber nicht gesichert. Dieser Modus ist sinnvoll z.B. für NOOBS Installationen. Wer die NOOBS installation per windisk32imager restoren will muss den dd Backup im normalen Modus benutzen.

4) Welche Linux Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung?

Es steht der dd Backup sowie der tar und rsync Backup zur Verfügung. dd und tar Backups können noch mit zip komprimiert werden. Auf dieser Seite können die Vor- und Nachteile der jeweiligen Backupmethoden nachgelesen werden.

5) Kann man die Sicherung auch ohne raspiBackup wiederherstellen?

Das ist eine Grundvoraussetzung für raspiBackup gewesen: Es muss möglich sein das Backup mit entprechenden Linuxkenntnissen zu Fuss restoren zu können.

Die Sicherung legt Dateien an, die die lesbaren Ausgaben von den Linux Befehlen sfdisk, blkid und fdisk von der SD Karte enhält. Damit läßt sich zuerst die Partitionsstruktur des Backups mit den entsprechenden Linuxtools wiederherstellen. Danach kann man die Partitionsbackups mit den entsprechenden Linuxtools wieder auf die Partitionen zurückspielen.

6) Kann man die Sicherungen mit raspiBackup auch auf kleiner und größere SD Karten wiederherstellen?

Auf größere Karten funktioniert das ohne Probleme. Allerdings benutzt das Image genau den Platz, den es im Original benutzt hat. Der restliche Speicherplatz wird nicht genutzt und muss mit Linux Repartitionierungstools nach der Wiederherstellung angepasst werden.

Das funktioniert sowohl für kleinere als auch größere SD Karten ohne Probleme sofern tar oder rsync Backup und der normale Backupmodus benutzt wird. Es wird automatisch die Größe der root Partition entsprechend angepasst, d.h. entsprechend verkleinert oder vergrößert. Bei einer Vergrößerung wird die gesamte SD Karte benutzt. Wird von der Backup SD Karte mehr Platz benutzt als die Restore SD Karte hat gibt es natürlich Fehler beim Restore. Beispiel: Backup SD Karte ist 32GB gross und 24GB werden benutzt. Die Restore SD Karte ist nur 16GB gross.

Mit der Option -0 (Null) wird keine Partitionierung der neuen SD Karte vorgenommen sondern die existierende Partitionierung der SD Karte genutzt. Man hat damit vollständige Kontrolle über die Größe der Wiederhergestellten Partitionen. D.h. man kann dadurch vor dem Restore genau festlegen, wie gross die Partitionen auf der neuen SD Karte sein sollen und somit auch auf kleiner SD Karten restoren. Das geht auch für partitionsorientierte Backups.

Ein dd Backup kann nicht auf eine kleiner Karte restored werden. Vorher muss es verkleinert werden. Das geht z.B. so. Oder man benutzt pishrink

Einen partitionsorientierten Backup kann man auf kleinere SD Karten restoren indem man die SD Karte mit ihren Partitionen vorformatiert und dann mit der Option -0 das Backup wiederherstellt.

7) Wie kann ich die Partitionierung der Ziel SD Karte beeinflussen?

Es gibt zwei Optionen die das Partitionierungsverhalten von raspiBackup beeinflussen: Option -1 (eins) zwingt raspiBackup die Partitionierung der Backup SD Karte auf die Ziel SD Karte zu erstellen auch wenn die Partitionen kleiner oder größer als die Ziel SD Karte sind. Mit der Option -0 (Null) nimmt raspiBackup keine Paritionierung vor und verwendet die existiernde Partition der Ziel SD Karte. Somit kann man vor dem Restore die Partitionen anlegen und formatieren wie man sie haben möchte und diese wird dann von raspiBackup benutzt.

8) Auf welchen Medien kann man mit raspiBackup die Backups ablegen?

Generell auf jedem Device welches unter Linux gemounted werden kann

  • Externer USB Stick
  • Externe USB Platte
  • Synology
  • cifs/samba Netzwerklaufwerk
  • nfs Netzwerklaufwerk
  • sshfs Netzwerklaufwerk
  • webdav Netzwerklaufwerk
  • ftpfs Netzwerklaufwerk

9) Die Funktion von raspiBackup reicht nicht aus und es muss noch zusätzlich etwas vor oder nach dem Backup getan werden

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

a) Ein Wrapperscript (Siehe hier) wird benutzt und nimmt vor und nach dem Backuplauf weitere Aktionen vor wie z.B. weitere Dinge zu sichern.

b) Beliebige Erweiterungspunkte (Extensions) können vor und nach dem Backup von raspiBackup aufgerufen werden. Zwei Beispielerweiterungen (Siehe hier) melden zusätzlich die CPU Temperatur vor und nach dem Backuplauf sowie den belegten Hauptspeicher. Eine eMailExtension erlaubt es beliebige andere eMailClients anzusteuern.

10) Welche eMailClients werden von raspiBackup unterstützt?

raspiBackup unterstützt exim4, postfix und nullmailer, ssmtp, msmtp und sendEmail. Andere eMailClients können über ein eMail Erweiterung (Extension) angesprochen werden (Details siehe hier).

11) Mein eMailClient wird leider nicht von raspiBackup unterstützt. Wie kann ich trotzdem eMails erhalten?

raspiBackup kann eine eMailErweiterung (extension plugpoint) zum Senden der eMail benutzen. Dazu muss ein kleines Script geschrieben werden, welches die eMailParameter entsprechende dem verwendeteten eMailClient aufbereitet und den eMailClient mit der korrekten Syntax aufruft. Eine Beispielerweiterung für mailx ist bei den Erweiterungsbeispielen enthalten.

12) Ich habe eine Frage zu oder ein Problem mit raspiBackup. Wie bekomme ich Hilfe?

Eines vorweg: Die Betonung liegt auf raspiBackup Fragen. Für Linuxfragen oder -probleme siehe FAQ38 und FAQ47.

Es gibt verschiedene Optionen:

1) In Github koennen Problemberichte (Issues) erstellt werden bei Fragen oder Problemen. Das ist meine präferierte Option. Dazu ist eine einmalige Registrierung notwendig. Diese sowie die Benutzung von github ist kostenlos.

2) Im Raspberry Forum gibt es ein Unterforum zu Backups wo Fragen zu raspiBackup gestellt und Probleme berichtet werden können. Ich werde über alle neuen Threads informiert und werde mich dem Thread widmen.

3) Am Ende jeder Webseite können Kommentare erstellt werden. Diese sind ideal um Fragen zu stellen aber für Problemberichte ungeeignet. Um Spam zu vermeiden werden die Kommentare manuell kontrolliert und deshalb dauert es i.d.R. einen Tag bis der Kommentar veröffentlicht und beantwortet wird. Leider gibt es wegen der DSGVO keine automatische Benachrichtigung mehr wenn es eine Antwort gegeben hat. Deshalb muss man nach einer gewissen Zeit nachsehen ob und was jemand geantwortet hat.

4) Auf Facebook können Fragen erstellt werden. Keine Problemberichte. Eine Registrierung ist dafür notwendig.

Siehe auch diese Hinweise

13) Ich habe einen Fehler in raspiBackup gefunden. Wo kann ich den Fehler melden und wann bekomme ich einen Fix dafür?

Wie in jeder Software kann es vorkommen, dass auch raspiBackup Fehler hat. Die verschiedenen Kanäle über die Probleme berichtet werden können sind hier beschrieben.

14) Bekomme ich irgendwie automatisch mit dass es eine neue Version von raspiBackup gibt?

raspiBackup prüft bei jedem Aufruf ob es eine neuere Version gibt. Wenn ja wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und die Benachrichtigungsemail weist im Titel mit einem Smiley ;-) darauf hin. Dann kann man auf dieser Seite nachlesen was die neue Version bringt und dann mit dem Parameter -U einen Versionsupdate vornehmen lassen.

15) Wie kann ich auf eine vorhergehende raspiBackup Version zurückgehen wenn ich nach einem Upgrade bemerke, dass die neue Version nicht so funktioniert wie ich es erwarte?

raspiBackup erstelt jedes mal wenn mit der Option -U eine neue Version aktiviert wird eine Sicherungskopie. Mit der Option -V kann man jederzeit auf eine vorhergehende Version zurückgehen. Es wird eine Liste von alle gesicherten raspiBackup Versionen angezeigt und man kann die Version, die zurückgespielt werden soll daraus auswählen.

16) Ich habe eine 32GB SD Karte wovon ich nur 8GB benötige. Ein dd Backup sichert aber immer 32GB, d.h 24GB zu viel.

Der dd Backup sichert immer die ganze SD Karte. Es gibt den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY, der dafür sorgt, dass nur die definierten Partitionen gesichert werden. D.h. man muss mit gparted oder einem anderen Partitionierungstool nur eine kleinere Partition von 8GB erstellen. Die aktuellen Partitionsgrößen kann man mit dem Befehl lsblk kontrollieren.

Alternativ kann man per raspiBackupWrapper Script nach dem Backup mit raspiBackup pishrink aufrufen lassen und das dd Image auf das möglichste Minimum verkleinern.

17) Wie kann ich feststellen, dass der rsync tatsächlich Backup Hardlinks benutzt um Speicherplatz zu sparen?

Hardlinks werden erfolgreich von raspiBackup benutzt wenn ein lokaler USB Stick, eine lokale USB Platte oder auch eine per nfs gemountete Partition, die mit ext3/ext4 formatiert ist, benutzt wird. Samba sowie sshfs unterstützt keine Hardlinks.

Der Befehl sudo du -sh * zeigt den tatsächlich benutzen Speicherplatz an und sudo du -shl * zeigt den Speicherplatz an, der belegt werden würde, wenn keine Hardlinks benutzt werden würden.

Beispiel:

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -sh *
4,5G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,5M raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
5,2M raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
5,7M raspberrypi-rsync-backup-20160822-201610

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -shl *
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-2016

Wie Hardlinks funktionieren ist im Detail hier beschrieben.

 

18) Welche Services muss man vor dem Backup stoppen und anschliessend wieder starten?

Alle Services die irgendwelche Systemzustände in Datenbanken oder im Speicher oder auf dem Dateisystem speichern müssen gestoppt werden damit nicht während des Backups inkonsistente Datenstände entstehen, die dann erst beim wiederhergestellten System bemerkt werden und das Backup unbrauchbar machen. raspiBackup bietet zum Stoppen von Services vor dem Backup den Parameter -o und zum Starten der Services nach dem Backup den Parameter -a an. Ausserdem können die Services mit dem Installer konfiguriert und in der Konfigurationsdatei abgelegt werden. Dann sind die Optionen -a und -o nicht notwendig.

Folgende Services sollten auf alle Fälle mit der Option -o gestoppt werden:

Service Stop Befehl
nfs systemctl stop nfs-kernel-server
Samba systemctl stop samba
Pilight systemctl stop pilight
Cups systemctl stop cups
Minidlna systemctl stop minidlna
Apache systemctl stop apache2
Wordpress systemctl stop wordpress
nginx systemctl stop nginx
mysql systemctl stop mysql
seafile systemctl stop seafile
Owncloud Siehe Apache
FHEM

systemctl stop fhem

iobroker systemctl stop iobroker
cron systemctl stop cron

 

Die Services sollten dann per Option -a wieder gestartet werden. Die Reihenfolge sollte dann genau umgekehrt sein zu der Stopreihenfolge. Falls man sich wirklich sicher ist dass kein Service zu stoppen und zu starten ist kann man ":" als Parameter bei Option -a und -o mitgeben.

Der Installer sorgt automatisch dafür dass die ausgewählten Systemd kontrollierten Services in der entsprechenden Reihenfolge gestoppt bzw gestartet werden. Leider garantiert Systemd nicht dass die Abhängigkeiten der Services berücksichtigt werden.

Beispiel für -a

-a "systemctl startpilight && systemctlstartsamba && systemctl startnfs-kernel-server"

Beisplel für -o

-o "systemctl stop nfs-kernel-server && systemctl stop pilight && systemctl stop samba"

In der Konfigurationsdatei sieht es dann z.B. wie folgt aus:

DEFAULT_STOPSERVICES="systemctl stop nfs-kernel-server && systemctl stop pilight && systemctl stop samba"

bzw

DEFAULT_STARTSERVICES="systemctl startsamba&& systemctl startpilight && systemctl startnfs-kernel-server"

Achtung: Die Befehle werden als root ausgeführt. Es ist kein sudo notwendig.

Mit der Option --systemstatuswird in das Debuglog die Liste der gestarteten System Services sowie der offenen Dateien vor den Start des Backups ausgegeben.

Möchte man ausdrücklich keine Services stoppen und starten muss ein Doppelpunkt als Service angegeben werden, also -a : -o :

 

19) Welche Formatierung muss eine Partition haben auf der ein Backup abgelegt wird?

Prinzipiell kann jedes Filesystem benutzt werden was an Linux gemounted werden kann. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:

- Ein rsync Backup benutzt Hardlinks sofern möglich welche von ext3/4 unterstützt werden. Dann werden nur geänderte Dateien gesichert und gleiche Dateien per Hardlinks verknüpft. Ein ext4 Filesystem was über Samba freigegeben wird unterstützt keine Hardlinks. Eine Alternative ist NFS. Werden keine Hardlinks unterstützt werden vom rsync immer alle Dateien kopiert.

- FAT32 kann nur Dateien bis zu 4GB speichern. Ein dd Backup wird so gross wie die SD Karte (Ausser es wird die Konfigurationsoption DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY benutzt) und somit i.d.R. größer als 4GB. Selbiges trifft auf das tar Backup zu was auch sehr schnell größer als 4GB wird. Eine Alternative dazu ist NTFS.

Allgemeine Empfehlung: Benutze wenn möglich ext3/4. Auf Linux benutze NFS für Netzwerklaufwerke. Auf Windows benutze NTFS auf exportierten samba Netzwerklaufwerken. Benutze FAT32 nur wenn sichergestellt ist, dass die Backups nicht größer werden als 4GB.

WARNUNG: Wenn rsync benutzt werden soll darf kein NTFS genutzt werden! Das Backup scheint OK zu seine - ist es aber NICHT ! Die Dateiownership wird nicht korrekt im Backup abgelegt. Siehe auch hier für zu benutzende Dateisysteme. Benutze stattdessen tar oder erstelle ein ext2/3/4 Dateisystem auf der Backuppartition.

 

20) Ich habe Probleme beim Sichern meiner Backups auf einer Synology. Wie kann ich die beseitigen?

Es gibt diverse Benutzer von raspiBackup die ihre Backups per nfs auf einer Synology erfolgreich sichern. Leider habe ich keine Synology und kann deshalb nicht kompetent helfen. Allerdings gibt es eine spezielle Seite wo Benutzer von raspiBackup beschrieben haben, was sie an der Synology konfiguriert haben, damit alles funktioniert.

21) Der Inhalt der Bootpartition ändert sich doch nicht. Warum wir trotzdem immer die Bootpartition bei jedem Backup neu gesichert?

Das stimmt in 98% der Fälle. Allerdings kann ein Firmwareupdate die Bootpartition ändern. Mit dem Konfigurationsparameter DEFAULT_LINK_BOOTPARTITIONFILES werden die Bootpartitionen im Backup mit Hardlinks verknüpft - sofern diese unterstützt werden. Damit kann man also pro Backup 60MB Backupspace sparen. Allerdings wird immer die Bootpartition erst einmal gesichert um dann zu testen ob sie sich zum vorhergehenden Backup geändert hat und dann durch einen Hardlink ersetzt. D.h. diese Option ist nur sinnvoll, wenn man einen sehr kleinen Backupspace hat.

22) Wie kann man verschiedene Backupkonfigurationen in verschiedenen Backupläufen benutzen?

Die Konfigurationsparameter von raspiBackup werden in folgender Reihenfolge eingelesen und wirksam. Dabei können spätere Dateien bzw Optionen vorherige Optionen überschreiben.

1) /usr/local/etc/raspiBackup.conf

2) ./.raspiBackup.conf (aktuelles Verzeichnis)

3) ~/.raspiBackup.conf (Home Verzeichnis)

4) Die optionale Konfigurationdatei, die mit der Option -f angegeben wurde

5) Aufrufparameter

23) Ich möchte den Backupfortschritt verfolgen. Gibt es eine Option um einen Fortschrittsbalken zu erhalten?

Es gibt dazu die Option -g fuer dd, tar und rsync. Die Option sollte nur genutzt werden wenn man raspiBackup manuell startet.

24) raspiBackup meldet einen Fehler ACL_TYPE_ACCESS, Operation not supported bei der Benutzung des Backuptypen rsync

Die Fehlermeldung sieht in etwas wie folgt aus:

??? RBK0024E: Backupprogramm rsync hat einen Fehler bekommen. 
rsync: set_acl: sys_acl_set_file(media/pi, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
 
Die Ursache liegt darin, dass nfs mit rsync keine ACLs unterstützt. Diese sind aber auch in 99% der Fälle nicht notwendig. Die folgende Zeile in der /etc/mke2fs.conf
default_mntopts = acl,user_xattr
bewirkt dass jeder mount immer die acl für eine Partition einschaltet. Das trifft dann auch für die Backuppartition von raspiBackup zu, die standardmäßig auf /backup gemounted wird. Somit wird immer versucht acl Daten zu schreiben was von rsync nicht unterstützt wird.
 
Lösung (Eine der Alternativen):

1) Benutze ein lokal angeschlossenes Gerät welches mit ext4 formatiert ist

2) Definiere DEFAULT_RSYNC_BACKUP_OPTIONS="-aHx --delete" (lösche A vom default) und damit sichert rsync keine ACLs mehr.

3) Löschen von acl in default_mntopts in der Datei /etc/mke2fs.conf
4) Benutze raspiBackupWrapper.sh in dem sich Code befindet der ein Loop Device welches ein mit ext4 formatiertes Image als Backuppartition benutzt und somit ACLs speichern kann. Details finden sich dazu hier. (Nur für erfahrene Benutzer).
 
In Bullseye hat Debian persistentes Journaling eingeführt und somit existiert /var/log/journal mit ACLs auf dem System. Wer raspiBackup Release 0.6.6 oder früher nutzt muss mindestens auf Release 0.6.6.1 upgraden oder den Workaround der hier beschrieben ist anwenden.
 
25) Fehlermeldung dev/... has unsupported feature(s): metadata_csum E2FSCK: Get a newer version of e2fsck

 

Lösung:

Vor dem Restore die /etc/mke2fs.conf editieren und bei beiden ext4 Optionen das metadata_csum entfernen. Dann den Restore mit raspiBackup durchführen.
 
26) Wieso bekommen ich die die Meldung ??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit xx GiB ist kleiner als die Backupquelle mit yy GiB obwohl beide SD Karten gleich gross sind?
SD Karten die mit einer bestimmten Grösse angegeben sind (z.B. 16GB) sind trotzdem unterschiedlich gross. Mit dem Befehl sudo fdisk -l /dev/mmcblk0
erhält man z.B. folgende Ausgabe die einem genau die Größe mitteilt:

sudo fdisk -l /dev/mmcblk0

Disk /dev/mmcblk0: 15.5 GB, 15548284928 bytes

Bei einer anderen ebenfalls 16GB grossen SD Karte erhält man z.B.
Disk /dev/mmcblk0: 15.9 GB, 15931539456 bytes
D.h. man kann zwar das erste Image auf die zweite SD Karte bringen aber nicht umgekehrt.
 
Lösung:
1) Eine grössere SD Karte nehmen
2) Das Quellimage verkleinern. Das Tool pishrink eignet sich dazu.
3) Das Backup mit dem Parameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY erstellen (Siehe dazu auch FAQ16)
4) Vor dem Erstellen des Backups die Rootpartition mit gpartedetwas verkleinern (Mehrere hundert MB oder gleich 1 GB). Dann passt der Backup auch auf SD Karten die etwas kleiner sind.
 
27) Ich habe ein tar oder rsync Backup und möchte das in ein dd Backup umwandeln. Geht das?
Es gibt ein Script mit dem Namen raspiBackupRestore2Image.sh welches hier zu finden ist. Damit kann man im Backupverzeichnis ein dd aus einem tar oder rsync Backup erzeugen.
 
28) Wieso verschwinden Dateiänderungen nach einem Reboot wieder von einem zurückgespieltem Backup?
Die SD Karte ist unglücklicherweise an der Stelle defekt, wo das Filesystem Änderungen ablegt (Superblock). Da dieser im Hauptspeicher gehalten wird bemerkt man den Fehler nur nach einem Reboot.
 
Lösung:
Das Backup muss noch einmal auf eine neue fehlerfreie SD Karte zurueckgespielt werden.
 
29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?
Kurt hat dieses Problem bekommen, die Lösung gefunden und freundlicherweise mitgeteilt. DougieLawson hat hier die Lösung des Problems beschrieben.
 
Letztendlich musste der folgende Eintrag in der /etc/fstab
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults 0 0
wie folgt geändert werden
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults,noatime,noauto,x-systemd.automount 0 0
 
BastiFanta hat einen anderen Grund dafür gefunden:
"Ich musste den NFS-Share mit der Option no_root_squash erstellen, siehe hier für weitere Details"
 
30) Mir gefällt raspiBackup und ich möchte die Entwicklung und den Support honorieren. Wie kann ich das tun?
Details zu einem Trinkgeld finden sich hier
 
31) Ich bekomme eine Fehlermeldung von raspiBackup. Was kann ich tun um sie zu beseitgen?
Es gibt eine Seite wo alle häufigsten Fehlermeldungen von raspiBackup genauer beschrieben sind inklusive Aktionen, mit denen man sie beseitigen kann. Besuche dazu diese Seite.
 
32) Nach dem Upgrade auf v0.6.3.2 bekomme ich Fehlermeldungen RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1 oder RBK0021E: Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23.
Bis v0.6.3.1 ignorierte raspiBackup gewisse Fehler von tar und rsync. Dieses kann dazu führen dass schwerwiegende Fehler nicht bemerkt werden. Deshalb wurde dieses in v0.6.3.2 deaktiviert. In der Version 0.6.3.2a kann man mit folgenden Definitionen in der Konfigurationsdatei dieses Verhalten wieder herstellen.
 

TAR_IGNORE_ERRORS="1"

RSYNC_IGNORE_ERRORS="23 24"

Es wird aber dringend geraten die Fehlerursache zu beseitigen und nicht die Fehler zu ignorieren. Dazu gibt es die Option --systemstatusdie im Debuglog vor dem Backupstart die noch aktiven Systemservices listet sowie die noch offenen Dateien. Dann muss der Service der Dateien ändert  vor dem Backup mit der Option -o gestoppt werden.
 
33) Ich habe einen Cubieboard, Banana Pi, Odroid, Hummingboard, oder Beagle Board. Kann nraspiBackup diese auch sichern?
Prinzipiell sollte das gehen bzw geht es schon für bestimmte nicht Raspberry Hardware. Am besten einfach ausprobieren.

 

34) Ich möchte mein 16GB dd Backup zurückspielen und bekommen die Meldung dass die Ziel SDKarte zu klein ist. Wieso?

SD Karten haben zwar eine bestimmte Größe wie z.B. 16GB aber sie SD Karten haben nie genau diese Größe sondern es gibt kleine Abweichungen nach unten und oben. Da das dd Backup genauso gross ist wie die SD Karte kann das dd Backup nciht zurueckgeschrieben werden wenn man eine geringfuegig kleinere SD Karte erwischt. Deshalb sollte man bei einem DD Backup die letzte Partition immer etwas kleiner als maximal möglich erstellen. Siehe dazu auch FAQ16. Man kann aber mit pishrink das dd Image verkleinern und danach mit raspiBackup zurücksichern.

 

35) Ich möchte mein Rootfilesystem auf eine USB Platte verschieben. Kann ich das mit raspiBackup beim Restore machen?

Es ist naheliegend das anzunehmen aber es wird nicht unterstützt von raspiBackup. Allerdings kann man mit raspiBackup ein System welches ein externes Rootfilesystem hat sichern und zurückspielen. Allerdings muss das System vorher eigenständig umgestellt werden. Auf dieser Seite habe ich beschrieben wie man umstellen kann.

 

36) Was bedeuten die Returncodes (RC) mit denen raspiBackup im Fehlerfalle endet?

101 - Ein Programmfehler wurde festgestellt
102 - Ein Linux Befehl liefert einen Fehler
103 - raspiBackup wurde mit CTRLC beendet.
104 - Eine Erweiterung hat einen Fehler gemeldet
105 - Beim Stoppen von Services gab es Fehler
106 - Beim Starten von Services gab es Fehler
107 - Ein Parameter in einer Option ist fehlerhalft
108 - Es werden Dateien nicht gefunden
109 - Das verwendete Linux Backupprogramm dd, tar oder rsync hat einen Fehler beim Backup bekommen
110 - Ein Link zu einer Datei kann nicht erstellt werden
111 - Beim Sammeln der Partitionsinformationen gibt es Fehler
112 - Beim Restore gibt es Fehler beim Erstellen der Partitionen
114 - Ein dd Image kann nicht erstellt werden
115 - Benötigte Partitionen wurden nicht gefunden
116 - Der Restore wurde vom Benutzer abgebrochen
117 - Das verwendete Linkx Backupprogramm dd, tar oder rsync hat einen Fehler beim Wiederherstellen bekommen

118 - Angegebene Geraete wurden nicht gefunden
119 - Ein Verzeichnis kann nicht angelegt werden
120 - Linux Tools fehlen die von raspiBackup benötigt werden
121 - Es konnte keine gültige Bootpartition gefunden werden

 

37) Der eMail Betreff hat manchmal am Anfang einen Smiley. Was bedeutet er?

;-)  Es gibt eine neuere Release von raspiBackup. Ein Upgrade sollte mit der Option -U vorgenommen werden. Zurückgehen kann man wieder mit der Option -V.
:-D  Es existiert eine Betaversion der nächsten raspiBackup Release. Beta Tester sind willkommen und können mit der Option -U die Beta installieren. Nach dem test kann man auf die aktuelle Version wieder mit der Option -V zurückgehen.
O.o  Eine Warnmeldung wurde geschrieben.
 :-(  Die raspiBackup Release ist veraltet und enthält einen schwerwiegenden Fehler. Sie sollte dringend durch die aktuelle Release mit der Option -U ersetzt werden.

 

38) Wo kann ich Fragen stellen und Hilfe bekommen zu Linuxfragen und -problemen die im eigentlichen Sinne nichts mit raspiBackup zu tun haben?

raspiBackup wurde entwickelt um auch Linux Einsteigern das Sichern ihrer Raspberry einfach zu gestalten. Allerdings sind dazu trotzdem gewisse Linuxkenntnisse notwendig.  Häufige Probleme mit raspiBackup sind bei Linux Einsteigern einfache Linuxprobleme. Diese hier auf der Webseite zu beantworten sprengt den Rahmen dieser Webseite. Dazu gibt es Foren mit kompetenten Mitgliedern die gerne helfen. Eines was ich empfehle ist das Deutsche Raspberry Pi Forum. Wenn man dort im Beitrag @framp einfügt werde ich über den Beitrag automatisch informiert und kann ggf fehlenden Informationen zu raspiBackup zufügen.

 

39) Wo finde ich das Debuglog von raspiBackup?

Das Debuglog raspiBackup.log sowie die Meldungen raspiBackup.msg wird im Backupverzeichnis abgelegt. Falls der Backup abbricht und das Backupverzeichnis gelöscht wird erfolgt vorher eine Sicherung der Logs im Homeverzeichnis des Aufrufers.

 

40) Wie kann ich meine Konfiguration nach einem Versionsupdate auf den neuesten Stand bringen?

In der Regel gibt es bei Versionsudates neue Konfigurationsoptionen. Diese kann man natürlich manuell einpflegen. Einfacher geht es aber mit einem kleinen Scriptwelches automatisch eine neue Konfigurationsdatei erstellt die alle aktuellen Optionen beinhaltet und die eigenen lokalen Optionen automatisch zusammenfügt. Sofern es Konflikte beim Zusammenfügen gibt gibt muss man diese manuell lösen. Details zu dem Script finden sich hier.

 

41) Wo finde ich das Debuglog wenn raspiBackup abbricht?

Bevor das Backupverzeichnis in welchem auch das Debuglog geschrieben wurde gelöscht wird werden die Debugdateien raspiBackup.log und raspiBackup.msg in das Homeverzeichnis des Aufrufers kopiert. D.h. es findet sich in /root bzw /home/<user> oder auch ~.

 

42) Wo können die /boot und /root Partition liegen (SD Karte und SSD bzw Platte)

raspiBackup unterstützt folgende Konfigurationen wobei immer nur die /boot und /root gesichert werden. Weitere Partitionen werden ignoriert.

1) /boot und /root auf SD Karte

2) /boot auf SD Karte und /root auf SSD oder Platte

3) /boot und /root auf SSD oder Platte

 

43) Wie finde ich alle Dokumentationsseiten zu raspiBackup bzw Seiten zu einem speziellen Thema?

In dem Menu zu raspiBackup auf der rechten Seite finden sich die wichtigsten Links zu der raspiBackup Dokumentation. Alle Seiten zu raspiBackup werden über den letzten Menupunkt Liste aller Seiten zu raspiBackup angezeigt. Sucht man etwas zu einem speziellen Thema kann man das Stichwort auch oben rechts in das Suchfeld eintragen und danach auf dieser Webseite suchen.

 

 44) Warum startet das Image mit dem restorten Backup nicht?

Diese Frage wird immer wieder gestellt und die Ursache liegt zu 90% darin dass die SD Karte die für den Restore benutzt wurde defekt ist.

 

45) Wie kann ich Optione temporär im Aufruf an- und ausschalten?

Viele Optionen dienen dazu etwas ein- oder auszuschalten. Normalerweise definiert man die Optionen einmal in der Konfigurationsdatei und gut ist. Möchte man aber kurzzeitig Optionen der Konfigurationsdatei überschreiben kann man die Option mit einem + für einschalten und - für ausschalten benutzen. Beispiel: Hat man standardmässig das Zippen von dd Backups eingeschaltet kann man das temporär mit der Option  -z- ausschalten.

 

46) Warum ist es nicht zu empfehlen den Backuptyp dd zu benutzen?

Siehe dazu diesen Artiklel.

 

47) Wo bekomme ich Hilfe bei reinen Linuxfragen oder -problemen die nichts mit raspiBackup im eigentlichen Sinne zu tun haben?

Häufig gibt es Fragen oder Probleme bei der Konfiguration von raspiBackup die reine Linuxfragen oder -probleme sind. Diese hier in Kommentaren oder auch eMails die mir geschrieben werden zu beantworten geht über den Support von raspiBackup den ich gebe hinaus und werden mit einem Hinweis auf FAQ 47 beantwortet. Es gibt ein gutes deutsches Raspberry Forum mit sehr kompetenten Forenteilnehmern die helfen gerne bei allgemeinen Fragen oder Problemen zur Raspberry und Linux. Siehe auch FAQ38. Sollte meine Hilfe erforderlich sein mich einfach mit @framp auf den Thread aufmerksam machen.

 

48) Kann ich den Backup auf ein laufendes System zurückspielen?

Technisch geht das aber das Ergebnis ist alles andere als ein laufendes System. Man muss immer den Restore auf eine weitere SD Karte die per USB SD Kartenlesen an die Raspberry angeschlossen ist vornehmen.

 

49) Mein Backup welche ist auch SD Karte restored habe startet nicht. Warum nicht?

In 99.9% der Fälle ist die SD Karte auf die restored wird defekt. Wenn man auf eine andere, möglichst neue, SD Karte restored tritt das Problem üblicherweise nicht mehr auf. Es gibt auch die Option -C die man beim Restore nutzen kann um die SD Karte auf Bad Blocks beim Formatieren zu prüfen. Dadurch dauert aber der Restoreprozess wesentlich laenger. Siehe auch diese Seite zu Problemen eines dd Backups.

 

50) Mein Backup dauert ewig. Woran kann das liegen?

Die Backupzeit ist abhängig von der Größe der zu sichernden Daten wie auch der Performance der Backuppartition. Wird über das Netz per Samba oder nfs gesichert dauert es noch einmal länger. Beim rsync dauert der erste Backup länger da das erste Backup ein Vollbackup ist. Erst die folgenden Backups sind nur noch inkrementelle Backups und deshalb i.d.R. schneller.

Es kann vorkommen dass der Backuplauf nicht endet bzw extrem lange dauert. Das liegt i.d.R. daran dass Fehler bei der Sicherung auftreten - Schreib- oder Lesefehler die von den  genutzen Linux Backuptools dd, tar oder rsync gemeldet werden. Bei rsync kann es auch daran liegen dass ACLs gesichert werden sollen aber dazu die Berechtigung nicht existiert oder ACLs nicht von der Backuppartition unterstützt werden. Letzteres trifft zu für nfs und Samba gemountete Backuppartitionen. Siehe dazu FAQ24.

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    Kommentare   
    #174 framp 2021-10-08 10:16
    Moin BastiFanta,

    vielen Dank fuer den Hinweis. Ich werde Deinen Kommentar in die FAQ einbauen :-)

    Cu framp
    Zitieren
    #173 BastiFanta 2021-10-07 23:41
    Zu Punkt "29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?" war die geannnte Lösung bei mir nicht erfolgreich.

    Ich musste den NFS-Share mit der Option no_root_squash erstellen, siehe www.selflinux.org/selflinux/html/nfs03.html
    Zitieren
    #172 framp 2021-06-03 19:50
    Moin Marc,

    ich bin leider auch kein NFS Spezl. Deshalb lies Dir doch bitte FAQ47 durch ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #171 Marc Elser 2021-06-03 17:50
    Lösungen 2-4 in Antwort zu FAQ 24 haben keine Wirkung und 5 möchte ich ungern nutzen müssen.

    Hallo,

    Ich habe das lästige Problem mit den ACL_TYPE_ACCESS: operation not permitted Fehlern bei einem NFS4.1 Mount (wo das eigentlich kein Problem sein sollte).

    Dazu gibts ja die Lösungsvorschläge in FAQ 24 nur stehe ich da jetzt wirklich am Berg bei den Lösungen
    1.) Backup soll auf NFS4 mount also keine Option
    2-4.) haben absolut keine Wirkung, sogar die DEFAULT_RSYNC_BACKUP_OPTIONS führen nach wie vor zum genau gleichen Fehler. Wie kann das sein wenn doch eigentlich ACLs nicht mehr gesichert werden sollten?
    5.) Könnte ich noch probieren möchte aber eigentlich gerne das Loopback vermeiden

    Um eine Lösung des Rätsels warum alles andere nix hilft wäre ich dankbar.

    BTW das hist ier mein gemountetes NFS 4.1 share:
    DISKSTATION:/volume1/LinuxBackup on /mnt/diskstation/LinuxBackup type nfs4 (rw,relatime,vers=4.1,rsize=32768,wsize=32768,namlen=255,soft,proto=tcp,timeo=15,retrans=2,sec=sys,clientaddr=192.168.10.91,local_lock=none,addr=192.168.10.38)

    uund das hier der Fehler:
    rsync: set_acl: sys_acl_set_file(opt/zram/log.bind/journal, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
    Zitieren
    #170 framp 2021-02-22 15:28
    Moin Manuel,

    in 99,9% der Faelle ist es eine defekte SD Karte auf die Du restorest oder Du hast schon eine defekte SD Karte mit dd gesichert. Siehe dazu auch HTTPS://www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackupcategorie/579-raspibackup-warum-sollte-man-dd-als-backupmethode-besser-nicht-benutzen/

    Sprich: Bitte restore auf eine andere - am besten neue - SD Karte. Dass sollte es funktionieren ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #169 Manuel 2021-02-21 19:34
    Hallo,
    ich habe ein Backup meines Raspis durchgeführt, welches auch ohne Fehler beendet wurde. Danach habe ich das Backup wiederhergestellt um es zu testen. Auch das Wiederherstellen ist ohne Fewhlereintrag von statten gegangangen.
    Allerdings startet der Raspi dann im Anschluss nicht. Die grüne LED am Raspi bleibt dauerhaft an und fängt nicht wie gewohnt an zu blinken. Der Raspi läßt sich auch nicht pingen. Keine Ahnung ob das was direkt mit dem Backup zu tun hat, aber vierlleicht weiß jemand Rat?
    Gruß
    Manuel
    Zitieren
    #168 framp 2020-12-04 17:32
    Moin Chris,

    CIFS unterstuetzt keine Hardlinks die Du fuer rsync brauchst. D.h. Du benutzt entweder dd oder tar. oder Du sicherst auf eine NAS per nfs und da werden Hardlinks sunterstuetzt. Siehe dazu auch HTTPS://www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackupcategorie/578-raspibackup-welches-dateisystem-kann-auf-dem-backupgeraet-benutzt-werden/

    Ci framp
    Zitieren
    #167 Chris-ugt100 2020-12-04 16:40
    hallo zusammen,
    nachdem ich schon 3 Tage im Kreis drehe, hoffe ich ggf. hier den ein oder anderen Tip zu erhalten (wäre toll).

    Hier das was die Command Line wirft wenn ich das backup starte ....
    pi@cdeRaspberryPI:/etc $ sudo raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed --- RBK0009I: cdeRaspberryPI: raspiBackup.sh V0.6.5.1 (9cc17fc) Fr 4. Dez 16:27:04 CET 2020 gestartet.
    --- RBK0128I: Logdatei ist /media/cdeBkp/cdeRaspberryPI/cdeRaspberryPI-rsync-backup-20201204-162658/raspiBackup.log.
    --- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt.
    cp: das Erzeugen von harter Verknüpfung '//media/cdeBkp/raspiBackup.hlinklink' zu Verzeichnis '//media/cdeBkp/raspiBackup.hlinkfile' ist nicht möglich: Die Operation wird nicht unterstützt
    !!! RBK0196W: /media/cdeBkp unterstützt keine Hardlinks.
    ln: die symbolische Verknüpfung '//media/cdeBkp/raspiBackup.slinklink' konnte nicht angelegt werden: Die Operation wird nicht unterstützt
    ??? RBK0020E: Dateisystem des rsync Backupverzeichnisses /media/cdeBkp scheint keine softlinks zu unterstützen.
    --- RBK0033I: Bitte warten bis aufgeräumt wurde.
    --- RBK0043I: Unvollständiges Backup /media/cdeBkp/cdeRaspberryPI/cdeRaspberryPI-rsync-backup-20201204-162658 in wird gelöscht. Das kann etwas dauern. Bitte Geduld.
    --- RBK0049I: Meldungen wurden in /home/pi/raspiBackup.msg gesichert.
    --- RBK0026I: Debug Logdatei wurde in /home/pi/raspiBackup.log gesichert.
    --- RBK0010I: cdeRaspberryPI: raspiBackup.sh V0.6.5.1 (9cc17fc) Fr 4. Dez 16:27:19 CET 2020 beendet mit Returncode 107.
    ??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.
    --- RBK0167I: Eine eMail wird versendet.

    So richtig verstehe ich es nicht. Auf die Platte an einer Fritzbox kann ich zugreifen/Schreiben.
    Cifs ist installiert / Platte ist NTFS formatiert ...

    Was ist zu tun ?
    Schon mal vielen Dank im Voraus

    Chris (ugt100)
    Zitieren
    #166 framp 2020-11-17 11:26
    Moin Darth Weber,

    es tut mir leid aber raspiBackup unterstuetzt keine Leerzeichen in Pfaden oder Dateinamen. Wenn Du keine Moeglichkeit siehst die Leerzeichen durch irgendein Zeichen wie z.B. _ zu ersetzen kannst Du raspiBackup nicht nutzen :sad:

    Cu framp
    Zitieren
    #165 Darth Weber 2020-11-17 11:05
    Hallo,

    ich bekomme es nicht hin, auf webdav Verzeichnissen mit Leerzeichen zu sichern. Gibt es da einen Trick ? Ich habs mit Anführungszeichen versucht und auch mit oktalen ascii codes (z.B. \040) - aber keine Version funktioniert.

    Das Backupverzeichnis lautet "xxx (yyy)"

    fehlgeschlagene Versuche (mit uns ohne Anführungszeichen):
    "xxx (yyy)"
    "xxx\ \(yyy\)"
    "xxx\040\050yyy\051"

    Ich weiß, dass diese Sonderzeichen Mist sind, aber darauf habe ich leider keinen Einfluss ....
    Zitieren
    #164 framp 2020-10-25 18:40
    Moin Manuel,

    ich sichere meine Raspis auf Raspis und nicht auf meiner Syno. Deshalb habe ich Dein Szenario eben noch mal nachgestellt.
    Bist Du sicher dass jedesmal ein komplettes Backup erstellt wird? Bei mir hat alles wie gewuenscht funktioniert. Ein einfacher Indikator dass es weniger ist ist die Backupzeit die in der Meldung RBK0078I zu sehen ist. Das erste Backup dauerte 6 Minuten und das naechste nur noch 3 Minuten. Ausserdem meldet RBK00133I welches Backupverzeichnis fuer Hardlinks benutzt wird. Ausserdem habe ich in raspiBackup FAQ17 beschrieben wie Du sehen kannst wieviel Diskspace wirklich belegt wird von den Backups.

    Zu Deiner letzten Frage: In raspiBackup FAQ24 habe ich genau den Fehler beschrieben und wie man ihn beseitigen kann ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #163 Manuel 2020-10-25 16:00
    Hallo,
    ich habe raspibackup auf drei Raspi eingerichtet. Alle drei Raspi sind via mount unit mit einer Synology DV verbunden (NFS) das Backup ist mit rsync. Bei zwei der Raspis läuft das Backup durch, aber es wir jedesmal ein komplett neues Backup angelegt, eigentlich möchte ich nur ein Delta Backup zum vorherigen Stand?
    Beim dritten Raspi bleibt das Backup immer genau an der gleichen stalle hängen: rsync: set_acl: sys_acl_set_file(opt/iobroker/iobroker-data/files/icons-mfd-svg, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
    3,638,507,178 98% 9.84MB/s 0:05:52 (xfr#40747, ir-chk=1742/59054)
    Also es bricht nicht ab ondern bleibt tatsächlich da stehen (ich habe schon 6-7 h gewartet. Need some help.

    Danke vorab.
    Gruß
    Manuel
    Zitieren
    #162 framp 2020-10-07 20:45
    Moin Torsten,

    nein die gibt es nicht. Die Fehlermeldungen sollten aber genuegend Hinweise geben wo die Ursache liegt. Zusaetzlich gibt es diese Seite HTTPS://www.linux-tips-and-tricks.de/de/fehlermeldungen/ die hilft Fehlermeldungen zu beseitugen bzw deren Ursache zu finden.

    Cu framp
    Zitieren
    #161 Torsten 2020-10-07 11:22
    Hallo,

    gibt es irgendwo eine Liste der Errorcodes mit denen raspiBackup abrechen kann ?

    Gruß
    Torsten
    Zitieren
    #160 Steakgriller 2020-08-17 18:05
    zitiere framp:
    Moin Steakgriller,

    ein Restore auf das laufende System gibt nur Müll. Du brauchst eine SD Karte auf die Du restorst.

    Cu framp


    Alles klar! Verstehe. :-) Dann werde ich mir einfach eine Backup-SD zulegen. Danke dir! ;-)
    Zitieren
    #159 framp 2020-08-17 17:44
    Moin Steakgriller,

    ein Restore auf das laufende System gibt nur Müll. Du brauchst eine SD Karte auf die Du restorst.

    Cu framp
    Zitieren
    #158 Steakgriller 2020-08-17 17:16
    Hi, ich habe gerade ein Test-dd-Backup auf eine USB-Platte erfolgreich abgeschlossen. Kann ich dies einfach wiederherstellen, ohne dass ich eine zusätzliche SD-Karte per USB-Stick anschließen muss? Also das laufende System auf das gerade erstelle Backup zurücketzen?

    Vielen Dank schonmal! :-)
    Zitieren
    #157 Dirk 2020-05-31 18:56
    zitiere framp:

    Denk dran zu testen ob das restorete Image auch noch ohne ACLs funktioniert. Es sollte es - aber der Teufel ist ein Eichhoernchen :cry:


    Ich fürchte um das 100% zu testen fehlt mir das nötige Wissen. ;) ABER, die Homebridge auf dem Raspi läuft sauber hoch und das Logfile sieht genauso sauber aus wie mit der Quell-SD. Es schaut also gut aus! :)

    zitiere framp:

    Eigentlich sollte es bei n>1 schneller gehen. Hast Du Dir die Zeiten genau angesehen? Es kann wenn Du sehr viele Dateien hast schon auch bei > 1 laenger dauern denn fuer jede Datei muss zuerst geprueft werden ob sie sich geandert hat. Je nachdem wie Deine Synology mit kleinen Dateien zurechtkommt kann das auch dauern.


    Du hast Recht! Ich hatte nicht genau geschaut. Das erste Backup ist 01:49:25 gelaufen. Ja so eine Homebridge mit einigen PlugIns scheint es in sich zu haben. ;)
    Das zweite Backup war dann "nur" noch bei 01:06:22. ;) Also auch hier alles gut!

    Mein zweiter Raspi mit Pi-Hole dagegen ist auch schon zweimal durch. Der brauchte nur eine Viertelstunde. ;)

    Also nochmal vielen herzlichen Dank für alles und ich hoffe die Spende für Deine hervorragende Arbeit ist angekommen. ;)

    Viele Grüße
    Dirk
    Zitieren
    #156 framp 2020-05-31 17:54
    Moin Dirk,

    vielen Dank fuer Dein Feedback. Nur so kann ich raspiBackup benutzerfreundlicher machen :-)

    Denk dran zu testen ob das restorete Image auch noch ohne ACLs funktioniert. Es sollte es - aber der Teufel ist ein Eichhoernchen :cry:

    Das zusaetzliche Hochkommata entferne ich gleich.

    Eigentlich sollte es bei n>1 schneller gehen. Hast Du Dir die Zeiten genau angesehen? Es kann wenn Du sehr viele Dateien hast schon auch bei > 1 laenger dauern denn fuer jede Datei muss zuerst geprueft werden ob sie sich geandert hat. Je nachdem wie Deine Synology mit kleinen Dateien zurechtkommt kann das auch dauern.

    Zu RBK0086E: Da gebe ich Dir Recht. Die Meldung sollte nur kommen wenn /dev/sda1 o.ae. eingegeben wurde. Ein zusaetzliches / sollte ignoriert werden. Ich aendere das.

    Cu framp
    Zitieren
    #155 Dirk 2020-05-31 16:50
    zitiere Dirk:

    Ich werde morgen mal schauen wie ich an der Front weiterkomme und dann berichten.


    Hi framp,

    toll, mit Lösung 2 -> DEFAULT_RSYNC_BACKUP_OPTIONS="-aHx --delete" liefen jetzt testweise 3 Backups auf die Synology durch. In deinem FAQ Text ist, so vermute ich, ein Hochkomma zu viel. Falls Du das noch anpassen möchtest.

    Glaube ich "du -sh *" funktionieren auch die Hardlinks auf dem NAS. Toll! Allerdings hat mit über eine Stunde auch das zweite und dritte Backup genauso lang wie das erste gedauert. Ich frag mal vorsichtig ob das üblich ist? Dann bin ich zufrieden. ;-)

    Im Augenblick läuft gerade ein testweiser Restore. Gleich als Test wenn das neue Medium nur 32 GB hat, obwohl die Backup-Quelle 64 GB hatte.

    Was mich einige Minuten mit dem Fehler RBK0086E gekostet hat ist die Tatsache das bei der Zielangabe /dev/sda hinter dem sda kein weiteres Slash eingegeben werden darf. Also NICHT /dev/sda/. Dann kommt der Fehler "Wiederherstellungsgerät darf keine Partition sein". Hat mich ewig in die Irre geführt da sda ja eigentlich ein Device ist. ;) Vielleicht hilft dieser Kommentar ja noch jemanden der auch diesen Fehler macht.

    Ich hoffe das der Restore meiner Homebridge gleich im Test sauber hochfährt und ich so jetzt eine schöne Backup Automation am Laufen habe. Dann kann der Pi-Hole Raspi nachziehen. ;)

    Tausend Dank noch einmal für Deine wertvolle Arbeit!

    Dirk
    Zitieren
    #154 Dirk 2020-05-30 20:26
    zitiere framp:
    D.h. nur einem der Vorschlaege folgen 8) Ich habe den Text noch etwas angepasst dass das klarer wird.


    Ich danke Dir herzlich für den schnellen Support! Ich werde morgen mal schauen wie ich an der Front weiterkomme und dann berichten.

    Herzlichen Dank und frohe Pfingsten!
    Zitieren
    #153 framp 2020-05-30 19:57
    Moin Dirk,

    genau richtig. In FAQ24 wird beschrieben welche moegliche Alternativen es gibt. D.h. nur einem der Vorschlaege folgen 8) Ich habe den Text noch etwas angepasst dass das klarer wird.

    Cu framp
    Zitieren
    #152 Dirk 2020-05-30 19:08
    Hallo und tausend Dank für raspiBackup.sh!

    Ich bin auch gerade dabei es zum Sichern eines Homebridge Pi's auf ein Synology NAS zu nutzen. Es läuft auch super an liefert aber den

    rsync: set_acl: sys_acl_set_file(media/pi, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)

    Nun habe ich in der FAQ den Punkt 24 dazu entdeckt. Ist der Fix vielleicht irgendwo nochmal etwas genauer erklärt? Für Leute die sich nicht ganz tief im Linux bewegen. ;) Ich vermute es sind alle 3 Lösungspunkte in Summe auszuführen?

    Vielen Dank!

    Dirk
    Zitieren
    #151 framp 2020-05-29 10:11
    Moin Marcus,

    das geht. Allerdings musst Du eine Excludeanweisung per Option -u bzw dem Configpendent DEFAULT_EXCLUDE_LIST in der Config Datei aufnehmen fuer Dein Backupverzeichnis.

    Dir ist klar dass das Backup floeten ist wenn Deine SSD verreckt? Normalerweise sichert man ein Backup nicht auf demselben Geraet wie das System. Desshalb prueft raspiBackup das und schreibt eine Fehlermeldung und bricht ab. Das verhinderst Du mir der Option -c oder DEFAULT_SKIPLOCALCHECK=1

    Cu framp
    Zitieren
    #150 Marcus 2020-05-29 09:44
    Hallo Framp,

    ich hab mal eine Frage:
    Kann ich ein Backup auf das Laufwerk schreiben das ich gerade sichere?
    Oder erzeuge ich einen Zirkelbezug?
    Ich hab mein Smarthome- Server Raspi4 -4G mit /boot auf SD Karte und /root auf SSD.laufen.
    Die SSD ist groß genug Backups aufzunehmen, um dann später manuell umkopiert zu werden.

    Ich als Anfänger wäre über einen Tip vom Profi dankbar.
    Schöne Feiertage

    Marcus
    Zitieren
    #149 framp 2020-03-11 10:24
    Moin John,

    das stimmt natuerlich. Daran habe ich nicht gedacht. Dann musst Du aber wissen wo das Backup steht. raspiBackup erstellt dazu eine Datei /tmp/raspiBackup.vars die Du dazu auslesen kannst. Siehe dazu HTTPS://github.com/framps/raspiBackup/blob/master/helper/raspiBackupWrapper.sh#L94 wie ich es im Wrapper benutze :-)

    Cu framp
    Zitieren
    #148 john 2020-03-11 01:17
    zitiere framp:
    Moin John,
    nachdem Du die Logs woanders hinkopiert hast werden sie bestimmt noch weiter aktualisiert.
    Cu framp


    Und was wenn ich die Logs nach dem Backup kopiere ?
    Dann habe ich zwar etwas mehr als mit dem Backup aber immer noch besser als zuwenig. Oder vergess ich irgendwas

    beste grüsse
    Zitieren
    #147 framp 2020-03-06 19:07
    Moin John,

    zitiere john:

    Welche Logs gehen dann da verloren, dachte eigentlich keine.


    nachdem Du die Logs woanders hinkopiert hast werden sie bestimmt noch weiter aktualisiert. Diese Updates bekommst Du aber nicht mehr auf Dein Backup :-)

    Cu framp
    Zitieren
    #146 john 2020-03-06 17:07
    Hallo Framp,

    Glaube das liegt daran das ich unter einem Wrapperscript was anderes verstehe.
    In meinen Augen ist das eher ein Script das Calls und Funktionen mit vom Hauptprogramm bezieht.

    Das was wir besprechen ist für mich eher ein Pre- bzw. PostScript was ausgeführt wird.
    Aber is nur meine Definitionsauslegung :-)

    Aber ein Prescript und Post danach mit ein paar CP commands müßten ja dann reichen oder

    Zitat:
    Dir gehen aber dadurch ein paar Logeintraege verloren. Weiss nicht ob das fuer Dich ein Problem ist
    Welche Logs gehen dann da verloren, dachte eigentlich keine.

    Beste Grüsse
    Zitieren
    #145 framp 2020-03-04 18:29
    Moin John,

    so richtig verstehe ich nicht was Dein Vorschlag von meinem unterscheidet :sad:

    Zitat:
    spielt bei einem Restore da TMPFS mit ?
    Der Restore erfolgt nur auf die Boot- und Rootpartition. Ins tmpfs wird nichts restored. Dass muss man anschliessend haendisch vornehmen.

    Cu framp
    Zitieren
    #144 john 2020-03-04 18:24
    Und wenn man einfach vor dem Backup ein simples CP des Verzeichnisses macht mit Datum-Tag ?

    Ich weiss ja, wann ich das Backup ziehe.

    Mann könnte es ja dann in ein seperates Verzeichnis kopieren, dann würde Rsync auch keine Konsitenzprobleme kriegen.

    Würde das gehen, spielt bei einem Restore da TMPFS mit ?

    grüsse john
    Zitieren
    #143 framp 2020-03-04 16:11
    Moin John,

    das ist leider nicht so einfach moeglich. Es reicht nicht die tmpfs Dateien zu sichern - sie muessen auch wieder korrekt restored werden.

    Vermutlich ist es am einfachsten Du benutzt ein Wrapperscript (siehe github helper Verzeichnis) und kopierst vor dem Backup die tmpfs Dinge auf /. Dann werden sie gesichert. Nach dem Restore musst Du sie dann haendisch wieder zurueckkopieren. Leider gibt es kein Extensionpoint beim Restore. Da koennte man das sonst einbauen. Man koennte aber ein weiteres Wrapperscript welches nur zum Restore benutzt wird so erweitern dass dort am Ende des Restores die Logs wieder zurueckkopiert werden. Das erfordert aber ein wenig bash Programmierung.

    Dir gehen aber dadurch ein paar Logeintraege verloren. Weiss nicht ob das fuer Dich ein Problem ist.

    Cu framp
    Zitieren
    #142 john 2020-03-04 14:32
    Hallo Framp,
    Jo klingt logisch danke dir

    Noch eine Frage.

    Wenn ich tmpfs für manche Verzeichnisse einsetze ( zB. /var/log) , kann ich Rsync dazu zu bewegen die mit ins Backup zu "ziehen"?

    grüsse john
    Zitieren
    #141 framp 2020-03-03 13:31
    Moin John,

    ja, wuerde ich tun. Ich vermute zwar dass wenn gerade ein Backup laeuft und parallel ein Upgrade gemacht wird rsync oder tar feststellt dass sich waehrend des Backups Dateien geaendert haben. Es muss aber nicht so sein.Bei dd wuerdest Du nichts merken. Deshalb lieber auf Nummer sicher gehen und den Service stoppen.

    Cu framp
    Zitieren
    #140 john 2020-03-03 10:21
    Hallo Framp,

    Frage würdest du den Dienst unattended Upgrades vor dem Backup stoppen ?


    grüsse john
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    #139 framp 2019-12-01 18:37
    Moin Markus,

    der Befehl Code:stat -c "%U:%G" /usr/local/bin
    sollte eigentlich irgendwas wie Code:markus:markus zurueckliefern und liefert bei Dir Code:UKNOWN:UNKNOWN ich kann nur vermuten dass das Filesystem kein ext4 ist welches User und Groups unterstuetzt.

    Warum es das Problem gibt weiss ich nicht. Ein möglicher Workaround ist dass Du in der Zeile 926 und Zeile 927 ein # Zeichen am Anfang der Zeile einfuegst. Danach sollte die Installation durchlaufen. Probiere es einfach mal.

    Cu framp
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    #138 Markus 2019-11-30 22:07
    Hallo,

    ich habe ein Problem beim Installieren. Es schlägt ein "chown" fehl.

    Das hier landet im Log:
    MSG: RBI0037I: /usr/local/bin/raspiBackupInstallUI.sh wurde erstellt.
    chown: invalid user: ‘UNKNOWN:UNKNOWN’
    20191130-212219: DBG: 1430 - -> unrecoverableError 17


    Im Install-Script "raspiBackupInstallUI.sh" finde ich lediglich in der function "code_download_execute" ein chown, welches die Variablen %U und %G verwendet (Zeile 924):
    local chownArgs=$(stat -c "%U:%G" $FILE_TO_INSTALL_ABS_PATH | sed 's/\n//')

    Ich finde aber keine Definition, oder das Befüllen der Variablen. Somit ist es einigermaßen verständlich, wieso im Log ein ungültiger User angemeckert wird. Nur ist mir nicht klar, was ich jetzt machen muss.

    Wobei ich dazu sagen muss, dass ich jetzt auch nicht der Bash-Experte bin...

    Wer kann mir helfen?

    VG
    Markus
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    #137 aktivomat 2019-11-07 00:42
    zitiere hardl:

    die Option 1 habe ich gestern schon durchgeführt. In default_mntopts steht nur noch: user_xattr
    Die Fehlermeldungen wechseln aber auf: ACL_TYPE_DEFAULT): Operation not supported (95)


    Hey hardl,

    hast du eine Lösung für das ACL Problem gefunden?
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    #136 framp 2019-08-11 19:31
    Moin hardl,

    Deine backuppartition muss wenigstens so gross sein wie Deine SD Karte bzw der belegte Platz darauf. Besser ist wenigstens das doppelte davon zu haben.

    Du musst Deine Backuppartition mit resize2fs oder gparted entsprechend vergroessern ;-)

    Cu framp
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    #135 hardl 2019-08-11 17:46
    Nachdem ich mit dem QNAP NAS nicht klar kam, habe ich es jetzt nochmal mit einer externen USB-SSD probiert.
    Es läuft eine Weile und dann habe die $£Fehlermeldung "No Space left on Device"
    Ich habe mich an Beispiel 6 gehalten.
    Muß ich die SSD vorher anders partitionieren?
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    #134 framp 2019-07-21 11:59
    Moin hardl,

    ich muss gestehen dass mich mich in die ganze ACL Problematik mit rsync nicht gezielt auseinandergestzt habe, da bei mir das Problem nicht existiert.

    1 und 3 haben denselben Effekt: Es werden keine ACLs gesichert. Probiere mal Option 3. Ansonsten würde ich mal in einem Linux- oder Raspberryforum um Support fragen. Wie gesagt bin ich in diesem Thema nicht sehr firm. Die Option 2 habe ich eingeführt weil ein Nutzer sie haben wollte. Dann empfehle ich aber ein RAID1 zu nutzen, dann wenn die Imagedatei aus irgendwelchen Gruenden korrupt wird sind alle Backups weg :cry:

    Zu Deinem BackupPfad Problem: Schicke mir mal Dein DebugLog zwecks Detailanalyse per eMail zu (eMail siehe Kontaktseite).

    Cu framp
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    #133 hardl 2019-07-21 09:41
    Moin,moin framp,

    die Option 1 habe ich gestern schon durchgeführt. In default_mntopts steht nur noch: user_xattr
    Die Fehlermeldungen wechseln aber auf: ACL_TYPE_DEFAULT): Operation not supported (95)

    Im Debuglog ist der DEFAULT_BACKUPPATH= backup, also korrekt.
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