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Häufige Fragen zu raspiBackup. Jeder neue Benutzer von raspiBackup sollte sich einmal alle Fragen und Antworten durchlesen.

 

0) Wie entstand raspiBackup?

1) Ist ein Backup eines laufenden Systems zuverlässig? Sollte nicht das gesamte System vor dem Backup gestoppt werden ?

2) Wie kann ich ein Backup wiederherstellen?

3) Was kann raspiBackup alles sichern und wiederherstellen?

4) Welche Linux Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung?

5) Kann man die Sicherung auch ohne raspiBackup wiederherstellen?

6) Kann man die Sicherungen mit raspiBackup auch auf kleiner und größere SD Karten wiederherstellen?

7) Wie kann ich die Partitionierung der Ziel SD Karte beeinflussen?

8) Auf welchen Medien kann man mit raspiBackup die Backups ablegen?

9) Die Funktion von raspiBackup reicht nicht aus und es muss noch zusätzlich etwas vor oder nach dem Backup getan werden

10) Welche eMailClients werden von raspiBackup unterstützt?

11) Mein eMailClient wird leider nicht von raspiBackup unterstützt. Wie kann ich trotzdem eMails erhalten?

12) Ich habe eine Frage zu raspiBackup. Wie bekomme ich eine Antwort?

13) Ich habe einen Fehler in raspiBackup gefunden. Wo kann ich den Fehler melden und wann bekomme ich einen Fix dafür?

14) Bekomme ich irgendwie automatisch mit dass es eine neue Version von raspiBackup gibt?

15) Wie kann ich auf eine vorhergehende raspiBackup Version zurückgehen wenn ich nach einem Upgrade bemerke, dass die neue Version nicht so funktioniert wie ich es erwarte?

16) Ich habe eine 32GB SD Karte wovon ich nur 8GB benötige. Ein dd Backup sichert aber immer 32GB, d.h 24GB zu viel.

17) Wie kann ich feststellen, dass der rsync tatsächlich Backup Hardlinks benutzt um Speicherplatz zu sparen?

18) Welche Services muss man vor dem Backup stoppen und anschliessend wieder starten?

19) Welche Formatierung muss eine Partition haben auf der ein Backup abgelegt wird?

20) Ich habe Probleme beim Sichern meiner Backups auf einer Synology. Wie kann ich die beseitigen?

21) Der Inhalt der Bootpartition ändert sich doch nicht. Warum wir trotzdem immer die Bootpartition bei jedem Backup neu gesichert?

22) Wie kann man verschiedene Backupkonfigurationen in verschiedenen Backupläufen benutzen?

23) Ich möchte den Backupfortschritt verfolgen. Gibt es eine Option um einen Fortschrittsbalken zu erhalten?

24) raspiBackup meldet einen Fehler ACL_TYPE_ACCESS, Operation not supported bei der Benutzung des Backuptypen rsync

25) Fehlermeldung dev/... has unsupported feature(s): metadata_csum E2FSCK: Get a newer version of e2fsck

26) Wieso bekommen ich die die Meldung ??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit xx GiB ist kleiner als die Backupquelle mit yy GiB obwohl beide SD Karten gleich gross sind?

27) Ich habe ein tar oder rsync Backup und möchte das in ein dd Backup umwandeln. Geht das?

28) Wieso verschwinden Dateiänderungen nach einem Reboot wieder von einem zurückgespieltem Backup?

29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?

30) Mir gefällt raspiBackup und ich möchte die Entwicklung und den Support honorieren. Wie kann ich das tun?

31) Ich bekomme eine Fehlermeldung von raspiBackup. Was kann ich tun um sie zu beseitgen?

32) Nach dem Upgrade auf v0.6.3.2 bekomme ich Fehlermeldungen RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1 oder RBK0021E: Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23.

33) Ich habe einen Cubieboard, Banana Pi, Odroid, Hummingboard, oder Beagle Board. Kann nraspiBackup diese auch sichern?

34) Ich möchte mein 16GB dd Backup zurückspielen und bekommen die Meldung dass die Ziel SDKarte zu klein ist. Wieso?

35) Ich möchte mein Rootfilesystem auf eine USB Platte verschieben. Kann ich das mit raspiBackup beim Restore machen?

36) Was bedeuten die Returncodes (RC) mit denen raspiBackup im Fehlerfalle endet?

37) Der eMail Betreff hat manchmal am Anfang ein Smiley. Was bedeuten sie?

 

0) Wie entstand raspiBackup?

Bei mir laufen zu Hause drei Raspis. Zwei davon 7/24 - also rund um die Uhr. Ein jeder Server sollte regelmäßig gesichert werden denn es können immer mal unvorhergesehene Umstände eintreten, die eine Wiederherstellung eines vorherigen Standes erfordern. Speziell die SD Karte der Raspberry neigt dazu immer mal wieder auszufallen. Um dafür gewappnet zu sein habe ich mir ein kleines Script geschrieben, welches zuerst ein dd Backup, dann später, da ein dd Backup ja immer die gesamte SD Karte sichert obwohl nur Bruchteile davon benutzt werden, ein tar Backup automatisch erstellte. Zum Schluss wurde dann ein rsync Backup implementiert. Nachdem ich dann mehrere Male eine Wiederherstellung vornehmen musste und alles gut klappte dachte ich mir dass es vielleicht auch anderen Raspberryfreunden hilfreich sein könnte und publizierte raspiBackup.

1) Ist ein Backup eines laufenden Systems zuverlässig? Sollte nicht das gesamte System vor dem Backup gestoppt werden ?

Die sicherste Methode ist natürlich das System vollständig zu stoppen. Das kann man aber leider nicht regelmäßig und automatisch von cron gesteuert vornehmen. Wenn man alle aktiven Services wie mysql, samba, nfs, seafile, Owncloud, Webserver und alle anderen aktiven Services immer vor dem Backup stoppt um keine Dateninkonsistenzen zu erzeugen kann das Backup zum Wiederherstellen der Raspi genutzt werden. Stoppt man die Servies nicht besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dass das Backup inkonsistent werden wird. Dazu gibt es die Parameter -a und -o um die entsprechenden Stop- und Startbefehle vor bzw nach dem Backup auszuführen. Siehe auch FAQ 18 dazu. Alternativ kann ein Beispielwrapperscript erweitert werden (Siehe hier).

2) Wie kann ich ein Backup wiederherstellen?

Mit raspiBackup kann jedes Backup wieder zurückgespielt werden (Siehe hier die Details). Es wird aber ein Linux benötigt. Als Windowsbenutzer kann man win32diskimager benutzen um dd Backups wiederherzustellen. Für andere Backuptypen wie tar oder rsync ist ein Linux notwendig.

Allerdings kann man dazu die Raspberry benutzen: Man bespielt eine neue SD Karte mit Raspbian und kopiert darauf raspiBackup. Dann schließt man einen externen SD Kartenleser, in die man eine SD Karte, die den Restore erhalten soll, einschiebt - sowie das Medium mit dem Backup an die Raspberry an. Danach ruft man raspiBackup auf und läßt ein gewünschtes Backup auf die externe SD Karte zurückschreiben. Anschliessend fährt man das System runter, legt die SD Karte mit dem zurückgespielten Backup ein und startet die Raspberry wieder.

3) Was kann raspiBackup alles sichern und wiederherstellen?

Im normalen Modus kann raspiBackup entweder zwei Partitionen sichern mit tar oder rsync: Die Boot und die Rootpartition die auf der SD Karte liegen. Wenn die Rootpartition auf ein externes Medium verlagert wurde wird auch die externe Rootpartition gesichert. (raspiSD2USB.py hilft bei der Verlagerung). Mit dem dd Backup wird die gesamte SD Karte gesichert. Dann wird aber keine externe root Partition mitgesichert.

Im partitionsorientierten Modus werden beliebig viele Partitionen der SD Karte gesichert. Weitere externe Partitionen werden aber nicht gesichert. Dieser Modus ist sinnvoll z.B. für NOOBS Installationen. Wer die NOOBS installation per windisk32imager restoren will muss den dd Backup im normalen Modus benutzen.

4) Welche Linux Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung?

Es steht der dd Backup sowie der tar und rsync Backup zur Verfügung. dd und tar Backups können noch mit zip komprimiert werden. Auf dieser Seite können die Vor- und Nachteile der jeweiligen Backupmethoden nachgelesen werden.

5) Kann man die Sicherung auch ohne raspiBackup wiederherstellen?

Das ist eine Grundvoraussetzung für raspiBackup gewesen: Es muss möglich sein das Backup mit entprechenden Linuxkenntnissen zu Fuss restoren zu können.

Die Sicherung legt Dateien an, die die lesbaren Ausgaben von den Linux Befehlen sfdisk, blkid und fdisk von der SD Karte enhält. Damit läßt sich zuerst die Partitionsstruktur des Backups mit den entsprechenden Linuxtools wiederherstellen. Danach kann man die Partitionsbackups mit den entsprechenden Linuxtools wieder auf die Partitionen zurückspielen.

6) Kann man die Sicherungen mit raspiBackup auch auf kleiner und größere SD Karten wiederherstellen?

Auf größere Karten funktioniert das ohne Probleme. Allerdings benutzt das Image genau den Platz, den es im Original benutzt hat. Der restliche Speicherplatz wird nicht genutzt und muss mit Linux Repartitionierungstools nach der Wiederherstellung angepasst werden.

Das funktioniert sowohl für kleinere als auch größere SD Karten ohne Probleme sofern tar oder rsync Backup und der normale Backupmodus benutzt wird. Es wird automatisch die Größe der root Partition entsprechend angepasst, d.h. entsprechend verkleinert oder vergrößert. Bei einer Vergrößerung wird die gesamte SD Karte benutzt. Wird von der Backup SD Karte mehr Platz benutzt als die Restore SD Karte hat gibt es natürlich Fehler beim Restore. Beispiel: Backup SD Karte ist 32GB gross und 24GB werden benutzt. Die Restore SD Karte ist nur 16GB gross.

Mit der Option -0 (Null) wird keine Partitionierung der neuen SD Karte vorgenommen sondern die existierende Partitionierung der SD Karte genutzt. Man hat damit vollständige Kontrolle über die Größe der Wiederhergestellten Partitionen. D.h. man kann dadurch vor dem Restore genau festlegen, wie gross die Partitionen auf der neuen SD Karte sein sollen und somit auch auf kleiner SD Karten restoren. Das geht auch für partitionsorientierte Backups.

Ein dd Backup kann nicht auf eine kleiner Karte restored werden. Vorher muss es verkleinert werden. Das geht z.B. so. Oder man benutzt pishrink

Einen partitionsorientierten Backup kann man auf kleinere SD Karten restoren indem man die SD Karte mit ihren Partitionen vorformatiert und dann mit der Option -0 das Backup wiederherstellt.

7) Wie kann ich die Partitionierung der Ziel SD Karte beeinflussen?

Es gibt zwei Optionen die das Partitionierungsverhalten von raspiBackup beeinflussen: Option -1 (eins) zwingt raspiBackup die Partitionierung der Backup SD Karte auf die Ziel SD Karte zu erstellen auch wenn die Partitionen kleiner oder größer als die Ziel SD Karte sind. Mit der Option -0 (Null) nimmt raspiBackup keine Paritionierung vor und verwendet die existiernde Partition der Ziel SD Karte. Somit kann man vor dem Restore die Partitionen anlegen und formatieren wie man sie haben möchte und diese wird dann von raspiBackup benutzt.

8) Auf welchen Medien kann man mit raspiBackup die Backups ablegen?

Generell auf jedem Device welches unter Linux gemounted werden kann

  • Externer USB Stick
  • Externe USB Platte
  • Synology
  • cifs/samba Netzwerklaufwerk
  • nfs Netzwerklaufwerk
  • sshfs Netzwerklaufwerk
  • webdav Netzwerklaufwerk
  • ftpfs Netzwerklaufwerk

9) Die Funktion von raspiBackup reicht nicht aus und es muss noch zusätzlich etwas vor oder nach dem Backup getan werden

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

a) Ein Wrapperscript (Siehe hier) wird benutzt und nimmt vor und nach dem Backuplauf weitere Aktionen vor wie z.B. weitere Dinge zu sichern.

b) Beliebige Erweiterungspunkte (Extensions) können vor und nach dem Backup von raspiBackup aufgerufen werden. Zwei Beispielerweiterungen (Siehe hier) melden zusätzlich die CPU Temperatur vor und nach dem Backuplauf sowie den belegten Hauptspeicher. Eine eMailExtension erlaubt es beliebige andere eMailClients anzusteuern.

10) Welche eMailClients werden von raspiBackup unterstützt?

raspiBackup unterstützt mailx, ssmtp und sendEmail. Andere eMailClients können über ein eMail Erweiterung (Extension) angesprochen werden (Details siehe hier).

11) Mein eMailClient wird leider nicht von raspiBackup unterstützt. Wie kann ich trotzdem eMails erhalten?

raspiBackup kann eine eMailErweiterung (extension plugpoint) zum Senden der eMail benutzen. Dazu muss ein kleines Script geschrieben werden, welches die eMailParameter entsprechende dem verwendeteten eMailClient aufbereitet und den eMailClient mit der korrekten Syntax aufruft. Eine Beispielerweiterung für mailx ist bei den Erweiterungsbeispielen enthalten.

12) Ich habe eine Frage zu raspiBackup. Wie bekomme ich eine Antwort?

Es gibt verschiedene Optionen:

1) In Github koennen Problemberichte (Issues) erstellt werden. Das ist meine präferierte Option. Dazu ist eine einmalige Registrierung notwendig. Diese sowie die Benutzung von github ist kostenlos.

2) Am Ende jeder Webseite können Kommentare erstellt werden. Diese sind ideal um Fragen zu stellen. Um Spam zu vermeiden werden die Kommentare manuell kontrolliert und deshalb dauert es i.d.R. einen Tag bis der Kommentar veröffentlicht und beantwortet wird. Leider gibt es wegen der DSGVO keine automatische Benachrichtigung mehr wenn es eine Antwort gegeben hat. Deshalb muss man nach einer gewissen Zeit nachsehen ob und was jemand geantwortet hat.

3) Auf Facebook können Kommentare erstellt werden. Eine Registrierung ist dafür notwendig.

Siehe auch diese Hinweise

13) Ich habe einen Fehler in raspiBackup gefunden. Wo kann ich den Fehler melden und wann bekomme ich einen Fix dafür?

Wie in jeder Software kann es vorkommen, dass auch raspiBackup Fehler hat. Die verschiedenen Kanäle über die Probleme berichtet werden können sind hier beschrieben.

14) Bekomme ich irgendwie automatisch mit dass es eine neue Version von raspiBackup gibt?

raspiBackup prüft bei jedem Aufruf ob es eine neuere Version gibt. Wenn ja wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und die Benachrichtigungsemail weist im Titel mit einem Smiley ;-) darauf hin. Dann kann man auf dieser Seite nachlesen was die neue Version bringt und dann mit dem Parameter -U einen Versionsupdate vornehmen lassen.

15) Wie kann ich auf eine vorhergehende raspiBackup Version zurückgehen wenn ich nach einem Upgrade bemerke, dass die neue Version nicht so funktioniert wie ich es erwarte?

raspiBackup erstelt jedes mal wenn mit der Option -U eine neue Version aktiviert wird eine Sicherungskopie. Mit der Option -V kann man jederzeit auf eine vorhergehende Version zurückgehen. Es wird eine Liste von alle gesicherten raspiBackup Versionen angezeigt und man kann die Version, die zurückgespielt werden soll daraus auswählen.

16) Ich habe eine 32GB SD Karte wovon ich nur 8GB benötige. Ein dd Backup sichert aber immer 32GB, d.h 24GB zu viel.

Der dd Backup sichert immer die ganze SD Karte. Es gibt den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY, der dafür sorgt, dass nur die definierten Partitionen gesichert werden. D.h. man muss mit gparted oder einem anderen Partitionierungstool nur eine kleinere Partition von 8GB erstellen. Die aktuellen Partitionsgrößen kann man mit dem Befehl lsblk kontrollieren.

Alternativ kann man per raspiBackupWrapper Script nach dem Backup mit raspiBackup pishrink aufrufen lassen und das dd Image auf das möglichste Minimum verkleinern.

17) Wie kann ich feststellen, dass der rsync tatsächlich Backup Hardlinks benutzt um Speicherplatz zu sparen?

Hardlinks werden erfolgreich von raspiBackup benutzt wenn ein lokaler USB Stick, eine lokale USB Platte oder auch eine per nfs gemountete Partition, die mit ext3/ext4 formatiert ist, benutzt wird. Samba sowie sshfs unterstützt keine Hardlinks.

Der Befehl du -sh * zeigt den tatsächlich benutzen Speicherplatz an und du -shl * zeigt den Speicherplatz an, der belegt werden würde, wenn keine Hardlinks benutzt werden würden.

Beispiel:

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -sh *
4,5G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,5M raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
5,2M raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
5,7M raspberrypi-rsync-backup-20160822-201610

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -shl *
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-20161

18) Welche Services muss man vor dem Backup stoppen und anschliessend wieder starten?

Alle Services die irgendwelche Systemzustände in Datenbanken oder im Speicher oder auf dem Dateisystem speichern müssen gestoppt werden damit nicht während des Backups inkonsistente Datenstände entstehen, die dann erst beim wiederhergestellten System bemerkt werden und das Backup unbrauchbar machen. raspiBackup bietet zum Stoppen von Services vor dem Backup den Parameter -o und zum Starten der Services nach dem Backup den Parameter -a an.

Folgende Services sollten auf alle Fälle mit der Option -o gestoppt werden:

Service Stop Befehl
nfs systemctl stop nfs-kernel-server
Samba systemctl stop samba
Pilight systemctl stop pilight
Cups systemctl stop cups
Minidlna systemctl stop minidlna
Apache systemctl stop apache2
Wordpress systemctl stop wordpress
nginx systemctl stop nginx
mysql systemctl stop mysql
seafile systemctl stop seafile
Owncloud Siehe Apache
FHEM

systemctl stop fhem

cron systemctl stop cron

 

Die Services sollten dann per Option -a wieder gestartet werden. Die Reihenfolge sollte dann genau umgekehrt sein zu der Stopreihenfolge. Falls man sich wirklich sicher ist dass kein Service zu stoppen und zu starten ist kann man ":" als Parameter bei Option -a und -o mitgeben.

Beispiel für -a

-a "systemctl startpilight && systemctlstartsamba && systemctl startnfs-kernel-server"

Beisplel für -o

-o "systemctl stop nfs-kernel-server && systemctl stop pilight && systemctl stop samba"

In der Konfigurationsdatei sieht es dann z.B. wie folgt aus:

DEFAULT_STOPSERVICES="systemctl stop nfs-kernel-server && systemctl stop pilight && systemctl stop samba"

bzw

DEFAULT_STARTSERVICES="systemctl startsamba&& systemctl startpilight && systemctl startnfs-kernel-server"

Achtung: Die Befehle werden als root ausgeführt. Es ist kein sudo notwendig.

Mit der Option --systemstatuswird in das Debuglog die Liste der gestarteten System Services sowie der offenen Dateien vor den Start des Backups ausgegeben.

 

19) Welche Formatierung muss eine Partition haben auf der ein Backup abgelegt wird?

Prinzipiell kann jedes Filesystem benutzt werden was an Linux gemounted werden kann. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:

- Ein rsync Backup benutzt Hardlinks sofern möglich welche von ext3/4 unterstützt werden. Dann werden nur geänderte Dateien gesichert und gleiche Dateien per Hardlinks verknüpft. Ein ext4 Filesystem was über Samba freigegeben wird unterstützt keine Hardlinks. Eine Alternative ist NFS. Werden keine Hardlinks unterstützt werden vom rsync immer alle Dateien kopiert.

- FAT32 kann nur Dateien bis zu 4GB speichern. Ein dd Backup wird so gross wie die SD Karte (Ausser es wird die Konfigurationsoption DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY benutzt) und somit i.d.R. größer als 4GB. Selbiges trifft auf das tar Backup zu was auch sehr schnell größer als 4GB wird. Eine Alternative dazu ist NTFS.

Allgemeine Empfehlung: Benutze wenn möglich ext3/4. Auf Linux benutze NFS für Netzwerklaufwerke. Auf Windows benutze NTFS auf exportierten samba Netzwerklaufwerken. Benutze FAT32 nur wenn sichergestellt ist, dass die Backups nicht größer werden als 4GB.

20) Ich habe Probleme beim Sichern meiner Backups auf einer Synology. Wie kann ich die beseitigen?

Es gibt diverse Benutzer von raspiBackup die ihre Backups per nfs auf einer Synology erfolgreich sichern. Leider habe ich keine Synology und kann deshalb nicht kompetent helfen. Allerdings gibt es eine spezielle Seite wo Benutzer von raspiBackup beschrieben haben, was sie an der Synology konfiguriert haben, damit alles funktioniert.

21) Der Inhalt der Bootpartition ändert sich doch nicht. Warum wir trotzdem immer die Bootpartition bei jedem Backup neu gesichert?

Das stimmt in 98% der Fälle. Allerdings kann ein Firmwareupdate die Bootpartition ändern. Mit dem Konfigurationsparameter DEFAULT_LINK_BOOTPARTITIONFILES werden die Bootpartitionen im Backup mit Hardlinks verknüpft - sofern diese unterstützt werden. Damit kann man also pro Backup 60MB Backupspace sparen. Allerdings wird immer die Bootpartition erst einmal gesichert um dann zu testen ob sie sich zum vorhergehenden Backup geändert hat und dann durch einen Hardlink ersetzt. D.h. diese Option ist nur sinnvoll, wenn man einen sehr kleinen Backupspace hat.

22) Wie kann man verschiedene Backupkonfigurationen in verschiedenen Backupläufen benutzen?

Die Konfigurationsparameter von raspiBackup werden in folgender Reihenfolge eingelesen und wirksam. Dabei können spätere Dateien bzw Optionen vorherige Optionen überschreiben.

1) /usr/local/etc/raspiBackup.conf

2) ./.raspiBackup.conf (aktuelles Verzeichnis)

3) ~/.raspiBackup.conf (Home Verzeichnis)

4) Die optionale Konfigurationdatei, die mit der Option -f angegeben wurde

5) Aufrufparameter

23) Ich möchte den Backupfortschritt verfolgen. Gibt es eine Option um einen Fortschrittsbalken zu erhalten?

Es gibt dazu die Option -g

24) raspiBackup meldet einen Fehler ACL_TYPE_ACCESS, Operation not supported bei der Benutzung des Backuptypen rsync

Die Fehlermeldung sieht in etwas wie folgt aus:

??? RBK0024E: Backupprogramm rsync hat einen Fehler bekommen. 
rsync: set_acl: sys_acl_set_file(media/pi, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
 
Die Ursache liegt darin, dass rsync keine ACLs unterstützt. Diese sind aber auch in 99% der Fälle nicht notwendig. Die folgende Zeile in der /etc/mke2fs.conf
default_mntopts = acl,user_xattr
bewirkt dass jeder mount immer die acl für eine Partition einschaltet. Das trifft dann auch für die Backuppartition von raspiBackup zu, die standardmäßig auf /backup gemounted wird. Somit wird immer versucht acl Daten zu schreiben was von rsync nicht unterstützt wird.
 
Lösung:
1) Löschen von acl in default_mntopts in der Datei /etc/mke2fs.conf.
2) Benutze raspiBackupWrapper.sh in dem sich Code befindet der ein Loop Device welches ein mit ext4 formatiertes Image als Backuppartition benutzt und somit ACLs speichern kann. Details finden sich dazu hier.
3) Definiere DEFAULT_RSYNC_BACKUP_OPTIONS="--delete -aHXx" (lösche A vom default) und damit sichert rsync keine ACLs.
 
25) Fehlermeldung dev/... has unsupported feature(s): metadata_csum E2FSCK: Get a newer version of e2fsck

 

Lösung:

Vor dem Restore die /etc/mke2fs.conf editieren und bei beiden ext4 Optionen das metadata_csum entfernen. Dann den Restore mit raspiBackup durchführen.
 
26) Wieso bekommen ich die die Meldung ??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit xx GiB ist kleiner als die Backupquelle mit yy GiB obwohl beide SD Karten gleich gross sind?
SD Karten die mit einer bestimmten Grösse angegeben sind (z.B. 16GB) sind trotzdem unterschiedlich gross. Mit dem Befehl sudo fdisk -l /dev/mmcblk0
erhält man z.B. folgende Ausgabe die einem genau die Größe mitteilt:

sudo fdisk -l /dev/mmcblk0

Disk /dev/mmcblk0: 15.5 GB, 15548284928 bytes

Bei einer anderen ebenfalls 16GB grossen SD Karte erhält man z.B.
Disk /dev/mmcblk0: 15.9 GB, 15931539456 bytes
D.h. man kann zwar das erste Image auf die zweite SD Karte bringen aber nicht umgekehrt.
 
Lösung:
1) Eine grössere SD Karte nehmen
2) Das Quellimage verkleinern. Das Tool pishrink eignet sich dazu.
3) Das Backup mit dem Parameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY erstellen (Siehe dazu auch FAQ16)
4) Vor dem Erstellen des Backups die Rootpartition mit gpartedetwas verkleinern (Mehrere hundert MB oder gleich 1 GB). Dann passt der Backup auch auf SD Karten die etwas kleiner sind.
 
27) Ich habe ein tar oder rsync Backup und möchte das in ein dd Backup umwandeln. Geht das?
Es gibt ein Script mit dem Namen raspiBackupRestore2Image.sh welches hier zu finden ist. Damit kann man im Backupverzeichnis ein dd aus einem tar oder rsync Backup erzeugen.
 
28) Wieso verschwinden Dateiänderungen nach einem Reboot wieder von einem zurückgespieltem Backup?
Die SD Karte ist unglücklicherweise an der Stelle defekt, wo das Filesystem Änderungen ablegt (Superblock). Da dieser im Hauptspeicher gehalten wird bemerkt man den Fehler nur nach einem Reboot.
 
Lösung:
Das Backup muss noch einmal auf eine neue fehlerfreie SD Karte zurueckgespielt werden.
 
29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?
Kurt hat dieses Problem bekommen, die Lösung gefunden und freundlicherweise mitgeteilt. DougieLawson hat hier die Lösung des Problems beschrieben.
 
Letztendlich musste der folgende Eintrag in der /etc/fstab
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults 0 0
wie folgt geändert werden
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults,noatime,noauto,x-systemd.automount 0 0
 
30) Mir gefällt raspiBackup und ich möchte die Entwicklung und den Support honorieren. Wie kann ich das tun?
Details zu einem Trinkgeld finden sich hier
 
31) Ich bekomme eine Fehlermeldung von raspiBackup. Was kann ich tun um sie zu beseitgen?
Es gibt eine Seite wo alle häufigsten Fehlermeldungen von raspiBackup genauer beschrieben sind inklusive Aktionen, mit denen man sie beseitigen kann. Besuche dazu diese Seite.
 
32) Nach dem Upgrade auf v0.6.3.2 bekomme ich Fehlermeldungen RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1 oder RBK0021E: Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23.
Bis v0.6.3.1 ignorierte raspiBackup gewisse Fehler von tar und rsync. Dieses kann dazu führen dass schwerwiegende Fehler nicht bemerkt werden. Deshalb wurde dieses in v0.6.3.2 deaktiviert. In der Version 0.6.3.2a kann man mit folgenden Definitionen in der Konfigurationsdatei dieses Verhalten wieder herstellen.
 

TAR_IGNORE_ERRORS="1"

RSYNC_IGNORE_ERRORS="23 24"

Es wird aber dringend geraten die Fehlerursache zu beseitigen und nicht die Fehler zu ignorieren. Dazu gibt es die Option --systemstatusdie im Debuglog vor dem Backupstart die noch aktiven Systemservices listet sowie die noch offenen Dateien. Dann muss der Service der Dateien ändert  vor dem Backup mit der Option -o gestoppt werden.
 
33) Ich habe einen Cubieboard, Banana Pi, Odroid, Hummingboard, oder Beagle Board. Kann nraspiBackup diese auch sichern?
Prinzipiell sollte das gehen bzw geht es schon für bestimmte nicht Raspberry Hardware. Am besten einfach ausprobieren.

 

34) Ich möchte mein 16GB dd Backup zurückspielen und bekommen die Meldung dass die Ziel SDKarte zu klein ist. Wieso?

SD Karten haben zwar eine bestimmte Größe wie z.B. 16GB aber sie SD Karten haben nie genau diese Größe sondern es gibt kleine Abweichungen nach unten und oben. Da das dd Backup genauso gross ist wie die SD Karte kann das dd Backup nciht zurueckgeschrieben werden wenn man eine geringfuegig kleinere SD Karte erwischt. Deshalb sollte man bei einem DD Backup die letzte Partition immer etwas kleiner als maximal möglich erstellen. Siehe dazu auch FAQ16. Man kann aber mit pishrink das dd Image verkleinern und danach mit raspiBackup zurücksichern.

 

35) Ich möchte mein Rootfilesystem auf eine USB Platte verschieben. Kann ich das mit raspiBackup beim Restore machen?

Es ist naheliegend das anzunehmen aber es wird nicht unterstützt von raspiBackup. Allerdings kann man mit raspiBackup ein System welches ein externes Rootfilesystem hat sichern und zurückspielen. Allerdings muss das System vorher eigenständig umgestellt werden. Auf dieser Seite habe ich beschrieben wie man umstellen kann.

 

36) Was bedeuten die Returncodes (RC) mit denen raspiBackup im Fehlerfalle endet?

101 - Ein Programmfehler wurde festgestellt
102 - Ein Linux Befehl liefert einen Fehler
103 - raspiBackup wurde mit CTRLC beendet.
104 - Eine Erweiterung hat einen Fehler gemeldet
105 - Beim Stoppen von Services gab es Fehler
106 - Beim Starten von Services gab es Fehler
107 - Ein Parameter in einer Option ist fehlerhalft
108 - Es werden Dateien nicht gefunden
109 - Das verwendete Linux Backupprogramm dd, tar oder rsync hat einen Fehler beim Backup bekommen
110 - Ein Link zu einer Datei kann nicht erstellt werden
111 - Beim Sammeln der Partitionsinformationen gibt es Fehler
112 - Beim Restore gibt es Fehler beim Erstellen der Partitionen
114 - Ein dd Image kann nicht erstellt werden
115 - Benötigte Partitionen wurden nicht gefunden
116 - Der Restore wurde vom Benutzer abgebrochen
117 - Das verwendete Linkx Backupprogramm dd, tar oder rsync hat einen Fehler beim Wiederherstellen bekommen

118 - Angegebene Geraete wurden nicht gefunden
119 - Ein Verzeichnis kann nicht angelegt werden
120 - Linux Tools fehlen die von raspiBackup benötigt werden
121 - Es konnte keine gültige Bootpartition gefunden werden

 

37) Der eMail Betreff hat manchmal am Anfang ein Smiley. Was bedeutet es?

;-)  Es gibt eine neuere Version von raspiBackup. Ein Upgrade sollte mit der Option -U vorgenommen werden. Zurückgehen kann man wieder mit der Option -V.
:-D  Es existiert eine Betaversion der nächsten raspiBackup version. Beta Tester sind willkommen und können mit der option -U die Beta installieren. Zurückgehen kann man wieder mit der option -V.
O.o  raspiBackup schrieb eine Warnmeldung.
 :-(  Die raspiBackup Version ist veraltet und sollte dringend durch die aktuelle Version mit der Option -U ersetzt werden.
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Kommentare   
#136 framp 2019-08-11 19:31
Moin hardl,

Deine backuppartition muss wenigstens so gross sein wie Deine SD Karte bzw der belegte Platz darauf. Besser ist wenigstens das doppelte davon zu haben.

Du musst Deine Backuppartition mit resize2fs oder gparted entsprechend vergroessern ;-)

Cu framp
Zitieren
#135 hardl 2019-08-11 17:46
Nachdem ich mit dem QNAP NAS nicht klar kam, habe ich es jetzt nochmal mit einer externen USB-SSD probiert.
Es läuft eine Weile und dann habe die $£Fehlermeldung "No Space left on Device"
Ich habe mich an Beispiel 6 gehalten.
Muß ich die SSD vorher anders partitionieren?
Zitieren
#134 framp 2019-07-21 11:59
Moin hardl,

ich muss gestehen dass mich mich in die ganze ACL Problematik mit rsync nicht gezielt auseinandergestzt habe, da bei mir das Problem nicht existiert.

1 und 3 haben denselben Effekt: Es werden keine ACLs gesichert. Probiere mal Option 3. Ansonsten würde ich mal in einem Linux- oder Raspberryforum um Support fragen. Wie gesagt bin ich in diesem Thema nicht sehr firm. Die Option 2 habe ich eingeführt weil ein Nutzer sie haben wollte. Dann empfehle ich aber ein RAID1 zu nutzen, dann wenn die Imagedatei aus irgendwelchen Gruenden korrupt wird sind alle Backups weg :cry:

Zu Deinem BackupPfad Problem: Schicke mir mal Dein DebugLog zwecks Detailanalyse per eMail zu (eMail siehe Kontaktseite).

Cu framp
Zitieren
#133 hardl 2019-07-21 09:41
Moin,moin framp,

die Option 1 habe ich gestern schon durchgeführt. In default_mntopts steht nur noch: user_xattr
Die Fehlermeldungen wechseln aber auf: ACL_TYPE_DEFAULT): Operation not supported (95)

Im Debuglog ist der DEFAULT_BACKUPPATH= backup, also korrekt.
Zitieren
#132 framp 2019-07-20 22:28
Moin hardl,

:thumbsup: dass Du das erste Problem geloest hast :-)

Du musst Dich entscheiden ob Du ACLs sichern und wiederherstellen willst oder nicht, d.h. entweder Option 1,2 oder 3 von FAQ 24 benutzen.

Zu Deiner letzten Frage:
Im Debuglog wird zu Anfang jede Einstellung aus deiner Config gelogged. Was steht denn da bei
Code:
DEFAULT_BACKUPPATH=

?

Cu framp
Zitieren
#131 hardl 2019-07-20 12:48
Nach Freigabe des richtigen Users im NAS ist das erste Problem gelöst.
Jetzt gibt es ein weiteres mit ACL. Ein Lösungsweg steht hier in FAQ Nr.24. Müssen die 3 Lösungspunkte alternativ oder alle ausgeführt werden?
Zusätzlich wird ein Ordner "backuo gesucht, den ich nirgends finden kann:
"rsync: change_dir "/backuo" failed: No such file or directory (2)"
Wie kann ich den Schreibfehler finden?
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#130 hardl 2019-07-18 11:38
Mir ist noch etwas aufgefallen:
In der 2. Zeile wird change_dir "/backuo"gesucht und danach folgt "xxxxx ."
Geht da was ins Leere ?:
--- RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
rsync: change_dir "/backuo" failed: No such file or directory (2)
rsync: chown "/backup/openHABianPi/openHABianPi-rsync-backup-20190718-111703/." failed: Operation not permitted (1)
rsync: chown "/backup/openHABianPi/openHABianPi-rsync-backup-20190718-111703/bin" failed: Operation not permitted (1)
rsync: chown "/backup/openHABianPi/openHABianPi-rsync-backup-20190718-111703/bin/bzcmp" failed: Operat
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#129 framp 2019-07-17 10:32
Moin hardl,

raspiBackup läuft als root und muss in der Lage sein per nfs Dateien tu ändern. Es ist entweder irgendeine Definition beim nfs Server oder beim mount auf der Raspi die dazu notwendig ist. Sie mal hier bei der Seite zu Synologx. Vielleicht findest Du da noch einen Hinweis. Ich erinnere micch dass Nutzer schon öfter dasselbe Problem hatten. Wie sie es dann gelöst haben weiss ich aber nicht.

Cu framo
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#128 hardl 2019-07-17 09:45
Die Antwort von QNAP:
"Das der User der den Rsync- Befehl ausführt hat keine Berechtigungen auf das File. Prüfen Sie on der User der den Backup Job starten, R/W Rechte auf diese File hat."
Wenn ich mit: root@openHABianPi:/# sudo raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed aufrufe, habe ich doch alle Rechte. oder?
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#127 hardl 2019-07-17 08:50
Hallo framp,

es war ein anderes Forum, in dem ich gepostet hatte.
Ich bin momentan mit dem Support von QNAP in Verbindung. Sollte ich dort nicht weiterkommen, will ich gerne in dem von Dir genanntem Forum fragen.
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#126 framp 2019-07-15 23:23
Moin hardl,

schreib mich in Deinem Thread doch mal mit @framp an damit ich von dem Thread erfahre. Vielleicht kann ich da ja stimulierend eingreifen :-)

Cu framp
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#125 hardl 2019-07-15 22:27
Das habe ich schon, vor 10 Tagen, leider ohne Erfolg.
Ich habe gehofft, dass hier jemand mitliest, der auch OpenHAB mit QNAP NAS sichert.
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#124 framp 2019-07-15 19:50
Moin hardl,

ich kann Dir da leider nicht weiterhelfen.Ich würde an Deiner Stelle Dein Problem in https://forum-raspberrypi.de/forum/ Mal beschreiben.

framp
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#123 hardl 2019-07-15 16:04
Was ich bisher getestet habe:
Auf dem NAS ein Verzeichnis "share" angelegt.
NFS 2/3 und 4 aktiviert
Freigabe des Ordners mit NFS.
Auf dem Raspi Ordner "backup" angelegt.
Zu fstab zugefügt:
//:IPxxx:/share /backup nfs defaults,noatime,noauto,x-systemd,automount 0 0

sudo mount -a

Kein mount erfolgt
sudo mount IPxxx://share /backup

mount ok

sudo raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed

Es kommen sehr viele Meldungen:
failed: Operation not permitted (1)
dann rührt sich nichts mehr im Terminal
nach Ctrl+c
packet_write_wait: Connection to IP:xxx port 22: Broken pipe
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#122 hardl 2019-07-15 10:51
Kann mir bitte jemand beim raspiBackup mit rsync von einem Raspi zu einer QNAP NAS helfen?
Ich möchte eine openHABianPi Installation sichern und
bekomme immer die Meldungen:
failed: Operation not permitted (1)

Es scheint ein Problem mit der NFS Freigabe zu geben
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#121 framp 2019-04-24 17:35
Moin Fredi69,

Es kann viele Gruende geben.

Wenn moeglich wuerde ich eine Tastatur und Bildschirm anschliessen und mich anmelden und in den Logs nachsehen. Ansonsten die SD Karte in einen Leser stecken und die Logs analysieren.
Auf jeden fall solltest Du die aktuelle raspiBackup Version benutzen denn es gab Aenderungen in raspiBackup fuer Stretch.

Wenn das Verhalten mit der aktuellen raspiBackup Version reproduzierbar ist erstelle bitte ein Debuglog mit der Option -l debug und schicke es mir zwecks Analyse zu (eMail siehe Kontaktseite).

Cu framp
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#120 Fredi69 2019-04-24 12:55
Ich nutze raspiBackup schon viele Jahe wöchentlich automatisiert sehr erfolgreich. Jetzt habe ich von Wheezy über Jessie auf Stretch gewechselt. Soweit hat alles funktioniert. Heute lief das erstemal das Backup. Anscheinend wurde das Backup auch erstellet, leider ist danach der Raspi nicht mehr erreichbar, ich habe keine Ahnung was ich jetzt tun kann?
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#119 framp 2019-04-22 19:53
Moin Doc Yester,

vielen Dank fuer den Hinweis. Ich habe ihn in der FAQ24 zugefuegt. Diese Möglichkeit ist mir auch mittlerweile bekannt - nur habe ich vergessen sie hier in den FAQ aufzunehmen :sad:

Cu framp
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#118 Doc Yester 2019-04-22 16:26
Aloha,

Zum Fehler (24) :
ist etwas einfacher und funktioniert auch :
DEFAULT_RSYNC_BACKUP_OPTIONS="--delete -aHXx"
in die Config (es ist nur das A weg ggnüber default) und schon ist das Thema ausgeschaltet (-A, --acls preserve ACLs)
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#117 framp 2019-04-15 16:39
Moin Bernd,

Du musst Deine beiden NAsse auf unterschiedliche Mountpointe verbinden (z.B. /remote/fritz und /remote/tecus).
Du konfigurierst fuer /remote/fritz und gibst beim Aufruf von raspiBackup fuer tecus /remote/tecus als Backupath mit.

Allerdings musst Du dann auch in /etc/cron.d/raspiBackup noch eine zweite Zeile einbringen:

0 5 * * 2 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh /remote/tecus
0 5 * * 0 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh

Die Crondefinitionen (Zeit, Datum usw) musst Du Deinen Beduerfnissen anpassen. Diese Seite ist da ganz hilfreich.

Cu framp
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#116 Bernd 2019-04-15 11:54
Hallo Framp,
ich möchte mein Backup wahlweise auf verschiedenen Zielen speichern (auf Fritz-Nas oder auf mein Tecus-Nas. Wie kann ich das einstellen, ohne das Programm neu zu installieren. Gibt es da einen Schalter beim Aufruf von raspiBackup?
Danke
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#115 Nico 2019-04-14 14:40
Grüß Dich Framp!

Oh mann, klar. Da bin ich echt nicht drauf gekommen. Jetzt klappt alles!
Als Backup-Repository habe ich ein NFS-share auf meinem Ubuntu-HyperV-Host genommen, weil der immer online ist. Bevorzuge die Rsync-Variante.
Restore klappte hervorragend auf SD-cardreader im ZweitPI! Danke!
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#114 framp 2019-04-14 09:55
Moin Nico,

vielen Dank dass Du die Beta testest und Feedback gibst.
Die Menus fuer die Services sind wie folgt aufgebaut:
1) Auswaehlen aller Services die gestoppt und gestartet werden sollen.
2) Danach erscheint im Menu nur noch die Liste der ausgewaehlten Services. Nun muss der erste Service ausgewaehlt und bestaetigt werden. Danach ist die Liste um einen Service kleiner. Dann muss der naechste Service ausgewaehlt und bestaetigt werden usw bis alle Services ausgewaehlt wurden.
3) Zum Schluss wird die Reihenfolge noch mal angezeigt mit Nummern zur Kontrolle. Wieder bestaetigen und dann ist die Sequenz konfiguriert.

Ich habe den Beschreibungstext im InstallerMenu noch mal veraendert. Vielleicht kannst Du mal drueber sehen ob es so besser erklaert ist. Leider geht mit der einfachen MenuSoftware kein drag and drop zum Verschieben der Services in die gewuneschte Reihenfolge.

Cu framp
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#113 Nico 2019-04-14 00:00
Hi, versuche mich gerade daran mit dem Beta-Script, die Stop/Start-Sequenz der Dienste zu konfigurieren. Aber in dem Gui-Script kann ich nach erfolgter Auswahl der entsprechenden Dienste danach nur eine Checkbox jeweils bei einem Dienst setzen und das wars. Wie ändert man denn da nun die Reihenfolge wirksam? Habe kein Möglichkeit des Verschiebens der Einträge gefunden. Danke schonmal!! Nico
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#112 framp 2019-02-08 21:09
Moin Gerhard,

fuer Dich gilt dasselbe ;-)

Cu framp
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#111 framp 2019-02-08 21:06
Moin Backup mit cron Fehlerhaft,

ohne Log kann ich Dir nicht helfen. Lass bitte von raspiBackup mit der Option -l debug ein Debug Log erstellen und schicke es mir an meine eMail (Siehe Kontaktseite fuer die eMail) oder lade es irgendwo ins Netz hoch und lass mich wissen wo ich es finden kann.

Cu framp
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#110 Gerhard 2019-02-08 14:00
Hallo,

Danke für das einzigartige Projekt.

Ich brauche aber eure Hilfe, wenn ich ein Backup mit cron mache ist dieses Fehlerhaft.

egal ob mit crontab -e oder nano /etc/crontab
00 22 * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a "service cron start" -o "service cron stop"
oder
00 22 * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed

Die Backupdatei xyz.img.gz ist immer zb 0,00B gross und das raspiBackup.log vb 472,31.MB



Wenn ich das Backup normal vom terminal starte, wird das Backup fehlerfrei erstellt.

beide aufrufe funktionieren via ssh:
/usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed
/usr/local/bin/raspiBackup.sh -a "service cron start" -o "service cron stop"

xyz.img.gz 516,05MB raspiBackup.log 3,63KB

Woran kann das liegen, mache ich was Falsch?
im google habe ich das zu nichts gefunden.

danke
Gehrard
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#109 Backup mit cron Fehlerhaft 2019-02-08 11:54
Hallo,

sudo raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed
wenn ich das Backup vom Terminal starte funktioniert es richtig. Das Backup hat 472,22MB der log hat 2,30 KB.

wenn ich den cronjob ausführe:
00 22 * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed
oder:
00 22 * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a "service cron start" -o "service cron stop"

Hat das Backup 0,00B und das logfile 472,31MB.

habe es auch als root in /etc/crontab versucht, keine Änderung.


Was mache ich falsch?
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#108 framp 2019-01-10 21:46
Moin Norbert,

vielen Dank fuer den Hinweis bzgl service start. Das habe ich oben aufgenommen.
Den weiteren Tipp mit dem sleep und watchdog lasse ich hier stehen. Waere sicherlich auch gut eine eigene Seite fuer fhem hier zu erstellen. Aber ich bin zu unerfahren wie fhem und raspiBackup zusammenarbeiten und welche Probleme es geben kann.

Ich wuerde aber eine Seite erstellen wenn mir jemand Informationen liefert die Sinn machen bzgl fhem und raspiBackup publiziert zu werden :-)

Cu framp
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#107 Norbert 2019-01-10 12:53
Hallo, nur ein kleiner Hinweis, fhem lässt sich mittlerweile auch mit Service fhem start bzw. stop starten und beenden.

Hatte das Problem das ich noch watchdog laufen lasse und obwohl ich zuerst fhem und dann watchdog gestartet hatte, glaubte er das fhem noch nicht läuft und hat durchgestartet. Hab das mittlerweile behoben in dem ich bei STARTSERVICES dazwischen ein && sleep 30 && eingefügt habe.


Falls wer das gleiche Problem haben sollte ;-)
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#106 framp 2018-12-01 10:18
Moin Erfahrungssammler,

vielen Dank fuer die Rueckmeldung. Freut mich dass Du das Problem loesen konntest. Und ja: Es melden sich immer wieder raspiBackup Benutzer wegen diese ACL Problematik :sad:

Cu framp
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#105 Erfahrungssammler 2018-12-01 00:49
Hi framp!
UPDATE:
Nein, raspiBackup kann nichts dafür. Es ist ziemlich vertrackt für mich, denn ich bin der absolute Nichtskönner in Sachen Linux und co.
Ich hab mir offensichtlich im Verzeichnis /media Dateien "eingehandelt", wahrscheinlich durch das herunterladen VON der Synologie, welche mit ACLs belegt waren.
Keine Ahnung ob das so stimmt, aber schauen wir mal: Nachdem ich /media ausgerümpelt hatte, lief rsync bis es auf den Mülleimer stieß und hat dann die in eben diesem befindlichen ex-/media Dateien wiederum bemängelt. Die hatten selbst im Müll noch Rechte. Nachdem ich nun .local/share/trash auch rausgebracht habe, läuft raspiBackup schnurrend durch. Es war also wieder mal der User ... . :-)
ACLs sind Drama!
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#104 framp 2018-11-29 20:29
Moin Erfahrungssammler,

wenn Du das Thema im FHEM Forum ansprichst kannst DU mich da ja dazunehmen. Ich bin dort auch angemeldet :-)

Cu framp
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#103 Erfahrungssammler 2018-11-29 00:21
zitiere framp:
Moin Erfahrungssammler,
...
Wenn Du eine Loesung finden solltest waere es nett wenn Du sie hier sharen wuerdest :-)

Cu framp


Jepp, ich bleib da mal dran. Erst mal Danke für die sehr ausführliche deutsche Hilfestellung zu diesem zauberhaften Programm. Ohne das hätte ich nie meinen Raspi per WLAN aufs Synology bekommen.
Ich bin der totale Anfänger.
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#102 framp 2018-11-28 18:55
Moin Erfahrungssammler,

das ist natuerlich dumm. Ein dd Backup belegt nicht nur mehr Platz sondern dauert auch laenger :sad:

Du kannst doch mal im FHEM Forum nachfragen ob da jemand eine Idee hat. Die rsync Optionen von raspiBackup lassen sich individuell definieren.

Wenn Du eine Loesung finden solltest waere es nett wenn Du sie hier sharen wuerdest :-)

Cu framp
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#101 Erfahrungssammler 2018-11-28 17:44
Vielen Dank für dieses Modul!

Leider hat das Löschen des "acl"-Eintrages nichts gebracht. Das Problem mit "acl-not-supportet-95" besteht seit der Installation von FHEM, Vorher lief raspiBackup (rsync) tadellos auf synology ext4 durch.
Ich bin jetzt erst mal auf "dd" gewechselt. Schade um den Platz, erfüllt aber den Zweck.
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#100 framp 2018-09-07 21:22
Moin Philipp,

sorry für die lange detailierte Antwort :oops:

Ja, Du kannst guten Gewissens ein Backupverzeichnis loeschen. Egal ob dd, tar oder rsync. Allerdings frage ich mich wieso Du das tun willst, denn Du defininierst doch die Anzahl der vorzuhaltenden Backups und alle aelteren werden automatisch geloescht. Aber Du wirst sicherlich einen Anwendungsfall haben wo diese Info wichtig ist :-)

Cu framp
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#99 Philipp 2018-09-07 11:29
zitiere framp:

Wenn Du ein Dateisytem benutzt welches keine Hardlinks unterstützt ist ein rsync Backup ein echtes Vollbackup. Das dauert dann aber auch deshalb wesentlich länger.


Danke für die Antwort aber nochmal für meinen Fall (so richtig werd ich aus Deiner Antwort nicht schlau. )

Ich sichere per nfs mount auf ein NAS und lasse immer 10 Backups liegen. Kann ich jetzt guten Gewissens ein paar von den 10 löschen und bin trotzdem noch mit dem aktuellsten Backup auf der sicheren Seite?
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#98 framp 2018-09-06 21:09
Moin Philipp,

ja und nein :lol:

Rsync unterstützt hardlinks. D.h. Beim backup werden nur die geänderten Daten gesichert. Alle alten Daten werden mit hardlinks in das neue Backup verlinkt. D.h. das neue Backup ist ein vollbackup obwohl nur die geänderten Daten gesichert wurden. Das Dateisystem sorgt dafür dass erst Dateien gwlöscht werden wenn keine Hardlinks mehr existierwn.

Wenn Du ein Dateisytem benutzt welches keine Hardlinks unterstützt ist ein rsync Backup ein echtes Vollbackup. Das dauert dann aber auch deshalb wesentlich länger.

Cu framp
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#97 Philipp 2018-09-06 20:46
Hallo und erstmal DANKE für Dein Projekt! Riesen Respekt von mir!

Eine kurze Frage. Rsync Backups sind immer Vollbackups, oder? Och frage ob ich irgendwelche (das initiale?!) aufheben muss?

Danke!
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#96 framp 2018-08-25 21:31
Moin Karsten,

Wenn du in der Konfig bei DEFAULT-RSYNC-BACKUP-OPTION das grosse X löschst sichert rsync keine xattrs mehr.

Cu framp
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#95 Karsten 2018-08-25 16:44
Hallo, ich "leide" unter Punkt 24,
aber auch wenn ich nfs mit noacl mounte und die
Datei /etc/mke2fs.conf entsprechend anpasse erhalte ich die folgende Fehlermeldung.
...
--- RBK0112I: Partition mmcblk0p6 wurde gesichert.
--- RBK0092I: Partition mmcblk0p7 (30,5GB) wird gesichert ...
rsync: set_acl: sys_acl_set_file(mmcblk0p7/media/pi, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
rsync: rsync_xal_set: lsetxattr(""/Backup/Infos/raspberry/Backups/raspiFHM/raspiFHM-rsync-backup-20180825-155443/mmcblk0p7/usr/bin/.systemd-detect-virt.IcQ5OV"","security.capability") failed: Operation not supported (95)
rsync error: some files/attrs were not transferred (see previous errors) (code 23) at main.c(1183) [sender=3.1.1]
??? RBK0147E: Sicherung der Partition mmcblk0p7 schlug fehl mit RC 23.

Hat noch jemand eine Idee?
Grüße
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