Das Einrichten des Cups Druckers unter Linux ging recht schnell. Dann kam die Frage auf: Wie definiere ich den Drucker in Windows XP?
Mir wurde ein neues Motherboard mit einem besseren Prozessor und einer besseren Grafikkarte angeboten. Da habe ich nicht nein gesagt. Ich habe also einfach das Motherboard und die GraKa ausgetauscht - und das SuSE 10.2 startete sofort wieder ohne Probleme.
Das Windows XP auf einer anderen Partition dagegen kommt nicht mehr hoch. Den Aufwand das neu zu installieren treibe ich allerdings nicht mehr. Den Virenfänger habe ich fast nicht benutzt und belegt nur unnütz Plattenplatz.
Drei Dinge mußte ich allerdings nach dem Umbau noch bei SuSE 10.2  per YAST manuell rekonfigurieren.
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich Hilfe bei Linuxnetzwerkproblemen oder allgemeinen Linuxproblemen geben kann. Dazu benutze ich dann immer screen. Es ist ein sehr schönes Tool, um auf einem entfernten Rechner zu arbeiten und dem Besitzer des Rechners die Möglichkeit zu geben, zu verfolgen was man macht und gemeinsam Informationen auszutauschen.
Bis vor 2 Monaten setzte ich einen alten ausrangierten Rechner (Celeron CPU 400 MHz, 384 MB Hauptspeicher, 6 GB Platte) als Internetrouter und Firewall ein. Dann kaufte ich mir einen kleinen HW Router, der nun auch seine Dienste versieht. Allerdings gibt es keinen Proxy und keinen eMailServer mehr. Wenn man gewöhnt ist einen Router/Firewall Linux mit all seinen netten kleinen und nützlichen Tools zu haben ist es schon eine große Umgewöhnung auf einen HW Router umzusteigen. Es fehlen da all die Tools um Traffic zu messen und in Problemfällen zu analysieren.
 
Zwischen den Jahren habe ich mich mal ein wenig umgesehen was es so an vorkonfigurierten Linux Paketen gibt, mit denen man eine alte HW schnell zu einem Internetrouter und -firewall einsetzen kann. Folgende Pakete habe ich installiert und getestet: fli4l 3.0.4 , eisfair 1.4.2 und ipcop 1.4.18. Auf den folgenden Seiten habe ich meine Erfahrungen bei der Installation und dem Betrieb zusammengeschrieben.
Die Vorgehensweise ist recht einfach wenn man weiss wie:
 
 
Irgendwann ist es lästig immer wieder remote nfs Platten vom Server am Client zu mounten, die man ab und zu mal braucht. Dazu gibt es den automounter in Linux. Dann muss nur noch in ein bestimmtes Verzeichnis gewechselt werden und das remote Filesystem wird automatisch eingehängt. Leider gibt es da einen Nachteil: Das Verzeichnis auf dem Client wird erst angelegt wenn man explizit hineingeht. Da bedeutet, dass man in der Befehlszeile leider keine TAB Vervollständigung benutzen kann. Im GUI kann man deshalb leider auch nicht durch einfaches Auswählen des Verzeichnisses dieses dynamisch einbinden. Es gibt aber eine Lösung: Einsatz von symbolischen Links.
 
Im Folgenden wird im Detail beschrieben, was man alles konfigurieren muss, um elegant und einfach entfernte Verzeichnisse mit automount einbinden kann.
 
Die Installation unter VMWARE Server ging ohne Probleme. Nachdem da auch mit KDE4 keine besonderen Probleme aufgetreten sind, wird nun das SuSE 11.0 auf einer weiteren Partition installiert. Die momentane Version ist SuSE 10.3, d.h. die Erfahrungen beziehen sich als Delta dazu.

Mit der FritzCard PCI 2.0 erhält man ein umfangreiches Softwarepaket für Windows mit dem man per ISDN telefonieren und ins Internet kann, eine Mailbox  einrichten kann und natürlich Fax senden und empfangen kann. Unter Linux geht das auch. Allerdings muss man da ein paar Dinge installieren und konfigurieren.

Bin eben über eine sehr gute HowTo Seite zu SuSE gestolpert. Behandelte Themen:
Es gibt ein sehr schönes und informatives Video über Linux. Ein Muss für jeden Linuxer. Sowohl Einsteiger als auch Alteingesessene könne darin viele Personen kennenlernen, die wesentlich zum Erfolg von Linux beigetragen haben. Dauer : 59 Minuten. Die große ungenannte aber sehr aktive Linux Community taucht da natürlich nicht auf da dann der Film Jahre gedauert hätte.