Es existieren die folgenden Umgebungsvarianten für raspiBackup in der nächsten Release 0.6.1.4 welche die Raspberry3 auch im USB Boot unterstützt. Der Testaufwand beschränkt die Anzahl der getesteten Variationen. Wer immer eine Variante erfolgreich getestet hat die hier noch nicht als getestet markiert wurde wird gebeten das in einem kurzen Kommentar mitzuteilen damit die Tabelle aktualisiert werden kann. Wer sich nicht sicher ist ob sein Benutzungszenario von raspiBackup abgedeckt wurde kann auch gerne nachfragen.

Wer seine Raspberry als kleinen Heimserver betreibt braucht verschiedene Pakete nicht, die zusätzlichen Speicherplatz belegen. Folgende Befehle sind da sehr hilfreich:

sudo apt-get purge libreoffice wolfram-engine sonic-pi scratch
sudo apt-get autoremove

Eine wesentlich erweiterte Liste von Paketen die man auf einem reinen RaspberryPi Server entschlacken kann findet sich hier

Mittlerweile gibt es die Raspberry3 die auch ohne SD Karte benutzt werden kann. raspiBackup kann eine Rasepberry3 sichern solange sie von einer SD Karte gebootet wurde. Wird sie ohne SD Karte gebootet kann raspiBackup bislang nicht benutzt werden. Da ich keine Raspberry3 habe bin ich auf Hilfe von Raspberry3 Besitzern angewiesen.

Aus verschiedenen Gründen (Performance, Speicherplatzgröße, ...) will man häufig seine Raspberry Rootpartition auf ein externes Gerät verschieben. Dieses kann man manuell vornehmen oder es mit einem kleinen Script automatisch erledigen lassen.

 

Will man ein SD Kartenimage was man auf einer Raspberry erstellt hat, clonen und auf anderen Raspberries ebenso laufen lassen, muss man eine Sache beachten. Ansonsten bekommt man auf einer anderen Raspberry mit dem geclonten SD Kartenimage keine Netzwerkverbindung.

Um sich mit Threading in Python einzuarbeiten ist es am einfachsten wenn man sich eine konkrete Aufgabe stellt, die zu implementieren ist. Was lag es da näher als an einer Raspberry PI mal eben 6 LEDs anzuschliessen und per GPIO zu steuern. Auf den folgenden Seiten beschreibe ich kurz wie das Programm funktioniert bzw was man anpassen muss, damit man es auf seiner eigenen Raspi laufen lassen kann. Weiterhin findet sich ein Video welches das Programm in Aktion zeigt sowie ein Link zum Download des Python Codes.

 

Bislang konnte man raspbian gut auf einer 4GB SD Karte unterbringen. Mit Jessie ist das nicht mehr möglich - da benötigt man eine 8GB SD Karte.

Wenn man seine Raspberry irgendwann in Produktion übernimmt und sie eine dedizierte Aufgabe hat ist ein full blown Jessie absolut nicht notwendig. Wenn man miniban installiert reicht eine 1GB SD Karte. Allerdings ist da wirklich nur das notwendigste vorhanden und man muss verschiedene Dinge nachinstallieren. Dazu gehören z.B. python  wie auch RPi.gpio. Aber dann kommt man immer noch mit einer 1GB SD Karte aus.

Die Kartengröße ist mittlerweile nicht mehr ein grosses Problem - aber wer seine Raspberry ins Internet stellt sollte tunlichst so wenig wie möglich Software auf seiner Raspberry installiert haben um die Zahl der angreifbaren Anwendungen auf das Minimum zu reduzieren. Leider muss auch iptables erst nachinstalliert werden. Des weiteren gibt es nur den root Benutzer. ssh Zugriff auf root sollte immer aus Sicherheitsgründen unterbunden sein. Man muss also noch ein paar Nacharbeiten vornehmen. Aber dann hat man ein wirklich kleines Betriebssystem für seine Raspberry.

Siehe auch Unnütze Pakete deinstallieren

Häufige Fragen zu raspiBackup. Jeder neue Benutzer von raspiBackup sollte sich einmal alle Fragen und Antworten durchlesen.

Mittlerweile haben so viele Leute aus der Community durch Kommentare, Erweiterungsvorschläge und Beta- und Fixtests zu raspiBackup beigetragen, dass es an der Zeit wird sie dankend zu nennen. Sich an alle zu erinnern war mir leider in Anbetracht der grossen Anzahl nicht mehr im nachhinein möglich.

Nach längerer Entwicklungszeit und zeitaufwändigem Betatest ist ab heute eine neue Scriptrelease 0.6.1 von raspiBackup verfügbar. Sie enthält weitere kleine Erweiterungen (Details dazu siehe die Versionshistorie) sowie Unterstützung für mehr als zwei Partitionen im neuen partitionsorientierten Modus. Damit kann dann auch ein NOOBS Image gesichert und wiederhergestellt werden. Die Details zu den Unterschieden zwischen den zwei Modi sind hier beschrieben. Die Webseiten, die den Backup und Restore beschreiben sind entsprechend auf den neuesten Stand gebracht worden.

Es besteht die Möglichkeit eigene Codeerweiterungen vor und nach dem Backupprozess des Scripts einzubinden. Dieses ist sinnvoll, wenn eigentlich Änderungen im Backupscript notwendig sind aber dann natürlich nach jedem Update von raspiBackup auf eine neue Version wieder neu eingepflegt werden müssen. Die Extensions sind unabhängig vom Scriptcode und deshalb in diesem Falle zu empfehlen.

Drei Erweiterungen stehen zur Verfügung und dienen als Beispiele für eigene Erweiterungen. Durch die ersten wird  die CPU Temperatur sowie die Hauptspeicherbelegung vor und nach dem Backup ausgegeben. Die dritte Erweiterung wird nur am Ende des Backups aufgerufen und kann bei Erfolg bzw Misserfolg des Backups unterschiedliche Aktionen auslösen.

Wer nützliche Erweiterungen für die Community erstellt hat kann sie gerne hier in einem Kommentar beschreiben  und die Downloadlocation nennen. Sollten Fähigkeiten der Extensions fehlen einfach einen Kommentar dazu hier hinterlassen und ich prüfe in wieweit die fehlende Funktion eingepflegt werden kann.