Die Raspberry Pi wurde mittlerweile mehr als 500000 Mal verkauft und viele befinden sich zu Hause und werden für diverse Dinge eingesetzt. Verstärkt wollen die Käufer auch ihre kleine Pi aus dem Internet zugreifbar machen, da sich auf ihr hilfreiche Anwendungen befinden auf die man von überall über das Internet zugreifen möchte. Die vermehrt auftretenden Fragen in deutschen und englischen Raspberri Foren dazu bestätigen dass. 
Technisch ist das nicht schwer zu realisieren. Allerdings sollte jeder sich vorher genau überlegen was er freigeben will (Welche Anwendungen bzw welche Internetports) und wie er sie vor unberechtigtem Zugriff schützen will. Ansonsten kann es schnell passieren, dass sich unerwünschte Besucher aus dem Internet im heimischen lokalen Netz herumtreiben und dort ihr Unwesen treiben oder von dort ihr Unwesen auf anderen Rechnern im Internet treiben.
 
Update 7/2018 : Mittlerweile haben die Macher auf raspberry.org das Problem erkannt und Sicherundmassnahmen ergriffen, wie z.B. ist der ssh Server standardmößig nicht mehr gestartet, es wird beim Logon mit dem User pi darauf hingewiesen dass Passwort zu ändern u.a.m. Es gibt auch Hinweise was man machen soll um seine Raspberry zu sichern (siehe hier in Englisch).
 
Der folgende Artikel erklärt welche technischen Möglichkeiten der Internetfreigabe es gibt, welche Risiken damit jeweils verbunden sind und wie man sie minimieren bzw ganz vermeiden kann. Das Thema ist so umfassend, dass es natürlich nicht allumfassend erläutert werden kann. Ziel ist es ein Bewusstsein zu erzeugen, dass es mit Risiken verbunden ist eine Pi so einfach von zu Hause vom Internet aus zugreifbar zu machen. Die sicherste Lösung ist immer noch die Pi nur zu Hause im lokalen Netz zu benutzen.
 
Seit ein paar Wochen nenne ich ein Raspberry Pi mein eigen. Nettes Spielzeug. Jetzt läuft auf einer SD Karte XBMC und auf einer anderen Raspbian. Nachdem ich es nach längeren Versuchen geschafft habe, den Realtek 8192 USB WLAN Stick zu aktivieren funktioniert er hervorragend.
 
Leider bekam ich vorhin einen kernel Panic beim Neustart. Lag offensichtlich daran, dass ich vorher einfach den Netzstecker gezogen habe um einen Reboot zu erzwingen. Bislang ging das immer anstandlos.Man sollte also doch auch die kleine Himbeere sauber runterfahren. Trotzdem war das kein grosses Problem: Einfach die SD Karte in einen Kartenleser reinstecken, an einen Linuxrechner anschliessen und fsck über beide Partitionen laufen lassen und schon ist der Fehler wieder behoben und einem erfolgreichen Neustart steht nichts entgegen.
Die aktuelle finale raspxbmc Version vom 2. Feburar 2013 funktioniert sehr gut verglichen mit den vorherigen Versionen. Meine Hama MCE Remotesteuerung funktioniert jetzt auf Anhieb - sogar das Mauspad ... ausser dem Contextmenu - jedenfalls dachte ich das nach den Informationen, die ich im Netz dazu fand. Dann habe ich Stunden verbracht um rauszufinden wie ich das in den Griff bekommen kann ... und dann finde ich die Datei /opt/xbmc-bcm/xbmc-bin/share/xbmc/system/keymaps/hama_mce.xml auf meiner Pi und muss feststellen, dass das Kontexmenu doch verfügbar ist. Allerdings auf einer Taste auf der Hama MCE wo ich es nicht vermutet hätte.

 

Die Konfiguration meines xbmc auf meiner raspberry pi wird mit Linux und rsync gesichert.
 
Unter Windows ist das eigentlich auch recht einfach. Deshalb habe ich mal zusammengeschrieben wie man das Backup erstellen und zurückspielen kann sowie dafür Windows CMD Dateien erstellt um das automatisiert regelmässig durchführen lassen zu können. Drei Tools werden dazu noch für Windows benötigt: putty, pscp und plink.  Alles Tools, die von der putty Seite angeboten werden. Wenn man die unter Windows mit dem Befehl at regelmässig aufrufen lässt hat man immer einen aktuellen Backup. 
Die Raspberry Pi ist ein nettes kleines Ding mit dem man eine Menge anstellen kann. Sowohl in deutschen als auch englischen Raspberry Foren häufen sich die Fragen, wie man die Pi vom Internet erreichen kann. Technisch ist das kein Problem: Man leitet die benötigten Ports vom Heimrouter zur Pi weiter und schaltet bei raspbmc noch die Firewall aus. Das kann aber sehr schnell dazu führen, dass gewisse Leute aus dem Internet unberechtigterweise auf die Pi und auch auf lokale Rechner im LAN Zugriff haben. Wenn man gewisse Regeln berücksichtigt kann das nicht passieren.
Ein fast jeder, der mit der Pi beginnt, benutzt SD Karten zur Speicherung des Betriebssystems und der Daten. Nach einer gewissen Zeit möchte man dann ein schnelleres und/oder größeres Speichermedium benutzen. Leider kann man die Pi nicht ohne SD Karte betreiben. Allerdings ist sie nur zum Bootzeitpunkt notwendig und es wird nur die Bootpartition der SD Karte benötigt. Sämtliche Betriebssystemdaten wie Benutzerdaten, die root Partition, können auf einer beliebigen Partition liegen. Der folgende Artikel beschreibt was man dazu machen muss und verweist auch auf ein Script raspiSD2USB, welches diese Umkonfiguration und Datenkopiererei sehr schnell und einfach vornimmt.
Bei mir liegen 6 SD Karten rum die jeweils ein unterschiedliches OS für die PI haben bzw einen unterschiedlichen Konfigurationsstand. 
 
Jetzt habe ich berryboot entdeckt. Das ist ein Muss für jeden, der mit verschiedenen OS Images rumspielt (xbmc, raspian, puppy, ...). berryboot ist gub für die Pi. Und noch viel mehr !!! Es können Images direkt runtergeladen und installiert werden. Diese können dann auf einem beliebigen Medium liegen: Z.B. einem USB Stick oder einer USB Festplatte. Der Vorteil: Schnellere Zugriffzeiten. Dann kann man beim Boot das zu bootenden OS der Pi wie bei grub auswählen. Kein Wechsel der SD Karte ist notwendig. Bestehende OS können gecloned werden. D.h. man kann immer, bevor man eine größere Änderung beim OS vornimmt den aktuellen Stand sichern und aus dem aktuellen Stand einen Clone erstellen mit dem man dann weiterarbeitet. Das geht alles ohne weitere SD Karten da alles auf der USB Karte oder dem USB Laufwerk gespeichert wird. Eigene OS Images können selbstverständlich auch  in den Pi Bootmanager aufgenommen werden.
 
Eines ist bei berryboot zu berücksichtigen: Es wird das gesamte gemountete Gerät neu formatiert und exclusiv von berryroot benutzt . Bei einem 32 GB USB Stick ist das OK. Bei einer 1TB Platte ist das ziemliche Verschwendung.
Eigentlich läuft unter Linux standardmäßig immer cron. Leider startete kein Script welches ich in der crontab unter raspxbmc eingestellt habe.  Bei raspxbmc ist cron aber standardmäßig nicht gestartet. Den Hinweis wie man es aktivieren kann habe ich hier gefunden. Danach lief alles wie erwartet.
 
Die Raspberry Pi findet immer mehr Freunde und Anhänger und häufig wollen Interessierte einfach mal sehen wie das Betriebssystem Raspbian aussieht und wie es zu bedienen ist. Ich für meine Person suchte nach einem einfachen Weg ein von mir erstelltes backup Programm mit dem Namen raspiBackup einfacher zu testen. Dafür bietet es sich an, die Raspberry in QEMU emulieren zu lassen. Spezielle Hardware wie GPIOs usw werden nicht emuliert. Es ist alleinig der Prozessor der emuliert wird. Voraussetzung ist ein Raspbian Image sowie einen Rechner mit Linux oder Windows.  Da ich das heute auch mal ausprobiert habe habe ich im folgenden Howto Beitrag Schritt für Schritt für Linux beschrieben wie ich unter einem Debian Linux ein QEMU installiert und konfiguriert habe und dann das Raspbian gestartet und erfolgreich betreibe. Das Image  besitzt nach dem Start gleich eine Netzwerkverbindung und benutzt die existierende Netzwerkverbindung des Hostsystems per NAT mit. We häufiger ein Image erstellen muss findet ein Script welches die Imageerstellung beschleunigt.
 

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