Die Dokumentation von raspiBackup ist durch Erweiterungswünsche von Benutzern mittlerweile sehr umfangreich geworden. Auf dieser Seite wird deshalb kurz und knapp Schritt für Schritt erklärt wie man in 5 Minuten raspiBackup installiert und konfiguriert und dann ein Backup der Raspberry erstellen kann. Der Restore ist dann hier für die unterschiedlichen Benutzer mit ihren jeweiligen primären Platformen (Linux, Mac oder Windows) beschrieben. Nachdem man dann sowohl den Backup als auch den Restore getestet hat und geprüft hat welche Services vor dem Backup gestoppt werden müssen lässt man dann raspiBackup automatisch im gewünschten Intervall per crontab laufen. Danach kann man in einer stillen Stunde sämtliche Möglichkeiten von raspiBackup hier nachlesen und die Konfiguration den speziellen Bedürfnissen anpassen. In jedem Falle sollte jeder sich die FAQs durchlesen.

 

Installation und Konfiguration

raspiBackup.sh kann mit einem Installationsscript recht einfach und schnell installiert werden denn die wichtigsten Konfigurationsoptionsparameter werden bei der Installation abfragt und dann in der Konfigurationsdatei abgelegt. Alle weiteren Optionen sind dann hier detailliert beschrieben, die man sich später in Ruhe ansehen kann. Diverse alternative Installationswege sind auf dieser Seite beschrieben.

Falls schon eine Installation von raspiBackup existiert wird das aktuelle raspiBackup.sh sowie die aktuelle Konfiguration raspiBackup.conf im selben Verzeichnis gesichert. Dabei wird die Versionsnummer des gesicherten Scripts in den Namen eingebaut. Beispiel: Aktuelle Version ist 0.6.1.3b. Dann ist der Backup raspiBackup.0.6.1.3b.sh bzw raspiBackup.0.6.1.3b.conf.

Die Installation von raspiBackup wird wie folgt gestartet:

curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 

Folgende Konfigurationsparameter werden abgefragt (Sie können beim Aufruf mit Optionen temporär überschrieben werden oder später in der Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspibackup.conf permanent geändert werden).

1) Soll die Betaversion installiert werden ?

Dieses wird abgefragt wenn zum aktuellen Zeitpunkt eine Betaversion existiert. Jeder kann dadurch helfen die aktuelle Betaversion zu testen.

2) Sprache der Meldungen ?

Alle Meldungen der Installation und von später raspiBackup werden in Deutsch (de) oder Englisch (en) ausgegeben.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -G.

3) Normaler oder partitionsorientierter Modus ?

Im normalen Modus werden nur zwei Partitionen unterstützt. Dabei wird aber auch eine externe Rootpartition, die z.B. auf eine externe USB Platte verlagert wurde, mit gesichert. NOOBS Installationen haben mehr als zwei Partitionen und müssen den partitionsorientierten Modus benutzen. Eine externe Rootparition wird dabei nicht mit gesichert.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -P.

4) Backuptyp ?

Hier wird definiert welches Backuptool von Linux benutzt wird. Es kann dd, tar oder rsync im normalen Backupmodus sein. Im partitionsorientierten Modus gibt es den nur den tar und rsync Backup. Wer sein Backup auf einem Windowssystem wiederherstellen können möchte will muss dd nehmen, denn das ist das einzige Format welches der windisk32imager benutzen kann. Allerdings kann man auch seine Raspberry benutzen um ein Backup zurückzuspielen und die kann auch mit den besseren Backuptypen tar und rsync umgehen. Weitere Details und ein Entscheidungsbaum zu dem Backuptyp finden sich hier.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -t.

5) Backup komprimieren ?

Der Backup kann für den Typ dd oder tar noch komprimiert werden und belegt dadurch weniger Platz.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -z.

6) Anzahl der Backups ?

Dieser Konfigurationsparameter legt fest wie viele Backup vorgehalten werden. Es wird bei jedem Backup immer der älteste gelöscht wenn diese Zahl überschritten wird.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -k.

7) Ausführliche Meldungen ?

raspiBackup kann ausführlich melden was gerade getan wird oder nur die wichtigsten Meldungen schreiben.

Die entsprechende raspiBackup Option ist -m.

8) Konfiguration OK ?

Das ist die letzte Frage des Installationsscripts. Man kann noch einmal alle Konfigurationsparameter überprüfen und wenn nein geantwortet wird noch einmal neu eingeben. Ansonsten wird mit ja raspiBackup installiert und vorkonfiguriert.

curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 

Der Standardmontpunkt von raspiBackup wo die Backups abgelegt werden wird angelegt mit

sudo mkdir /backup

Anschließend muss ein externes Gerät (USB Platte, USB Stick, nfs Laufwerk, ...) auf diesen Mountpoint gemounted werden. Im folgenden Beispiel wird eine externe USB Platte bzw ein externer USB Stick gemountet.

sudo mount /dev/sda1 /backup

Beim ersten Backup sollte man noch prüfen ob man auf das richtige Backupgerät bzw die richtige Backuppartition sichert. Hilfreich sind dabei folgende Befehle:

sudo blkid -o list
mount | grep backup

oder wenn man die Backuppartition lokal angeschlossen wurde und man ihr ein Label verpasst hat

sudo blkid -o list | grep <label>

 

Erstellen des Backups

Danach ist alles fertig konfiguriert um ein Backup zu erstellt. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass, wenn man später raspiBackup regelmäßig einsetzt, bestimmte Dienste gestoppt werden sollten, da sonst ein inkonsistentes Backup entstehen könnte. Siehe dazu FAQ18. Braucht man keine Dienste zu stoppen oder will man den Backup einmal schnell testen kann man wie folgt den Backup mit raspiBackup erstellen. Das kann je nach Größe der SD Karte und der externen Rootpartition beim normalen Backup etwas länger dauern.

sudo raspiBackup.sh -a : -o : -m detailed

 

Einrichtung des automatischen Backups

Achtung:

Zum schnellen Testen des Backups können durchaus die Parameter -a : -o : benutzt werden. Danach muss aber identifiziert werden welche Services vor dem Backup stoppen werden müssen (siehe dazu FAQ18) damit kein inkonsistentes Backup erstellt wird. Anschließend sollte ein Restoretest durchgeführt werden (siehe dazu hier) um sich mit dem Restoreprozess vertraut zu macht sowie sicherzustellen dass der Restore funktioniert.

Ein regelmäßiges Backup wird wie folgt konfiguriert. (Annahme: regelmäßiger Backup am Sonntag  22:00 Uhr, es wird der Samba Server und Apache Server vor dem Backup gestoppt und nach dem Backup gestartet wird). Eingabe von

sudo crontab -e

und Einfügen der folgende Zeile

00 22  * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a "service samba start; service apache2 start" -o "service apache2 stop;service samba stop"

Hinweis: Die Parameter für -a und -o können auch in der Konfigurationsdatei mit den Optionen DEFAULT_STARTSERVICES und DEFAULT_STOPSERVICES definiert werden.

 

Aufrufparameter des Installationsscripts

Das Installationsscript besitzt diverse Optionen um die Installation zu steuern. Ohne Optionen wird ein kleiner Konfigurationswizzard der die wichtigsten Konfigurationsparameter anfragt, gestartet. Weiterhin kann mit der Option -U raspiBackup mit all seinen Artefakten wieder deinstalliert werden.

Aufruf: sudo ./raspiBackupInstall.sh [[-c] [-l DE | EN]] | [-U] | [-h]

Falls keine Optionen angegeben wurde werden die wichtigsten Konfigurationsparameter abgefragt

       -b - Installiert eine Betaversion sofern verfügbar
       -B <directory> - Definiert das bin Zielverzeichnis
       -c - Installiert die Standardkonfigurationsdatei
       -C <directory> - Definiert das cron Zielverzeichnis
       -e - Installiert und konfiguriert die Beispielerweiterungen
       -E <directory> - Definiert das etc Zielverzeichnis
       -h - Anzeige dieses Hilfetextes
       -k - Installationsscript wird am Ende der Installation nicht gelöscht
       -l - Installiert die englische (EN) oder Deutsche (DE) Version der Konfigurationsdatei
     -L <directory - Logdirectory
       Wenn -c ohne -l benutzt wird wird die Systemsprache für die Konfigurationsdatei benutzt
       -r - Ersetzt die lokale Scriptversion durch die neueste verfügbare Scriptversion (Die aktuelle Configurationsdatei wird nicht geändert)
       -U - Deinstalliert raspiBackup.sh mit seiner Konfigurationsdatei und dem Installer

 

Weitere Schritte

Nachdem das erste Backup erfolgreich erstellt und wiederhergestellt wurde sollte man sich in einer ruhigen Stunde über alle weiteren Optionen von raspiBackup hier informieren und je nach Bedarf einsetzen. Eine hilfreiche Option ist z.B. -e <eMailAdresse>. Dadurch schickt raspiBackup nach jedem Backuplauf seine Meldungen per eMail an die angegebene Adresse. Weiterhin kann man bestimmte Verzeichnisse vom Backup ausschliessen sowie dd Backups verkleinern und damit beschleunigen und diverses mehr.

Jede Option kann man in der Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf definieren so dass beim Aufruf keine weitere Optionen angegeben werden müssen. Es existieren auch Optionen, die sich nur über die Konfigurationsdatei einstellen lassen. Details dazu finden sich auf der Benutzerhandbuchseite.

Kommentare   
+1 #35 framp 2017-12-12 19:49
Moin heikoh81,

nein. Es gibt keine neue Version. Eine v0.6.3.2 ist in der Pipeline - aber noch nicht offiziell verfuegbar.

Da ich immer mal wieder eine Beta oder einen Hotfix rausgebe habe ich mit v0.6.3 Logik eingebaut, die dafuer sorgen soll, dass auch eine Beta oder ein Hotfix updated wird. Ich habe Deine Meldung reproduzieren können. Da liegt irgendwo ein kleiner Fehler vor :oops: den ich fixen werde. Wenn Du willst kann ich Dir auch gerne einen Hotfix zum Testen zuschicken ;-)

Cu framp
#34 heikoh81 2017-12-12 17:19
Hallo,

wenn ich
sudo raspiBackup.sh -U
ausführe, erhalte ich als Rückmeldung:

root@fhem:~# sudo raspiBackup.sh -U
--- RBK0009I: fhem: raspiBackup.sh V0.6.3.1 (590ae9c) started at Tue Dec 12 17:18:29 CET 2017.
--- RBK0031I: Checking whether new version is available.
--- RBK0078I: /usr/local/bin/raspiBackup.sh with version 0.6.3.1 is newer than uploaded version 0.6.3.1.
root@fhem:~#

Diese Meldung verwirrt - sie impliziert, dass eine neue Version verfügbar ist, aber die angezeigte Versionsnummer ist diesselbe.

Prüfe ich die Versionshistorie hier auf der Seite, wird als neueste Version 0.6.3.2 gelistet, aber ohne Datum.
Heißt das, diese Version ist noch nicht veröffentlicht?

Viele Grüße,
Heiko
#33 framp 2017-10-02 21:27
Moin Dan,

Perfekt. Danke für die Klarstellung :-) .

Cu framp
#32 Danmann 2017-10-02 21:01
zitiere Danmann:
Tag.

Klappt wunderbar, dein raspiBackup!

Hatte nur probleme mit den service start/ stop, da ...
"sudo service samba status● samba.serviceLoaded: masked (/dev/null)Active: inactive (dead)"

Das masked immer dazwischen kam.

Folgende Loesung war fuer mich ....
https://askubuntu.com/questions/804946/systemctl-how-to-unmask
Natuerlich "x11-common.service" durch "samba" ersetzen.

Vllt. kann das ja jmd gebrauchen.

Habe zwar noch keine restore test durchgefuehrt aber das will ich auch nicht mit der SD Karte machen. Oder kann man auch ein Fake restore vollziehen?


Hatte extra darunter geantwortet. Jetzt mache ich es dann doch besser mit zitieren ;)

In der Beschreibung des linkes, wird ne Datei gelöscht. Die wird jetzt nicht nach dem Update von samba wieder erstellt.
Aber dennoch hatte ich das samba masked Problem.

Grus
Dan
#31 framp 2017-10-01 22:28
Moin Dan,

vielen Dank für den Update. Allerdings weiss ich nicht welchen Link Du meinst und welche Datei nur einmal da ist. :sad:

Cu framp
#30 Danmann 2017-10-01 21:28
Kleines Update zu dem masked Thema.
Samba bekam letztens wohl ein Update. Somit fing der Spaß bei mir wieder mit masked an. Die Beschreibung in dem link klappt anscheinend 1 mal. Danach ist die Datei nicht mehr vorhanden. Wie auch immer.

Da raspiBackup.sh keine backups macht bzw alle services wieder startet habe ich "service samba stop/start" mit "service smbd stop/start" und "service nmbd stop/start" getauscht.


Gruß

Dan
#29 framp 2017-09-05 20:09
Moin Klaus,

es gab mal einen Benutzer dem war die 1MB zu klein und darufhin habe ich den Konfigurationsparameter DD_BLOCKSIZE aufgenommen. Er hatte ausgiebige Performancetests vorgenommen und im Netzt dokumentiert. Leider finde ich die Seite nicht mehr.
Damit kannst Du die Größen auch beliebig nach unten aendern.

Cu framp
#28 Klaus 2017-09-05 17:37
Hallo,
na klar, das Wrapperscript hatte ich mir schon heruntergeladen und auch hineingeschaut - dann aber aus den Augen verloren :-(. Damit geht es ;-).
Aber noch eine Feststellung bei den Tests. dd blocksize=1MB führt bei mir bei der Nutzung des WLAN zum Hängen des Raspi's. Der Raspi 2 ist nicht mehr über das Netzwerk zu erreichen. Mit blocksize=4K funktioniert es zuverlässig. Andere Größen habe ich noch nicht getestet - sollte bezüglich der Performance aber auch nichts bringen.
Gruß, Klaus
#27 framp 2017-09-04 19:58
Moin Klaus,

lighttpd - Webserver - Wenn irgendeine DB dahinter benutzt wird würde ich den immer runterfahren.
asterisk - TK- Anlage - Kenne ich nicht, aber wuerde ich beenden
motion - Kamera SW - Ist die wichtig? Dann sollte sie durchlaufen

Homematic Hausautomationssoftware - Da kenne ich mich nicht aus. Da solltest Du Dich vielleicht in dem entsprechenden Forum umsehen bzw mal fragen.

Zitat:
Auf jeden Fall würde ich eher einen Prozess zu viel beenden als einen zu wenig.
SIcherlich eine gute Strategie. Die Frage ist wie lange die jeweiligen Komponenten unten sein duerfen.
Zitat:
Es beschäftigt mich aber noch eine andere Frage. Wäre es vielleicht sinnvoll in raspiBackup auch einen Parameter zum mounten zu haben. Ich möchte eigentlich den NFS-mount auf das Backupmedium nicht permanent haben.
Deshalb gibt es ein Wrapperscript von mir ;-)

Cu framp
#26 Klaus 2017-09-04 18:14
Hallo,
bei zwei meiner Raspi's wird es relativ einfach sein die Prozesse zu identifizieren bzw. zu benennen, die vielleicht heruntergefahren werden müssten. Dabei handelt es ich um:
lighttpd - Webserver !
asterisk - TK- Anlage ?
motion - Kamera SW ?
Auf dem dritten Raspi läuft eine Homematic Hausautomationssoftware in einem LX- Container mit den Prozessen:
lxc-start
cuxd
rfd
java
ReGaHss
Da muss ich erst einmal rausbekommen wie ich die manuell beenden und starten kann. Auf jeden Fall würde ich eher einen Prozess zu viel beenden als einen zu wenig.
Es beschäftigt mich aber noch eine andere Frage. Wäre es vielleicht sinnvoll in raspiBackup auch einen Parameter zum mounten zu haben. Ich möchte eigentlich den NFS-mount auf das Backupmedium nicht permanent haben. Die Plugin- Lösung scheint dafür nicht geeignet zu sein. Zumindest scheint mir das vom zeitlichen Ablauf damit nicht zu funktionieren.
Gruß, Klaus
#25 framp 2017-08-28 21:58
Moin Klaus,

vielen Dank fuer Deinen Test. Ich stelle die neue Version gleich online.

Cu framp
#24 Klaus 2017-08-28 21:54
Hallo,
ja, die Installation hat aus der angehängten Datei funktioniert.
Vielen Dank für Deine schnelle Reaktion!
Gruß, Klaus
#23 framp 2017-08-28 21:38
Moin Klaus,

jetzt ist mir klar wo die Problemursache liegt. Vielen Dank fuer Deine Untersuchungen.
Ich habe die Benutzung von -z wieder entfernt und Dir einen Fix zum Testen und Verifizieren zugeschickt :-)

Cu framp
#22 Klaus 2017-08-28 21:08
Nachtrag:
es sind bei mir drei Raspi's unter Wheezy die das gleiche Problem haben. Ich habe noch einen unter Jessi - da funktioniert es.
Wie bereits erwähnt habe ich recherchiert, dass die Option -z von sed erst ab Version 4.2.2. vorhanden ist. Unter Wheezy wird die Version 4.2.18 verwendet.
Gruß, Klaus
#21 framp 2017-08-27 19:03
Moin Danmann,

vielen Danke fuer Deinen Hinweis und Link. Interessant was es doch immer wieder fuer kleine Probleme gibt :-?

Du solltest auf alle Faelle einen richtigen Restoretest durchfuehren: Um die durchzufuehrenden Schritte fuer einen Restore kennenzulernen, zu ueben und den Restore zu Testen. Es gibt einfach zu viele Systemgegebenheiten, die unmoeglich sind alle mit raspiBackup zu testen :sad:
Der Fakemode ist nur hilfreich wenn Du Dein eMailSetup testen willst oder Deine selbstgeschriebene raspiBackup Extension ausprobieren bzw testen willst.

Cu framp
#20 Danmann 2017-08-27 06:29
Wollte noch Danke schreiben ;)

DANKE!

Kannst du vllt mit dran haengen oder loeschen. Du weist es ja jetzt ;)
#19 Danmann 2017-08-27 06:28
Tag.

Klappt wunderbar, dein raspiBackup!

Hatte nur probleme mit den service start/ stop, da ...
"sudo service samba status● samba.serviceLoaded: masked (/dev/null)Active: inactive (dead)"

Das masked immer dazwischen kam.

Folgende Loesung war fuer mich ....
https://askubuntu.com/questions/804946/systemctl-how-to-unmask
Natuerlich "x11-common.service" durch "samba" ersetzen.

Vllt. kann das ja jmd gebrauchen.

Habe zwar noch keine restore test durchgefuehrt aber das will ich auch nicht mit der SD Karte machen. Oder kann man auch ein Fake restore vollziehen?
#18 framp 2017-08-23 20:00
Oder alternativ die Option -p benutzen ;-)
#17 MadM4x 2017-08-23 19:58
@Martin

das kannst du in der raspiBackup.conf ändern.
Da gibts irgendwo die Angabe für das default backup Verzeichnis.

VG
#16 framp 2017-08-23 19:52
Moin Martin,

Die Frage war wirklich etwas missverstaendlich ausgedrueckt.

Und nein, das ist keine allgemeine Frage :lol:

In /usr/local/etc/raspiBackup.conf gibt es die folgende Zeile:

# path to store the backupfile
DEFAULT_BACKUPPATH="/backup"

Dort /backup in /media/nas/Raspi aendern und gut ist :-)

Cu framp
#15 Martin 2017-08-23 19:39
Danke für die schnelle Antwort! Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, Meine seagate ist gemountet! Ich gehe davon aus das raspibackup automatisch in den ordner /backup schreibt! Ich will aber das raspibackup in den ordner /media/nas/Raspi das backup ablegt! Wo in dem script muss ich das ändern oder gibt es da ne option? Ich habe sie nicht gefunden! Wenn das immer noch eine algemeine linux frage ist bitte ich mir stichwörter für die suche zu sagen!
#14 framp 2017-08-23 19:17
Moin Martin,

Deine Frage ist eine allgemeine Linuxfrage wo es zu Hauf Antworten im Netz gibt ;-) und keine Frage zu raspiBackup.
Hast Du zB eine Synology gibt es hier Hinweise https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/benutzung-von-synology. Willst Du eine Platte mounten siehe z.B. https://jankarres.de/2013/01/raspberry-pi-usb-stick-und-usb-festplatte-einbinden/. Bei nfs siehe z.B. http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-raspbian-nfs-freigabe-auf-raspberry-mounten-wie,

Cu framp
#13 Martin 2017-08-23 11:05
Hallo!
Habe Probleme mit dem mountn meiner nas mit dem Ordner /backup! was muss ich tun das das backup gleich in den nas Ordner geschrieben wird?
Danke schon mal! tolle Arbeit!
#12 framp 2017-08-06 11:03
Moin uyanik,

es sieht alles korrekt aus. Dass Du keine Fehlermeldung bekommst ist merkwuerdig. Probiere doch mal aus ob folgendes als root funktioniert:
Code:service apache2 stop && service apache2 start
Wenn das keinen Fehler gibt und der Apache dann auch wieder laeuft lasse mal raspiBackup mit den zusaetzlichen Optionen -l debug -m detailed laufen und schicke mir das erzeugte Debuglog an meine eMail zu (siehe Kontaktseite fuer die eMailAdresse)

Cu framp
#11 uyanik 2017-08-06 08:55
Hallo framp,

vielen Dank für raspiBackup und die tolle Anleitung dazu! Das Backup funktioniert bei mir einwandfrei, nur starten die per -o gestoppten Services danach nicht mehr (wird im Log auch nicht angezeigt). Ich komme nicht darauf, woran es liegen könnte. Kannst du mir weiterhelfen?

Ich habe für ein tägliches Backup folgende Zeile in die Crontabs eingetragen: 00 03 * * * /usr/local/bin/raspiBackup.sh -o "service apache2 stop" -a "service apache2 start"

Gruss, uyanik
#10 framp 2017-07-28 19:31
Moin MadM4x,

mehrere Male CTRL-C eingeben stoppt alles. I.d.R. dauert es etwas bis die Linux Backupprogramme tar, dd oder rsync das mitbekommen und sich beenden. In seltenen Fällen (bei SD Kartenproblemen z.B.) hängen sie aber und müssen mit kill beendet werden.

Das Log wird im aktuellen Verzeichnis angelegt und zum Schluss in das Zielverzeichnis kopiert sofern der Backup erfolgreich war.

Cu framp
#9 MadM4x 2017-07-28 14:57
Hallo,

gibt es ne Möglichkeit das laufende Backup zu stoppen oder ab zu brechen?

Bei mir scheint das Backup irgendwie zu "hängen" und da in dem Ordner noch keine .log erstellt wurde, gehe ich davon aus dass das Script erst beendet sein muss bevor die .log erstellt wird.

VG
+1 #8 framp 2017-06-30 18:33
Moin Hofei,

zitiere Hofei:
Ist es normal das nach Aufruf des Skriptes die Ausführung mehrfach gelistet (ps uax)

raspiBackup mehrere Mals zu starten macht keinen Sinn. Da gab es in der Vergangenheit verschiedentlich Probleme und deshalb habe ich Parallelausführung unterbunden. Wenn Du Dir das mal mit Code:pstree -l ansiehst erhältst Du den Prozessbaum
Code: ├─bash───sudo───raspiBackup.sh───2*[raspiBackup.sh───tee] und siehst das es nur ein Prozess gib mit mehreren Subprozessen. Für das Logging per tee sind diese nötig damit ich im Fehlerfall nachsehen kann was genau passiert ist :-)

Zitat:
Desweiteren noch eine Frage am Rande, generell würde ich gern das Backup auf der HDD an der Fritznas ablegen ...
Die genannte Belastung bezieht sich auf Lesezugriffe. Diese sind unkritisch für eine SD Karte und ich würde deshalb nicht danach optimieren. Trotzdem ist rsync meiner Meinung nach die beste Methode da nur noch Deltas nach dem ersten Backup gesichert werden und mit Hardlinks viel BackupSpeicherplatz gespart wird.

Das dumme ist das die Fritz nur Samba kann. D.h. Du musst dann den rsync Backup per tar sichern und sicherst dann immer alle Daten. Ich würde das nicht machen. Dann lieber gleich per tar auf die Fritz sichern. Allerdings solltest Du dann gut testen wenn Du Jessie benutzt. Aus irgendwelchen mir noch nicht bekannten Gründen erhält ein StanardJessie welches per tar gesichert und wiederhergestellt wurde keine IP Adresse per DCHP :-(. Details dazu findest Du hier

Cu framp
#7 Hofei 2017-06-30 10:55
Hallo framp,
vielen Dank erstmal für die Bereitstellung deines Backuptools.

Ist es normal das nach Aufruf des Skriptes die Ausführung mehrfach gelistet (ps uax) wird:

root 1442 0.0 0.0 6920 712 pts/0 S+ 10:24 0:00 sudo raspiBackup.sh
root 1446 0.0 0.2 6568 2432 pts/0 S+ 10:24 0:00 /bin/bash /usr/local/bin/raspiBackup.sh
root 1551 0.0 0.2 6456 2192 pts/0 S+ 10:24 0:00 /bin/bash /usr/local/bin/raspiBackup.sh
root 1552 0.0 0.2 6456 2192 pts/0 S+ 10:24 0:00 /bin/bash /usr/local/bin/raspiBackup.sh
root 1553 0.0 0.0 3848 364 pts/0 S+ 10:24 0:00 tee -a /home/pi/raspberrypi-raspiBackup.log
root 1554 0.0 0.0 3848 368 pts/0 S+ 10:24 0:00 tee -a /home/pi/raspberrypi-raspiBackup.log
root 1804 47.2 9.4 123024 89220 pts/0 S+ 10:25 8:59 rsync --exclude=/media/usbstick/testbackup --exclude
root 1805 37.9 9.3 114156 88424 pts/0 D+ 10:25 7:13 rsync --exclude=/media/usbstick/testbackup --exclude
root 1806 13.8 9.1 119992 86152 pts/0 S+ 10:25 2:38 rsync --exclude=/media/usbstick/testbackup --exclude

Desweiteren noch eine Frage am Rande, generell würde ich gern das Backup auf der HDD an der Fritznas ablegen, jedoch gerne auch Rsync verwenden. Jetzt kam mir die Idee, am Pi auf einen USB Stick mit ext4 per Rsync zu sichern, und diese gesicherten Daten am USB Stick mittels "cp" oder ähnlichen gepackt einmal im Monat über cron auf die HDD kopieren. Sinn des ganzen, wie bei dir auf der Internetseite angegeben belastet Rsync die SD Karte am wenigsten. Da Rsync nicht möglich ist direkt auf die HDD von Fritznas zu sichern der Umweg über den USB Stick. Macht dies ganze so überhaupt Sinn, oder wird beim Pack- und Kopierbefehl die SD Karte wieder belastet (eigentlich nicht oder?)

Vielen Dank im Voraus

Hofei
#6 framp 2017-06-07 20:41
Moin Ralf,

congratulations :thumbsup:

Du scheinst der Erste zu sein der sich den Help Text ansieht und bemerkst auch den Fehler zu -a und -o darin.
Es muss genau anders herum heissen. In der OnlineDoku ist es richtig herum.

Eselsbrücke ;-)
- a wie stArt von Services
-o wie stOp von Services

Ich werde das gleich fixen. Vielen Dank für den Hinweis.

Cu framp
#5 Ralf 2017-06-07 12:05
Danke für die schöne Anleitung ... allerdings meine ich, daß der cronjob Eintrag einen kleinen Fehler hat (Dienste werden vor der Sicherung gestartet und danach gestoppt):
aus raspiBackup.sh -h:
...
-a "{commands to execute before Backup}" (default: no)
...
-o "{commands to execute after Backup}" (default: no)
...
Die crontab sollte m. E. eher so aussehen:
0 22 * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a "service samba stop; service apache2 stop" -o "service apache2 start;service samba start"
#4 framp 2017-03-31 19:54
Moin gNeandr,

vielen Dank für den Verbesserungsvorschlag :-) .
Ich habe ihn etwas abgewandelt aufgenommen. Das funktioniert aber nur wenn man ein lokales Gerät angeschlossen hat.

Cu framp
#3 gNeandr 2017-03-31 01:36
Hallo framp,
prima, kurz und bündig, gut für den "unbedarften" RPI Anwender.
Für diesen würde ich aber noch einen Hinweis einfügen und zwar nach sudo mkdir /backup. Dabei gehe ich davon aus, dass als Medium/device ein USB Stick oder eine zweite SDcard (über externen Card Reader) zur Sicherung benutzt wird.
Mit der Formatierung des Mediums bekommt es ein Label, zB: RPIbackup
Dann lässt sich das Backup Medium im RPI mit dem folgenden Befehl leicht ermitteln:
Code:sudo blkid -o list -w /dev/null |grep RPIbackup
Das gibt dann zB:
Code:/dev/sda1 ext4 RPIbackup (not mounted) 512xxxxxxd-7f33-41b3-xxx-xxxxxxx
Damit ist das Medium/device auf das gesichert wird klar ermittelt und kann gemountet werden mit:
Code:sudo mount /dev/sda1 /backup
So landet die Sicherung auf dem richtigen Gerät.

Günter
#2 framp 2017-03-24 18:14
Moin ich,

Kannst Du das etwas genauer beschreiben? Vielleicht kann ich da ja was machen :-)

Cu framp
#1 ich 2017-03-24 11:53
schade das man bei rsync nicht direkt einen remote pfad als ziel angeben kann.