Häufige Fragen zu raspiBackup. Jeder neue Benutzer von raspiBackup sollte sich einmal alle Fragen und Antworten durchlesen.

 

 

0) Wie entstand raspiBackup?

Bei mir laufen zu Hause drei Raspis. Zwei davon 7/24 - also rund um die Uhr. Ein jeder Server sollte regelmäßig gesichert werden denn es können immer mal unvorhergesehene Umstände eintreten, die eine Wiederherstellung eines vorherigen Standes erfordern. Speziell die SD Karte der Raspberry neigt dazu immer mal wieder auszufallen. Um dafür gewappnet zu sein habe ich mir ein kleines S

 

 

 

 

cript geschrieben, welches zuerst ein dd Backup, dann später, da ein dd Backup ja immer die gesamte SD Karte sichert obwohl nur Bruchteile davon benutzt werden, ein tar Backup automatisch erstellte. Zum Schluss wurde dann ein rsync Backup implementiert. Nachdem ich dann mehrere Male eine Wiederherstellung vornehmen musste und alles gut klappte dachte ich mir dass es vielleicht auch anderen Raspberryfreunden hilfreich sein könnte und publizierte raspiBackup.

1) Ist ein Backup eines laufenden Systems zuverlässig? Sollte nicht das gesamte System vor dem Backup gestoppt werden ?

Die sicherste Methode ist natürlich das System vollständig zu stoppen. Das kann man aber leider nicht regelmäßig und automatisch von cron gesteuert vornehmen. Wenn man alle aktiven Services wie mysql, samba, nfs, seafile, Owncloud, Webserver und alle anderen aktiven Services immer vor dem Backup stoppt um keine Dateninkonsistenzen zu erzeugen kann das Backup zum Wiederherstellen der Raspi genutzt werden. Stoppt man die Servies nicht besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dass das Backup inkonsistent werden wird. Dazu gibt es die Parameter -a und -o um die entsprechenden Stop- und Startbefehle vor bzw nach dem Backup auszuführen. Siehe auch FAQ 18 dazu. Alternativ kann ein Beispielwrapperscript erweitert werden (Siehe hier).

2) Wie kann ich ein Backup wiederherstellen?

Mit raspiBackup kann jedes Backup wieder zurückgespielt werden (Siehe hier die Details). Es wird aber ein Linux benötigt. Als Windowsbenutzer kann man win32diskimager benutzen um dd Backups wiederherzustellen. Für andere Backuptypen wie tar oder rsync ist ein Linux notwendig.

Allerdings kann man dazu die Raspberry benutzen: Man bespielt eine neue SD Karte mit raspbian und kopiert darauf raspiBackup. Dann schließt man einen externen SD Kartenleser, in die man eine SD Karte, die den Restore erhalten soll, einschiebt - sowie das Medium mit dem Backup an die Raspberry an. Danach ruft man raspiBackup auf und läßt ein gewünschtes Backup auf die externe SD Karte zurückschreiben. Anschliessend fährt man das System runter, legt die SD Karte mit dem zurückgespielten Backup ein und startet die Raspberry wieder.

3) Was kann raspiBackup alles sichern und wiederherstellen?

Im normalen Modus kann raspiBackup entweder zwei Partitionen sichern mit tar oder rsync: Die Boot und die Rootpartition die auf der SD Karte liegen. Wenn die Rootpartition auf ein externes Medium verlagert wurde wird auch die externe Rootpartition gesichert. (raspiSD2USB.py hilft bei der Verlagerung). Mit dem dd Backup wird die gesamte SD Karte gesichert. Dann wird aber keine externe root Partition mitgesichert.

Im partitionsorientierten Modus werden beliebig viele Partitionen der SD Karte gesichert. Weitere externe Partitionen werden aber nicht gesichert. Dieser Modus ist sinnvoll z.B. für NOOBS Installationen. Wer die NOOBS installation per windisk32imager restoren will muss den dd Backup im normalen Modus benutzen.

4) Welche Linux Sicherungsmethoden stehen zur Verfügung?

Es steht der dd Backup sowie der tar und rsync Backup zur Verfügung. dd und tar Backups können noch mit zip komprimiert werden. Auf dieser Seite können die Vor- und Nachteile der jeweiligen Backupmethoden nachgelesen werden.

5) Kann man die Sicherung auch ohne raspiBackup wiederherstellen?

Das ist eine Grundvoraussetzung für raspiBackup gewesen: Es muss möglich sein das Backup mit entprechenden Linuxkenntnissen zu Fuss restoren zu können.

Die Sicherung legt Dateien an, die die lesbaren Ausgaben von den Linux Befehlen sfdisk, blkid und fdisk von der SD Karte enhält. Damit läßt sich zuerst die Partitionsstruktur des Backups mit den entsprechenden Linuxtools wiederherstellen. Danach kann man die Partitionsbackups mit den entsprechenden Linuxtools wieder auf die Partitionen zurückspielen.

6) Kann man die Sicherungen mit raspiBackup auch auf kleiner und größere SD Karten wiederherstellen?

Auf größere Karten funktioniert das ohne Probleme. Allerdings benutzt das Image genau den Platz, den es im Original benutzt hat. Der restliche Speicherplatz wird nicht genutzt und muss mit Linux Repartitionierungstools nach der Wiederherstellung angepasst werden.

Das funktioniert sowohl für kleinere als auch größere SD Karten ohne Probleme sofern tar oder rsync Backup und der normale Backupmodus benutzt wird. Es wird automatisch die Größe der root Partition entsprechend angepasst, d.h. entsprechend verkleinert oder vergrößert. Bei einer Vergrößerung wird die gesamte SD Karte benutzt. Wird von der Backup SD Karte mehr Platz benutzt als die Restore SD Karte hat gibt es natürlich Fehler beim Restore. Beispiel: Backup SD Karte ist 32GB gross und 24GB werden benutzt. Die Restore SD Karte ist nur 16GB gross.

Mit der Option -0 (Null) wird keine Partitionierung der neuen SD Karte vorgenommen sondern die existierende Partitionierung der SD Karte genutzt. Man hat damit vollständige Kontrolle über die Größe der Wiederhergestellten Partitionen. D.h. man kann dadurch vor dem Restore genau festlegen, wie gross die Partitionen auf der neuen SD Karte sein sollen und somit auch auf kleiner SD Karten restoren. Das geht auch für partitionsorientierte Backups.

Ein dd Backup kann nicht auf eine kleiner Karte restored werden. Vorher muss es verkleinert werden. Das geht z.B. so. Oder man benutzt pishrink

7) Wie kann ich die Partitionierung der Ziel SD Karte beeinflussen?

Es gibt zwei Optionen die das Partitionierungsverhalten von raspiBackup beeinflussen: Option -1 (eins) zwingt raspiBackup die Partitionierung der Backup SD Karte auf die Ziel SD Karte zu erstellen auch wenn die Partitionen kleiner oder größer als die Ziel SD Karte sind. Mit der Option -0 (Null) nimmt raspiBackup keine Paritionierung vor und verwendet die existiernde Partition der Ziel SD Karte. Somit kann man vor dem Restore die Partitionen anlegen und formatieren wie man sie haben möchte und diese wird dann von raspiBackup benutzt.

8) Auf welchen Medien kann man mit raspiBackup die Backups ablegen?

Generell auf jedem Device welches unter Linux gemounted werden kann

  • Externer USB Stick
  • Externe USB Platte
  • Synology
  • cifs/samba Netzwerklaufwerk
  • nfs Netzwerklaufwerk
  • sshfs Netzwerklaufwerk
  • webdav Netzwerklaufwerk
  • ftpfs Netzwerklaufwerk

9) Die Funktion von raspiBackup reicht nicht aus und es muss noch zusätzlich etwas vor oder nach dem Backup getan werden

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

a) Ein Wrapperscript (Siehe hier) wird benutzt und nimmt vor und nach dem Backuplauf weitere Aktionen vor wie z.B. weitere Dinge zu sichern.

b) Beliebige Erweiterungspunkte (Extensions) können vor und nach dem Backup von raspiBackup aufgerufen werden. Zwei Beispielerweiterungen (Siehe hier) melden zusätzlich die CPU Temperatur vor und nach dem Backuplauf sowie den belegten Hauptspeicher. Eine eMailExtension erlaubt es beliebige andere eMailClients anzusteuern.

10) Welche eMailClients werden von raspiBackup unterstützt?

raspiBackup unterstützt mailx, ssmtp und sendEmail. Andere eMailClients können über ein eMail Erweiterung (Extension) angesprochen werden (Details siehe hier).

11) Mein eMailClient wird leider nicht von raspiBackup unterstützt. Wie kann ich trotzdem eMails erhalten?

raspiBackup kann eine eMailErweiterung (extension plugpoint) zum Senden der eMail benutzen. Dazu muss ein kleines Script geschrieben werden, welches die eMailParameter entsprechende dem verwendeteten eMailClient aufbereitet und den eMailClient mit der korrekten Syntax aufruft. Eine Beispielerweiterung für mailx ist bei den Erweiterungsbeispielen enthalten.

12) Ich habe eine Frage zu raspiBackup. Wie bekomme ich eine Antwort?

Es gibt verschiedene Optionen:

1) In Github koennen Problemberichte (Issues) erstellt werden. Dazu ist eine einmalige Registrierung notwendig. Diese sowie die Benutzung von github ist umsonst. Die Berichte sollten in Englisch verfasst werden.

2) Am Ende jeder Webseite können Kommentare erstellt werden. Diese sind ideal um Fragen zu stellen. Um Spam zu vermeiden werden die Kommentare manuell kontrolliert und deshalb dauert es i.d.R. einen Tag bis der Kommentar veröffentlicht und beantwortet wird. Die eMailAdresse, die man dort optional angeben kann, wird nicht veröffentlicht. Sie ist notwendig wenn man über weitere Kommentare informiert werden will und sie wird auch im Bedarfsfalle genutzt um offline in Kontakt zu treten.

3) Auf Facebook können Kommentare erstellt werden. Eine registrierung ist dafür notwendig.

13) Ich habe einen Fehler in raspiBackup gefunden. Wo kann ich den Fehler melden und wann bekomme ich einen Fix dafür?

Wie in jeder Software kann es vorkommen, dass auch raspiBackup Fehler hat. Die verschiedenen Kanäle über die Probleme berichtet werden können sind hier beschrieben.

14) Bekomme ich irgendwie automatisch mit dass es eine neue Version von raspiBackup gibt?

raspiBackup prüft bei jedem Aufruf ob es eine neuere Version gibt. Wenn ja wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und die Benachrichtigungsemail weist im Titel mit einem Smiley ;-) darauf hin. Dann kann man auf dieser Seite nachlesen was die neue Version bringt und dann mit dem Parameter -U einen Versionsupdate vornehmen lassen.

15) Wie kann ich auf eine vorhergehende raspiBackup Version zurückgehen wenn ich nach einem Upgrade bemerke, dass die neue Version nicht so funktioniert wie ich es erwarte?

raspiBackup erstelt jedes mal wenn mit der Option -U eine neue Version aktiviert wird eine Sicherungskopie. Mit der Option -V kann man jederzeit auf eine vorhergehende Version zurückgehen. Es wird eine Liste von alle gesicherten raspiBackup Versionen angezeigt und man kann die Version, die zurückgespielt werden soll daraus auswählen.

16) Ich habe eine 32GB SD Karte wovon ich nur 8GB benötige. Ein dd Backup sichert aber immer 32GB, d.h 24GB zu viel.

Der dd Backup sichert immer die ganze SD Karte. Es gibt den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY, der dafür sorgt, dass nur die definierten Partitionen gesichert werden. D.h. man muss mit gparted oder einem anderen Partitionierungstool nur eine kleinere Partition von 8GB erstellen. Die aktuellen Partitionsgrößen kann man mit dem Befehl lsblk kontrollieren.

17) Wie kann ich feststellen, dass der rsync tatsächlich Backup Hardlinks benutzt um Speicherplatz zu sparen?

Hardlinks werden erfolgreich von raspiBackup benutzt wenn ein lokaler USB Stick, eine lokale USB Platte oder auch eine per nfs gemountete Partition, die mit ext3/ext4 formatiert ist, benutzt wird. Samba sowie sshfs unterstützt keine Hardlinks.

Der Befehl du -sh * zeigt den tatsächlich benutzen Speicherplatz an und du -shl * zeigt den Speicherplatz an, der belegt werden würde, wenn keine Hardlinks benutzt werden würden.

Beispiel:

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -sh *
4,5G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,5M raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
5,2M raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
5,7M raspberrypi-rsync-backup-20160822-201610

root@raspberrypi:/media/nas-backup/raspberrypi# du -shl *
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-184617
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-190436
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-195250
4,7G raspberrypi-rsync-backup-20160822-20161

18) Welche Services muss man vor dem Backup stoppen und anschliessend wieder starten?

Alle Services die irgendwelche Systemzustände in Datenbanken oder im Speicher oder auf dem Dateisystem speichern müssen gestoppt werden damit nicht während des Backups inkonsistente Datenstände entstehen, die dann erst beim wiederhergestellten System bemerkt werden und das Backup unbrauchbar machen. raspiBackup bietet zum Stoppen von Services vor dem Backup den Parameter -o und zum Starten der Services nach dem Backup den Parameter -a an.

Folgende Services sollten auf alle Fälle mit der Option -o gestoppt werden:

Service Stop Befehl
nfs service nfs-kernel-server stop
Samba service samba stop
Pilight service pilight stop
Cups service cups stop
Minidlna service minidlna stop
Apache service apache2 stop
Wordpress service wordpress stop
nginx service nginx stop
mysql service mysql stop
seafile service seafile stop
Owncloud Siehe Apache
FHEM /etc/init.d/fhem stop
cron service cron stop

 

Die Services sollten dann per Option -a wieder gestartet werden. Die Reihenfolge sollte dann genau umgekehrt sein zu der Stopreihenfolge. Falls man sich wirklich sicher ist dass kein Service zu stoppen und zu starten ist kann man ":" als Parameter bei Option -a und -o mitgeben.

Beispiel für -a

-a "service pilight start && service samba start && service nfs-kernel-server start"

Beisplel für -o

-o "service nfs-kernel-server stop && service pilight stop && service samba stop"

Achtung: Die Befehle werden als root ausgeführt. Es ist kein sudo notwendig.

Mit dem folgenden Befehl kann erhält man eine Lists von offenen Dateien und welche Services sie geöffnet haben. Diese können zu einem inkonsistenten Backup führen und es ist empfehlenswer die Services vor dem Backup zu stoppen.

sudo lsof / | awk 'NR==1 || $4~/[0-9][uw]/'

19) Welche Formatierung muss eine Partition haben auf der ein Backup abgelegt wird?

Prinzipiell kann jedes Filesystem benutzt werden was an Linux gemounted werden kann. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:

- Ein rsync Backup benutzt Hardlinks sofern möglich welche von ext3/4 unterstützt werden. Dann werden nur geänderte Dateien gesichert und gleiche Dateien per Hardlinks verknüpft. Ein ext4 Filesystem was über Samba freigegeben wird unterstützt keine Hardlinks. Eine Alternative ist NFS. Werden keine Hardlinks unterstützt werden vom rsync immer alle Dateien kopiert.

- FAT32 kann nur Dateien bis zu 4GB speichern. Ein dd Backup wird so gross wie die SD Karte (Ausser es wird die Konfigurationsoption DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY benutzt) und somit i.d.R. größer als 4GB. Selbiges trifft auf das tar Backup zu was auch sehr schnell größer als 4GB wird. Eine Alternative dazu ist NTFS.

Allgemeine Empfehlung: Benutze wenn möglich ext3/4. Auf Linux benutze NFS für Netzwerklaufwerke. Auf Windows benutze NTFS auf exportierten samba Netzwerklaufwerken. Benutze FAT32 nur wenn sichergestellt ist, dass die Backups nicht größer werden als 4GB.

20) Ich habe Probleme beim Sichern meiner Backups auf einer Synology. Wie kann ich die beseitigen?

Es gibt diverse Benutzer von raspiBackup die ihre Backups per nfs auf einer Synology erfolgreich sichern. Leider habe ich keine Synology und kann deshalb nicht kompetent helfen. Allerdings gibt es eine spezielle Seite wo Benutzer von raspiBackup beschrieben haben, was sie an der Synology konfiguriert haben, damit alles funktioniert.

21) Der Inhalt der Bootpartition ändert sich doch nicht. Warum wir trotzdem immer die Bootpartition bei jedem Backup neu gesichert?

Das stimmt in 98% der Fälle. Allerdings kann ein Firmwareupdate die Bootpartition ändern. Mit dem Konfigurationsparameter DEFAULT_LINK_BOOTPARTITIONFILES werden die Bootpartitionen im Backup mit Hardlinks verknüpft - sofern diese unterstützt werden. Damit kann man also pro Backup 60MB Backupspace sparen. Allerdings wird immer die Bootpartition erst einmal gesichert um dann zu testen ob sie sich zum vorhergehenden Backup geändert hat und dann durch einen Hardlink ersetzt. D.h. diese Option ist nur sinnvoll, wenn man einen sehr kleinen Backupspace hat.

22) Wie kann man  verschiedene Backupkonfigurationen in verschiedenen Backupläufen benutzen?

Die Konfigurationsparameter von raspiBackup werden in folgender Reihenfolge eingelesen und wirksam. Dabei können spätere Dateien bzw Optionen vorherige Optionen überschreiben.

1) /usr/local/etc/raspiBackup.conf

2) ./.raspiBackup.conf (aktuelles Verzeichnis)

3) ~/.raspiBackup.conf (Home Verzeichnis)

4) Die optionale Konfigurationdatei, die mit der Option -f angegeben wurde

5) Aufrufparameter

23) Ich möchte den Backupfortschritt verfolgen. Gibt es eine Option um einen Fortschrittsbalken zu erhalten?

Es gibt dazu die Option -g

24) raspiBackup meldet einen Fehler ACL_TYPE_ACCESS, Operation not supported bei der Benutzung des Backuptypen rsync

Die Fehlermeldung sieht in etwas wie folgt aus:

??? RBK0024E: Backupprogramm rsync hat einen Fehler bekommen. 
rsync: set_acl: sys_acl_set_file(media/pi, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)
 
Die Ursache liegt darin, dass rsync keine ACLs unterstützt. Diese sind aber auch in 99% der Fälle nicht notwendig. Die folgende Zeile in der /etc/mke2fs.conf
default_mntopts = acl,user_xattr
bewirkt dass jeder mount immer die acl für eine Partition einschaltet. Das trifft dann auch für die Backuppartition von raspiBackup zu, die standardmäßig auf /backup gemounted wird. Somit wird immer versucht acl Daten zu schreiben was von rsync nicht unterstützt wird.
 
Lösung:
Löschen von acl in default_mntopts in der Datei /etc/mke2fs.conf.
 
25) Fehlermeldung dev/... has unsupported feature(s): metadata_csum E2FSCK: Get a newer version of e2fsck

 

Lösung:
Vor dem Restore die /etc/mke2fs.conf editieren und bei beiden ext4 Optionen das metadata_csum entfernen. Dann den Restore mit raspiBackup durchführen.
 
26) Wieso bekommen ich die die Meldung ??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit xx GiB ist kleiner als die Backupquelle mit yy GiB obwohl beide SD Karten gleich gross sind?
SD Karten die mit einer bestimmten Grösse angegeben sind (z.B. 16GB) sind trotzdem unterschiedlich gross. Mit dem Befehl sudo fdisk -l /dev/mmcblk0
erhält man z.B. folgende Ausgabe die einem genau die Größe mitteilt:

sudo fdisk -l /dev/mmcblk0

Disk /dev/mmcblk0: 15.5 GB, 15548284928 bytes

Bei einer anderen ebenfalls 16GB grossen SD Karte erhält man z.B.
Disk /dev/mmcblk0: 15.9 GB, 15931539456 bytes
D.h. man kann zwar das erste Image auf die zweite SD Karte bringen aber nicht umgekehrt.
 
Lösung:
1) Eine grössere SD Karte nehmen
2) Das Quellimage verkleinern. Das Tool pishrink eignet sich dazu.
3) Das Backup mit dem Parameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY erstellen (Siehe dazu auch FAQ16)
4) Vor dem Erstellen des Backups die Rootpartition mit gpartedetwas verkleinern (Mehrere hundert MB oder gleich 1 GB). Dann passt der Backup auch auf SD Karten die etwas kleiner sind.
 
27) Ich habe ein tar oder rsync Backup und möchte das in ein dd Backup umwandeln. Geht das?
Es gibt ein Script mit dem Namen raspiBackupRestore2Image.sh welches hier zu finden ist. Damit kann man im Backupverzeichnis ein dd aus einem tar oder rsync Backup erzeugen.
 
28) Wieso verschwinden Dateiänderungen nach einem Reboot wieder von einem zurückgespieltem Backup?
Die SD Karte ist unglücklicherweise an der Stelle defekt, wo das Filesystem Änderungen ablegt (Superblock). Da dieser im Hauptspeicher gehalten wird bemerkt man den Fehler nur nach einem Reboot.
 
Lösung:
Das Backup muss noch einmal auf eine neue fehlerfreie SD Karte zurueckgespielt werden.
 
29) Ich bekomme die Meldung rsync: chown "(datei-fad)" failed: Operation not permitted (1). Wie kann ich das lösen?
Kurt hat dieses Problem bekommen, die Lösung gefunden und freundlicherweise mitgeteilt. DougieLawson hat hier die Lösung des Problems beschrieben.
 
Letztendlich musste der folgende Eintrag in der /etc/fstab
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults 0 0
wie folgt geändert werden
192.168.2.203:/data/raspi /media/nas nfs defaults,noatime,noauto,x-systemd.automount 0 0
 
30) Mir gefällt raspiBackup und ich möchte die Entwicklung und den Support honorieren. Wie kann ich das tun?
Details zu einem Trinkgeld finden sich hier
 
31) Ich bekomme eine Fehlermeldung von raspiBackup. Was kann ich tun um sie zu beseitgen?
Es gibt eine Seite wo alle häufigsten Fehlermeldungen von raspiBackup genauer beschrieben sind inklusive Aktionen, mit denen man sie beseitigen kann. Besuche dazu diese Seite.
 
32) Nach dem Upgrade auf v0.6.3.2 bekomme ich Fehlermeldungen RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1 oder RBK0021E: Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23.
Bis v0.6.3.1 ignorierte raspiBackup gewisse Fehler von tar und rsync. Dieses kann dazu führen dass schwerwiegende Fehler nicht bemerkt werden. Deshalb wurde dieses in v0.6.3.2 deaktiviert. In der Version 0.6.3.2a kann man mit folgenden Definitionen in der Konfigurationsdatei dieses Verhalten wieder herstellen.
 

TAR_IGNORE_ERRORS="1"

RSYNC_IGNORE_ERRORS="23 24"

Es wird aber dringend geraten die Fehlerursache zu beseitigen und nicht die Fehler zu ignorieren.
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Kommentare   
0 #84 framp 2018-04-07 23:06
Moin Bjoern,

Zitat:
Sonst läuft er auf nen Fehler, der nicht eingrenzbar ist...
Das stimmt nicht :-* . Der Fehler ist eingrenzbar. Siehe dazu FAQ18 und den lsof Befehl sowie die -v Option mit der Du die genaue Fehlermeldung vom rsync siehst.
Ich will das noch im Detail in den FAQ beschreiben wie man die Ursache fuer die RCs finden kann. Dazu brauche ich aber noch etwas Zeit :oops:

Cu framp
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0 #83 Bjoern 2018-04-07 22:59
zitiere framp:
Moin Bjoern,

irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht. :cry: Es wird ja RC 23 ignoriert und der Backup läuft durch. So soll es doch sein.

Cu framp


naja das Backup läuft erst mit dem Schalter IGNORE_ERRORS durch. Sonst läuft er auf nen Fehler, der nicht eingrenzbar ist...
Zitieren
0 #82 framp 2018-04-07 18:35
Moin Bjoern,

irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht. :cry:
Zitat:
Dort steht aber nicht mehr unter "Fehlermeldungen"... Mit dem Schalter "-v" ist auch alles soweit in Ordnung.
Es wird ja RC 23 ignoriert und der Backup läuft durch. So soll es doch sein.

Cu framp
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0 #81 Bjoern 2018-04-07 18:22
Hi,

seit der neuen Version hab auch ich das Problem mit dem Fehler RC 23. Mit RSYNC_IGNORE_ERRORS="23 24" läuft das dann aber komplett durch. Im Log steht:
--- RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
--- RBK0174I: Backupprogramm rsync Fehler 23 wurde ignoriert. Fehlermeldungen:
--- RBK0007I: Services werden gestartet: 'sudo systemctl start dnsmasq %1%1 sudo systemctl start cron %1%1 sudo systemctl start mysql %1%1 sudo systemctl start apache2'.
--- RBK0010I: raspberrypi: raspiBackup.sh V0.6.3.2-hotfix (470b650) um Sat 7 Apr 18:15:55 CEST 2018 beendet.
--- RBK0017I: Backup erfolgreich beendet.

Dort steht aber nicht mehr unter "Fehlermeldungen"... Mit dem Schalter "-v" ist auch alles soweit in Ordnung.

Freu mich über Rückmeldung. Danke!
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0 #80 framp 2018-03-31 17:09
Moin Simon,

perfekt. Ich melde mich dann per eMail bei Dir :-)

Cu framp
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0 #79 Simon 2018-03-31 15:55
Ja klar, können wir tun.
Habe vergessen zu erwähnen, dass ich den Job nachts über einen cronjob laufen lasse (gestern mit Option -v). Das ist der einzige Unterschied, der mir einfällt.
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0 #78 framp 2018-03-31 10:16
Moin Simon,

das ist merkwuerdig und muss genauer untersucht werden. :o Ich wuerde fuer Dich eine spezielle Version erstellen, die zusaetzliche Debuginformationen loggen wuerde um der Ursache auf die Spur zu kommen und Dir zusenden. Du muesstest dann aber den Hotfix bei Dir auch mit -v laufen lassen. Wuerdest Du das tun?

Cu framp
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0 #77 Simon 2018-03-31 07:59
Hallo framp,

wenn ich das Backup manuell mit -v Aufrufe, sehe ich zwar die Dateiliste, aber Backup läuft durch. Wenn ich nachts das tägliche Backup mit -v starte, bricht er trotzdem mit gleichem Fehler ab, hinterlässt mir aber keine Dateiliste o.ä. welche ich beim manuellen Backup über den Bildschirm laufen sehe.

Ich wüsste auch nicht, dass nachts um diese Uhrzeit andere spezielle Jobs laufen, welche ein stilllegen des Systems für Backup verhindern...

Grüße
Simon
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0 #76 framp 2018-03-30 10:22
Moin Simon,

in den vorherigen Versionen wurde der RC von tar ignoriert da der i.d.R. bedeutet das dass sich irgendwelche Dateien während des Backups geändert haben. Leider kann der RC 1 aber auch andere schlimme Dinge bedeuten die nicht ignoriert werden sollten. Deshalb führt jetzt jeder tar Fehler zu einem Abbruch und die Ursache muss behoben werden.

Was solltest Du jetzt tun?

Benutze zusaetzlich die Option -v. Dann wirst Du alle Fehlermeldungen von tar sehen. Wenn es irgendwelche Dateien sind die sich geändert haben stoppe die Services die die Dateien schreiben (Siehe dazu FAQ18). Wenn es andere Meldungen sind musst Du diese Fehler fixen.

Ich habe auch mittlerweile die Version 0.6.3.2 erweitert so dass man wieder das Ignorieren des RC 1 einschalten kann. Ich finde es gefährlich - aber wenn Du den Weg gehen willst kann ich Dir den Hotfix auf die V 0.6.3.2 zuschicken :-)

Cu framp
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0 #75 Simon 2018-03-30 08:48
Hallo,

seit Update auf Version 0.6.3.2 wird das Backup auf allen meinen Raspis immer fehlerhaft beendet. Gehe ich auf die 0.6.3.1 zurück ist alles okay.

Fehler vom Log ist folgender:
??? RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1.

Was kann ich tun?

Danke und Gruß
Simon
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0 #74 framp 2018-03-26 19:57
Moin DTrunsch,

das bedeutet dass während des Backups sich Dateien geändert haben und das ist nicht gut :-?

Mit der Option -v bekommst Du die exakte Fehlermeldung von rsync. Siehe FAQ18 wie Du rausfinden kannst wer die Datei schreibt bzw ändert und wie Du den Service stoppen kannst.

Cu framp
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0 #73 DTrunsch 2018-03-26 19:18
Hallo zusammen,
könnt ihr mir sagen welcher fehler das ist?
"Backupprogramm des Typs rsync beendete sich mit RC 23". Dankeschön!
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0 #72 framp 2018-03-21 12:38
Moin T. Schwarz,

Du meinst sicherlich ; und && :-)

Das haengt davon ab ob Du Fehler tolerieren willst oder nicht. Bei ; werden alle Services gestartet bzw gestoppt. Egal ob einer einen Fehler bekommt. Wenn der letzte Service keinen Fehler bekommt laeuft raspiBackup weiter., Bei && wird das Starten bzw Stoppen sowie raspiBackup beendet wenn ein Service einen Fehler bekommt.

Cu framp
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0 #71 T. Schwarz 2018-03-21 11:11
Werden die zu stoppenden/startenden Dienste in der crontab-datei mit "," oder mit "&&" getrennt? Beides ist angegeben.
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0 #70 framp 2018-02-11 10:54
Hm ... dann wäre der Log ganz hilfreich gewesen. Dann haette ich genau gesehen was ablaeuft und vielleicht hat ja raspiBackup bei der Erkennung ob was gemounted ist in diesem speziellen Fall ein Problem :oops: was ich dann haette fixen koennen. Falls Du es noch hast kannst Du es mir auch gerne an meine eMailAdresse schicken (Siehe Kontakt Seite) :-)

Cu framp
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0 #69 genervt 2018-02-11 10:50
Ich hatte das Verzeichnis schon richtig angegeben (die Pfadangabe mit /mnt/usb hatte er auch irgendwie nicht gemocht). Hat man auch daran gesehen, dass der Backupordner erstellt wurde. Hat aber auch nicht geklappt. Die genaue Meldung weiß ich jetzt nicht mehr. Vielleicht ist es auch die Kombination aus Rasbperry PI 1 und dem ExFat Dateisystem auf dem Stick (den Exfat-Treiber hatte ich natürlich auch da schon installiert).
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0 #68 framp 2018-02-11 10:43
Moin genervt,

freut mich dass es nun geklappt hat :-) .

usbmount mounted die USB Geräte unter /mnt/usb ... . Wenn Du beim Aufruf das richtige Verzeichnis wo der USB Stick von usbmount gemounted wurde (z.B. /mnt/usb oder /mnt/usb1) angegeben haettest haette der Backup auch funktioniert ;-) . Es ist aber besser explizit das USB Geraet zu mounten wie Du es jetzt tust.

Cu framp
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0 #67 genervt 2018-02-10 23:43
Hi framp,

danke für deine schnelle Rückmeldung.
Ich habe usbmount wieder deinstalliert und mounte nun vorher via

"sudo mount /dev/sda /backup"

Jetzt läuft dein Script tadellos
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0 #66 framp 2018-02-01 22:25
Moin genervt,

ich hoffe Du bist es nicht sehr :lol:

Es gibt eine undokumentierte Option mit dem man das ausschalten kann :-* Allerdings möchte ich gerne wissen warum Du diese Meldung offensichtlich faelschlicherweise bekommst um raspiBackup zu fixen.

Benutze bitte zusaetzlich die Optionen
-l debug
um eine Logdatei zu erstellen und stelle sie irgendwo ins Netz (no paste service) dass ich darauf zugreifen kann. Dann kann ich genau sehen warum Du diese Meldung bekommst und kann es fixen.

Cu framp
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0 #65 genervt 2018-02-01 22:17
Kriege es leider nicht zum laufen.
Habe extra usbmount installiert, hat nichts gebracht
Anschließend habe ich sudo mount /dev/sda (ist mein USBStick) /backup durchgeführt
es wird darin auch ein Ordner raspberrypi erstellt, dennoch kommt immer

Zitat:
--- RBK0009I: raspberrypi: raspiBackup.sh V0.6.3.1 (590ae9c) um Do 1. Feb 22:14:15 CET 2018 gestartet.
--- RBK0128I: Logdatei ist /backup/raspberrypi/raspberrypi-ddz-backup-20180201-221414/raspberrypi-backup.log.
--- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt.
??? RBK0027E: Kein externes Gerät an /backup verbunden. Die SD Karte würde für das Backup benutzt werden.
--- RBK0026I: Logdatei wird in /home/pi/raspberrypi-raspiBackup.log gesichert.
--- RBK0105I: Neues Backupverzeichnis /backup/raspberrypi/raspberrypi-ddz-backup-20180201-221414 wird gelöscht.
??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.
Habe hier schon gelesen, dass das ein Schutz sein soll. Kann man diesen nicht mit einer Option umgehen? Ich weiß doch wohin ich sichere und dass dies nicht die SD-Karte ist.
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0 #64 Christoph 2018-01-06 15:33
Hi framp,
werd ich tun, vielen Dank!
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0 #63 framp 2018-01-06 15:09
Moin Christoph,

nein, das wird leider nicht unterstützt. Auf jeden Fall empfehle ich Dir diesen Beitrag einmal zu lesen. :-)

Cu framp
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0 #62 Christoph 2018-01-06 14:52
Hallo,
ich habe eine frage,
ich habe eine NOOBs installation mit einer externen ROOT partition. Gibt es eine Möglichkeit auch in diesem System die bootpartition sowie die externe ROOT partition zu sichern?
Vielen Dank!
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0 #61 framp 2017-12-15 21:01
Moin Apop85,

wenn irgendwo steht es muessen alle Services gestoppt werden sage mir bitte wo das steht. Das ist falsch. Es sollten die Services gestoppt werden die Daten im Speicher cachen und keine automatische Datenrecovery haben.

Es gibt Leute die stoppen nichts und der Backup ist konsistent.

So wie ich es sehe nutzt PiHole einen lighttpd-Webserver. Vermutlich muss der nicht gestoppt werden. Ich wuerde ihn zur Sicherheit aber trotzdem stoppen. In jedem Falle musst Du aber den Backup und Restore testen.

Cu framp
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0 #60 Apop85 2017-12-15 03:30
Einmal wird erwähnt man muss die wichtigsten Services stoppen und ein anderes mal wird gesagt man müsse alle stoppen.

Was ist nun richtig? Was sind die wichtigen Services?

Nutze meinen Pi3 als PiHole kein Mediaserver/Apache o.ä. installiert.

OS ist Raspian Stretch
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0 #59 framp 2017-11-22 18:53
Moin HMuser,

das klingt merkwuerdig :o . Kannst Du mal die Option -l debug beim Restore mitgeben und mir das Debuglog zuschicken? Meine eMail findest Du auf der Kontaktseite.

Cu framp
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0 #58 HMuser 2017-11-22 06:43
Perfekt, hat funktioniert, Backup startet!
Jetzt kommt allerdings eine Menge Meldungen wie diese:

tar: ./System.map-4.9.29-10-osmc: Kann Datei-Eigentümer nicht zu uid 1000, gid 1000 ändern: Die Operation ist nicht erlaubt

Muss ich rechte auf der neuen SD ändern?

Danke für die schnelle Hilfe!
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0 #57 framp 2017-11-21 22:30
Moin HMuser,

Du versuchst auf eine Partition, die sich auf /dev/sdb befindet, zu restoren und die noch gemounted ist. Mit Code:sudo umount <partition> musst Du vorher alle Partitionen unmounten.

Cu framp
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0 #56 HMuser 2017-11-21 22:24
Hallo,
Versuche zum ersten Mal das neu angelegte Backup zu restoren. Bricht ab mit der Meldung
??? RBK0154E: Ein Restore ist nicht möglich wenn eine Partition von /dev/sdb gemounted ist.
??? RBK0077E: Restore wurde fehlerhaft mit RC 102 beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.
Was mache ich falsch?
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0 #55 framp 2017-10-30 19:41
zitiere Wilfried Bauer:
Müssen -a und -o jetzt zwingend gesetzt werden?

Ja. Wenn Du nichts zu stoppen/starten hast nimm
Code:-a : -o :
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0 #54 framp 2017-10-30 19:39
Moin Wilfried,

dann habe ich Dich falsch verstanden.

Mit der Option wird in der eMail das Log der Konsole sowie das Debuglog mitgeschickt. Wenn Du auch das Debuglog haben willst musst Du es noch mit der Option -l einschalten.

Cu framp
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0 #53 Wilfried Bauer 2017-10-30 19:38
Jetzt schlägt das Backup fehl. Auszug aus dem Log:

20171030-192428: MSG ??? RBK0019E: Option -a und -o nicht angegeben.
20171030-192428: DBG >> exitError 107
20171030-192428: DBG > cleanup
20171030-192428: DBG >> cleanupBackup
20171030-192428: DBG -- Got trap EXIT
20171030-192428: DBG -- rc: 107
Invocation parms: ''
20171030-192428: DBG -- emailTitle: raspi2: Backup nicht erfolgreich !!!.
20171030-192428: DBG >> sendEMail
20171030-192428: DBG -- Appendlog -a /home/pi/raspi2-raspiBackup.log
20171030-192428: DBG -- Sending eMail with program sendEmail and parms '-f SENDER@XXX.de -s securesmtp.t-online.de:587 -xu EMPFÄNGER@YYY.de -xp PASSWD'
20171030-192428: DBG -- Parm1:??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen. Parm2:raspi2: Backup nicht erfolgreich !!!.

Müssen -a und -o jetzt zwingend gesetzt werden?
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0 #52 Wilfried Bauer 2017-10-30 19:32
Das ist schon klar. Die Optionen von DEFAULT_APPEND_LOG sind ja im Default conf File dokumentiert. Aber muss ich

DEFAULT_APPEND_LOG=0
oder DEFAULT_APPEND_LOG=1

verwenden?

Ziel ist, dass Backup-Logs immer im Fehlerfall (und nur dann) an die Email angehängt werden.
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0 #51 framp 2017-10-30 19:27
Moin Wilfried,

0: nein
1: ja

Cu framp

PS: Den von Dir gemeldeten Bug habe ich eben gefixed. Muss ihn nur noch online stellen.
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0 #50 Wilfried Bauer 2017-10-30 19:20
Wenn ich

DEFAULT_MAIL_ON_ERROR_ONLY=1

setze, wie muss dann

DEFAULT_APPEND_LOG

gesetzt sein? Geht irgendwie nicht aus der Doku hervor.
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0 #49 Wilfried Bauer 2017-10-30 18:59
Einen Fehler sehe ich aber dennoch: in /usr/local/etc finde ich jetzt außer der neuen raspiBackup.conf eine raspiBackup.conf.0.6.3. Das ist meine alte conf-Datei, sie müsste also raspiBackup.conf.0.5.8.8 heißen. Da macht die Installation beim Umbenennen einen kleinen Fehler.
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0 #48 Wilfried Bauer 2017-10-30 18:53
Kaum macht man's richtig, schon gehts:

--- RBI0023I: Installation von raspiBackup erfolgreich beendet.

Besten Dank für die Hilfe, und vor allem besten Dank für die superschnelle Reaktion!
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0 #47 framp 2017-10-30 18:28
Moin Wilfried,

jetzt ist mir klar was bei Dir passiert :-) Es ist kein sudo beim curl notwendig wenn Du Dich in Deinem Homeverzeichnis des Benutzers pi befindest. Dann wird das Installationsscript bei Dir lokal abgelegt und dazu brauchst Du keine Rootberechtigungen. Der Aufruf des Installationsscripts muss dann aber per sudo vorgenommen werden, denn es werden Dateien in /usr/local/bin und /usr/local/etc kopiert.

Als bitte nicht den curl in /usr/local/bin aufrufen.

Cu framp
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0 #46 Wilfried Bauer 2017-10-30 18:23
vor der curl... Zeile fehlte ein sudo. Dennoch kein Erfolg. raspiBackupInstall.log sagt:

mv: „raspiBackup.sh“ und „/usr/local/bin/raspiBackup.sh“ sind die gleiche Datei
??? RBI0019E: mv von /usr/local/bin/raspiBackup.sh nicht möglich.

Das ist eigenartig, denn vor einem 2. Versuch sagte ein ll, dass es die Datei gar nicht gibt:

pi@raspi2 /usr/local/bin $ ll
insgesamt 156
drwxrwsr-x 3 root staff 4096 Okt 30 18:15 .
drwxrwsr-x 10 root staff 4096 Feb 9 2013 ..
-rwxrwxr-x 1 pi pi 1360 Feb 9 2014 cpustatus.sh
drwxrwsr-x 2 root indiecity 4096 Feb 9 2013 indiecity
-rw-r--r-- 1 root staff 1223 Okt 30 18:15 raspiBackupInstall.log
-rw-r--r-- 1 root staff 26531 Okt 30 18:14 raspiBackupInstall.sh
-rw-r--r-- 1 root staff 107 Okt 30 18:04 raspiBackup.log
-rw-r--r-- 1 root staff 86 Okt 30 18:04 raspiBackup.maillog
-rwxr-xr-x 1 root staff 60287 Okt 30 17:41 raspiBackup.sh.0.5.8.8.sh
-rw-r--r-- 1 root staff 34082 Okt 30 18:04 raspiBackup.sh.new
-rwxr-xr-x 1 pi pi 297 Feb 22 2015 RaspiImage.sh
pi@raspi2 /usr/local/bin $ sudo curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh
--- RBI0001I: raspiBackupInstall.sh 0.3.6.1, 2017-08-23/20:02:41 - e4be224
--- RBI0032I: Prüfung ob eine Betaversion verfügbar ist.
--- RBI0041I: Bei keiner Eingabe wird der in GROSSBUCHSTABEN geschriebene Parameter für die Option benutzt.
--- RBI0002I: Sprache der Meldungen (DE|en) : DE
--- RBI0003I: Normaler oder partitionsorientierter Modus (N|p) : N
--- RBI0004I: Backuptyp (dd|tar|RSYNC) : RSYNC
--- RBI0006I: Anzahl der Backups (1-52) : 3
--- RBI0008I: Ausführliche Meldungen (J|n) : J
--- RBI0042I: Gewählte Konfiguration: Sprache der Meldungen: de, Backupmodus: normal, Backuptype: rsync
--- RBI0048I: Gewählte Konfiguration: Backup komprimieren: n, Anzahl Backups: 3, Ausführliche Meldungen: j
--- RBI0009I: Konfiguration OK (j|N) : J
--- RBI0014I: raspiBackup.sh wird aus dem Netz geladen...
??? RBI0019E: mv von /usr/local/bin/raspiBackup.sh nicht möglich.
--- RBI0021I: Siehe Logdatei ./raspiBackupInstall.log für weitere Details.
--- RBI0022I: Räume auf...
??? RBI0016E: Installation von raspiBackup fehlerhaft beendet. Prüfe ./raspiBackupInstall.log.
pi@raspi2 /usr/local/bin $

Ich bin ratlos.
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0 #45 framp 2017-10-30 18:12
Moin Wilfried,

der Download hat wirklich nicht geklappt, denn Du rufst ja immer noch das alte raspiBackup auf. Dann lade erst einmal den Installer runter mit

Code:curl -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh

Dabei wirst Du einen Fehler bekommen. Bitte teile mir den mit wenn er Dir nicht hilft die Ursache zu finden.

Cu framp
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0 #44 framp 2017-10-30 18:06
Moin Wilfried,

ja genau.

Code:sudo cp /usr/local/etc/raspiBackup_0.5.8.8.conf /usr/local/etc/raspiBackup.conf

Cu framp
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0 #43 Wilfried Bauer 2017-10-30 18:05
Sieht jetzt nicht so aus, als ob das geklappt hätte. Das Update war auch extrem schnell fertig.

pi@raspi2 /usr/local/bin $ curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh
pi@raspi2 /usr/local/bin $ sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -U
./raspiBackup.sh.new: Zeile 1: Syntaxfehler beim unerwarteten Wort `newline'
./raspiBackup.sh.new: Zeile 1: `'
--- RBK0073I: /usr/local/bin/raspiBackup.sh bereits auf der aktuellen Version 0.5.8.8
pi@raspi2 /usr/local/bin $
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0 #42 Wilfried Bauer 2017-10-30 18:02
> d.h. das config-File zurück kopieren? ODer mehr?
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0 #41 framp 2017-10-30 17:51
Moin Wilfried,

Du benutzt aber eine ziemlich alte Version von raspiBackup :roll: . Da macht es keinen Sinn mehr nach der Fehlerursache zu suchen. Das Beste ist Du installierst die aktuelle Version 0.6.3 von raspiBackup:

Code:curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh

Die alte Version sowie die Konfiguration wird vom Installer dabei gesichert. Falls Du Deine alte Konfiguration benutzen willst musst Du sie dann nur umkopieren.

Cu framp
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0 #40 Wilfried Bauer 2017-10-30 17:18
Ich verwende Version 0-5-8-81, sh. Terminalausgabe:
pi@raspi2 ~ $ sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh
--- RBK0009I: raspi2: raspiBackup.sh 0.5.8.8 um Mo 30. Okt 16:30:49 CET gestartet ...
--- RBK0049W: Einige Dateien haben sich während des Backups geändert oder sind verschwunden. RC: 23 - Änderung wird ignoriert
--- RBK0010I: raspi2: raspiBackup.sh 0.5.8.8 um Mo 30. Okt 16:37:46 CET beendet ...
--- RBK0017I: Backup erfolgreich beendet
Reading message body from STDIN because the '-m' option was not used.
If you are manually typing in a message:
- First line must be received within 60 seconds.
- End manual input with a CTRL-D on its own line.

Oct 30 16:37:47 raspi2 sendEmail[11842]: Message input complete.
Oct 30 16:37:47 raspi2 sendEmail[11842]: Email was sent successfully!


Ein Hinweis auf eine neuere Version erscheint nicht. Ein Updateversuch mit -U schlägt fehl:
pi@raspi2 /usr/local/etc $ sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -U
./raspiBackup.sh.new: Zeile 1: Syntaxfehler beim unerwarteten Wort `newline'
./raspiBackup.sh.new: Zeile 1: `'
--- RBK0073I: /usr/local/bin/raspiBackup.sh bereits auf der aktuellen Version 0.5.8.8


Was muss ich tun, um erfolgreich upzudaten?
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0 #39 framp 2017-10-23 19:22
Moin Martin,

raspiBackup wird von mir nur mit Raspbian getestet un unterstuetzt. Du kannst es ja mal versuchen. Wenn es dann funktionieren sollte musst Du Dir aber im Klaren sein dass Du keinen Support bekommst falls Du Probleme bekommen solltest :sigh:

Cu framp
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0 #38 Martin 2017-10-23 08:06
Hi, super Skript! Kann ich RaspiBackup auch auf einem ArchLinux System verwenden?
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0 #37 framp 2017-10-21 22:31
Moin Simon,

soeben glaube ich das Problem gefixed zu haben. Bitte versuche noch mal mit deiner deutschen Einstellung die Dateien downzuloaden und lass mich wissen ob es jetzt für Dich funktioniert. :crossingfingers:

Cu framp
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0 #36 framp 2017-10-18 19:09
Moin Simon,

seitdem diese Webseite zweisprachig ist kämpfe ich mit dem Problem. Wenn Du Deinen Browser auf English umstellst wird es gehen.
Am einfachsten geht es wenn Du einen der mit curl beschriebenen Wege gehst. Den Befehl in der Befehlszeile Deiner Raspi eingeben und schon ist raspiBackup installiert :-)

Ich werde mir die Sache noch mal verstaerkt ansehenund versuchen zu fixen. :crossingfingers:

Cu framp
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0 #35 Tobias 2017-10-18 12:55
Hallo!

Bei der Suche nach einer Möglichkeit das komplette Image der SD-Karte meines Raspberries automatsich zu sichern bin ich auf deine Seite gestoßen. raspiBackup scheint mir geradezu ideal geeignet um meine Anforderungen zu erfüllen.
Jetzt habe ich allerdings ein Problem bei der Einrichtung.
Sowohl der Link https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh als auch ein Klick auf den Downloadbutton von raspiBackup über den Downloadbereich (https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/downloads/raspibackup-sh/download) zeigen auf eine Seite mit einer Fehlermeldung. Diese lautet "The requested page can't be found. 404 View not found [name, type, prefix]: joomdoc, html, joomdocView"
mache ich etwas falsch oder liegt das Problem auf der Serverseite?
Vielen Dank im Voraus!
Gruß,
Tobias
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0 #34 Simon 2017-10-09 20:46
Ich versuchs beim nächsten Hänger :-)
Danke erstmal...
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0 #33 framp 2017-10-09 20:44
War nur so eine Idee :-* Aber versuche es schon mal mit -vvv
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0 #32 Simon 2017-10-09 20:42
Ich warte schon sehr lange :)
Wenn's ohne Probleme durchläuft dauert es ca 10-15 Min.
Da es aber von nachts 1:30 Uhr bis morgens um 8 Uhr immer noch nicht möglich ist, glaube ich nicht daran...
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0 #31 framp 2017-10-09 20:34
Es gibt jetzt ein neues Helferleinscript zu raspiBackup mit dem Namen raspiBackupRestore2Image.sh. Damit kannst Du ein tar oder rsync Backup in eine Imagedatei restoren und mit pishrink verkleinern. Mit raspibian funktioniert es tadellos. Ob es mit NOOBS auch funktioniert musst Du ausprobieren 8)
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0 #30 framp 2017-10-09 20:16
Hm ... zips Du das tar? Vielleicht musst Du auch nur etwas länger warten bis Dein ssh sich meldet. Wenn viel in die Swapdatei ausgelagert wurde kann das etwas dauern. Auch kannst Du ja mal den ssh Client mit der -vvv Option aufrufen und sehen an welcher Stelle er stehenbleibt.
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0 #29 Simon 2017-10-09 20:07
Also,

1) Ping an sich geht durch, jedoch komme ich weder per SSH oder vnc auf den Pi drauf.

2) werde ich bei nächstem Hänger nach dem Reboot Mal prüfen

3) werde den cronjob mal anpassen und beobachten

4)+5) kann ich eigentlich ausschließen, da ich wie gesagt mehrere pi's habe (2x rpi3, 1x rpi-z-w) und es bei allen Auftritt, jedoch bei einem davon etwas öfter. Die pi's sind auch nicht geklont, sondern alle blanko mit offiziellen raspian Image installiert.
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0 #28 framp 2017-10-09 19:39
Moin Simon,

das ist natuerlich ein bloedes Problem.

ich wuerde folgende Dinge mal tun:

1) Ist es ein Netzwerkproblem oder ssh Problem? Geht ping ? Siehst Du Port 22 und vielleicht weitere mit nmap ?
2) Sieh Dir mal /var/log/syslog an. Kannst Du da irgendwelche Fehler finden?
3) Lass raspiBackup mit -l debug und -v laufen. Vielleicht erkennst Du im Log ein Muster wann es stoppt.
4) Lass mal fsck auf die Rootpartition laufen (Muss aber von einem anderen OS gebootet werden)
5) Wechsele mal die SD Karte (restore einen Backup auf eine andere SD Karte). Kann auch sein dass die SD Karte einen Knacks weg hat.

Ich hoffe du wirst durch eine der Massnahmen fuendig :-)

Cu framp
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0 #27 Simon 2017-10-09 18:15
Hallo,

ich bin begeistert von raspiBackup, jedoch habe ich von Zeit zu Zeit einen kompletten Hänger des Systems. Habe verschiedene Raspis und es ist auf allen schonmal vorgekommen. Nur bei einem ist es fast regelmäßig.
Ich lasse jede Nacht ein tar-Backup durchführen, welches dann auf einen externen (gemounteten) Speicher geschoben wird. Und genau beim Backup (sehe ich anhand der Uhrzeit) hängt der RasPi dann des öfteren komplett, so dass ich auch nicht mehr per SSH draufkomme.
Kann ich hier noch irgendwie weiter debuggen, so dass wir das Problem evtl lösen können?
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0 #26 framp 2017-10-07 10:54
Ab sofort tracke ich alles im git. Zum Restore in eine Image Datei habe ich diesne Issue erstellt.
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0 #25 framp 2017-10-05 21:34
Moin bliblabl8,

Es gibt folgende Moeglichkeiten:

1) Mit der Option -1 sollte kein Test auf die Groesse gemacht werden (wird leider doch aber das kann ich fixen) und Du kannst Dein Image restoren. Allerdings kann das Probleme geben wenn die letzte Partition zu 100% gefuellt werden sollte, denn dann macht sich der fehlende Space bemerkbar.

2) Mit der Option -0 sollte kein Test gemacht werden und es wird die existierende Partitionierung genommen. (Tut gerade auch nicht und kann ich fixen). Dann kannst Du nach belieben die Partitionsgrößen vorher definieren.

3) Du editierst mit einem Linux Editor die Datei .fdisk des Backups und reduzierst da die ByteGroesse der BackuSD Karte entsprechend.
Code:Disk /dev/mmcblk0: 16.1 GB, 16088301568 bytesDanach machst Du ein Backup vom restorten Image der kleineren SD Karte. Dann wird die reale kleinere Groesse ins Backup geschrieben und Du kannst auf kleinere und groessere SD Karten restoren

4) Du gehst weg vom NOOBs und setzt ein vernüftiges OS image mit raspbian auf. Dann kann raspiBackup automatisch verkleinern und vergroessern

Partitionen verkleinern bringt nichts da immer die reale SD Kartengroesse beim part Mode Restore benutzt wird. Es findet keine automatische Verkleinerung beim partMode statt.

Restore in ein Image ist eine Möglichkeit. In einem anderen Kontext wurde gerade letztens der Vorschlag gemacht und ich bin dabei das zu evaluieren. Das kann aber noch dauern.

Cu framp
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0 #24 bliblabl8 2017-10-05 02:25
Problem: beim Restore auf meine neue SD-Karte fehlen ja nur paar kb.

So wie ich das jetzt sehe, hilft pishrink nur bei dd-oder RSS-Reader, nicht aber bei rsync-Backups.

Dann kamen mir zwei Ideen. Einerseits aus einem rsync-backup ein Imagefile zu erstellen, und dieses dann zu shrinken. Nach wirklich nur kurzer Google-Recherche erscheint mir das als nicht Linux-Profi auf den ersten Blick etwas komplex, aber da kann ich irren.

Zweite und nach meinem Dafürhalten vielversprechendere Option wäre es vor dem Backup eine Partition des laufenden Systems etwas zu verkleinern. Mit fdisk glaube ich problemlos möglich. Bräuchte ich nur noch einen Linux-Guru, der weiß welche Partition man problemlos um wenige MB verkleinern könnte, so dass das ganze Backup statt die ganze SD-Karte eben nur 99,995% des Platzes in Anspruch nimmt und damit locker auf die neue Karte passt.

Oder gibt es da Gründe, die ich übersehe oder dagegen sprechen?

Fraaaaaamp, du bist dran ;)
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0 #23 bliblabl8 2017-10-04 20:17
Jetzt muss ich hier mal ausdrücklich deinen Support in den höchsten Tönen loben! Nichts ist schlimmer als ein Tool, was gar nicht oder nur sehr zeitverzögert supported wird. Umso mehr weiß ich und wissen sicher auch viele andere hier es zu schätzen, was du hier leistest!! Großes, großes Lob und danke!

Keep up the brilliant work!
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0 #22 framp 2017-10-04 19:56
Moin bliblabl8,

die Frage kommt immer wieder :roll: . Ich habe eben deshalb FAQ26 erstellt.

Cu framp
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0 #21 bliblabl8 2017-10-04 11:37
Hi.

Mein Restore wirft folgenden Fehler:

??? RBK0160E: Ziel /dev/sda mit 59.47 GiB ist kleiner als die Backupquelle mit 59.68 GiB.
??? RBK0077E: Restore wurde fehlerhaft mit RC 102 beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.

Eigentlich sind die beiden Karten baugleich. Was gibt es für Lösungsoptionen?
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0 #20 framp 2017-05-29 20:09
Moin Ralle,

der erste rsync Backup dauert je nach zu sichernden Daten durchaus länger. Mit der Option -v kann man rsync veranlassen genau zu loggen welche Datei gesichert wird. Benutze mal dieses Flag und beobachte was passiert. Ich vermute Du musst einfach nur noch etwas länger warten.

Deinen zweiten Kommentar bzgl 8kb bzw 4kb verstehe ich nicht :sad:

Mein Vorschlag: Benutze mal die Option -v, beobachte was gesichert wird und warte etwas länger :-)

Cu framp
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0 #19 Ralle 2017-05-29 16:39
habe vergessen zu sagen.: die backup partition ist eine Synology via nfs. dort wird auch alles erstellt, aber im raspi wird angegeben, dass die Ordnergrößen und 8kb rspw 4kb groß waren und sämtlich leer,..
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0 #18 Ralle 2017-05-29 16:36
Hey framp

Habe das problem, dass das Backup scheinbar läuft, sich aber nach 3-4 Stunden aufhängt. mittel htop kann ich sehen, dass es 3:43h die CPU belastet hat (der kleinste Child-process) und das backup-log sagt:

"--- RBK0009I: fire-hole: raspiBackup.sh V0.6.2 (aad4efd) um Mo 29. Mai 15:13:45 CEST 2017 gestartet
--- RBK0128I: Logdatei ist /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344/fire-hole-backup.log
--- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt
--- RBK0151I: Backuppfad /mnt/NetBackup wird benutzt
--- RBK0008I: Services werden gestoppt: 'service nginx stop && service netatalk stop && service apache2 stop && service mysql stop && service cron stop && service icinga2 stop'
--- RBK0081I: Backup vom Typ rsync wird in /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344 erstellt
--- RBK0036I: Partitionslayout wird gesichert
--- RBK0044I: Backup der Bootpartition wird in /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344/fire-hole-backup.img erstellt
--- RBK0044I: Backup des Partitionlayouts wird in /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344/fire-hole-backup.sfdisk erstellt
--- RBK0046I: Backup des Masterbootrecords wird in /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344/fire-hole-backup.mbr erstellt
--- RBK0133I: Verzeichnis /mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151248 wird für Hardlinks benutzt
--- RBK0158I: rsync Backup "/mnt/NetBackup/fire-hole/fire-hole-rsync-backup-20170529-151344" wird erstellt
--- RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte etwas Geduld
"
selbstredend sind auch die dann wieder zu startenden process nicht gestartet. Hatte in der config, mehr verbose parameter gesetzt, leider nichts geändert im terminal.
Zitieren
0 #17 framp 2017-04-26 14:28
Moin Homer-S,

das sollte prinzipeill funktionieren. raspiBackup wurde diesbezueglich aber nicht getestet und es wird auch keinen Support für diese Umgebung geben. raspiBackup wurde speziell für die Raspi bzw deren Verwandte geschrieben.

Ich würde einfach eines der vielen Linux Backuptools benutzen.

Cu framp
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0 #16 Homer-S 2017-04-26 09:17
Servus
funktioniert dein geniales Backup Tool auch für nicht RPis? Ich plane den Pi durch eine Zbox mit Ubuntu zu ersetzen und da brauchts dann auch eine gute Backupmethode. Danke
Zitieren
0 #15 framp 2017-04-15 17:34
Moin MacShack,

nein, das geht leider nicht. raspiBackup ist dazu gedacht mehrere Backupstände irgendwo extern abzulegen. Du könntest aber mit einem einfachen dd Befehl so ein Backup erstellen.
Aber die SD Karten verbrauchen sich. D.h. wenn Du auf eine SD Karte sicherst wird nach gewisser Zeit die Sicherungs SD Karte auch hinueber sein. Und Du wirst vor allen Dingen vermutlich erst merken dass sie hinueber ist wenn Du von ihr Booten musst weil das Original auch hinüber ist :cry:
Deshalb würde ich an Deiner Stelle lieber einen genügend grossen USB Stick kaufen und darauf sichern. Auch würde ich mir überlegen ob eine tägliche Sicherung notwendig ist.

Cu framp
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0 #14 MacShack 2017-04-15 13:52
Hi Framp,

ich habe mich durch deine Seiten und die Dokumentationen geblättert.

Eines habe ich jedoch nicht gefunden. Kann RaspiBackup auch direkt auf eine SD-Karte gleicher Größe spiegeln, sodass diese direkt startfähig ist?

Ich hab hier an meinem Raspi per Card Reader die identische SD Karte stecken und wenn ich das täglich mache, habe ich zumindest direkt ein bootfähiges Clone von meinem System.

Kann das RaspiBackup? oder hab ich es nur übersehen.

Danke für deine Antwort.

Grüße

Marcus
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0 #13 framp 2016-11-05 10:28
Moin Chris,

freut mich dass raspiBackup Dir Deine kleine Raspi gerettet hat als sie Schnupfen bekam :-)

Zu Deinem Problem:

Es hat nichts damit zu tun dass Du den crontask als User angelegt hast und ausgelogged bist. Du könntest jetzt mal die Optionen -m 1 -l 1 -L varlog aufnehmen und dann in /var/log/raspiBackup/ im Log nachsehen ob was passiert ist und welcher Fehler auftrat. Ich vermute aber es liegt daran dass Du sudo in der crontab benutzt und es beim Aufruf Probleme gibt.

Ich würde aber an Deiner Stelle das ganze auch in /etc/crontab stellen. Das ist der zentrale Platz für alle systemrelevanten Tasks wie auch das Backup. Dann brauchst Du auch kein sudo mehr da alles als root ausgeführt wird :-)

Cu framp
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0 #12 Christian Wulff 2016-11-05 10:10
Hallo Framp,

vielen Dank für das Script. Funktioniert manuell sehr gut. Musste auch schon ein Backup wiederherstellen. Hat funktioniert!

Nun aber zu einer Sache, die leider noch nicht funktioniert.

Ich möchte gerne jede Nacht um 2:00h ein Backup erstellen lassen.
Es soll ein tar backup sein, und es sollen 4 Backups vorgehalten werden.
Dazu habe ich mit "sudo crontab -e" folgende Zeile in die crontab eingefügt:
0 2 * * * sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /backup -t tar -k 4 -e meineemailadresse@gmx.de
"meineemailadresse" natürlich durch die echte emailadresse ersetzt.

Leider wird keine Backup erzeugt und auch keine email versendet.

Starte ich das script mit
sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh
oder mit
sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /chris-ds213 -t dd -k 4 -e meineemailadresse@gmx.de
funktioniert alles einwandfrei inklusive email Benachrichtigung.
Daraus schließe ich, das ich die /usr/local/etc/raspiBackup.conf korrekt configuriert habe.

Ich vermute das Problem hat was mit der crontab zu tun, so dass das Script gar nicht aufgerufen wird.
Der RaspberryPi 3 läuft 24/7 ohne angemeldeten User und loggt Daten mit dem volkszaehler.org

Ich muss dazu sagen, das ich erst seit einer Woche versuche mich mit Linux zu beschäftigen und da absoluter Anfänger bin.
Wenn ich so darüber nachdenke, könnte es auch damit zu tun haben, das ich die crontab des Users editiert habe, der User aber ja später nicht angemeldet ist. Gibt es denn auch eine crontab für den Fall das kein User angemeldet ist? Vielleicht muss das da rein?

Weisst du Rat?

Vielen Dank und beste Grüße,
Chris
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0 #11 framp 2016-10-22 18:37
Moin Peter,

vor ein paar Wochen hat jemand aus USA genau dieselbe Frage gestellt. Ich hatte mir das dann codemäßg angesehen und den Aufwand als relativ niedrig eingeschätzt raspiBackup so zu ändern, dass auch eine SD-less Raspi mit raspiBackup gesichert werden kann.

Da ich keine Raspi3 habe kann ich aber nichts testen :-(

Allerdings hat er sich dann angeboten die Tests auszuführen und nach 4 Anläufen hat es auch funktioniert :-)

Ich habe vor die Funktion in der nächsten Version 0.6.1.4 bereitzustellen. Das wird aber noch etwas dauern. Wenn Du möchtest kann ich Dir die momentane Version, die ein Raspi3 unterstützt zuschicken. Sie ist zwar wie gesagt mit einer Raspi3 getestet worden - aber trotzdem noch als Betaversion zu betrachten.

Cu framp
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0 #10 Peter 2016-10-22 18:22
Hallo Zusammen,

ich habe meinen Raspberry 3 komplett auf eine externe SSD umgestellt, heisst ich habe keine SD Karte mehr.

Kann ich raspiBackup dennoch benutzen, und wenn ja was müsste ich ändern?

Vielen Dank

Peter
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0 #9 framp 2016-09-23 19:33
Moin Helmut,

es müssen alle Befehle in einem String angegeben werden. D.h. Du musst Deine Zeile ein klein wenig ändern in

DEFAULT_STOPSERVICES="service fhem stop && service cron stop && service nfs-kernel-server stop"

Cu framp
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0 #8 Helmut 2016-09-23 19:17
Hallo framp,

danke erst mal für dieses Tool!

Ich bin gerade beim ausprobieren und habe Probleme beim Stoppen von cron. Ich verwende die raspiBackup.conf und habe da folgende Zeile drin:

DEFAULT_STOPSERVICES="service fhem stop" && "service cron stop" && "service nfs-kernel-server stop"

Beim Starten kommt immer sofort
"/usr/local/etc/raspiBackup.conf: Zeile 25: service cron stop: Kommando nicht gefunden.
/usr/local/etc/raspiBackup.conf: Zeile 28: service cron start: Kommando nicht gefunden."

Das Stoppen und Starten von fhem und nfs scheint akzeptiert zu werden.

Hat sich da was geändert bzw. was mache ich falsch?

Danke und Gruß
Helmut
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0 #7 Dennis 2016-09-22 07:38
Guten Morgen framp,
Hatte die Rechte sogar schon auf 777 gesetzt, ohne Erfolg.
Nun habe ich die Datei einfach manuell ausgetauscht :-)
Trotzdem Danke für die Hilfe.

Gruß Dennis
ps. Super Arbeit
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0 #6 Dennis 2016-09-22 07:36
Guten Morgen framp

Ich hatte die Rechte schon geprüft, hab diese sogar auf 777 gesetzt... ohne Erfolg.
Nun habe ich die Datei einfach manuell ausgetauscht :-)

Aber Danke für die Hilfe.
PS. Super Arbeit von dir
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+1 #5 framp 2016-09-21 19:47
Moin Dennis,

Fehlanzeige :oops: Wegen einer anderen Sache habe ich mir den Code eben mal genauer angesehen und Du wirst schon gezwungen raspiBackup per sudo aufzurufen.
D.h. es muss einen anderen Grund geben. Vermutlich kannst Du nicht schreiben. Allerdings musst Du dann aktiv eingegriffen haben, denn root darf raspiBackup normalerweise immer schreiben.

Mit ls -la /usr/local/bin/raspiBackup.sh kannst Du prüfen wie die Schreibberechtigungen aussehen.

Cu framp
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+1 #4 framp 2016-09-21 17:15
Moin Dennis,

Du musst raspiBackup mit sudo aufrufen. Das wird nicht im Script geprüft. Das werde ich noch nachholen :-)

Cu framp
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0 #3 Dennis 2016-09-21 11:00
Hallo.
Ich habe folgendes Problem.
Wenn ich das Script updaten will, bekomme ich die Meldung: "raspiBackup.sh konnte nicht ersetzt werden"

Woran kann das liegen?
Bin mittlerweile ratlos :-/

Gruß Dennis
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0 #2 framp 2016-06-27 22:05
Moin Jerome,

wie ich sehe hast Du noch einen weiteren Beitrag zu dem Thema in https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackup#comment-1425 erstellt, der dasselbe Thema behandelt. Dort ist der richtige Platz und ich habe da geantwortet :-)

Cu framp
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0 #1 Jerome 2016-06-27 15:54
Hallöle,

ich sichere meine BananianInstallation regelmässig über RaspiBackup. Funzt tadellos und hat mir auch nach einem Plattencrash (root ist auf sda1 ausgelagert) mittels Restore schon gute Dienste geleistet. Darum erstmal danke für das tolle Script.

Für die wöchentliche Sicherung auf dem NAS nutze ich die Version "VERSION="0.5.15.7"
Dort habe ich unter "--exclude=/media/* \" das Verzeichnis MEDIA ausgeschlossen. Soweit so gut, funzt auch.

Heute wollte ich zusätzlich noch eine tägliche Sicherung auf meine Fritz einrichten. Habe dafür die neue Version "VERSION="0.6.1.2" geladen, und entsprechend angepasst.

ABER: im Gegensatz zu den anderen ausgeschlossenen Verzeichnissen (proc,sys, dev etc) wirde MEDIA dennoch komplett gesichert. Wieso ?
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