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raspiBackup ermöglicht Backups von Raspberries manuell oder automatisch in regelmäßigen Abständen von einem laufenden System zu erstellen. Dabei muss die Raspberry nicht angehalten und manuell eingegriffen werden sondern nur alle wichtigen Services vor dem Backup gestoppt und nach erfolgtem Backup wieder gestartet werden. Backups können auf alle Geräte, die an Linux gemounted werden können, gesichert werden (nfs, samba, sshfs, ...). Als Backupmethoden stehen dd, tar und rsync mit Hardlinks zur Verfügung. Die erstellten Backups können mit raspiBackup auf beliebigen SD Karten wiederhergestellt werden. Eine ausgelagerte Rootpartition wird mitgesichert und NOOBS Images werden unterstützt.
 

 

 

Hinweis

  • Unter diesem Link werden aktuelle Aktivitäten und Randinformationen zu raspiBackup auf Facebook publiziert. Es ist dafür keine Facebook Anmeldung oder Registrierung notwendig.
  • Neuigkeiten zu raspiBackup werden auf Twitter #raspiBackup publiziert.
  • Für Fragen oder Problemmeldungen zu raspiBackup steht die Kommentarfunktion am Ende der Seite zur Verfügung.

 

Wo lese ich jetzt weiter?

raspiBackup hat durch die vielen Anforderungen der raspiBackup Benutzer mittlerweile einen sehr umfangreichen Funktionsumfang und es existiert deshalb bedingt auch recht viel Dokumentation. Wer sich einen schnellen Überblick über raspiBackup verschaffen will sollte die Zusammenfassung lesen. Alle Funktionen und Einsatzgebiete von raspiBackup sind tabellarisch in der Funktionsübersicht zusammengetragen. Wer raspiBackup installieren will findet die Beschreibung bei der Installation. Im FAQ Teil finden sich häufig gestellte Fragen sowie deren Antworten, die man sich auf alle Fälle durchlesen sollte. Alle Aufrufparameter von raspiBackup sind einmal alphabetisch sowie thematisch sortiert beschrieben. Wie man ein Backup mit raspiBackup zurückspielt ist hier beschrieben.

Weiterhin gibt es detailierte Informationen zu Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup, wie man sich bei Fehlermeldungen und Fehlern von raspiBackup verhalten soll und eine detailierte Beschreibung sowie eine Tabelle der Vor- und Nachteile der Backupmethoden und eine Beschreibung der Backupmodi. Eine Liste der Bugfixes und Erweiterungen in den alten und der zukünftigen Versionen von raspiBackup findet sich hier. Wer eine Synology für den Backup benutzen will findet hier nützliche Tipps. Die Entwicklung von raspiBackup wurde und wird von den Benutzern vorangetrieben.

Noch weitere Themen finden sich im folgenden Inhaltsverzeichnis.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Funktionsübersicht
  3. Übersichtsbild
  4. Installation
  5. Aufrufparameter (alphabetisch sortiert)
  6. Aufrufparameter (thematisch sortiert)
  7. Erweiterungsmöglichkeiten
  8. Restore
  9. Fehlermeldungen und -suche
  10. Backupmethoden
  11. Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup
  12. Backupverzeichnisstruktur
  13. Haftungsausschluss
  14. Updatestrategie
  15. Weitere Seiten zu raspiBackup
  16. Häufige Fragen (FAQ) 
  17. Versionshistorie
  18. Benutzung von Synology
  19. Hilfreiche Links zum Thema Backup
  20. git Änderungslog
  21. Danksagungen

 

Zusammenfassung

Eine regelmäßige Sicherung von Raspberry Pis ist wichtig um im Falle von einem SD Kartenausfall oder auch unbeabsichtigten Änderungen immer wieder das System auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen zu können. raspiBackup ermöglicht es, dass die Raspberry regelmäßig von sich selbst ein Backup erstellt und auf einem extern angebundenen Speichermedium wie usb Stick und -platte, nfs Server, smbfs/cifs/Samba Laufwerk, sshfs, davfs/webdav (Cloud) usw. (Siehe dazu Wie kann man von der Raspberry Pi auf externe Daten zugreifen) ablegt. Die Benutzung einer Synology als Backupspace ist ebenfalls möglich.

Eine einfache Wiederherstellung des gesicherten Backups nimmt raspiBackup natürlich auch vor.

Vor der Sicherung sollten alle aktiven Services gestoppt und nach dem Backup wieder gestartet werden um einen konsistenten Backup zu erhalten. Die notwendigen Befehle dazu können entweder über Parameter definiert werden oder es kann ein Beispielwrapperscript benutzt werden, welches dann wesentlich mehr und programmatisch gesteuerter Aktionen vor und und nach dem Backup vornehmen kann. Das automatische Mounten und Unmounten des Backupspaces ist schon im Beispielwrapperscript enthalten. Weiterhin gibt es Erweiterungspunkte (Extensionpoints) in raspiBackup um eigene Scripts vor und nach dem Backupvorgang einzubinden.

Es stehen zwei Backupmodi zur Verfügung: Im normalen Backupmodus werden die beiden SD Kartenpartitionen mmcblk0p1und mmcblk0p2 gesichert. Sofern die Rootpartition mmcblk0p2 auf eine externe Partition (USB Stick, USB Platte, ...) ausgelagert wurde wird diese externe Partition anstatt mmcblk0p2 gesichert. Im zweiter Backupmodus, dem partitionsorientierten Backupmodus, werden alle bzw eine definierte Anzahl von Partitionen der SD Karte gesichert. Damit kann somit eine NOOBS SD Karte sowie Images mit mehr als zwei Partitionen gesichert werden. 

Als Backupmethoden stehen zur Auswahl: dd Backup, tar Backup, (beides auch gezipped) und ein rsync Backup . Die einzelnen Backupmethoden sind im Detail hier nachzulesen. Die maximale Anzahl von vorzuhaltenen Backups ist konfigurierbar. Zur Aktivierung von raspiBackup muss man, nachdem man das Script entsprechend ausgetestet hat, den Scriptaufruf in die Crontab der Raspberry Pi aufnehmen. Danach bekommt man regelmäßig eine eMail zugeschickt, die einen über das Ergebnis des Backups informiert. Die Meldungen von raspiBackup erfolgen in Deutsch oder Englisch.

Für Freunde von Facebook exisitiert eine Facebookgruppe zu raspiBackup wo aktuelle Neuigkeiten und Randinformationen zu raspiBackup publiziert werden.
 

Funktionsübersicht

  • Automatische regelmäßige Sicherung einer laufenden Raspberry Pi (Sie sichert sich selbst)
  • Ähnlich aufgebaute SoCs werden auch unterstützt (Banana Pi, Ondroid, Beagle Board, Cubieboard, ...)
  • Der partitionsorientierte Backupmodus sichert eine beliebige Anzahl von Partitionen der SD Karte und kann somit NOOBs Images sichern
  • Sicherung und Wiederherstellung ist unabhängig davon welches Betriebssystem (Linux, Windows oder Mac) für den Zugriff auf die Raspberry Pi benutzt wird
  • Windows oder Mac Benutzer nutzen einfach zur Wiederherstellung des Backups die Raspberry
  • Windows Benutzer können dd Backups mit win32diskimager restoren
  • Linux Benutzer können das Backup auf ihrem Linux System wiederherstellen oder auch die Raspberry benutzen
  • Beliebige Backupziele möglich, z.B.
    • Externer USB Stick
    • Externe USB Platte
    • Synology
    • cifs/samba Netzwerklaufwerk
    • nfs Netzwerklaufwerk
    • sshfs Netzwerklaufwerk
    • webdav Netzwerklaufwerk
    • ftpfs Netzwerklaufwerk
    • Generell jedes Device welches unter Linux gemounted werden kann
  • Einfacher Restore der Sicherung
  • Ein externes Rootfilesystem auf einer Platte oder einem USB Stick wird automatisch beim normalen Backupmodus mitgesichert und restored bei tar oder rsync backup (raspiSD2USB.py hilft beim Umziehen)
  • Einsetzbar auch zum Klonen einer Raspberry Pi
  • Einfache Installation. Die wichtigsten Optionen werden abgefragt und in die Konfigurationsdatei geschrieben.
  • Meldungen in Deutsch und Englisch
  • Diverse Aufrufparameter um den Backup zu steuern
  • dd, tar und rsync Backup möglich (-t Option). rsync benötigt eine ext3/ext4 Partition für Hardlinks
  • dd und tar kann gezippt werden um die Sicherung noch zu verkleinern (-z Option)
  • dd Backup sichert per Option einschaltbar nur den von den Partitionen belegten Platz und nicht die ganze SD Karte (Ab Version 0.6.1.3)
  • Boot backup benutzt per Option einschaltbar Hardlinks für die sich selten ändernde Bootpartition und spart dadurch Backupspeicherplatz (Ab Version 0.6.1.3)
  • Verschiedene Backuptypen können pro System gemischt werden (z.B. pro Tag ein rsync Backup, jeder Woche ein dd Backup)
  • Automatisches Stoppen und Starten von aktiven Services vor und nach dem Backup (-a und -o Option)
  • Automatisches Anpassen der zweiter Rootpartition wenn die Restore SD Karte kleiner oder größer als die Original SD Karte ist (Ab Version 0.6.1.3)
  • Ein Beispielscript hilft um vor und nach der Backup weitere Aktionen vorzunehmen wie z.B. das Mounten und Unmounten des Backupspaces
  • Einfache Erweiterung der Scriptfunktion durch Erweiterungspunkte (Extensionpoints) (Option -N)
  • Anzahl der vorzuhaltenden Backups ist konfigurierbar (-k Option)
  • eMail Benachrichtigung über den Backuplauf und Backupverlaufsstatus (-e Option)
  • Unterstützte eMailClients: mailx/mail, sendEmail und ssmtp (-s Option)
  • Nicht unterstützte eMailClients können durch eine eMailExtension eingebunden werden
  • rsync benutzt Hardlinks um die Backupgröße zu reduzieren
  • Automatische Benachrichtigung, wenn eine neue Scriptversion verfügbar ist (-n Option)
  • Einfacher Update von raspiBackup durch die aktuellste Version (-U Option)
  • Einfache Wiederherstellung einer älteren Scriptversion sofern sie mit der Updatefunktion installiert wurde (-V Option)
  • Einfache Verteilung von neuen Scriptversionen auf eine größere Menge von Hosts (-y Option)
  • Beliebige Verzeichnisse und Dateien können aus dem Backup ausgeschlossen werden (-u Option)
  • Sicherung von einer beliebigen Anzahl von Raspberries in einem Backupverzeichnis

 

Übersichtsbild

raspiBackupOverview

Installation

Die aktuelle Version von raspiBackup ist 0.6.1.3b. Eine schon existierende Konfigurationsdatei von raspiBackup (/usr/local/etc/raspiBackup.conf) sowie eine schon existierende Version vom Script raspiBackup (/usr/local/bin/raspiBackup.sh) werden automatisch in ihren Verzeichnissen vom Installationsscript gesichert. Das Installationsscript raspiBackupInstall.sh wird ebenso in /usr/local/bin kopiert damit man raspiBackup.sh damit wieder deinstallieren kann.

Login als Benutzer pi auf der Raspberry

  1. Zum Installieren können folgende alternativen Befehle auf der Raspberry ausgeführt werden. Ein Upgrade von Versionen auf eine neuere Version ist auch damit möglich denn das alte Script sowie die Config Datei werden vorher gesichert. Allerdings ist ein Upgrade mit der Option -U schneller vorgenommen. Nach der Installation sollte unbedingt die FAQ Seite gelesen werden.
    1. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Danach werden die wichtigsten Optionen abgefragt und dann die Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf entsprechend konfiguriert. Anschliessend muss nur noch raspiBackup mit dem Backuppfad aufgerufen werden um ein Backup zu erstellen.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 
    2. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf installiert, wobei die Kommentare in der konfigurierten Systemsprache der Raspberry sind. Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c
    3. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf mit deutschen Kommentaren installiert . Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c -l DE
  2. raspiBackup kann man auch manuell downloaden mit diesem Link in einem Browser oder auch direkt mit den folgenden Befehlen. raspiBackup muss man dann manuell in /usr/local/bin und die Konfigurationsdatei nach /usr/local/etc kopieren und anpassen.
    curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackup.sh
    curl -s -L https://www.linux-tips-and-tricks.de/downloads/raspibackup-de-conf/download > raspiBackup.conf
  3. Wenn die folgende Zeile
    00 22  * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /backup -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
    mit dem Befehl
    sudo crontab -e
    in die crontab eingefügt wird wird jeden Sonntag um 22 Uhr automatisch ein tar Backup in dem Verzeichnis /backup erzeugt und eine StatusEmail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

    Hinweis: Wer direkt die /etc/crontab mit einem Editor ändert muss die folgende Zeile einfügen:
    00 22  * * 0 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh  -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /backup
  4. Anschließend sollte ein Restore auf eine weitere SD Karte vorgenommen werden um sich mit der Art, wie das Backup zu restoren ist, vertraut zu machen und das Backup zu testen. Es ist nichts ärgerlicher, wenn man zu dem Zeitpunkt, wenn man das Backup benötigt, feststellt, das das Backup nicht alles enthält oder sogar nicht brauchbar ist.

Die Deinstallation von raspiBackup sowie aller Konfigurationsdateien und dem Installationsscript startet man mit

raspiBackupInstall.sh -u

 

Achtung

Ein Backup nützt nichts wenn in dem Moment, wo man es einspielen möchte, feststellt, das das Backup nicht zu gebrauchen ist. Desshalb sollte man nach dem ersten erfolgreichen Backup auch sofort den Restore testen und immer wieder von Zeit zu Zeit den ganzen Restoreprozess durchexerzieren und damit testen ob die erstellten Backups OK sind und sich ein System damit funktionsfähig restaurieren läßt.   

 

Aufrufsyntax und -optionen

raspiBackup muss als Benutzer root oder per sudo aufgerufen werden. Die Aufrufsyntax ist ab der Version 0.6.1.2

raspiBackup.sh Option1 Option2 Option3 ... Backupverzeichnis

Alle vorherigen Versionen müssen die Option -p benutzen mit folgender Syntax:

raspiBackup.sh Option1 Option2 Option3 ...

Es stehen eine Menge Optionen zur Verfügung um das Verhalten von raspiBackup zu steuern. Die wichtigsten Optionen sind in rot gekennzeichnet. Verschiedene Optionen haben noch Parameter, wie z.B. -k 3 oder -m 1.

Die Standardoptionen können in einer Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf überschrieben werden. Eine Beispielkonfigurationsdatei die die Standardoptionen benutzt kann hier heruntergeladen werden. Anschliessend muss sie entsprechend umbenannt und in das richtige Verzeichnis kopiert werden.

 

Alphabetische Sortierung

Option Funktion Standard Option in der Konfigdatei
-a

Befehle um Services nach dem Backup wieder zu starten. Z.B. bei Samba "service smbd start" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -o obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -o.

Soll wirklich kein Service gestartet werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Keiner

 DEFAULT_

STARTSERVICES

-A
Das Laufzeitlog wird in der email mitgeschickt Nein

DEFAULT_

APPEND_

LOG

-b Blocksize die beim dd Backup benutzt wird 1MB

DEFAULT_

DD_

BLOCKSIZE

 -D  Weitere Aufrufoptionen für das dd Backup (z.B. "conv=notrunc,noerror,sync")  Keiner

DEFAULT_

DD_

PARMS

 -e email Addresse, die eine Status-email des backups zugesendet bekommt bzw im Fehlerfalle das Fehlerprotokoll   Keiner

DEFAULT_

EMAIL

-E

Optionale weitere Parameter die im eMailProgrammaufruf mitgegeben werden. Für sendEmail muss er z.B. wie folgt aussehen: "-f absender.mail@absenderdomain -s smtp-server:587 -xu Username -xp Password".

Achtung: Die Parameter für -E müssen in Anführungszeichen " eingeschlossen sein. Speziell zum Testen der eMail Benachrichtigungsfunktion ist der Parameter -F hilfreich.

Achtung: Wenn der Parameter -l 1 benutzt wird steht das Password im Log und sollte vor Verschicken des Logs manuell maskiert werden.

Keiner

 DEFAULT_

EMAIL_

PARMS

-F Fake backup. Diese Option ist hilfreich beim initialen Testen von raspiBackup. Der eigentliche lange Backup wird dadurch nicht angestossen - aber sämtliche Optionsprüfungen wie auch das Senden der BenachrichtigungseMail. Nein  
-G Festlegung der Sprache der Meldungen. Mögliche Sprachen sind DE (Deutsch) und EN (English). Interessenten, die die Meldungen in andere Sprachen übersetzen wollen können sich gerne melden

Eingestellte Systemsprache auf der Raspi.

EN (Englisch) wird benutzt falls die Systemsprache nicht unterstützt wird

DEFAULT_

LANGUAGE 

 -h Ausgabe der Aufrufsyntax mit seinen Parametern  Nein  
 -k  Anzahl der Backups, die vorzuhalten sind  3

DEFAULT_

KEEPBACKUPS

 -l

Log level definiert ob ein Debuglog erstellt wird:

- 0 oder off  -> Es wird kein Debuglog erstellt

- 1 oder debug -> Es wird ein Debuglog erstellt

Achtung: Die Logausgabe kann in manchen Fällen sensitive Informationen enthalten (Z.B. externe statische IP Adressen, eMailAdressen, Kennwörter für mount Befehle oder email Server, ...) .

 Aus

DEFAULT_

LOG_

LEVEL

-L

Ort wo der Laufzeitlog angelegt wird

- 0 oder syslog -> /var/log/syslog

- 1 oder varlog -> /var/log/raspiBackup/<hostname>.log

- 2 oder backup -> <backupPath>

- 3 oder current -> ./raspiBackup.log

1 für Backup

3 für Restore (nicht änderbar)

 DEFAULT_

LOG_

OUTPUT

-m

Meldungsdetails 

- 0 oder minimal -> Nur wichtige Meldungen werden ausgegeben

- 1 oder detailed -> Viele Meldungen über den Fortschrit werden ausgegeben

Minimal

DEFAULT_

MSG_

LEVEL

-n Benachrichtigung wenn eine aktuellere Scriptversion zum download verfügbar ist. Ja

DEFAULT_

NOTIFY_

UPDATE 

-N Aktivierung von eigenen Scripterweiterungen (Extensions). Siehe dazu diese Seite die auch zwei Beispielerweiterungen anbietet, die die CPU Temperatur und die Speicherbelegung vor und nach dem Backuplauf ausgeben. Keiner

DEFAULT_

EXTENSIONS 

-o

Befehle um Services vor dem Backup zu stoppen damit kein inkonsistentes Backup erzeugt wird. Z.B. bei Samba "service smbd stop" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -a obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -a.

Soll wirklich kein Service gestoppt werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Keiner

 DEFAULT_

STOPSERVICES

-p

Pfad auf das Backupmedium wo das Backup abgelegt wird. Das kann eine lokale USB Platte, ein NAS Speicher im Netz über CIFS oder nfs sein oder auch per davfs ein Cloudspeicher oder sonst eine extern gemountete Partition.

Diese Option ist ab Version 0.6.1.2 obsolet und wird in einer der nächsten Versionen nicht mehr existieren. Stattdessen ist der Backuppfad als letzter Parameter beim Scriptaufruf mitzugeben.

"/backup"

DEFAULT_

BACKUPPATH

-P

Einschalten des partitionsorientierten Backupmodus, der alle oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen de SD Karte sichert. Dieser Modus muss bei  NOOBS Images gewählt werden und wenn mehr als zwei Partitionen auf der SD Karte sind. Siehe dazu auch den Parameter -T. Hinweis: In diesem Modus kann keine externe root Parition mitgesichert werden.

nein

DEFAULT_

PARTITIONBASED_

BACKUP 

-s

email Program welches benutzt wird {mail|sendEmail|ssmtp}. Für mailx muss auch mail angegeben werden. Für sendEmail muss der Parameter -E zusätzlich genutzt werden für weitere obligatorische Parameter (Siehe Parameter -E Beschreibung für Details)

Es kann auch eine eMailExtension benutzt werden um eMails zu verschicken. Damit können beliebige weitere eMailClients in raspiBackup eingebunden werden. Der -s Parameter muss dann mailext sein. Details zur eMailExtension siehe diese Seite

mail

 DEFAULT_

MAILPROGRAM

-t

Typ des Backups, der entweder dd, tar oder rsync sein kann. rsync benötigt eine ext3/ext4 Partition um Hardlinks erstellen zu können. Detailinformationen zu den Backuptypen Ein externes Rootfilesystem wird automatisch bei tar oder rsync Backup mitgesichert sofern nicht die Option -P benutzt wird. Mit der Option -z werden die Backups zusätzlich noch gezippt bzw verkleinert.

Hinweis: Beim dd Backup kann durch den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY Backup-zeit und -platz gespart werden. Details zu dem Parameter siehe am Ende der Tabelle.

Siehe dazu auch FAQ #16

dd

DEFAULT_

BACKUPTYPE

-T

Falls der partitionsorientierte Backupmodus mit der Option -P gewählt wurde kann mit dieser Option definiert werden welche Partitionen gesichert werden sollen. Beispiel: -T "1 2 5" sichert die ersten beiden und die fünfte Partition. Mit * werden alle Partitionen gesichert.

*

 DEFAULT_

PARTITIONS_

TO_

BACKUP

-u
Erweiterung der Excludeliste beim Backup um bestimmte Verzeichnisse beim Backup zu ignorieren.
 
Achtung: Die Parameter müssen der jeweiligen Syntax des Backuptools gehorchen und führen sonst zum Abbruch des Backups. Für rsync oder tar könnte die Liste wie folgt aussehen: "--exclude=/backup/* --exclude=/rsnapshot/* --exclude=/www-data*/*". Weitere Informationen zu der Syntax finden sich auf der man Page der jeweiligen Backuptools.
 
Folgende Verzeichnisse werden niemals gesichert:
Der Backupfad der im Aufruf angegeben wurde, /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/*, /boot/*, /run/* , /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/* , /boot/* , /run/*
Ausserdem werden alle gemounteten Verzeichnisse von externen Geräten, die nicht auf / gemounted sind, nicht gesichert. Es wird nur die Boot Partition /dev/mmcblk0p1 und die Root Partition /dev/mmcblk0p2 bzw das ausgelagerte Rootverzeichnis auf z.B. /dev/sda1 gesichert.
 
Hinweis für den partitionsorientierten Mode:
 
Wenn die Option -P benutzt wird werden in allen Partitionsbackups die o.g. Verzeichnisse ausgenommen.
 
rsync:
   */verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
   mmcblk0p2/verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf Partition mmcblk0p2
 
tar:
   verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
 
Keiner

 DEFAULT_

EXCLUDE_

LIST

-U

Die lokale raspiBackup.sh Version wird durch die letzte aktuelle Version ersetzt sofern eine neue Version existiert Die vorherige Version wird als raspiBackup.sh.n.m gesichert wobei n und m die Versionsnumer von raspiBackup ist. Siehe Parameter -V um eine vorhergehende Version wiederherzustellen.

Achtung: Vorher sollte man diese Seite lesen und sich über die Änderungen und Neuerungen informieren.

Aus  
-v Die verwendeten Backuptools zeigen detailierte Informationen an (Verbose mode) Nein

DEFAULT_

VERBOSE

-V Es wird eine Liste aller existierenden Vorgängerversionen angezeigt und man kann die Version auswählen, die  wiederhergestellt werden soll. Die aktuelle Version wird gesichert und kann dann auch mit dieser Option später wiederhergestellt werden (Siehe auch -U Parameter)  Nein  
-y Mit dieser Option wird das aktuelle Script auf alle Hosts kopiert, die in der Konfigurationsdatei definiert sind. Der Zugriff muss per authorized_keys ohne Kennwort möglich sein. Somit lässt sich raspiBackup schnell auf einer größeren Menge von Hosts nach einem Versionsupdate verteilen. Nein

DEFAULT_

DEPLOYMENT_

HOSTS

-z Backup verkleinern mit gzip bei dd oder tar Backup Nein

DEFAULT_

ZIP_

BACKUP

  Ab Version 0.6.1.2: Nur im Fehlerfalle wird eine eMailbenachrichtigung gesendet. Hinweis: Sollte raspiBackup wegen aussergewöhnlicher Umstände abstürzen kann es durchaus sein dass keine eMail gesendet wird. Deshalb ist die Benutzung auf eigene Gefahr ! Nein

DEFAULT_

MAIL_

ON_

ERROR_

ONLY

  Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim rsync Backup genutzt werden. Benutzung auf eigene Gefahr ! -aHAXx

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

OPTIONS

  Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim tar Backup genutzt werden. Benutzung auf eigene Gefahr ! -cpi

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

OPTIONS

  Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim rsync Backup zusätzlich genutzt werden. Benutzung auf eigene Gefahr ! Keine

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

  Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim tar Backup zusätzlich genutzt werden. Benutzung auf eigene Gefahr ! Keine

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

  Ab Version 0.6.1.3:  Sich selten ändernde Bootparition Backups werden mit Hardlinks verknüpft um Backupspace zu sparen. Voraussetzung: Der Backupspace unterstützt Hardlinks (ext3/ext4 Filesystem). Nein

DEFAULT_

LINK_

BOOTPARTITIONFILES

 

Ab Version 0.6.1.3: dd Backups sichern nur den von definierten Partitionen belegten Platz. Dadurch benötigt eine 32GB SD Karte, die nur eine 8GB Partition definiert hat, für den Backup nur 8GB und nicht 32GB. Dazu muss aber vermittels gparted oder resize2fs die root Partition entsprechend verkleinert werden, denn üblicherweise füllt die root Partition den gesamten Rest der SD Karte aus.

Siehe dazu auch FAQ #16

Nein

DEFAULT_

DD_BACKUP_SAVE_

USED_PARTITIONS_ONLY

 

Hinweis: Optionen in der Konfigdatei, die ja oder nein als Parameter benötigen müssen 0 für nein und 1 für ja sein.

Die Optionen für den Restore eines Backups sind auf dieser Seite beschrieben.
 

 

Thematische Sortierung

  • Optionen, die das Backup beschreiben
    • -k : Anzahl der Backups die vorgehalten werden sollen
    • -t : Typ des Backups (dd, tar, rsync)
    • -P : Partitionsorientierter Backupmodus
    • -z: Kompression des Backups bei dd oder tar
    • -u: Ermöglicht weitere Verzeichnisse aus dem Backuprozess auszuschliessen
    • -T: Angabe der Partitionen die beim partitionsorientierten Backup gesichert werden sollen
  • Optionen, die die Meldungen und das Log betreffen
    • -m: Details der Meldungen
    • -L: Platz wo das Laufzeitlog gespeichert wird
    • -l: Einschalten des detailierten Loglevels
    • -G: Sprache der Meldungen (Deutsch oder English)
    • -A: Das Laufzeitlog wird bei der eMail Benachrichtigung mitgeschickt
    • -v: Alle Meldungen des verwendeten Backuptools werden protokolliert
  • Optionen, die die eMail Benachrichtigung steuern
    • -e: eMailAdresse an die die Benachrichtigung geschickt wird
    • -s: eMailClientProgramm welches benutzt wird um die eMail zu verschicken
    • -E: Optionale Parameter für die eMailClientProgramme
    • -F: Simuliert den Backuplauf und hilft die eMailBenachrichtgung schnell zu testen
  • Optionen, die den Update, Restore und lokale Verteilung von raspiBackup steuern
    • -U: Update von raspiBackup mit der aktuellsten Version und Sicherung der alten Version
    • -n: Benachrichtigung wenn eine neue raspiBackup Version verfügbar ist
    • -V: Reaktivierung einer vorhergehenden raspiBackup Version
    • -y: Kopie der aktuellen raspiBackup Version auf vordefinierte lokale Hosts per scp
  • Optionen, die Services vor dem Backup starten und stoppen sowie Erweiterungen
    • -o: Befehle, die Services vor dem Backup stoppen
    • -a: Befehle, die Services nach dem Backup starten
    • -N: Erweiterungen, die vor und nach dem Backup aufgerufen werden sollen
  • Weitere Optionen
    • -b: Blocksize, die beim dd Backup benutzt wird
    • -D: Weitere optionale Optionen für das dd Backup
       

Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup

Es bestehen folgende Möglichkeiten die Funktionalität des Backupscripts durch eigenen Code zu erweitern.

1) Benutzung der Optionenen -a und -o um eigene Scripte vor und nach dem Aufruf des Backupscripts aufzurufen

Beispiel:

raspiBackup.sh -o "/usr/local/bin/beforeBackup.sh" -a "/usr/local/bin/afterBackup.sh" ...

2) Benutzung eines selbstgeschriebenen Scriptes welches das Backupscript aufruft und Aktionen vor und nach dem Aufruf vornimmt

Dazu gibt es das folgende Beispielscript welches individuelle Anpassungsmöglichkeiten bietet und muss nur geringfügig an den gekennzeichneten Stellen den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Es enthält schon Code, der automatisch Geräte mounted und unmounted. Das Script kann hier runtergeladen werden.

Voraussetzung ist dass der Mountpoint in der /etc/fstab bereits definiert wurde. Anschliessend muss das Script noch an ein paar Stellen den jeweiligen lokalen Gegebenheiten mit einem Editor angepasst werden und dann aktiviert werden mit

sudo mv raspiBackupWrapper.sh /usr/local/bin
sudo chmod +x /usr/local/bin/raspiBackupWrapper.sh

 und dann ist raspiBackupWrapper.sh anstelle von raspiBackup.sh in der Crontab aufzurufen. Der Quellcode vom Wrapperscript findet sich auch auf github und kann durch einen Pull Request erweitert werden.

3) Benutzung von Erweiterungspunkten (Extensionpoints) in die eigene Scripts eingehängt werden

Vor und nach dem eigentlichen Backup können Scripte in Extensionpoints eingehängt werden. Details dazu finden sich in der Detailbeschreibung zu Erweiterungen

 

Restore

Ein Restore benötigt ein Linuxsystem. Windowsbenutzer oder Macbenutzer können dafür einfach die Raspberry selbst benutzen. Dafür muss nur eine SD Karte mit einem Raspbian gestartet werden, ein SD Kartenleser mit der neuen SD Karte die das Restore erhalten soll angeschlossen werden, der Backup entweder per USB oder Netzwerk gemounted werden und raspiBackup zum Restore gestartet werden.

Das dd Backup kann man auch unter Windows zurückspielen. Weiterhin kann das Backupscript kann auch genutzt werden, um SD Karten zu kopieren: Es wird ein Backup erstellt und dann auf einer anderen SD Karte restored.

Die genaue Aufrufsyntax für den Restore ist hier zu finden.

  

Fehlermeldungen und -suche

 
Die Fehlermeldungen sind i.d.Regel selbsterklärend. Informationsmeldungen haben eine Nummer, die mit I endet. Warnungsmeldungen enden mit W und Fehlermeldungen enden mit E.

Es kann aber vorkommen dass raspiBackup.sh nicht korrekt läuft und Fehlernachrichten schreibt. Das liegt zu 90% Prozent an fehlerhaften Konfigurationen oder Parametrisierung. Die Fehlermeldungen sollten auf die konkrete Ursache hinweisen. Falls nicht helfen folgende Massnahmen den Fehler genauer zu lokalisieren:
 
1) Start von raspiBackup in der Befehlszeile und nicht in der crontab um Fehlkonfigurationen in der Crontab zu eliminieren
2) Es wird eine Logdatei bei jedem Lauf erzeugt. Durch die zusätzliche Benutzung des Parameters -l 1 (kleines L) beim Aufruf von raspiBackup.sh werden eine Menge detailierte Informationen von raspiBackup und man kann man in der Logdatei nach Fehlermeldungen und -ursachen suchen die helfen den Fehler zu lokalisieren. (Je nach Parameter -L befindet sich die Logdatei an anderer Stelle. Siehe die Details dazu oben bei der Parameterbeschreibung für -L. Weiterhin kann auch der Parameter -v weiterhelfen wenn Fehler in den Linux Backuptools auftreten.
3) Falls die Informationen in der Logdatei nicht helfen die Fehlerursache selbst zu finden sollte man den Fehler auf dieser Seite in einem Kommentar schildern. In der Regel erfolgt dann die Bitte das erstellte ausführliche Logfile zwecks Analyse per eMail zuzuschicken.
 

Backupmethoden

Es gibt verschiedene Backupmethoden und eine jede hat ihre Vor- und Nachteile. Anbei eine Auflistung eben dieser für die verschiedenen unterstützten Backuptypen. Es können auch unterschiedliche Backupmethoden kombiniert werden. Sämtliche Backupmethoden können mit raspiBackup vollständig wiederhergestellt werden.
 
Ein dd Backup erstellt ein in sich konsistentes binäres Abbild der SD Karte. Dabei wird immer die ganze SD Karte gelesen und gesichert. Das bedeutet dass auch Daten gesichert werden, die sich nicht geändert haben. Auch bedeutet es, dass zum Restore die SD Karte wieder wenigstens so gross sein muss wie die Original SD Karte. Es wird keine Parition irgendwie in der Größe angepasst. Diese Methode belastet die SD Karte sehr stark. Allerdings kann ein dd Backup unter Windows mit disk32imager wiederhergestellt werden.
 
Ein ddz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein dd Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein dd Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z). Ein Restore mit dem win32diskimager ist nicht möglich.
 
Ein tar Backup sichert die gesamte SD Karte, wobei allerdings das Backup nicht so gross ist wie bei einem dd Backup da nur die Daten gesichert werden, die tatsächlich existieren. Deshalb kann auch ein tar Backup auf eine SD Karte restored werden, die kleiner ist als die original SD Karte - sofern die gesicherten Daten auf die neue SD Karte passen.
 
Ein tgz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein tar Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein tar Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z)
 
Ein rsync Backup sichert außer beim ersten Mal nur die Daten, die sich zum letzten Backup geändert haben. Durch die Hardlinks des ext3/ext4 Dateisystems wird dafür gesorgt, dass trotzdem ein konsistenter Stand des Backups vorliegt. Allerdings werden die Daten nicht komprimiert. Das hat aber wiederum den Vorteil, dass man sehr gezielt einzelne Dateien ganz einfach per copy aus dem Backup zurückholen kann. Diese Methode ist sehr schnell wenn bereits schon einmal ein initiales Backup erstellt wurde.
 
  Vollbackup Backupzeit Backupgröße  Datenkompression CPU belastet Karte belastet Selektiver Restore möglich
Dateisystem
dd  ja lang gross nein mittel hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
ddz ja lang kleiner ja ja hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
 tar  ja mittel  mittel nein nein mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
tgz ja mittel mittel ja ja mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
rsync ja kurz mittel nein nein kaum ja ext3/ext4
 

 

Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup

Es existieren zwei Backupmodi:

1) Normaler Backup

In diesem Modus werden die ersten zwei Partitionen (die Bootpartition und die Rootpartition) der SD Karte gesichert. Ausserdem wird beim tar und rsync Backup auch eine externe Rootpartition, d.h. eine auf einen USB Stick oder USB Platte ausgelagerte Rootpartition, gesichert. Mit dem dd Backup kann auch die gesamte SD Karte gesichert werden. Dieses kann man benutzen um z.B. NOOBS Images zu sichern. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird automatisch die zweite Partition entsprechend erweitert.

2) Partitionsorientierter Backup

In diesem Modus wird jede auf der SD Karte befindliche oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen als tar oder rsync gesichert. Dabei ist die Anzahl der Partitionen beliebig und ermöglich damit auch die Sicherung von NOOBS Partitionen. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird der zusätzliche Platz nicht benutzt.

 

Backupverzeichnisstruktur (Normaler Backup)

Anbei die Verzeichnisstruktur meines Backupservers, der in diesem Falle auch eine Raspberry Pi ist. Verschiedene Backuptypen können pro Pi kombiniert werden. Jedes Backup wird in einem neuen Unterverzeichnis abgelegt.

Pro Raspberry System werden drei bzw fünf weitere Dateien immer zum eigentlichen Backup erstellt und sind notwendig für den Restore wenn es kein dd Backup ist:

  1. .img - Bootpartition der SD Karte
  2. .mbr - Master Boot Record der SD Karte
  3. .sfdisk - Partitionslayout der SD Karte - Ausgabe des sfdisk Befehls
  4. .blkid - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des blkid Befehls
  5. .parted - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des parted Befehls

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-094106
│   ├── backup
│   ├── bin
│   ├── boot
│   ├── boot.bak
│   ├── dev
│   ├── etc
│   ├── home
│   ├── lib
│   ├── lost+found
│   ├── media
│   ├── mnt
│   ├── opt
│   ├── proc
│   ├── raspberrypi-backup.img
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.sfdisk
│   ├── remote
│   ├── root
│   ├── run
│   ├── sbin
│   ├── selinux
│   ├── srv
│   ├── sys
│   ├── tmp
│   ├── usr
│   └── var
├── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305
    ├── raspberrypi-backup.img
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.sfdisk
    └── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305.tar


Backupverzeichnisstruktur (Partitionsorientierter Backup) 

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-104548
│   ├── mmcblk0p1
│   ├── mmcblk0p2
│   ├── raspberrypi-backup.blkid
│   ├── raspberrypi-backup.fdisk
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.parted
│   └── raspberrypi-backup.sfdisk
└── raspberrypi-tar-backup-20160416-114748
    ├── mmcblk0p1.tar
    ├── mmcblk0p2.tar
    ├── raspberrypi-backup.blkid
    ├── raspberrypi-backup.fdisk
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.parted
    └── raspberrypi-backup.sfdisk

 

Haftungsausschluss

Das Backup- und Restorescript raspiBackup wurde für den persönlichen Gebrauch erstellt und, da es sich als sehr nützlich erwies, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Es wird im Rahmen des Möglichen die korrekte Funktionalität getestet aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Fehler in raspiBackup die erwartete Funktionalität nicht gewährleistet ist. Jeder, der raspiBackup benutzt tut das auf sein eigenes Risiko. Der Ersteller von raspiBackup ist in keiner Weise haftbar für irgendwelche Fehlfunktionen des Scripts.

 

Updatestrategie

Vor Zeit zu Zeit wird eine neue Version von raspiBackup zum Download bereitgestellt die neue Funktionen, Erweiterungen und kleine Fixes enthält. Auf dieses wird von raspiBackup beim Aufruf und in der gesendeten eMail hingewiesen und man kann dann mit dem Parameter -U die neueste Version runterladen und aktivieren. Die aktuelle Version wird dabei gesichert und mit dem Parameter -V kann jederzeit wieder die vorherige Version aktiviert werden. Vor dem Update sollte man nachlesen welche Änderungen und Neuerungen in der neuen Version enthalten sind. Diese Information dazu findet sich in der Versionshistorie. Sollte einmal ein gravierender Fehler entdeckt werden, wird eine neue Version sofort bereitgestellt.

 

Weitere Seiten zu raspiBackup

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Versionshistorie von raspiBackup.sh

Sicherung des Backups von raspiBackup.sh auf einer Synology

Verbesserungs- und Änderungsvorschläge

 

Hilfreiche Links zum Thema Backup

Shrinking images on Linux

rpi-clone: A shell script to clone a running Raspberry Pi SD card to a USB mounted SD card

sysmatt: Backup, Restore, Customize and Clone your Raspberry Pi SD Cards

Automatic RPi Image Downsizer

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Kommentare   

0 #796 framp 2016-12-04 11:29
Moin Alex,

Das sieht sehr merkwürdigig aus :sigh: . Leider hilft mir Dein Logauszug nicht die Ursache zu lokalisieren. Schicke mir bitte Dein Log zwecks Analyse an meine eMailAdresse die Du auf der Kontaktseite findest.

Cu framp
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0 #795 Alex 2016-12-04 00:27
Hallo zusammen,

nachdem ich meinen Raspi endlich vollständig eingerichtet habe, habe ich heute angefangen, mich mit dem Thema Datensicherung mit raspiBackup zu beschäftigen. Dabei stehe ich allerdings aktuell vor folgendem Problem:

Meine SD-Karte hat 4 Partitionen (bzw. 3, da boot wohl nicht gesichert wird), welche ich auf einen USB-Stick mit rsync sichern möchte. raswpiBackup wurde per config-file eingerichtet, störende Services ab- und wieder angestellt, die Sicherung erfolgt partitionsbasie rt und alle Logs werden mit höchstem Detailgrad erstellt.

Wenn ich raspiBackup nun starte, läuft das Programm innerhalb von Sekunden (!) ohne Fehlermeldung durch und endet mit RBK0017I: Backup finished successfully.

Allerdings finde ich im entsprechenden Backup-Ordner (welcher korrekt erstellt wird) nur ein fdisk, mbr, parted, und sfdisk-file, allerdings keine Unterordner für die einzelnen Partitionen. Im Log-files kann ich auch keinen Fehler entdecken, einzig der folgende Abschnitt kommt mir etwas spanisch vor:

20161203-235113 : DBG -- Found partitions on /dev/mmcblk0: 4
20161203-235113 : DBG >> isPathMounted: /backup
20161203-235113 : DBG -- Path: /backup
20161203-235113 : DBG > supportsHardlin ks: /backup
20161203-235113 : DBG -- Links: 2
20161203-235113 : DBG > checksForPartitionBasedBackup
20161203-235113 : DBG >> collectPartitions
20161203-235113 : DBG -- RootPartition: /dev/mmcblk0p2
20161203-235113 : DBG -- PARTITIONS_TO_B ACKUP: *
20161203-235113 : DBG -- backupAllPartit ions: 1
20161203-235113 : DBG
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0 #794 codiak 2016-11-26 20:52
Ach, die sind ein muss? OK, das probiere ich,

Danke!
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0 #793 framp 2016-11-26 20:13
Moin codiac,

im Log finde ich dass Du die Meldung
20161126-195848: MSG ??? RBK0019E: Option -a und -o nicht angegeben
erhalten hast ;-) . Siehe dazu die Beschreibung der Optionen -a und -o sowie https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq#a18

Cu framp
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0 #792 codiak 2016-11-26 20:02
Moin framp,

das Log findest du hier: http://pastebin.com/XECGcFWA

Gruss,
codiak
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0 #791 framp 2016-11-26 15:38
Moin codiak,

wenn Du zusaetzlich die Optionen

-l debug -m detailed -L current

benutzt bekommst Du detailiertere Meldungen sowie eine Logdatei im aktuellen Verzeichnis. Zeige dann mal die Ausgabe die Du dann erhaelst.

Cu framp
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0 #790 codiak 2016-11-26 15:32
Hallo,

herzlichen Dank für das Script.
Ich habe es auf meinem BananaPi installiert aber leider klappt das Backup nicht Ich habe bereits alle Logfunktionen aufgedreht, bekomme aber ausser "ExitError 107" keine weitere Informationen.
Kann mir jemand weiterhelfen?

Gruss,
codiak
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0 #789 babu 2016-11-25 16:18
zitiere framp:

Also probiere es bitte noch mal mit dem curl.


Läuft :) Danke!
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+1 #788 framp 2016-11-24 20:10
Moin bau,

vielen Dank fuer den Hinweis. Da liegt eine Misskonfigurati on auf meiner Webseite vor. Offensichtlich gibt es da Unterschiede im Verhanlten zwischen FF und Chrome. Mit dem FF funktioniert der download (Damit teste ich immer). Es sollte jetzt auch wieder mit dem curl funktionieren.
Beim Chrome muss ich noch genauer untersuchen was die Ursache ist.

Also probiere es bitte noch mal mit dem curl.

Sorry für die Unannehmlichkei ten :oops:

Cu framp
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0 #787 babu 2016-11-24 17:46
Ich komm leider nicht an die raspiBackup.con f ran. Mit Chrome krieg ich bei allen Downloads ERR_TOO_MANY_RE DIRECTS (www.linux-tips-and-tricks.de hat Sie zu oft weitergeleitet) . Mit JD konnte ich dann zumindest die raspiBackupInst all.sh runterladen.

Wenn ich wie in 1 unter Installation beschrieben "curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInst all.sh && sudo bash raspiBackupInst all.sh" auf dem raspi aufrufe beendet sich der Aufruf 3 zu 1 ohne rückmeldung nach einigen sekunden. Wenn es klappt sieht das ganze so aus.
(Nach ca. 10 läufen kein erfolg)

--- RBI0001I: raspiBackupInst all.sh 0.3.2, 2016-11-08/20:5 9:34 - 408aaf2
--- RBI0002I: Sprache der Meldungen (de|en) : de
--- RBI0003I: Normaler oder partitionsorien tierter Modus (n|p) : n
--- RBI0004I: Backuptyp (dd|tar|rsync) : dd
--- RBI0025I: Backup komprimieren (j|n) : n
--- RBI0006I: Anzahl der Backups (1-52) : 1
--- RBI0008I: Ausführliche Meldungen (j|n) : j
--- RBI0009I: Konfiguration OK (j|n) : j
--- RBI0014I: raspiBackup.sh wird aus dem Netz geladen
--- RBI0014I: raspiBackup.con f wird aus dem Netz geladen
??? RBI0015E: raspiBackup_de. conf kann nicht aus dem Netz geladen werden. HTTP code: 000
--- RBI0021I: Siehe Logdatei ./raspiBackupIn stall.log für weitere Details

--- RBI0022I: Räume auf
??? RBI0016E: Installation von raspiBackup.sh fehlerhaft beendet
pi@raspberrypi:~ $
Zitieren
0 #786 framp 2016-11-20 10:13
Moin Frank,

freut mich dass es Dir geholfen hat :-)

Cu framp
Zitieren
0 #785 Frank 2016-11-20 10:06
Vielen Dank für dieses praktische Tool! Mir hat es vor allem dabei geholfen, eine Installation auf einer defekten SD-Karte zu retten. Mit dem tar-Backup war das kein Problem, und ich konnte das Backup einfach auf einer intakten Karte restaurieren :)
Zitieren
0 #784 framp 2016-11-15 19:45
Moin thanatos,

ich habe mir erlaubt Deinen LInk auf das Log zu löschen. Logs enthalten viele Informationen (ich habe gesehen dass Du schon Dinge maskiert hast) die man generell einfach nicht öffentlich zur Verfügung stellen sollte ;-)

Zu Deinen Problemen:

1) //192.168.78.10 1/uStor01/pibac kup on /media/7362/pib ackup type cifs (rw,relatime,vers=1.0,cache=strict,username=xxxxxx,domain=xxxxxx,uid=1000,forceuid,gid=1000,forcegid,addr=192.168.78.101,unix,posixpaths,mapposix,acl,rsize=1048576,wsize=65536,actimeo=1)
tmpfs on /run/user/106 type tmpfs (rw,nosuid,nodev,relatime,size=99648k,mode=700,uid=106,gid=109){/code]
Demnach hast Du Dein Backupspace per CIFS gemounted. Darüber kannst Du keine Hardlinks, die von rsync Backup benötigt werden, benutzen ! Die nächste Version von raspiBackup prüft dieses sehr genau und erlaubt die Benutzung von rsync nicht mehr wenn CIFS benutzt wird.

2) Aus dem Log sieht man dass der rsync läuft. Er dauert so lange weil Du Dein Backupspace auf /media gemounted hast und dieses NICHT excluded wird ! Du musst in Deinem Falle die Option -U "--exclude=/med ia/*" noch mit aufnehmen.

3) Wenn Du noch zusätzlich die Option -v benutzt siehst Du was rsync alles sichert ;-)

4) Ich werde noch eine weitere Fortschrittsmel dung in raspiBackup aufnehmen wenn der rsync beginnt. Ist irritierend wenn raspiBackup schreibt den mbr zu sichern obwohl der rsync schon läuft.

Cu framp
Zitieren
0 #783 thanatos 2016-11-15 17:14
Hi zusammen,
versuche verzweifelt ein rsync backup zu erstellen. Das script hängt allerdings reproduzierbar hier:
RBK0046I: Backup des Masterbootrecor ds wird in /media/7362/pib ackup/raspi/ras pi-rsync-backup -20161112-19531 8/raspi-backup. mbr erstellt

Das backup soll auf eine externe per cifs gemountete ext4 HDD. Sämtliche Dienste habe ich nach bestem wissen und Gewissen gestoppt (znc, nginx, seafile,...)
Backup-Aufruf: sudo raspiBackup.sh -l 1 -m 1 -o : -a :

Ein komplettes logfile liegt hier:
EDIT framp: Link gelöscht aus Sicherheitsgründen

Jeder Tip ist willkommen,

Cheers,
thanatos
Zitieren
0 #782 framp 2016-11-07 20:13
Moin aktivomat,

es gab schon verschiedene raspiBackup Benutzer die ueber dasselbe Problem gestolpert sind.Es hat mit den extended Attributes zu tun, die von rsync nicht unterstützt werden :sad: So wie ich es verstanden habe wird das primär von manchen Programmen aus Securitygründen benutzt. Soweit ich weiss haben die anderen Benutzer mit demselben Problem - da es eine kleine überschaubare Anzahl von Dateien waren - bei denen die extended Attribute entfernt und raspiBackup lief dann erfolgreich durch.

Cu framp

PS: Vielleicht schildert ja jemand von den o.g. Benutzern ob meine Aussage richtig ist bzw wie sie das Problem sonst gelöst haben.
Zitieren
0 #781 aktivomat 2016-11-07 10:48
Mahlzeit framp!

Ich mal wieder... bin am verzweifeln... habe jetzt aaaalles soweit eingerichtet (inkl. Zeitsteuerung sogar inkl. Mail Versand), mit -F getestet (ohne Probleme), aber bekomme beim "realen Durchlauf" folgende Fehlermeldung:

rsync: rsync_xal_set: lsetxattr(""/mn t/nfs/raspberry pi/raspberrypi- rsync-backup-20 161107-101438/b in/ping"","secu rity.capability ") failed: Operation not supported (95)
rsync: rsync_xal_set: lsetxattr(""/mn t/nfs/raspberry pi/raspberrypi- rsync-backup-20 161107-101438/b in/ping6"","sec urity.capabilit y") failed: Operation not supported (95)
rsync: rsync_xal_set: lsetxattr(""/mn t/nfs/raspberry pi/raspberrypi- rsync-backup-20 161107-101438/u sr/bin/systemd- detect-virt""," security.capabi lity") failed: Operation not supported (95)
rsync error: some files/attrs were not transferred (see previous errors) (code 23) at main.c(1183) [sender=3.1.1]

Das hat jetzt wohl irgendwas mit den Rechten zu tun, oder? Nur was?

Und wieder mal... DANKE!!
Zitieren
0 #780 aktivomat 2016-11-06 14:48
NFS ist am Start und läuft jetzt erstmal.

Au mann... Du hast natürlich recht! Hab lokal ja gar keinen NFS-Server am laufen. Sorry, für die doofe Frage ;-)

Als nächstes wage ich mich dann an den Zeitplan.
Zitieren
0 #779 framp 2016-11-06 14:14
Moin aktivomat,

die Testlogik auf Hardlinks ist nicht in der aktuellen Version drin :oops: . Sie kommt erst mit der nächsten Version. Dann erhälst Du eine Fehlermeldung wenn Hardlinks nicht funktionieren. :-) Nimm nfs und gut ist :-)

Bzgl nfs-server: Du brauchst keinen lokalen nfs-server auf der Raspi um per nfs auf einen remoten nfs-server zuzugreifen.

Cu framp
Zitieren
0 #778 aktivomat 2016-11-06 13:58
Morgääähn framp!

Ja, war für mich einfach nicht nachzuvollziehe n, dass es 1,5 Stunden für schlappe 4GB (das waren es letztendlich) braucht. Aber gut. Dann ist das halt so. Damit kann ich schon leben, wenn das nachts läuft.

Aaaaaber, du hast natürlich recht! Da der zweite Durchgang ähnlich lange gedauert hat habe ich mal nachgeschaut und die beiden Backups hatten exakt die gleiche Größe. Also nix Hardlinks (obwohl es im Terminal bei der Ausführung so angezeigt wurde und keine Fehlermeldung kam).

Jetzt probiere ich es mal über NFS (erschien mir am Anfang zu kompliziert mit der Einbindung, aber habe es jetzt hinbekommen). Aber auch hier die Frage... Du schreibst in den FAQs der nfs-kernel-serv er service soll gestoppt werden... aber wie kann dann ein Backup über NFS erfolgen?

Und nochmals danke für die tolle Unterstützung hier!!
Zitieren
0 #777 framp 2016-11-05 23:39
Moin aktivomat,

man unterschätzt doch sehr lcieht wie lange es dauert Daten zu übertragen :-) Der zweite Backuplauf sollte auch nicht mehr so lange gedauert haben.

Etwas verwundert bin ich dass Du smb benutzt. Mein bisheriger Wissensstand war dass per smb keine Hardlinks unterstützt sind. Allerdings prüft raspiBackup genau ob es wirklich Hardlinks erstellen kann und das hat ja wohl funktioniert. Im FAQ Teil habe ich beschrieben wie man prüfen kann ob wirklich Hardlinks benutzt werden. Kannst Du das mal überprüfen?

Cu framp
Zitieren
0 #776 aktivomat 2016-11-05 23:09
... was soll ich noch sagen... es hat geklappt!!! Nach guten 1,5 Stunden war es durch! Juchee!!

Und jetzt, da ich zum Test noch einen zweiten Anlauf gestartet habe kommt auch die Zeile mit den Hardlinks. Ist ja auch logisch, dass das erst beim zweiten mal kommt:
--- RBK0133I: Verzeichnis /mnt/smb/raspbe rrypi/raspberry pi-rsync-backup -20161105-21234 6 wird für Hardlinks benutzt

PERFEKT!!! Danke!

Dann habe ich nur noch eine (wahrscheinlich sehr sehr doofe) Frage (wie gesagt, totaler Neuling). Du schreibst, dass unter anderem der SMB Service gestoppt werden sollte. Aber ich mache ja das Backup auf mein NAS über SMB. Wie sollte man denn hier vorgehen?
Zitieren
0 #775 framp 2016-11-05 22:51
Moin aktivomat,

leider sagt es mir nichts wenn Du was von einer Hardlinkzeile schreibst :sad:
Wenn das Problem auch morgen früh noch bestehen sollte rufe raspiBackup noch mal mit den Optionen -l 1 -m 1 auf und schick mir bitte das Log zu. Da steht alles drin was ich brauche um das Problem zu analysieren.

Cu framp
Zitieren
0 #774 aktivomat 2016-11-05 22:36
Nabend framp!

1.000 Dank für die schnelle Antwort! Na da bin ich ja erstmal beruhigt, dass es offenbar normal ist, dass es beim ersten rsync so lange dauert (habe aber nur ne 16GB SD und nur das Nötigste drauf).

Was mich nur so gewundert hat ist, dass beim ersten Versuch die "Hardlink-Zeile " bereits nach ca. 15 Minuten kam. Und jetzt nach über einer Stunde... nix. Aber gut, dann warte ich noch mal ein Stündchen und lasse mich überraschen.

Dann mal nen schönen Abend und nochmals danke!
Zitieren
0 #773 framp 2016-11-05 22:11
Moin aktivomat,

beim ersten Aufruf mit -t rsync werden Deine gesamten Daten der Raspberry gesichert. Das dauert schon seine Zeit - spezielle wenn es eine Menge Daten sind (32GB SD Karte?) ... Alle nachfolgenden Backups werden wg der Benutzung der Hardlinks dann aber schneller gehen. Übe einfach etwas Geduld und lass den ersten Backup einfach lang genug laufen :-)

Cu framp
Zitieren
0 #772 aktivomat 2016-11-05 21:52
Hallo Zusammen!

Also vorab: ich bin absoluter Neuling mit dem Raspberry und versuche mich gerade einzuarbeiten. Habe es aber mittlerweile geschafft meine Hausautomation mit pimatic zu steuern. Jetzt, nachdem ich alles schön eingerichtet habe, wollte ich mich mal ans Backup machen. Da bietet sich ja dieses Script an.

Nun habe ich folgendes Problem: ich möchte das Backup auf mein NAS (Qnap) machen. Habe es auch schon geschafft das NAS beim pi zu integrieren (sudo mount -t cifs -o user=[username] ,password=[pass word],rw,file_m ode=0777,dir_mo de=0777 //192.168.13.28 /pibackup /mnt/smb/).

Nach langem Probieren habe ich das Script endlich zum Laufen gebracht. Es startet ganz brav und Schreibt aufs NAS, bleibt aber dann einfach bei folgender Zeile stehen: --- RBK0046I: Backup des Masterbootrecor ds wird in /mnt/smb/raspbe rrypi/raspberry pi-rsync-backup -20161105-21234 6/raspberrypi-b ackup.mbr erstellt

Hier noch mein Aufrufsyntax:
sudo raspiBackup.sh -a "sudo service pimatic start" -k 10 -o "sudo service pimatic stop" -t rsync /mnt/smb

Beim NAS Netzwerk-Monito r sehe ich, dass das pi nach wie vor Daten schreibt, aber mittlerweile läuft das seit über einer Stunde. Beim ersten Versuch hatte ich es leider nach ca. 30 Min. abgebrochen, weil ich dachte, dass da was nicht stimmt. Da kam es eine Zeile weiter. Da stand irgendwas von "Hardlinks". Aber soweit kam es nur beim ersten mal.

Jetzt weiß ich nicht mehr was ich noch machen kann, weil ja auch keinen Fehlermeldung kommt. Oder kann es etwa sein, dass es beim ersten mal so lange dauert?

Über Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!
Zitieren
0 #771 Deten 2016-11-03 21:22
Hallo framp,

Fehler gefunden. Wer lesen kann ist schwer im Vorteil. Wie beschrieben den Doppelpunkt für die Services eingetragen und nun geht das Backup wieder (":").

Sorry.

Danke für die Mühe und das tolle Programm.

Grüße Deten
Zitieren
0 #770 framp 2016-10-29 23:18
Moin rpbuser,

der Fix ist unterwegs zu Dir. Ausserdem ist vielleicht für Dich noch die Konfigurationso ption DEFAULT_LINK_BO OTPARTITIONFILE S interessant mit der man noch weiteren Backupspace sparen kann ;-)

Cu framp
Zitieren
0 #769 rpbuser 2016-10-29 22:33
Hi,
natürlich funktioniert das Script auch so. Mir ist es nur aufgefallen, da ich wenig Platz auf dem Backup-Medium habe, und so um jedes MB mit excludes "kämpfe" :-)
Ich kann das gerne testen, wenn Du mir den Hotfix zusendest.


zitiere framp:
Moin rpbuser,

good catch. Das ist in der Tat ein Bug :oops: .

Bei meinen Tests zum paritionsorientierten Mode habe ich offensichtlich vergessen zu prüfen ob diese Verzeichnisse excluded werden. Das ist aber bislang auch sonst keinem Benutzer aufgefallen :roll: Allerdings funktioniert raspiBackup deshalb trotzdem - nur sind die Backups langsamer da zu viel gesichert wird.

Wäre nett wenn Du den Fix bei Dir testen würdest. Ich würde ihn Dir per eMail zuschicken.

Cu framp
Zitieren
0 #768 framp 2016-10-29 09:51
Moin rpbuser,

good catch. Das ist in der Tat ein Bug :oops: .

Bei meinen Tests zum paritionsorient ierten Mode habe ich offensichtlich vergessen zu prüfen ob diese Verzeichnisse excluded werden. Das ist aber bislang auch sonst keinem Benutzer aufgefallen :roll: Allerdings funktioniert raspiBackup deshalb trotzdem - nur sind die Backups langsamer da zu viel gesichert wird.

Wäre nett wenn Du den Fix bei Dir testen würdest. Ich würde ihn Dir per eMail zuschicken.

Cu framp
Zitieren
0 #767 rpbuser 2016-10-28 23:43
Hallo,
erst mal danke für die viele Arbeit, die in raspibackup steckt!
Ich habe gerade versucht, im tar-Modus einzelne Partitionen zu sichern (also '-P -T "1 2"). Dabei ist mir aufgefallen, dass die excludes (z.B. "/proc") nicht funktionieren, da ja die Partition nach /tmp gemounted.
Bug oder feature?
Mit diesen Informationen kann man sich seine eigene exclude-Liste (/tmp/*/proc/*) bauen und das Backup damit funktioniert prima...


CU
Zitieren
0 #766 jeenser 2016-10-25 23:04
Mahlzeit framp,

hab den Parameter in der /usr/local/etc/raspiBackup.conf
geändert, und jetzt läuft das Backup. Danke.

best regards
Zitieren
0 #765 framp 2016-10-25 18:41
Moin jeenser,

die Meldung

??? RBK0013E: Es existieren mehr als zwei Partitionen, die nur mit dem Backuptype DD oder DDZ oder der Option -P gesichert werden können

sagt eigentlich genau wo das Problem liegt ;-)
Siehe dazu auch https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq#a3

Cu framp
Zitieren
0 #764 jeenser 2016-10-25 13:12
Hallo framp,

kannst du mit dem Fehler "Miscellaneous error (RC: 114)" etwas anfangen" ? Ist ist der ursächlich für das "unvollständige Backup".

root@raspberryp i:/media/usbsti ck/raspberrypi# /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -p /media/usbstick -t tar -k 4 -l 1 -m 1 -v
--- RBK0009I: raspberrypi: raspiBackup.sh V0.6.1.3b um Di 25. Okt 13:01:06 CEST 2016 gestartet
--- RBK0128I: Logdatei ist /media/usbstick /raspberrypi/ra spberrypi-tar-b ackup-20161025- 130105/raspberrypi-backup.log
--- RBK0116I: Konfigurationsd atei /usr/local/etc/ raspiBackup.con f wird benutzt
??? RBK0013E: Es existieren mehr als zwei Partitionen, die nur mit dem Backuptype DD oder DDZ oder der Option -P gesichert werden können
--- RBK0026I: Logdatei wird in /home/pi/raspbe rrypi-raspiBack up.log gesichert
--- RBK0043I: Unvollständige s Backup /media/usbstick /raspberrypi/ra spberrypi-tar-b ackup-20161025- 130105 wird gelöscht (Kann etwas dauern. Bitte etwas Geduld)
??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet: Miscellaneous error (RC: 114)
root@raspberryp i:/media/usbsti ck/raspberrypi#

raspberrypi-raspiBackup.log
20161025-130106: DBG >> doitBackup 0
20161025-130106: DBG >> commonChecks
20161025-130106: DBG > exitError
20161025-130106: DBG > cleanup
20161025-130106: DBG >> cleanupBackup
20161025-130106: DBG -- Got trap EXIT
20161025-130106: DBG -- rc: 114
Invocation parms: ' -p /media/usbstick -t tar -k 4 -l 1 -m 1 -v'
20161025-130106: DBG -- emailTitle: raspberrypi: Backup nicht erfolgreich !!!
20161025-130106: DBG >> cleanupBackupDirectory
20161025-130106: MSG --- RBK0026I: Logdatei wird in /home/pi/raspbe rrypi-raspiBack up.log gesichert
20161025-130106: MSG --- RBK0043I: Unvollständige s Backup /media/usbstick /raspberrypi/ra spberrypi-tar-b ackup-20161025- 130105 wird gelöscht (Kann etwas dauern. Bitte etwas Geduld)
20161025-130106: MSG ??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet: Miscellaneous error (RC: 114)
20161025-130106: DBG > cleanupTempFiles
20161025-130106: DBG -- Removing mailfile /media/usbstick/raspberrypi/raspiBackup.maillog
20161025-130106: DBG
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0 #763 framp 2016-10-23 13:37
Moin Karsten,

das sollte prinzipiell möglich sein. Du moechtest also dass man den Pfad für die temporären Dateien konfigurieren kann.
Ich sehe mir das mal die Woche an ob sich der Aufwand in Grenzen hält. Wenn ja schicke ich Dir dann eine Version mit der Änderung zu so dass Du testen kannst.

Cu framp
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0 #762 Karsten Römke 2016-10-23 12:21
Hallo,
vielen Dank für das Skript, bisher habe ich die Karte immer per dd gesichert, aus dem laufenden Betrieb heraus, ist das Script natürlich sehr viel schöner und zudem "platzsparender ".
Eine Anregung, falls Zeit und Interesse besteht:
Ich benutze meinen Pi als Internetradio und habe die Partitionen read only gemounted (einige Verzeichnisse sind auf ramdisks gelegt).
Das Backupscript schreibt in einigen Zeilen jedoch temporäre Log-Dateien auf das Dateisystem. Es wäre schön, wenn der Ort konfigurierbar wäre, dann könnte man dies auf die Ram-Disk setzen (natürlich kann ich das für mich machen, vielleicht können es aber auch andere brauchen).
Grüße
Karsten
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0 #761 framp 2016-10-22 18:41
Moin Warthmuth,

freut mich dass es (fast) anstandslos geklappt hat :lol:

Wenn es ein Problem war was auch andere Benutzer bekommen könnten solltest Du es hier schildern. Vielleicht kann ich irgendwas verbessern (Code oder Doku) oder zukünftige Benutzer können auf Deine Fehler- und Lösungsbeschrei bung zurückgreifen ;-)

Cu framp
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0 #760 Whartmuth 2016-10-22 18:27
Hallo Framp,
tolle Seite. Ich musste raspBackup sofort auf meinem Raspi installieren. Hat fast (war mein Problem) auf Anhieb einen sauberen Backup auf einen USB-Stick gemacht.

Gruß
Wolfgang
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0 #759 framp 2016-10-02 11:51
Moin heikoh81,

raspiBackup unterstützt keinen rsync server, also rsync über ssh. Es gab schon den Request das zu implementieren und ich habe mir das angesehen. Aber der Aufwand das im existierenden Code einzubauen ist einfach zu hoch. raspiBackup kann mit allen Backuspaces arbeiten wenn sie ganz normal gemountet sind, d.h. nfs (ist die performanteste Lösung), smb, sshfs usw.
Warum es Berechtigungspr obleme mit den Daten gibt, die per rsync über ssh kopiert worden sind weiss ich nicht. Eigentlich sollte das meinem Verständnis nach funktionieren. Vielleicht probierst Du es noch mal mit den zusaetzlichen Optionen -A und -X.
Der andere Weg ist wohl wie Du schon vorschlägst die Daten per nfs zu kopieren.

Cu framp
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0 #758 heikoh81 2016-10-02 11:02
@framp:
Danke für die Antwort.
Hardlinks sollen funktionieren.

Der Grund meiner Frage:
Per raspiBackup-Skr ipt habe ich ein Backup auf ein qnap-NFS erstellt (Wiederherstell ung und booten klappt).

Dieses qnap sichere ich per Rsync gelegentlich noch auf ein MyBookLive. Um die Hardlinks zu erhalten, habe ich folgenden Befehl ergoogelt:
rsync -a -H --delete --progress --numeric-ids /share/raspibac kup/ root@mybookliveip:/shares/Backups/raspibackup

Anschließend habe ich ein Restore von diesem MyBookLive versucht (vorher den Share per NFS auf dem Raspi gemounted).
Die Wiederherstellu ng scheiterte, das RaspiBackup-Skr ipt hat mehrere hundert rsync-Fehlermel dungen ausgegeben "permission denied", z.B. auf das mysql-Verzeichnis.

Also nochmals mittels rsync vom MyBookLive zurück auf das qnap kopiert, ohne irgendwas an den Rechten oder so auf dem MyBookLive zu ändern:
rsync -a -H --delete --progress --numeric-ids root@mybooklive ip:/shares/Back ups/raspibackup / /share/raspibac kup/TEST

Dann diesen TEST-Folder (der wieder auf dem qnap gespeichert ist) per NFS auf dem Raspi gemounted, restore, hat funktioniert, booten von der SD ebenso.

Also ziemlich viele Schritte, aber ich mache eigentlich immer noch ein Backup vom Backup, und die Wiederherstellu ng sollte dann natürlich auch funktionieren...

Vermutlich liegt es daran, dass mein rsync-Backup vom qnap auf das MyBookLive eben per SSH lief.
Wahrscheinlich besser, ich mounte den MyBookLive-Pfad auf dem Qnap per NFS und lasse dann das rsync laufen?

Viele Grüße,
Heiko
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0 #757 framp 2016-10-01 18:14
Moin heikoh81,

wenn ich Dich richtig verstehe möchtest Du per ssh bzw scp das Backup auf den Backupspace bringen. Solltest Du einen rsync Server haben - der wird nicht von raspiBackup unterstützt. Geht es wirklich nicht den per nfs anzubinden? Das ist die performanteste Art. Andere Alternativen sind

cifs/samba Netzwerklaufwerk
sshfs Netzwerklaufwerk
webdav Netzwerklaufwerk
ftpfs Netzwerklaufwerk

In Deinem Falle kannst Du per sshfs oder ftpfs den remoten Backupspace an der Raspi z.B. unter /backup mounten. Allerdings unterstützt sshfs und ftpfs keine Hardlinks, d.h. ein rsync Backup ist nicht möglich. Es geht dann nur tar oder dd.

Cu framp
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0 #756 heikoh81 2016-10-01 17:35
Wie muss ich als Backup-Ziel ein über ssh angebundenes System angeben?

raspiBackup.sh -a "service apache2 start" -o "service apache2 stop" -u "--exclude=/bac kup/*" -p ":/backup"
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0 #755 framp 2016-09-18 18:55
Moin Jürgen,

schon komisch dass es jetzt plötzlich Probleme gibt :o

Beim ersten Restore hast Du aber offensichtlich CTRL-C gedrueckt und damit den Restore bewusst abgebrochen ;-)

Beim zweiten Restore ist ein Fehler beim rsync aufgetreten. Eigentlich solltest Du die genaue Fehlermeldung auch auf der Konsole sehen. Das habe ich extra in 0.6.1.3 eingebaut. Ansonsten sieht man den exakten rsync Fehler aber im Log welches per -l 1 -m 1 erstellt wird. Hast Du da mal reingesehen? Ansonsten schicke mir mal das restore Log zu (eMail auf der Kontaktseite).

Cu framp
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0 #754 Jürgen 2016-09-18 18:27
Hallo framp

nach länger Zeit melde ich mich wieder mit einer Bitte um Hilfe.

Nachdem ich die Sicherung auf rsync auf einen USB-Sick umgestellt habe, laufen diese mit durchschnittlic h 1 Std. für mich zufriedenstelle nd. (Soll einmal im Monat)

Jetzt bin ich den Restore am testen, laufe aber dabei auf Fehler
Zitat:
sudo raspiBackup.sh -d /dev/sdb /media/usb0/raspberrypi/raspberrypi-rsync-backup-20160915-010001
Mit der ersten Karte hatte ich
Zitat:
--- RBK0055I: Zweite Partition (Rootpartition) /dev/sdb2 wird zurückgespielt ^C??? RBK0015E: Ein Fehler ist aufgetreten mit Rückgabewert=103 ??? RBK0077E: Restore fehlerhaft bendet: CtrlC detected (RC 103)
Dann habe ich eine andere Karte genommen und formatiert
Zitat:
??? RBK0035E: Backupprogramm rsync endete beim Restore mit Fehler RC 23 ??? RBK0015E: Ein Fehler ist aufgetreten mit Rückgabewert=113 ??? RBK0077E: Restore fehlerhaft bendet: Native restore tool error (RC 113)
Beide Karten funktionierten vorher.
Die Parameter Zitat:
-l 1 -m
brachten in der Logdatei eigentlich nur die config.

Ich hoffe auf deinen fachmännischen Rat.

Gruß
Jürgen
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0 #753 framp 2016-09-18 14:38
Merkwürdig dass man das Attribute nicht löschen kann. Beim Hin und Herkopieren ist offensichtlich irgendwie das Attribute verlorengegange n. Aber das wolltest Du ja erreichen :-)
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0 #752 Mario 2016-09-18 14:09
Icke nochmal: Habe die Datei jetzt mal auf ein anderes Dateisystem verschoben (NFS) und dann wieder zurückkopiert, damit verschwindet dass attr augenscheinlich auch.

Die Tiefen der Linux-Dateisyst em ...
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0 #751 Mario 2016-09-18 13:55
Danke für den HInweis mit den attr, ich habe hier neuerdings auch diesen Fall, augenscheinlich nur bei systemd-detect-virt.

Dumm, nur, dass ich es nicht gelöscht bekomme. Hast Du noch eine Idee?
Zitat:
pi@fhem ~ $ sudo attr -r capability /usr/bin/systemd-detect-virt
attr_remove: Keine Daten verfügbar
Konnte "capability" von /usr/bin/systemd-detect-virt nicht entfernen
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0 #750 framp 2016-09-17 16:44
Es hat sich herausgestellt, dass die Fehlermeldung die Michael berichtet hat vom rsync erzeugt wird. Es ist kein Fehler von raspiBacktp. nfs unterstützt einfach keine extended Attribute :-(.
Das ist jetzt das zweite Mal dass jemand extended Attributes bei seinem Linux gefunden hat und dieses hier berichtete.

Was kann man machen wenn man ein rsync Backup auf einem nfs Space erstellt und einen Fehler wie

rsync: set_acl: sys_acl_set_fil e(mmcblk0p7/med ia/pi, ACL_TYPE_ACCESS):
Operation not supported (95)
rsync error: some files/attrs were not transferred (see previous errors)
(code 23) at main.c(1183) [sender=3.1.1]

bekommt?

Die extended Attribute suchen mit
sudo find / -type f -exec attr -l {} \;
und dann muss man sich entscheiden ob sie wichtig sind oder nicht. Bislang waren sie immer unwichtig. Dann löscht man sie mit dem attr Befehl.
Ansonsten bleibt nur das tar Backup zu benutzen und zusaetzlich die Option
DEFAULT_TAR_BAC KUP_ADDITIONAL_ OPTIONS="--xatt r" in der Konfigurationsd atei setzen oder aber auch ein dd Backup zu benutzen.
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0 #749 framp 2016-09-14 21:05
Moin Michael,

Du kannst doch leicht mit -V auf die vorherige Version zurückgehen. Dann kannst Du mir ja morgen per eMail (Siehe Kontakt Seite) mitteilen ob der Fehler immer noch auftritt. Dazu schicke mir bitte das Log mit den Fehlermeldungen welches durch die zusätzlichen Optionen -l 1 -m 1 erstellt wird. Dann können wir offline das Problem weiter eingrenzen.

Cu framp
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0 #748 Michael 2016-09-14 20:28
Hi

Ich lasse mir beim täglichen Update immer eine Email schicken und die Meldung hatte ich bis gestern nie. Habe am System sonst nichts geändert. Ich könnte natürlich nochmals auf die vorherige Version zurück um sicher zu sein.

Michael
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0 #747 framp 2016-09-14 19:59
Moin Michael,

bist Du Dir sicher dass es mit der neuen Version zusammenhängt? Es gab schon einen ähnlichen Fehler (Siehe https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackup#comment-1213) und da lag es am OS Update und extended Attributen.

Cu framp
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0 #746 Michael 2016-09-14 11:35
Hallo zusammen

Habe heute auf die aktuelle Version gewechselt und bekomme jetzt folgende Fehlermeldung:

rsync: set_acl: sys_acl_set_fil e(mmcblk0p7/med ia/pi, ACL_TYPE_ACCESS ): Operation not supported (95)
rsync error: some files/attrs were not transferred (see previous errors) (code 23) at main.c(1183) [sender=3.1.1]

Jemand eine Idee? Ich verwende das Script "raspiBackupWra pper.sh" (mount QNAP, backup, unmount QNAP).
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0 #745 Mario 2016-09-13 11:34
Okay, ich brauche sowohl -a als auch -o, jetzt geht's.

Nix für ungut und danke!
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0 #744 Mario 2016-09-13 10:20
Moin!

Nach dem Update renne ich in ein Problem mit den mandatory -a/-o Optionen.

Hier mal von der Kommandozeile:
Zitat:
root@rpi01:~# raspiBackup.sh -a ":"
--- RBK0009I: rpi01: raspiBackup.sh V0.6.1.3 um Di 13. Sep 10:19:13 CEST 2016 gestartet
--- RBK0128I: Logdatei ist /var/log/raspiBackup/rpi01.log
--- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt
??? RBK0019E: Option -a und/oder -o nicht angegeben
--- RBK0026I: Logdatei wird in /var/log/raspiBackup/rpi01.log gesichert
--- RBK0043I: Unvollständiges Backup /media/nfs/backups//rpi01/rpi01-rsync-backup-20160913-101912 wird gelöscht (Kann etwas dauern. Bitte etwas Geduld)
??? RBK0102E: Backup fehlerhaft beendet
Die Option ist doch gesetzt (auch mit dem Doppelpunkt, wie von Dir vorgeschlagen), warum kommt dann also doch noch der Abbruch?

BG
Mario
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0 #743 framp 2016-09-05 19:43
Moin Stefan,

freut mich dass es jetzt klappt.

Die Meldung kannst Du ignorieren. Aber Du solltest sie eigentlich nicht bekommen :sad: . Sie sollte nur im Debuglog auftauchen. Unterdrücken kannst Du das indem Du am Ender der Zeile in der Crontab
&>/dev/null # Meldung unterdrücken
oder
&>/var/log/rasp iBackup.cron.lo g # Meldung in Log
schreibst.

Wenn Du dann einmal einen Backuplauf mit den Parametern -l 1 -m 1 durchlaufen lassen und mir das Log zuschicken würdest kann ich vielleicht rausfinden wieso diese Meldung geschrieben wird. Meine eMail findest Du auf der Kontaktseite.

Cu framp
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