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raspiBackup ermöglicht Backups von Raspberries manuell oder automatisch in regelmäßigen Abständen von einem laufenden System zu erstellen. Dabei muss die Raspberry nicht angehalten und manuell eingegriffen werden sondern nur alle wichtigen Services vor dem Backup gestoppt und nach erfolgtem Backup wieder gestartet werden. Backups können auf alle Geräte, die an Linux gemounted werden können, gesichert werden (USB Stick, USB Platte, nfs, samba, sshfs, ...). Als Backupmethoden stehen dd, tar und rsync mit Hardlinks zur Verfügung. Die erstellten Backups können mit raspiBackup auf beliebigen SD Karten wiederhergestellt werden. Eine ausgelagerte Rootpartition wird mitgesichert und NOOBS Images werden unterstützt.
 

 

 

Hinweis

  • Unter dem folgenden Link FB f Logo blue 29  werden aktuelle Aktivitäten und Randinformationen zu raspiBackup auf Facebook publiziert. Es ist dafür keine Facebook Anmeldung oder Registrierung notwendig.
  • Neuigkeiten zu raspiBackup werden auf Twitter Twitter f Logo blue 29 #raspiBackup publiziert.
  • Für Fragen Question 29 oder Problemmeldungen zu raspiBackup steht die Kommentarfunktion am Ende der Seite zur Verfügung.

 

Wo lese ich jetzt weiter?

Wer eben mal schnell raspiBackup ausprobieren möchte findet hier eine Schritt für Schritt Anleitung wie raspiBackup in 5 Minuten installiert ist und dann sofort ein Backup erstellt werden kann.

Wer sich einen schnellen Überblick über die Funktionalität von raspiBackup verschaffen will sollte die Zusammenfassung lesen. Im FAQ Teil finden sich häufig gestellte Fragen sowie deren Antworten, die man sich immer durchlesen sollte.

Alle Funktionen und Einsatzgebiete von raspiBackup sind tabellarisch in der Funktionsübersicht zusammengetragen. Wer raspiBackup installieren will findet die Beschreibung bei der Installation. Alle Aufrufparameter von raspiBackup sind einmal alphabetisch sowie thematisch sortiert beschrieben. Wie man ein Backup mit raspiBackup zurückspielt ist hier beschrieben.

Weiterhin gibt es detailierte Informationen zu Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup, wie man sich bei Fehlermeldungen und Fehlern von raspiBackup verhalten soll und eine detailierte Beschreibung sowie eine Tabelle der Vor- und Nachteile der Backupmethoden und eine Beschreibung der Backupmodi. Eine Liste der Bugfixes und Erweiterungen in den alten und der zukünftigen Versionen von raspiBackup findet sich hier. Wer eine Synology für den Backup benutzen will findet hier nützliche Tipps. Die Entwicklung von raspiBackup wurde durch Feedback, Testen und andere Hilfe von vielen Leuten unterstützt.

Noch weitere Themen finden sich im folgenden Inhaltsverzeichnis.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Funktionsübersicht
  3. Übersichtsbild
  4. Installation
  5. Aufrufparameter (alphabetisch sortiert)
  6. Aufrufparameter (thematisch sortiert)
  7. Erweiterungsmöglichkeiten
  8. Restore
  9. Fehlermeldungen und -suche
  10. Backupmethoden
  11. Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup
  12. Backupverzeichnisstruktur
  13. Haftungsausschluss
  14. Updatestrategie
  15. Weitere Seiten zu raspiBackup
  16. Häufige Fragen (FAQ) 
  17. Versionshistorie
  18. Benutzung von Synology
  19. Hilfreiche Links zum Thema Backup
  20. git Änderungslog
  21. Danksagungen

 

Zusammenfassung

Eine regelmäßige Sicherung von Raspberry Pis ist wichtig um im Falle von einem SD Kartenausfall oder auch unbeabsichtigten Änderungen immer wieder das System auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen zu können. raspiBackup ermöglicht es, dass die Raspberry regelmäßig von sich selbst ein Backup erstellt und auf einem extern angebundenen Speichermedium wie usb Stick und -platte, nfs Server, smbfs/cifs/Samba Laufwerk, sshfs, davfs/webdav (Cloud) usw. (Siehe dazu Wie kann man von der Raspberry Pi auf externe Daten zugreifen) ablegt. Die Benutzung einer Synology als Backupspace ist ebenfalls möglich.

Eine einfache Wiederherstellung des gesicherten Backups nimmt raspiBackup natürlich auch vor.

Vor der Sicherung sollten alle aktiven Services gestoppt und nach dem Backup wieder gestartet werden um einen konsistenten Backup zu erhalten. Die notwendigen Befehle dazu können entweder über Parameter definiert werden oder es kann ein Beispielwrapperscript benutzt werden, welches dann wesentlich mehr und programmatisch gesteuerter Aktionen vor und und nach dem Backup vornehmen kann. Das automatische Mounten und Unmounten des Backupspaces ist schon im Beispielwrapperscript enthalten. Weiterhin gibt es Erweiterungspunkte (Extensionpoints) in raspiBackup um eigene Scripts vor und nach dem Backupvorgang einzubinden.

Es stehen zwei Backupmodi zur Verfügung: Im normalen Backupmodus werden die beiden SD Kartenpartitionen mmcblk0p1und mmcblk0p2 gesichert. Sofern die Rootpartition mmcblk0p2 auf eine externe Partition (USB Stick, USB Platte, ...) ausgelagert wurde wird diese externe Partition anstatt mmcblk0p2 gesichert. Im zweiter Backupmodus, dem partitionsorientierten Backupmodus, werden alle bzw eine definierte Anzahl von Partitionen der SD Karte gesichert. Damit kann somit eine NOOBS SD Karte sowie Images mit mehr als zwei Partitionen gesichert werden. 

Als Backupmethoden stehen zur Auswahl: dd Backup, tar Backup, (beides auch gezipped) und ein rsync Backup . Die einzelnen Backupmethoden sind im Detail hier nachzulesen. Die maximale Anzahl von vorzuhaltenen Backups ist konfigurierbar. Zur Aktivierung von raspiBackup muss man, nachdem man das Script entsprechend ausgetestet hat, den Scriptaufruf in die Crontab der Raspberry Pi aufnehmen. Danach bekommt man regelmäßig eine eMail zugeschickt, die einen über das Ergebnis des Backups informiert. Die Meldungen von raspiBackup erfolgen in Deutsch oder Englisch.

Für Freunde von Facebook exisitiert eine Facebookgruppe zu raspiBackup wo aktuelle Neuigkeiten und Randinformationen zu raspiBackup publiziert werden.
 

Funktionsübersicht

  • Automatische regelmäßige Sicherung einer laufenden Raspberry Pi (Sie sichert sich selbst)
  • Ab Version 0.6.2 kann die Raspberry3 auchgesichert werden wenn sie ohne SD Karte im neuen USB boot mode betrieben wird
  • Ähnlich aufgebaute SoCs werden auch unterstützt (Banana Pi, Ondroid, Beagle Board, Cubieboard, ...)
  • Der partitionsorientierte Backupmodus sichert eine beliebige Anzahl von Partitionen der SD Karte und kann somit NOOBs Images sichern
  • Sicherung und Wiederherstellung ist unabhängig davon welches Betriebssystem (Linux, Windows oder Mac) für den Zugriff auf die Raspberry Pi benutzt wird
  • Windows oder Mac Benutzer nutzen einfach zur Wiederherstellung des Backups die Raspberry
  • Windows Benutzer können dd Backups mit win32diskimager restoren
  • Linux Benutzer können das Backup auf ihrem Linux System wiederherstellen oder auch die Raspberry benutzen
  • Beliebige Backupziele möglich, z.B.
    • Externer USB Stick
    • Externe USB Platte
    • Synology
    • cifs/samba Netzwerklaufwerk
    • nfs Netzwerklaufwerk
    • sshfs Netzwerklaufwerk
    • webdav Netzwerklaufwerk
    • ftpfs Netzwerklaufwerk
    • Generell jedes Device welches unter Linux gemounted werden kann
  • Einfacher Restore der Sicherung
  • Ein externes Rootfilesystem auf einer Platte oder einem USB Stick wird automatisch beim normalen Backupmodus mitgesichert und restored bei tar oder rsync backup (raspiSD2USB.py hilft beim Umziehen)
  • Einsetzbar auch zum Klonen einer Raspberry Pi
  • Einfache Installation. Die wichtigsten Optionen werden abgefragt und in die Konfigurationsdatei geschrieben.
  • Meldungen in Deutsch und Englisch
  • Diverse Aufrufparameter um den Backup zu steuern
  • dd, tar und rsync Backup möglich (-t Option). rsync benötigt eine ext3/ext4 Partition für Hardlinks
  • dd und tar kann gezippt werden um die Sicherung noch zu verkleinern (-z Option)
  • dd Backup sichert per Option einschaltbar nur den von den Partitionen belegten Platz und nicht die ganze SD Karte (Ab Version 0.6.1.3)
  • Boot backup benutzt per Option einschaltbar Hardlinks für die sich selten ändernde Bootpartition und spart dadurch Backupspeicherplatz (Ab Version 0.6.1.3)
  • Verschiedene Backuptypen können pro System gemischt werden (z.B. pro Tag ein rsync Backup, jeder Woche ein dd Backup)
  • Automatisches Stoppen und Starten von aktiven Services vor und nach dem Backup (-a und -o Option)
  • Automatisches Anpassen der zweiter Rootpartition wenn die Restore SD Karte kleiner oder größer als die Original SD Karte ist (Ab Version 0.6.1.3)
  • Ein Beispielscript hilft um vor und nach der Backup weitere Aktionen vorzunehmen wie z.B. das Mounten und Unmounten des Backupspaces
  • Einfache Erweiterung der Scriptfunktion durch Erweiterungspunkte (Extensionpoints) (Option -N)
  • Anzahl der vorzuhaltenden Backups ist konfigurierbar (-k Option)
  • eMail Benachrichtigung über den Backuplauf und Backupverlaufsstatus (-e Option)
  • Unterstützte eMailClients: mailx/mail, sendEmail und ssmtp (-s Option)
  • Nicht unterstützte eMailClients können durch eine eMailExtension eingebunden werden
  • rsync benutzt Hardlinks um die Backupgröße zu reduzieren
  • Automatische Benachrichtigung, wenn eine neue Scriptversion verfügbar ist (-n Option)
  • Einfacher Update von raspiBackup durch die aktuellste Version (-U Option)
  • Einfache Wiederherstellung einer älteren Scriptversion sofern sie mit der Updatefunktion installiert wurde (-V Option)
  • Einfache Verteilung von neuen Scriptversionen auf eine größere Menge von Hosts (-y Option)
  • Beliebige Verzeichnisse und Dateien können aus dem Backup ausgeschlossen werden (-u Option)
  • Sicherung von einer beliebigen Anzahl von Raspberries in einem Backupverzeichnis

 

Übersichtsbild

raspiBackupOverview

Installation

Die aktuelle Version von raspiBackup ist 0.6.2. Eine schon existierende Konfigurationsdatei von raspiBackup (/usr/local/etc/raspiBackup.conf) sowie eine schon existierende Version vom Script raspiBackup (/usr/local/bin/raspiBackup.sh) werden automatisch in ihren Verzeichnissen vom Installationsscript gesichert. Das Installationsscript raspiBackupInstall.sh wird ebenso in /usr/local/bin kopiert damit man raspiBackup.sh damit wieder deinstallieren kann.

Login als Benutzer pi auf der Raspberry

  1. Zum Installieren können folgende alternativen Befehle auf der Raspberry ausgeführt werden. Ein Upgrade von Versionen auf eine neuere Version ist auch damit möglich denn das alte Script sowie die Config Datei werden vorher gesichert. Allerdings ist ein Upgrade mit der Option -U schneller vorgenommen. Nach der Installation sollte unbedingt die FAQ Seite gelesen werden.
    1. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Danach werden die wichtigsten Optionen abgefragt und dann die Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf entsprechend konfiguriert. Anschliessend muss nur noch raspiBackup mit dem Backuppfad aufgerufen werden um ein Backup zu erstellen.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 
    2. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf installiert, wobei die Kommentare in der konfigurierten Systemsprache der Raspberry sind. Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c
    3. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf mit deutschen Kommentaren installiert . Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c -l DE
  2. raspiBackup kann man auch manuell downloaden mit diesem Link in einem Browser oder auch direkt mit den folgenden Befehlen. raspiBackup muss man dann manuell in /usr/local/bin und die Konfigurationsdatei nach /usr/local/etc kopieren und anpassen.
    curl -s -L -O https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackup.sh
    curl -s -L https://www.linux-tips-and-tricks.de/downloads/raspibackup-de-conf/download > raspiBackup.conf
  3. Wenn die folgende Zeile
    00 22  * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /backup -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
    mit dem Befehl
    sudo crontab -e
    in die crontab eingefügt wird wird jeden Sonntag um 22 Uhr automatisch ein tar Backup in dem Verzeichnis /backup erzeugt und eine StatusEmail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

    Hinweis: Wer direkt die /etc/crontab mit einem Editor ändert muss die folgende Zeile einfügen:
    00 22  * * 0 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh  -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /backup
  4. Anschließend sollte ein Restore auf eine weitere SD Karte vorgenommen werden um sich mit der Art, wie das Backup zu restoren ist, vertraut zu machen und das Backup zu testen. Es ist nichts ärgerlicher, wenn man zu dem Zeitpunkt, wenn man das Backup benötigt, feststellt, das das Backup nicht alles enthält oder sogar nicht brauchbar ist.

Die Deinstallation von raspiBackup sowie aller Konfigurationsdateien und dem Installationsscript startet man mit

raspiBackupInstall.sh -u

 

Achtung

Ein Backup nützt nichts wenn in dem Moment, wo man es einspielen möchte, feststellt, das das Backup nicht zu gebrauchen ist. Desshalb sollte man nach dem ersten erfolgreichen Backup auch sofort den Restore testen und immer wieder von Zeit zu Zeit den ganzen Restoreprozess durchexerzieren und damit testen ob die erstellten Backups OK sind und sich ein System damit funktionsfähig restaurieren läßt.   

 

Aufrufsyntax und -optionen

raspiBackup muss als Benutzer root oder per sudo aufgerufen werden. Die Aufrufsyntax ist

raspiBackup.sh Option1 Option2 Option3 ... Backupverzeichnis
Es stehen viele Optionen zur Verfügung um das Verhalten von raspiBackup zu steuern. Die wichtigsten Optionen sind in rot gekennzeichnet. Verschiedene Optionen haben noch Parameter, wie z.B. -k 3 oder -m 1.Die Standardoptionen können in einer Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf überschrieben werden. Eine Beispielkonfigurationsdatei die die Standardoptionen benutzt kann hier heruntergeladen werden. Anschliessend muss sie entsprechend umbenannt und in das richtige Verzeichnis kopiert werden.

 

Alphabetische Sortierung

Option Funktion Standard Option in der Konfigdatei
-a

Befehle um Services nach dem Backup wieder zu starten. Z.B. bei Samba "service smbd start" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -o obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -o.

Beispiel:

-a "service nfs-kernel-server start && service samba"

Soll wirklich kein Service gestartet werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Keiner

 DEFAULT_

STARTSERVICES

-A
Das Laufzeitlog wird in der email mitgeschickt Nein

DEFAULT_

APPEND_

LOG

-b Blocksize die beim dd Backup benutzt wird 1MB

DEFAULT_

DD_

BLOCKSIZE

 -D  Weitere Aufrufoptionen für das dd Backup (z.B. "conv=notrunc,noerror,sync")  Keiner

DEFAULT_

DD_

PARMS

 -e email Addresse, die eine Status-email des backups zugesendet bekommt bzw im Fehlerfalle das Fehlerprotokoll   Keiner

DEFAULT_

EMAIL

-E

Optionale weitere Parameter die im eMailProgrammaufruf mitgegeben werden. Für sendEmail muss er z.B. wie folgt aussehen: "-f absender.mail@absenderdomain -s smtp-server:587 -xu Username -xp Password".

Achtung: Die Parameter für -E müssen in Anführungszeichen " eingeschlossen sein. Speziell zum Testen der eMail Benachrichtigungsfunktion ist der Parameter -F hilfreich.

Achtung: Wenn der Parameter -l 1 benutzt wird steht das Password im Log und sollte vor Verschicken des Logs manuell maskiert werden.

Keiner

DEFAULT_

EMAIL_

PARMS

-F Fake backup. Diese Option ist hilfreich beim initialen Testen von raspiBackup. Der eigentliche lange Backup wird dadurch nicht angestossen - aber sämtliche Optionsprüfungen wie auch das Senden der BenachrichtigungseMail. Nein  
-G Festlegung der Sprache der Meldungen. Mögliche Sprachen sind DE (Deutsch) und EN (English). Interessenten, die die Meldungen in andere Sprachen übersetzen wollen können sich gerne melden

Eingestellte Systemsprache auf der Raspi.

EN (Englisch) wird benutzt falls die Systemsprache nicht unterstützt wird

DEFAULT_

LANGUAGE 

 -h Ausgabe der Aufrufsyntax mit seinen Parametern  Nein  
 -k  Anzahl der Backups, die vorzuhalten sind  3

DEFAULT_

KEEPBACKUPS

 -l

Log level definiert ob ein Debuglog erstellt wird:

- off  -> Es wird kein Debuglog erstellt

- debug -> Es wird ein Debuglog erstellt

Achtung: Die Logausgabe kann in manchen Fällen sensitive Informationen enthalten (Z.B. externe statische IP Adressen, eMailAdressen, Kennwörter für mount Befehle oder email Server, ...) .

 off

DEFAULT_

LOG_

LEVEL

-L

Ort wo der Laufzeitlog angelegt wird

- syslog -> /var/log/syslog

- varlog -> /var/log/raspiBackup/<hostname>.log

- backup -> <backupPath>

- current -> ./raspiBackup.log

syslog für Backup

 currrent für Restore (nicht änderbar)

 DEFAULT_

LOG_

OUTPUT

-m

Meldungsdetails 

- minimal -> Nur wichtige Meldungen werden ausgegeben

- detailed -> Viele Meldungen über den Fortschrit werden ausgegeben

minimal

DEFAULT_

MSG_

LEVEL

-M

  Ab Version 0.6.2 kann mit der Option der Name des Backupverzeignisses modifiziert werden. Das erlaubt einen kurzlebigen nicht permananten Backup mit einem sprechenden Namen zu erstellen.

Beispiel: Der Hostname ist idefix und der Parameter für -M ist "Initial boot from SD". Dann wird folgendes Verzeichnis angelegt:

idefix-Initial_boot_from_SD/idefix-rsync-backup-20170103-170717

   
-n Benachrichtigung wenn eine aktuellere Scriptversion zum download verfügbar ist. Ja

DEFAULT_

NOTIFY_

UPDATE 

-N Aktivierung von eigenen Scripterweiterungen (Extensions). Siehe dazu diese Seite die auch zwei Beispielerweiterungen anbietet, die die CPU Temperatur und die Speicherbelegung vor und nach dem Backuplauf ausgeben. Keiner

DEFAULT_

EXTENSIONS 

-o

Befehle um Services vor dem Backup zu stoppen damit kein inkonsistentes Backup erzeugt wird. Z.B. bei Samba "service smbd stop" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -a obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -a.

Beispiel:

-o "service samba stop && service nfs-kernel-server stop"

Soll wirklich kein Service gestoppt werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Keiner

 DEFAULT_

STOPSERVICES

-P

Einschalten des partitionsorientierten Backupmodus, der alle oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen de SD Karte sichert. Dieser Modus muss bei  NOOBS Images gewählt werden und wenn mehr als zwei Partitionen auf der SD Karte sind. Siehe dazu auch den Parameter -T. Hinweis: In diesem Modus kann keine externe root Parition mitgesichert werden.

nein

DEFAULT_

PARTITIONBASED_

BACKUP 

-s

email Program welches benutzt wird {mail|sendEmail|ssmtp}. Für mailx muss auch mail angegeben werden. Für sendEmail muss der Parameter -E zusätzlich genutzt werden für weitere obligatorische Parameter (Siehe Parameter -E Beschreibung für Details)

Es kann auch eine eMailExtension benutzt werden um eMails zu verschicken. Damit können beliebige weitere eMailClients in raspiBackup eingebunden werden. Der -s Parameter muss dann mailext sein. Details zur eMailExtension siehe diese Seite

mail

 DEFAULT_

MAILPROGRAM

-t

Typ des Backups, der entweder dd, tar oder rsync sein kann. rsync benötigt eine ext3/ext4 Partition um Hardlinks erstellen zu können. Detailinformationen zu den Backuptypen Ein externes Rootfilesystem wird automatisch bei tar oder rsync Backup mitgesichert sofern nicht die Option -P benutzt wird. Mit der Option -z werden die Backups zusätzlich noch gezippt bzw verkleinert.

Hinweis: Beim dd Backup kann durch den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY Backup-zeit und -platz gespart werden. Details zu dem Parameter siehe am Ende der Tabelle.

Siehe dazu auch FAQ #16

dd

DEFAULT_

BACKUPTYPE

-T

Falls der partitionsorientierte Backupmodus mit der Option -P gewählt wurde kann mit dieser Option definiert werden welche Partitionen gesichert werden sollen. Beispiel: -T "1 2 5" sichert die ersten beiden und die fünfte Partition. Mit * werden alle Partitionen gesichert.

*

DEFAULT_

PARTITIONS_

TO_

BACKUP

-u
Erweiterung der Excludeliste beim Backup um bestimmte Verzeichnisse beim Backup zu ignorieren.
 
Achtung: Die Parameter müssen der jeweiligen Syntax des Backuptools gehorchen und führen sonst zum Abbruch des Backups. Für rsync oder tar könnte die Liste wie folgt aussehen: "--exclude=/backup/* --exclude=/rsnapshot/* --exclude=/www-data*/*". Weitere Informationen zu der Syntax finden sich auf der man Page der jeweiligen Backuptools.
 
Folgende Verzeichnisse werden niemals gesichert:
Der Backupfad der im Aufruf angegeben wurde, /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/*, /boot/*, /run/* , /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/* , /boot/* , /run/*
Ausserdem werden alle gemounteten Verzeichnisse von externen Geräten, die nicht auf / gemounted sind, nicht gesichert. Es wird nur die Boot Partition /dev/mmcblk0p1 und die Root Partition /dev/mmcblk0p2 bzw das ausgelagerte Rootverzeichnis auf z.B. /dev/sda1 gesichert.
 
Hinweis für den partitionsorientierten Mode:
 
Wenn die Option -P benutzt wird werden in allen Partitionsbackups die o.g. Verzeichnisse ausgenommen.
 
rsync:
   */verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
   mmcblk0p2/verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf Partition mmcblk0p2
 
tar:
   verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
 
Keiner

 DEFAULT_

EXCLUDE_

LIST

-U

Die lokale raspiBackup.sh Version wird durch die letzte aktuelle Version ersetzt sofern eine neue Version existiert Die vorherige Version wird als raspiBackup.sh.n.m gesichert wobei n und m die Versionsnumer von raspiBackup ist. Siehe Parameter -V um eine vorhergehende Version wiederherzustellen.

Achtung: Vorher sollte man diese Seite lesen und sich über die Änderungen und Neuerungen informieren.

Aus  
-v Die verwendeten Backuptools zeigen detailierte Informationen an (Verbose mode) Nein

DEFAULT_

VERBOSE

-V Es wird eine Liste aller existierenden Vorgängerversionen angezeigt und man kann die Version auswählen, die  wiederhergestellt werden soll. Die aktuelle Version wird gesichert und kann dann auch mit dieser Option später wiederhergestellt werden (Siehe auch -U Parameter)  Nein  
-y Mit dieser Option wird das aktuelle Script auf alle Hosts kopiert, die in der Konfigurationsdatei definiert sind. Der Zugriff muss per authorized_keys ohne Kennwort möglich sein. Somit lässt sich raspiBackup schnell auf einer größeren Menge von Hosts nach einem Versionsupdate verteilen. Nein

DEFAULT_

DEPLOYMENT_

HOSTS

-z Backup verkleinern mit gzip bei dd oder tar Backup Nein

DEFAULT_

ZIP_

BACKUP

  Ab Version 0.6.1.2: Nur im Fehlerfalle wird eine eMailbenachrichtigung gesendet. Hinweis: Sollte raspiBackup wegen aussergewöhnlicher Umstände abstürzen kann es durchaus sein dass keine eMail gesendet wird. Nein

DEFAULT_

MAIL_

ON_

ERROR_

ONLY

 

Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim rsync Backup genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

-aHAXx

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

OPTIONS

 

Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim tar Backup genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

-cpi

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

OPTIONS

 

Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim rsync Backup zusätzlich genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

Keine

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

 

Ab Version 0.6.1.2: Backupoptionen, die beim tar Backup zusätzlich genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

Keine

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

  Ab Version 0.6.1.3:  Sich selten ändernde Bootparition Backups werden mit Hardlinks verknüpft um Backupspace zu sparen. Voraussetzung: Der Backupspace unterstützt Hardlinks (ext3/ext4 Filesystem). Nein

DEFAULT_

LINK_

BOOTPARTITIONFILES

 

Ab Version 0.6.1.3: dd Backups sichern nur den von definierten Partitionen belegten Platz. Dadurch benötigt eine 32GB SD Karte, die nur eine 8GB Partition definiert hat, für den Backup nur 8GB und nicht 32GB. Dazu muss aber vermittels gparted oder resize2fs die root Partition entsprechend verkleinert werden, denn üblicherweise füllt die root Partition den gesamten Rest der SD Karte aus.

Siehe dazu auch FAQ #16

Nein

DEFAULT_

DD_BACKUP_SAVE_

USED_PARTITIONS_ONLY

 

Hinweis: Optionen in der Konfigdatei, die ja oder nein als Parameter benötigen müssen 0 für nein und 1 für ja sein.

Die Optionen für den Restore eines Backups sind auf dieser Seite beschrieben.
 

 

Thematische Sortierung

Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup

Es bestehen folgende Möglichkeiten die Funktionalität des Backupscripts durch eigenen Code zu erweitern.

1) Benutzung eines selbstgeschriebenen Scriptes welches das Backupscript aufruft und Aktionen vor und nach dem Aufruf vornimmt
 

Dazu gibt es das folgende Beispielscript welches individuelle Anpassungsmöglichkeiten bietet und muss nur geringfügig an den gekennzeichneten Stellen den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Es enthält schon Code, der automatisch Geräte mounted und unmounted. Das Script kann hier runtergeladen werden.

Voraussetzung ist dass der Mountpoint in der /etc/fstab bereits definiert wurde. Anschliessend muss das Script noch an ein paar Stellen den jeweiligen lokalen Gegebenheiten mit einem Editor angepasst werden und dann aktiviert werden mit

sudo mv raspiBackupWrapper.sh /usr/local/bin
sudo chmod +x /usr/local/bin/raspiBackupWrapper.sh

 und dann ist raspiBackupWrapper.sh anstelle von raspiBackup.sh in der Crontab aufzurufen. Der Quellcode vom Wrapperscript findet sich auch auf github und kann durch einen Pull Request erweitert werden.

2) Benutzung von Erweiterungspunkten (Extensionpoints) in die eigene Scripts eingehängt werden

Vor und nach dem eigentlichen Backup können Scripte in Extensionpoints eingehängt werden. Details dazu finden sich in der Detailbeschreibung zu Erweiterungen

 

Restore

Ein Restore benötigt ein Linuxsystem. Windowsbenutzer oder Macbenutzer können dafür einfach die Raspberry selbst benutzen. Dafür muss nur eine SD Karte mit einem Raspbian gestartet werden, ein SD Kartenleser mit der neuen SD Karte die das Restore erhalten soll angeschlossen werden, der Backup entweder per USB oder Netzwerk gemounted werden und raspiBackup zum Restore gestartet werden.

Das dd Backup kann man auch unter Windows zurückspielen. Weiterhin kann das Backupscript kann auch genutzt werden, um SD Karten zu kopieren: Es wird ein Backup erstellt und dann auf einer anderen SD Karte restored.

Die genaue Aufrufsyntax für den Restore ist hier zu finden.

  

Fehlermeldungen und -suche

 
Die Fehlermeldungen sind i.d.Regel selbsterklärend. Informationsmeldungen haben eine Nummer, die mit I endet. Warnungsmeldungen enden mit W und Fehlermeldungen enden mit E.

Es kann aber vorkommen dass raspiBackup.sh nicht korrekt läuft und Fehlernachrichten schreibt. Das liegt zu 90% Prozent an fehlerhaften Konfigurationen oder Parametrisierung. Die Fehlermeldungen sollten auf die konkrete Ursache hinweisen. Falls nicht helfen folgende Massnahmen den Fehler genauer zu lokalisieren:
 
1) Start von raspiBackup in der Befehlszeile und nicht in der crontab um Fehlkonfigurationen in der Crontab zu eliminieren
2) Es wird eine Logdatei bei jedem Lauf erzeugt. Durch die zusätzliche Benutzung des Parameters -l 1 (kleines L) beim Aufruf von raspiBackup.sh werden eine Menge detailierte Informationen von raspiBackup und man kann man in der Logdatei nach Fehlermeldungen und -ursachen suchen die helfen den Fehler zu lokalisieren. (Je nach Parameter -L befindet sich die Logdatei an anderer Stelle. Siehe die Details dazu oben bei der Parameterbeschreibung für -L. Weiterhin kann auch der Parameter -v weiterhelfen wenn Fehler in den Linux Backuptools auftreten.
3) Falls die Informationen in der Logdatei nicht helfen die Fehlerursache selbst zu finden sollte man den Fehler auf dieser Seite in einem Kommentar schildern. In der Regel erfolgt dann die Bitte das erstellte ausführliche Logfile zwecks Analyse per eMail zuzuschicken.
 

Backupmethoden

Es gibt verschiedene Backupmethoden und eine jede hat ihre Vor- und Nachteile. Anbei eine Auflistung eben dieser für die verschiedenen unterstützten Backuptypen. Es können auch unterschiedliche Backupmethoden kombiniert werden. Sämtliche Backupmethoden können mit raspiBackup vollständig wiederhergestellt werden.
 
Ein dd Backup erstellt ein in sich konsistentes binäres Abbild der SD Karte. Dabei wird immer die ganze SD Karte gelesen und gesichert. Das bedeutet dass auch Daten gesichert werden, die sich nicht geändert haben. Auch bedeutet es, dass zum Restore die SD Karte wieder wenigstens so gross sein muss wie die Original SD Karte. Es wird keine Parition irgendwie in der Größe angepasst. Diese Methode belastet die SD Karte sehr stark. Allerdings kann ein dd Backup unter Windows mit disk32imager wiederhergestellt werden.
 
Ein ddz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein dd Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein dd Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z). Ein Restore mit dem win32diskimager ist nicht möglich.
 
Ein tar Backup sichert die gesamte SD Karte, wobei allerdings das Backup nicht so gross ist wie bei einem dd Backup da nur die Daten gesichert werden, die tatsächlich existieren. Deshalb kann auch ein tar Backup auf eine SD Karte restored werden, die kleiner ist als die original SD Karte - sofern die gesicherten Daten auf die neue SD Karte passen.
 
Ein tgz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein tar Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein tar Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z)
 
Ein rsync Backup sichert außer beim ersten Mal nur die Daten, die sich zum letzten Backup geändert haben. Durch die Hardlinks des ext3/ext4 Dateisystems wird dafür gesorgt, dass trotzdem ein konsistenter Stand des Backups vorliegt. Allerdings werden die Daten nicht komprimiert. Das hat aber wiederum den Vorteil, dass man sehr gezielt einzelne Dateien ganz einfach per copy aus dem Backup zurückholen kann. Diese Methode ist sehr schnell wenn bereits schon einmal ein initiales Backup erstellt wurde.
 
  Vollbackup Backupzeit Backupgröße  Datenkompression CPU belastet Karte belastet Selektiver Restore möglich
Dateisystem
dd  ja lang gross nein mittel hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
ddz ja lang kleiner ja ja hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
 tar  ja mittel  mittel nein nein mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
tgz ja mittel mittel ja ja mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
rsync ja kurz mittel nein nein kaum ja ext3/ext4
 

 

Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup

Es existieren zwei Backupmodi:

1) Normaler Backup

In diesem Modus werden die ersten zwei Partitionen (die Bootpartition und die Rootpartition) der SD Karte gesichert. Ausserdem wird beim tar und rsync Backup auch eine externe Rootpartition, d.h. eine auf einen USB Stick oder USB Platte ausgelagerte Rootpartition, gesichert. Mit dem dd Backup kann auch die gesamte SD Karte gesichert werden. Dieses kann man benutzen um z.B. NOOBS Images zu sichern. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird automatisch die zweite Partition entsprechend erweitert.

2) Partitionsorientierter Backup

In diesem Modus wird jede auf der SD Karte befindliche oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen als tar oder rsync gesichert. Dabei ist die Anzahl der Partitionen beliebig und ermöglich damit auch die Sicherung von NOOBS Partitionen. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird der zusätzliche Platz nicht benutzt.

 

Backupverzeichnisstruktur (Normaler Backup)

Jeder Backplauf erstellt im Backupverzeichnis ein Unterverzeichnis welches folgendes Format hat: <hostname>. Darunter wird ein weiteres Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt. Wenn man die Option -M benutzt sieht der Unterordner wie folgt aus: <hostname>-<-M parameter> und darunter wird dann das weitere Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt.

Beispiele: Die Raspberry hat den Hostnamen raspberrypi und es wird ein dd Backup am 15.04.2016 um 22:29:00 erstellt. Dann wird ein Verzeichnis raspberrypi erstellt sowie ein Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900. Gibt man als Parameter für die Option -M "Hello world" mit (Option ab Version 0.6.2 verfuegbar) wird das Verzeichnis raspberrypi-Hello_world sowie das Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900 erstellt.

Anbei die Verzeichnisstruktur meines Backupservers, der in diesem Falle auch eine Raspberry Pi ist. Verschiedene Backuptypen können pro Pi kombiniert werden. Jedes Backup wird in einem neuen Unterverzeichnis abgelegt.

Pro Raspberry System werden drei bzw fünf weitere Dateien immer zum eigentlichen Backup erstellt und sind notwendig für den Restore wenn es kein dd Backup ist:

  1. .img - Bootpartition der SD Karte
  2. .mbr - Master Boot Record der SD Karte
  3. .sfdisk - Partitionslayout der SD Karte - Ausgabe des sfdisk Befehls
  4. .blkid - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des blkid Befehls
  5. .parted - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des parted Befehls

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-094106
│   ├── backup
│   ├── bin
│   ├── boot
│   ├── boot.bak
│   ├── dev
│   ├── etc
│   ├── home
│   ├── lib
│   ├── lost+found
│   ├── media
│   ├── mnt
│   ├── opt
│   ├── proc
│   ├── raspberrypi-backup.img
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.sfdisk
│   ├── remote
│   ├── root
│   ├── run
│   ├── sbin
│   ├── selinux
│   ├── srv
│   ├── sys
│   ├── tmp
│   ├── usr
│   └── var
├── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305
    ├── raspberrypi-backup.img
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.sfdisk
    └── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305.tar


Backupverzeichnisstruktur (Partitionsorientierter Backup) 

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-104548
│   ├── mmcblk0p1
│   ├── mmcblk0p2
│   ├── raspberrypi-backup.blkid
│   ├── raspberrypi-backup.fdisk
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.parted
│   └── raspberrypi-backup.sfdisk
└── raspberrypi-tar-backup-20160416-114748
    ├── mmcblk0p1.tar
    ├── mmcblk0p2.tar
    ├── raspberrypi-backup.blkid
    ├── raspberrypi-backup.fdisk
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.parted
    └── raspberrypi-backup.sfdisk

 

Haftungsausschluss

Das Backup- und Restorescript raspiBackup wurde für den persönlichen Gebrauch erstellt und, da es sich als sehr nützlich erwies, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Es wird im Rahmen des Möglichen die korrekte Funktionalität getestet aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Fehler in raspiBackup die erwartete Funktionalität nicht gewährleistet ist. Jeder, der raspiBackup benutzt tut das auf sein eigenes Risiko. Der Ersteller von raspiBackup ist in keiner Weise haftbar für irgendwelche Fehlfunktionen des Scripts.

 

Updatestrategie

Vor Zeit zu Zeit wird eine neue Version von raspiBackup zum Download bereitgestellt die neue Funktionen, Erweiterungen und kleine Fixes enthält. Auf dieses wird von raspiBackup beim Aufruf und in der gesendeten eMail hingewiesen und man kann dann mit dem Parameter -U die neueste Version runterladen und aktivieren. Die aktuelle Version wird dabei gesichert und mit dem Parameter -V kann jederzeit wieder die vorherige Version aktiviert werden. Vor dem Update sollte man nachlesen welche Änderungen und Neuerungen in der neuen Version enthalten sind. Diese Information dazu findet sich in der Versionshistorie. Sollte einmal ein gravierender Fehler entdeckt werden, wird eine neue Version sofort bereitgestellt.

 

Weitere Seiten zu raspiBackup

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Versionshistorie von raspiBackup.sh

Sicherung des Backups von raspiBackup.sh auf einer Synology

Verbesserungs- und Änderungsvorschläge

 

Hilfreiche Links zum Thema Backup

Shrinking images on Linux

rpi-clone: A shell script to clone a running Raspberry Pi SD card to a USB mounted SD card

sysmatt: Backup, Restore, Customize and Clone your Raspberry Pi SD Cards

Automatic RPi Image Downsizer

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Kommentare   

0 #861 framp 2017-05-20 22:11
Moin Andreas,

freut mich das es jetzt mit dem Exclude funktioniert :-) .

raspiBackup hat noch nie externe gemountete Partitionen gesichert. raspiBackup sichert nur die SD Karte und ein externes Rootfilesystem soweit vorhanden.

Wenn Du die zur selben Zeit sichern möchtest wenn raspiBackup läuft musst Du mein raspiBackup Wrapper Script benutzen und selbst Code zufügen der die externe Partition sichert. Beim Restore musst Du dann auch manuell die externe Partition wieder zurückspielen.

Cu framp
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0 #860 Andreas 2017-05-20 19:39
Hi framp,

vielen Dank für Deine Unterstützung. Jetzt funktioniert alles so wie ich es haben möchte, zumindest mit dem exclude.

Jedoch habe ich noch folgende Frage: ich habe einen USB-Stick angehängt (ext4) und würde auch diesen mit in die Sicherung (per rsync) aufnehmen. Ich meine mich erinnern zu können, daß dies bei einer alten Version vom raspiBackup ging, doch jetzt scheint es nicht mehr zu gehen.
Gibt´s´auch hier irgendeinen Tipp, wie dies durchführbar ist?

Merci,
Andreas
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0 #859 framp 2017-05-18 19:23
Moin Andreas,

das ist zugegebenermass en etwas kompliziert :sigh:

Beipiel:

DEFAULT_EXCLUDE_LIST="--exclude=/bac kup/* --exclude=/rsna pshot/* --exclude=/www- data*/*"

Zum Testen ob das Excluden wie gewünscht funktioniert würde ich wie folgt vorgehen:

rsync --dry-run -v "--exclude=/bac kup/* --exclude=/rsna pshot/* --exclude=/www- data*/*" / /backup

Damit wird rsync im Trockenmodus aufgerufen und kopiert nichts - zeigt aber an welche Dateien kopiert werden würden.

Wenn dann die Excludeliste dann stimmt kann sie dann in die Konfig reingeschrieben werden.

Wenn Du ein -P Backup erstellst müssen die Zeilen etwas anders aussehen. Siehe dazu https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackup#parm_u

Beim rsync musst Du aufpassen da alles relative Links sind. Beim normalen Modus ist beim raspiBackup root immer / - waehrend beim -P Modus es /tmp/ ist, Siehe dazu auch www.thegeekstuff.com/2011/01/rsync-exclude-files-and-folders/?utm_source=feedburner

Ich hoffe die Info hilft Dir weiterzukommen. :roll:

Cu framp
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0 #858 Andreas 2017-05-18 14:59
Hi framp,

vorweg ein sehr großes Lob an Dich für das tolle tool, funktioniert bei mir tadellos.
Jedoch habe ich nun die Konstellation, daß ich mehrere Verzeichnisse vom backup ausnehmen möchte. Leider bringt mich dieser Umstannd etwas zur Verzweiflung, denn in der Konfigurationsd atei bei der Option "DEFAULT_EXCLUD E_LIST" habe ich schon mehrere Varianten probiert, mehrere Verzeichnisse hier einzutragen, mit immer unterschiedlich en Trennzeichen - doch leider immer ohne Erfolg.
Hast Du da irgendeinen Hinweis, wie ich das anstellen kann, damit´s mit RSYNC funktioniert?

Besten Dank im Voraus,
Andreas
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0 #857 Christian 2017-05-03 22:14
Alles klar :-) Läuft jetzt jedenfalls ;-)
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0 #856 framp 2017-05-03 22:04
Moin Christian,

ja das weiss ich. Ich habe ja auch viele Restoretests auf meinem LinuxDesktop vorgenommen. Aber in der V 0.6.2 hat sich was durch den Raspi3Support verschiedenes geändert. Leider habe ich alle Restoretests auf der Raspi vorgenommen und dadurch nicht entdeckt dass es auf einem normalen LInux nicht mehr geht :sad: Ich werde das fixen.

Cu framp
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0 #855 Christian 2017-05-03 22:00
Hi framp,

hm, habe definitiv mit 0.6.1.3b(?) schon auf dem Laptop restored...!?

Werde es mal mit -Z probieren

Danke.
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0 #854 framp 2017-05-03 21:53
Moin Christian,

dem Prompt nach restorest Du auf einem Laptop. raspiBackup erwartet aber ein gemountetes Verzeichnis /boot. Das existiert bei Dir natuerlich nicht auf dem LinuxLaptop. Zugegebenermass en ist das blöd dass man kein Backup auf einem normalen Linuxrechner - also nicht der Raspberry - restoren kann. Ich sehe mir das mal an und ändere das.

Benutze aber mal die undokumentierte Option -Z. Damit sollte es funktionieren ;-)

Cu framp
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0 #853 Christian 2017-05-03 21:29
Hallo,

ich bekomme ebenfalls den Fehler "Kein Bootgerät gefunden". Allerdings nicht beim Backup, sondern beim Restore. Was könnte das Problem sein?

root@chrille-laptop:/home/chrille# raspiBackup.sh -m 1 -l 1 -d /dev/mmcblk0 -R /dev/sdb1 /backup/myraspb erries/oscam/os cam-rsync-backu p-20170502-1721 16/
--- RBK0009I: chrille-laptop: raspiBackup.sh V0.6.2 (74c0a8d) um Mi 3. Mai 21:29:17 CEST 2017 gestartet
--- RBK0128I: Logdatei ist /home/chrille/raspiBackup.log
--- RBK0116I: Konfigurationsd atei /usr/local/etc/ raspiBackup.con f wird benutzt
--- RBK0138I: Bootbackup /backup/myraspb erries/oscam/os cam-rsync-backu p-20170502-1721 16 wird benutzt
--- RBK0068I: Bootpartitionsd ateien des Backups aus dem Verzeichnis /backup/myraspb erries/oscam/os cam-rsync-backu p-20170502-1721 16 die mit oscam-backup beginnen werden benutzt
??? RBK0155E: Kein Bootgerät gefunden
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0 #852 framp 2017-05-02 19:31
Moin Matt,

raspiBackup sichert eine Boot- und eine Rootpartition. Es scheint so als ist unter Armbian nichts unter /boot gemounted. Deshalb kommt der Fehler. Wo liegt denn bei Armbian das Bootverzeichnis ? U.U. könnte man mit einem Symlink nachhelfen.

Cu framp
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0 #851 Matt 2017-04-30 20:49
Hi,
nachdem ich von Bananian derzeit den Umstieg auf Armbian (Ubuntu) teste, habe ich versucht mit Raspibackup 0.6.2 unter Armbian ein Backup zu erstellen.
Leider schlägt dies fehl, die letzten Zeilen des Log sehen so aus:
20170430-203856 : DBG getRootPartition
20170430-203856 : DBG -- RootPartition: UUID=64383220-a185-4473-b3ab-ef1612d4d94c
20170430-203856 : DBG > inspect4Backup
20170430-203856 : DBG -- ls /dev/mmcblk*:
/dev/mmcblk0
/dev/mmcblk0p1
20170430-203856 : DBG -- ls /dev/sd*:

20170430-203857 : DBG -- part:
20170430-203857 : MSG ??? RBK0155E: No bootdevice found
20170430-203857 : DBG >> exitError 102
20170430-203857 : DBG
Zitieren
0 #850 framp 2017-04-26 14:50
Moin e-raser,

sorry für die späte Antwort. Aber ich komme gerade erst aus dem Urlaub zurück :-)

Ich habe dummymaessig Deine Konfig nachgestellt und das Script wird genau einmal aufgerufen.

Mein Vorschlag: Du rufst einmal raspiBackup mit den zusaetzlichen Optionen
-l debug -m detailed
auf und schickst mir das erstellte Log an meine eMailAdresse (Siehe Kontakt Seite). Dann kann ich exakt sehen wie häufug raspiBackup Deine Extension aufruft ;-)

Zum bash Debuggen würde ich
set -x
am Anfang reinschreiben und am Ende
set +x

Oder einfach mal ein paar Debugausgaben per echo in eine Datei. Z.B.
echo "TestAusgabe" >> /tmp/rsp.log

Sofern Dein Script überschaubar ist kannst Du es mir auch gerne zuschicken und ich sehe es mir mal an.

Cu framp
Zitieren
0 #849 e-raser 2017-04-22 18:06
Hi raspiBackup-Meister,

mir ist nun schon mehrfach aufgefallen, das das Post-Skript mehrfach ausgeführt wird.

Skript:
"/usr/local/bin/raspiBackup_PushingBox_NotifyBackup_post.sh"

Aufruf via Cron:
"/usr/local/bin/raspiBackup.sh -a: -o: -t tar -k 24 -N "PushingBox_Not ifyBackup" /mnt/Backups/"

Soweit so langweilig. Leider kann ich nicht recherchieren, wo der Fehler passiert. Zur Erklärung: Das Post-Skript setzt nur eine Meldung (Push + Mail) ab; die habe ich nun schon den 2. Backup-Lauf (weekly) in Folge jeweils DREIMAL erhalten.

Irgendeine Idee wie ich das "down tracken" kann, also: liegt es am Raspi-Backup?

Bin noch auf v0.6.1.3b, werde jetzt zunächst auf v0.6.2 aktualisieren und über den Simulationspara meter das Backup erneut "durchführen".
Zitieren
0 #848 framp 2017-03-20 19:48
Moin Thomas,

raspiBackup sichert nur eine externe root Partition im normalen Modus mit. Aber Du meinst sicherlich irgendwelche anderen Partitionen wie z.B. Datenpartitionen.

Also leider nein :sad:

Du bist aber nicht der Erste der nach sowas fragt. Ich habe u.A. auch dafür ein kleines Wrapperscript bereitgestellt. Dort kannst Du vor oder nach dem Backup mit raspiBackup noch die Sicherung weiterer Daten aufnehmen.
Vielleicht meldet sich ja jemand von denen und stellt seine Implementierung zur Verfügung. Viel ist es nicht. Ein paar Zeilen reichen um per tar oder rsync andere Partitionen zu sichern.

Beim Restore musst Du dieses natürlich auch manuell vornehmen. Dummerweise ist das Wrapperscript nicht darauf ausgelegt auch im Restorefalle zu funktionieren.

Ich nehme Deine Nachfrage zum Anlass das zu ändern :-)

u framp
Zitieren
0 #847 Thomas Pfaffinger 2017-03-20 12:16
Hallo,
gibt es eigentlich die Möglichkeit, externe Daten mitzusichern?

Ich habe einen USB-Stick mit an den PI angeschlossen, udn würde die Daten von dem Stick gerne direkt mitsichern lassen.,

mfg
Thomas Pfaffinger
Zitieren
0 #846 framp 2017-03-18 18:10
Moin Balou,

kann ich verstehen. Never touch a running system :lol: Und ja - Du kannst eine normale Raspbian Installation mit zwei Partitionen auch im paritionsorient ierten Modus sichern. Nur wird dann keine externe Rootpartition gesichert :cry:

Cu framp
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0 #845 Balou 2017-03-18 16:37
Framp

Fehler wohl gefunden, ich hatte in der Conf Datei noch
Partionsbackup eingestellt. Sieht erstmal soweit alles okay aus. Morgen teste ich dann mal den Restere.

Balou
Zitieren
0 #844 Balou 2017-03-18 15:26
Hallo Framp,

Du weißt ja wie das ist. Man fängt mal an und solange man nicht über Probleme stolpert läßt man es so. Sicherlich Noobs an sich benötige ich nicht.
Ich habe meine Installation auf eine SD Karte ohne Noobs geschubst. Jetzt wird die SD gesichert. Beide Partionen,aber die externe Root wird nicht gesichert.
Gibt es da noch einen Fallstrick? Ich habe die externe Partion über die PARTUUID eingebunden.
Gruß Balou
Zitieren
0 #843 framp 2017-03-18 11:18
Moin Balou,

die Funktionalität von raspiBackup war initial von meinen eigenen Bedürfnissen getrieben.

1) Nur SD Karte und dd Backup
2) Nur SD Karte und tar Backup
3) Nur SD Karte und rsync Backup
4) Auslagerung der Rootpartition auf USB Platte

Danach gab es verschiedentlic h Nachfragen nach einem NOOBs Backup welches ich nicht brauche aber dann nach einer Weile implementiert habe. Dort fehlt aber der Support für eine externe Partition da ich nicht davon ausging dass jemand das benötigt, denn NOOBS ist in meinen Augen nur zum Probieren und Evaluieren gedacht. Meine Meinung ist: Wer seine Raspi in Produktion einsetzt benutzt kein NOOBs sondern nur ein einziges Betriebssystem und kann dann im normalen Modus mit raspiBackup eine externe Partition mitsichern.

Du benutzt NOOBS mit einer externen Partition und fällst damit in das Loch dass das Sichern von externen Partitionen von raspiBackup aus o.g. Gründen im partitionsorien tierten Modus nicht unterstützt wird :sad:

D.h. Dein erster Weg ist eine Möglichkeit Dein Problem zu lösen. Ich vermute Du benutzt das Wrapperscipt dazu. Der Restore geht dann nicht ausschliesslich mit raspiBackup denn Du musst ja noch manuell die Rootparition restoren - was aber relativ einfach ist. Nur eben nicht ganz so bequem wie mit raspiBackup alleine :-)
Dein zweiter vorgenschlagene r Weg geht nicht da raspiBackup im normalen Modus meckert wenn mehr als zwei Partitionen auf der SD Karte sind und sagt man solle den paritionsorient ierten Modus nehmen.

Ich würde an Deiner Stelle aber überlegen ob Du wirklich NOOBS brauchst und wenn nicht alles einmal vom NOOBS auf ein raspbian umziehst. Dann kann ein vollständiger Backup und Restore von raspiBackup vorgenommen werden.

Cu framp
Zitieren
0 #842 Balou 2017-03-18 10:48
Hi Framp

Ich bastele derzeit an meinen Raspberry 3 rum. Ich nutze
schon dein Script bei meinen alten Raspberry und soweit alles super. Also mal besten Dank für deine Klasse Arbeit.

Im Moment habe ich meine Root Partionen auf eine Externe SSD ausgelagert. Installiert ist Raspian mit Noobs. Die Sicherung mache ich einmal im partitionsorien tierten Backupmodus und dann sichere ich mein Root Partionen noch mit tar. Klappt auch soweit auch.
Ein andere Gedanke ist einmal im normalen modus ein Backup zu erstellen das meine extern Root mitsichert und dann im partionsmodus die restlichen partionen zu sichern.
Oder gibt es im Script noch einen Modus den ich übersehen habe?
Zitieren
0 #841 framp 2017-03-12 09:46
Moin Thanatos,

vielen Dank für Dein Interesse die Beta zu testen helfen. Du kannst die aktuelle Beta hier runterladen. Verständlicherw eise wirst Du primär Dein Einsatzszenario testen wollen. Wenn Du dann aber auch noch ein oder zwei noch nicht getestete Szenarien testen und bestaetigen könntest würdest Du sehr helfen ;-)

Cu framp
Zitieren
0 #840 thanatos 2017-03-12 01:03
Hi framp,

nutze hier mittlerweile auch nen Pi 3 für NFS backups auf eine Synology. Läuft soweit ganz gut. Wenn Bedarf besteht teste ich ein bisschen mit deiner Beta.

cheers,
thanatos
Zitieren
0 #839 framp 2017-03-06 19:55
Moin John,

sag ich doch dass der Captcha erscheint :-)

So wie ich es sehe macht das nur beim Restore Sinn, da der interaktiv abläuft. Ich hatte das auch schon mal auf dem Radar als Goodie. Bislang gab es aber wichtigere Sachen zu implementieren.

Ich nehme es mal auf meine Todoliste. BTW: Die nächste Version ist gesprächiger sowohl beim Backup als auch Restore.

Cu framp
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0 #838 john 2017-03-06 08:52
Hallo Framp,

Jetzt gehts irgendwie doch .. ( wahrscheinlich ist bei mir Zuhause die browser Einstelllungen ztu restriktiv wg. der VPN.

Ja du hast recht in Bezug auf PV ( siehe https://github.com/framps/raspiBackup/issues/5 )
sehe ich einfach die Möglichkeit bei Aufruf von der commandline zwecks Testläufe oder was du schon angesprochen hast um zu sehen, wie weit das Update im Restore Prozess ist.

Weiss nicht inwieweit das schwierig ist zu integrieren, aber ich kann es auch ganz einfach per Pipe machen sowie ich es im Post steht.


@Immi:

Für die Mailübertragung benutz am besten nullmailer ... easy zu konfigurieren und sehr cpu arm ...

grüsse john
Zitieren
0 #837 framp 2017-03-05 10:14
Moin Kurt,

dem Parameter -d muss die Ausgabe-SDKarte folgen (/dev/sdc bei Dir) . Mit Code:sudo raspiBackup.sh -d /dev/sdc -l debug -m detailed -L current /media/Back/raspberrypi/raspberrypi-rsync-backup-20170219-200701/ Sollte es funktionieren ;-)

Cu framp
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0 #836 Kurt 2017-03-05 10:03
Moin framp,

ich habe also das restore erneut versucht mit folgendem Befehl:

sudo raspiBackup.sh -d -l debug -m detailed -L current /dev/sdc /media/Back/raspberrypi/raspberrypi-rsync-backup-20170219-200701/

Es ist also ein rsync backup, das ich auf eine 16GB Karte zurück spielen will.

Es kommt ein Fehler:
??? RBK0147E: debug nicht gefunden

Kurt
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0 #835 immi 2017-03-04 15:22
Ok danke dir :)
Zitieren
+1 #834 framp 2017-03-02 07:58
Moin immi,

wenn Du Dir eMails zuschicken lassen willst muss ein eMailServer verfügbar sein und Du musst den so konfigurieren dass er Dir eMails zuschicken kann. postfix würde ich nicht benutzen. Zu kompliziert zu konfigurieren. Fuer den Heimgebrauch reicht exim2. Das habe ich z.B. auf meinen raspis installiert und konfiguriert. exim2 schickt die eMails an meinen eMail Account und natuerlich muss dafür irgendwo Credentials abgelegt sein. Da kommst Du nicht drum rum.
Wie man einen exim eMailServer aufsetzt musst Du im Netz suchen. Du kannst z.B. hier suchen. Ich glaube da war irgendwo im Tutorial beschrieben wie man exim aufsetzt. Ich bin immer froh wenn mein exim läuft denn eMailServer sind ein Buch mit 7 Siegeln für mich :cry:

Cu framp
Zitieren
0 #833 immi 2017-03-02 01:00
Hi framp,
ich nutze gerade dein script und finde es echt klasse.
Was mir gerade ein wenig schleierhaft ist - muss ein postfix auf meinem system konfiguriert sein damit ich emails versenden kann? Möchte ungern einen externen Server wie z:B. den von Googlemail nutzen da ich ja dann ein passwort in der Konfig hinterlegen müsste. über eine Antwort und ggf. Anleitung wie ich das recht simpel zum rennen bekomme würde ich mich freuen.
Gruß aus Stuttgart nach Stuttgart :)
Zitieren
0 #832 gNeandr 2017-02-28 20:39
Danke Framp für den Hinweis!
Es ist wohl dies:
Zitat:
# Anzahl der zu vorhaltenden Backups
DEFAULT_KEEPBAC KUPS="1"
... was du mit KEEP=1 meinst.

Sorry für die unscharfe Beschreibung, ich dachte hiermit ist es klar ausgedrückt:
Zitat:
Damit wird der USBstick ganz mit dem neuen Backup überschrieben.
Werde mal den DEFAULT_KEEPBAC KUPS Wert ändern.
Gruß
Günter
Zitieren
0 #831 framp 2017-02-28 19:46
Moin gNeandr,

Zitat:
...Mein Versuch auf den USBstick ein zweites backup zu schreiben klappt nicht....
Klappt nicht ist eine ungenaue Beschreibung. Welchen Fehler bekommst Du oder was fuer eine Erscheinung hast Du sonst genau aus der Du vermutest dass alles überschrieben wurde?

Hier ist die Backupverzeichn isstruktur beschrieben. Daraus siehst Du dass unter dem Backupverzeichn is pro Backup immer ein Ordner mit dem Hostnamen der Raspi gefolgt von einem Verzeichnis welches den Backuptyp sowie das Backupdatum enthält erstellt wird. Damit kannst Du beliebig viele Backupversionen sichern. Hast Du vielleicht KEEP 1? Dann wird natürlich am Ende eines erfolgreichen Backups immer das vorherige Backup geloescht und es bleicbt nur das Neue uebrig :-)

Cu framp
Zitieren
0 #830 gNeandr 2017-02-28 16:32
Zusatzfrage:
Mein Versuch auf den USBstick ein zweites backup zu schreiben klappt nicht. Ich habe diese Befehle benutzt (siehe auch Post#823):
Zitat:
-- Genutzt wird ein USBstick (4GB), gemountet mit: pi@rpi4:/ $ sudo mkdir media/backup pi@rpi4:/ $ sudo mount -t ext4 -o defaults /dev/sda1 /media/backup -- dann backup mit: pi@rpi4:/ $ sudo bash /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -p /media/backup -t tar -a : -o :
Damit wird der USBstick ganz mit dem neuen Backup überschrieben. Wie kann ich das script ändern, damit ich ein weiteres Sicherungsdirec tory bekomme? Und ändert sich dann auch das Restore?
Zitieren
0 #829 gNeandr 2017-02-28 00:24
Hallo Framp!
Alles klar, backup zurückgeschrieb en und läuft wie vorher im RPI .. mit der "eingestellten" IP!

Danke
Günter :-)
Zitieren
0 #828 framp 2017-02-27 23:28
Moin gNeandr,

vielen Dank für den Hinweis. Ich habe es gefixed (clear cache im Browser aber notwendig :-)

Cu framp
Zitieren
0 #827 gNeandr 2017-02-27 23:08
Danke, schau ich mir an.
Allerdings ist hier ein toter link:
https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/
bei
Überblick
raspiBackup erstellt Backups vor Raspberry Pis. Das ...
(hinter raspiBackup: https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/component/content/13-raspberry/23-pi-erstellt-automatisch-backups-von-sich-selbst-pi-creates-automatic-backups-of-itself?Itemid=107)
Zitieren
0 #826 framp 2017-02-27 22:13
Moin gNeandr,

Es existiert eine eigene Seite für den Restore ;-) . Auf der rechten Seite der Webpräsenz gibt es einen eigenen Bereich mit den wichtigesten Links zu raspiBackup. Ausserdem findet sich der Link im Inhaltsverzeich nis Punkt 8 zu der raspiBackupseit e ;-)
Dort findet sich auch ein Beispiel für 'Restore auf eine SD Karte'

In Deinem Falle muss es wie folgt aussehen:
Code:sudo raspiBackup.sh -d /dev/sdc /media/gn/RPIbackup/<backupDirectory>
Die SD Karte wird neu formatiert und partitioniert (Genaueres steht bei der Beschreibung der Optionen für den Restore). Man sollte also schon schon sehr sorgfältig sein und wirklich die /dev/sdx wo die SD Karte drin ist angeben. Ansonsten ist eine Platte Deines Linuxes platt :-) .

Cu framp
Zitieren
0 #825 gNeandr 2017-02-27 21:27
Zitat:
>> -- Kann ich den USBstick in eine LinuxMaschine stecken, ebenfalls die SDcard und per Befehl die SDcard neu schreiben, also das backup restoren?
> Ja das funktioniert. Es muss nicht unbedingt die raspi sein. Es muss einfach ein Linux sein. Bei mir läuft ein Mint/Ubuntu/Deb ian und der Restore mit raspiBackup funktioniert perfekt.

Leider hatte ich hier nicht wie vorstehend gefragt .. (Mit welchem Befehl?)

Kannst du mir da Hinweise geben wie das wäre?
Also wie bei dir Mint/U/Debian, mit USBstick und SDcard gibt es:

$ df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
...
/dev/sdb1 3,7G 1005M 2,5G 29% /media/gn/RPIbackup
/dev/sdc1 63M 21M 42M 33% /media/gn/boot
/dev/sdc2 30G 990M 27G 4% /media/gn/0aed834e-8c8f-412d-a276-a265dc676112

Wie sieht der /raspiBackup.sh Schreib-Befehl dann aus um von sdb1 auf die sdc1/2 zurück zu schreiben?
Muss/sollte die SDcard vorher formatiert werden?
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0 #824 framp 2017-02-27 20:18
Moin gNeandr,

zitiere gNeandr:
-- Diesen Stand möchte ich als Basis für Anwendungsinstallationen (pilight/piSchedule) nutzen und ggf. diesen auf die SDcard zurück speichern um neu anzufangen.
Dafür ist raspiBackup natürlich auch geeignet
Zitat:

Fragen:
-- Kann ich das Restore auf dem gleichen RPI machen, dh. das bestehende System durch ein Restore einfach überschreiben und nach Ende rebooten und gut is'es?
(Mit welchem Befehl?)
Nein, das geht nicht. Damit sägt man sich quasi den Ast auf dem man sitzt ab und versucht anschliessend einen anderen Ast anzukleben :-)
Zitat:

-- Kann ich den USBstick in eine LinuxMaschine stecken, ebenfalls die SDcard und per Befehl die SDcard neu schreiben, also das backup restoren?
Ja das funktioniert. Es muss nicht unbedingt die raspi sein. Es muss einfach ein Linux sein. Bei mir läuft ein Mint/Ubuntu/Debian und der Restore mit raspiBackup funktioniert perfekt.
Zitat:
Ich habe die Schwierigkeiten mit dem Jessie Light gelesen, fehlende IP etc, ist dies hier auch befürchten?
Meine bisherige Installation mit /etc/dhcpcd.conf folgt den Hinweisen von Jeff Geerling auf:
https://www.jeffgeerling.com/blog/2016/setting-static-ip-address-raspbian-jessie-lite-on-raspberry-pi
... und das läuft ohne Problems.
Mit Jessie Light habe ich es nicht getestet. Probiere einfach den Restore aus. Im Fehlerfall auf systemd-network d umstellen.

Cu framp
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0 #823 gNeandr 2017-02-27 18:35
So jetzt ist es so weit .. Backup/Restore muss sein :D
Allerdings benötige ich einige zusätzliche Hinweise.

Das ganze geschieht auf RPI2 mit Jessie Light (!).
Das Backup soll den Installationsst atus festhalten nach
-- der initialen Jessie Light Installation mit durchgeführtem updates
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get upgrade
-- und:
pi@raspberrypi ~ $ sudo raspi-config

-- Diesen Stand möchte ich als Basis für Anwendungsinsta llationen (pilight/piSche dule) nutzen und ggf. diesen auf die SDcard zurück speichern um neu anzufangen.

-- Genutzt wird ein USBstick (4GB), gemountet mit:
pi@rpi4:/ $ sudo mkdir media/backup
pi@rpi4:/ $ sudo mount -t ext4 -o defaults /dev/sda1 /media/backup
-- dann backup mit:
pi@rpi4:/ $ sudo bash /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -p /media/backup -t tar -a : -o :

-- das wird erfolgreich beendet mit:
--- RBK0010I: rpi4: raspiBackup.sh V0.6.1.3b um Mo 27. Feb 11:15:36 CET 2017 beendet
--- RBK0017I: Backup erfolgreich beendet
pi@rpi4:/ $

Nach guter Sitte müsste ich jetzt das Backup testen/ zurück speichern, da bin ich mir nicht sicher wie soll das erfolgen?

Fragen:
-- Kann ich das Restore auf dem gleichen RPI machen, dh. das bestehende System durch ein Restore einfach überschreiben und nach Ende rebooten und gut is'es?
(Mit welchem Befehl?)

-- Kann ich den USBstick in eine LinuxMaschine stecken, ebenfalls die SDcard und per Befehl die SDcard neu schreiben, also das backup restoren?

Ich habe die Schwierigkeiten mit dem Jessie Light gelesen, fehlende IP etc, ist dies hier auch befürchten?
Meine bisherige Installation mit /etc/dhcpcd.con f folgt den Hinweisen von Jeff Geerling auf:
https://www.jeffgeerling.com/blog/2016/setting-static-ip-address-raspbian-jessie-lite-on-raspberry-pi
... und das läuft ohne Problems.

Hope for help!
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0 #822 framp 2017-02-05 11:57
Moin Christian,

vielen Dank für das Log. Ich denke ich habe die Ursache gefunden und Dir per eMail geantwortet :-)

Cu framp

EDIT: Eben hat Christian meine Annahme bestaetigt: Es war die root Partition noch ein weiteres mal gemounted und deshalb konnte sie nicht umounted werden. Ich habe an der Stelle jetzt eine vernünftige Fehlermeldung eingebaut.
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0 #821 Christian 2017-02-05 10:06
Moin framp,

ich hatte ursprünglich ein paar mehr Infos untergebracht, die Begrenzung von 2500 Zeichen hat mich dann einiges löschen lassen ;-)

Zunächst einmal benutze ich die aktuelle Version 0.6.1.3, ganz frisch aufgesetzt. Auf der SD Karte des Raspi befindet sich die Boot Partition, die Root Partition ist auf USB Stick ausgelagert. Ich benutze ein Wrapper Script. Die Sicherung erfolgt auf ein Synology NAS per NFS Mount. Ich kann dir gern auch mal das Wrapper Script und meine conf zukommen lassen.

Gruß, Christian
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0 #820 framp 2017-02-04 23:44
Moin Christian,

das sieht ziemlich böse aus :cry:

Ich habe versucht rauszufinden was wohl bei Dir die mögliche Ursache ist und leider keinen Erfolg gehabt. Primär ist das dadurch bedingt dass ich nicht weiss welchen Codestand Du benutzt. Das werde ich in der nächsten Version 0.6.1.4 verbessern dass das im Stacktrace angezeigt wird.

Anyhow - benutze zusaetzlich die Optionen -m 1 -l 1 und schicke mir dann bitte das Log an meine Mail -> Kontakt Seite.

Cu framp
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0 #819 Christian 2017-02-04 18:04
Hallo,

ich versuche schon den ganzen Tag erfolglos einen Restore zu testen. Folgendes Fehlerbild, vor und nach Bestätigung der Sicherheitsabfr age erscheint ein Stacktrace:

??? RBK0142E: @@@@@@@@@@@@@@@ @@@@@ Stacktrace @@@@@@@@@@@@@@@ @@@@@
RBK0000E: Undefined messageid
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 4417, in main
doit # no return for backup
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 3000, in doit
doitRestore
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 4039, in doitRestore
restoreNonPar titionBasedBack up
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 3457, in restoreNonParti tionBasedBackup
writeToConsol e $MSG_LEVEL_MINI MAL $MSG_CURRENT_PA RTITION $ROOT_DEVICE
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 872, in writeToConsole
msg="$(getMes sageText $LANGUAGE "$@")"
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 724, in getMessageText
logStack
--- RBK0146I: Keine Partitionstabel le auf /dev/sdb gefunden
--- RBK0038I: Bist Du sicher? j/N
j
--- RBK0050I: Backup wird von /backup/myraspb erries/smarthom e/smarthome-rsy nc-backup-20170 204-165210 zurückgespielt
??? RBK0001E: Zusicherungsfeh ler in Zeile 2621
??? RBK0142E: @@@@@@@@@@@@@@@ @@@@@ Stacktrace @@@@@@@@@@@@@@@ @@@@@
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 4417, in main
doit # no return for backup
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 3000, in doit
doitRestore
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 4039, in doitRestore
restoreNonPar titionBasedBack up
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 3485, in restoreNonParti tionBasedBackup
restore
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 2621, in restore
(( ! $? )) && assertionFailed $LINENO
File "/usr/local/bin /raspiBackup.sh ", line 921, in assertionFailed
logStack
??? RBK0015E: Ein Fehler ist aufgetreten mit Rückgabewert=101
??? RBK0077E: Restore fehlerhaft bendet: Assertion error (RC 101)


Jemand eine Idee?
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0 #818 framp 2017-02-02 20:32
Jupp, Die Parameter -a und -o habe ich vergessen. Siehe dazu https://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq#a18 Ansonsten sieht es mir aus als hast Du generell ein Problem mit der crontab. Kannst Du denn Code:/bin/df / benutzen?
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0 #817 Marc 2017-02-02 20:05
Hallo framp

Habe das gerade versucht siehe unten
ohne crontab funktioniert das leider auch nicht das sagt er option -a -o missing und wenn ich die mit rein nehme klappt es auch nicht ??

00 19 * * 4 root /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -t tar -k 4 /media/backupus b

Feb 2 19:00:01 raspberrypi rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Thu Feb 2 19:01:31 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Feb 2 19:00:01 raspberrypi CRON[3634]: (pi) CMD (root /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -t tar -k 4 /media/backupus b )
Feb 2 19:00:01 raspberrypi CRON[3630]: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)
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0 #816 framp 2017-02-02 19:20
Moin Marc,

das ist hier der richtige Platz um Fragen zu raspiBackup zu stellen. zitiere Marc:

ich selber habe mir alles was ich über linux weis selber beigebracht (immer noch blutiger Anfänger)

Ein jeder hat mal mit Linux angefangen ;-)
zitiere Marc:

40 15 * * 4 bin/bash --login /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /media/backupusb -t tar -k 1

Ich gehe davon aus dass der Backup ohne Crontab funktioniert ;-)
Ich habe oben ein Beispiel für die Crontab gebracht.
1) Warum benutzt Du bin/bash --login ? Das ist nicht nötig. Und jenachdem wie Du die crontab änderst muss noch ein root einfügen.
2) -k 1 ist ungeschickt denn dann wird immer nur ein Backup vorgehalten. Es sollte sicherlich schon für ein paar Wochen ein Backup gehalten werden. Also z.B. -k 4 für 4 Wochen.
3) Die Option -p ist veraltet und wird irgendwann verschwinden

Versuche es mal mit
Code:40 15 * * 4 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -t tar -k 4 /media/backupusb
bzw
Code:
40 15 * * 4 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh -t tar -k 4 /media/backupusb


Cu framp
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0 #815 Marc 2017-02-02 16:49
Hallo liebe User

ich habe wiedereinmal mit dem Raspberry angefangen leider komme ich immer wieder an einen Punkt wo ich nicht weiter komme das system schotte und dann aufgebe um ein paar Monate später wieder anzufangen.

ich selber habe mir alles was ich über linux weis selber beigebracht (immer noch blutiger Anfänger)

also bin dem Blog von wenzlaff gefolgt und habe versucht ein automatisches update mit raspiBackup.sh jeden Donnerstag um 15:40 zu schalten
email server habe ich nicht installiert da das glaube ich meine Kenntnisse vorerst übersteigt (suche noch gutes tut)

Hier der fehlercode /var/log/syslog
Feb 2 15:40:01 raspberrypi rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Thu Feb 2 15:41:31 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Feb 2 15:40:01 raspberrypi CRON[2705]: (pi) CMD (bin/bash --login /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -p /media/backupus b -t tar -k 1 )
Feb 2 15:40:01 raspberrypi CRON[2701]: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)

der crontab:
40 15 * * 4 bin/bash --login /usr/local/bin/ raspiBackup.sh -p /media/backupus b -t tar -k 1

zur info 8 GB SD Karte 16GB Stick ext4 formatiert

hoffe auf Hilfe frage das erste mal nach Hilfe wenn infos fehlen tut mir das leid werde sie dann sofort ergänzen
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0 #814 framp 2017-02-01 19:29
Moin Elektrofreak,

Du hast eine interessante Backupstrategie . Aber raspiBackup unterstützt ja alle Backuptypen und ist deshalb auch gut dafür geeignet :-)

Warum jetzt die Netzwerkverbind ung beim tar Backup abbricht kann ich mir nicht erklären. raspiBackup manipuliert definitiv nichts am Netzwerk. Du kannst mal den tar Backup mit der zusaetzlichen Option -v aufrufen. Dann wird im Detail protokolliert was tar so anstellt. Vielleicht findest Du dann eine Fehlermeldung die Dir weiterhilft die Ursache herauszufinden.

Cu framp
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0 #813 Elektrofreak 2017-02-01 09:56
Hallo,

ich nutze das Script jetzt schon seit einigen Monaten. Dabei ist mir folgendes Problem aufgefallen:

- Backups per DDZ und RSYNC funktionieren ohne Probleme
- Backups per TAR lassen das Betriebssystem abstürzen. Es sieht aber so aus, dass der komplette Sicherungsvorga ng erfolgreich war. Die Verbindung zum Netzwerk ist allerdings danach unterbrochen
- Ich sichere jeweils 1x im Monat per DDZ und TAR und jeden anderen Tag per RSYNC.
- Mails bekomme ich für DDZ und RSYNC, aber nicht für TAR (Netzwerk schon unterbrochen)

Leider kann ich mir nicht vorstellen, was die Ursache von dem Problem sein kann. Ist es möglich, dass der Lesevorgang vom TAR-Packer auf bestimmte Dateien das Betriebssystem oder den Netzwerkstack lahm legen?

Was kann ich machen, um das Problem herauszufinden?

Vielen Dank!
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0 #812 framp 2017-01-24 20:56
zitiere Robert:
Das ist aber widersinnig, um ein Backup zu machen muss man vorher eine ganze Partition löschen.
Du musst nicht. Wenn die Partition ihren Sinn hat kannst Du sie ja bestehen lassen.
Zitat:
Damit ist das Backupscript für mich wertlos.
Wieso? Benutze den partitioneorientierten Modus
Zitat:
Der Partitionsorientierte Modus scheint aber nicht mit TAR zu gehen, das ist aber der einzige Modus der mich interessiert. Die Backups werden nur durch die ganzen unbenutzten Sektoren aufgebläht.
Das geht. Wenn nicht hast Du einen Bug im Script gefunden.
Zitat:
Fazit: Dem Script fehlt die Option "Mach was ich will und überlass das denken mir - du bist ein Raspberry und kein Apple"
Es sind seit der Urfassung des Scripts eine Menge weitere Optionen dazugekommen weil Benutzer diese haben wollten. Wie gesagt kannst Du im -P Mode viel gezielt festlegen.

Cu framp

Cu framp
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0 #811 Robert 2017-01-24 20:48
zitiere framp:
Entweder löschst Du die dritte Partition auf der SD Karte oder Du nimmst einfach den partitionsorientierten Modus mit Option -P und sagst mit Option -T "1 2" dass Du nur die ersten beiden Partitionen sichern willst. ;-)


Das ist aber widersinnig, um ein Backup zu machen muss man vorher eine ganze Partition löschen. Damit ist das Backupscript für mich wertlos. Ich habe die Partition ja extra angelegt um dort Daten abzulegen die nie gesichert werden sollen. Auch beim restore kann er sie meinetwegen komplett ignorieren.

Der Partitionsorien tierte Modus scheint aber nicht mit TAR zu gehen, das ist aber der einzige Modus der mich interessiert. Die Backups werden nur durch die ganzen unbenutzten Sektoren aufgebläht.

Fazit: Dem Script fehlt die Option "Mach was ich will und überlass das denken mir - du bist ein Raspberry und kein Apple"
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0 #810 framp 2017-01-24 20:29
Moin Robert,

die gemountete Paritition erzeugt nicht die Fehlermeldung. Du hast auf Deiner SD Karte mehr als 2 Paritionen. Der normale Modus sichert genau 2 Partitionen. Entweder löschst Du die dritte Partition auf der SD Karte oder Du nimmst einfach den partitionsorien tierten Modus mit Option -P und sagst mit Option -T "1 2" dass Du nur die ersten beiden Partitionen sichern willst. ;-)

Cu framp
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0 #809 Robert 2017-01-24 19:59
Hi.

ich versuche bei meinem RasPi die ersten zwei Partitionen als tar-backup auf einen USB-Stick zu ziehen.

Die dritte Partition (ext4, gemountet unter /mnt/irgendwas) ist unwichtig und soll nicht im Backup landen.

sudo raspiBackup.sh -t tar -v -u "/mnt/*" /media/usb0/

Das Problem ist die Fehlermeldung
"Es existieren mehr als zwei Partitionen, die nur mit dem Backuptype DD oder DDZ oder der Option -P gesichert werden können" - wies sage ich ihm dass ich das weiß und es mir egal ist?
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0 #808 framp 2017-01-23 19:19
Moin Kermit,

das wird unterstützt. Das war eine der Neuerungen in der Version 0.6.1.3 ;-)
Siehe FAQ#16

Cu framp
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0 #807 Kermit 2017-01-23 12:05
Hallo,

ich habe seit längerem das Script im Einsatz und nutze es (automatisiert) regelmäßig um Sicherungen meines RasPi vorzunehmen. Nun habe ich einen Restore machen müssen... Karte defekt. Dank DD Image keine große Sache. Image kopiert, neue Karte eingelegt und Tadaaa es fehle ein paar Sektoren... Die neue Karte ist minimal kleiner als die Alte. Um Datenverlust zu vermeiden habe ich eine größere Karte bestellt und darauf zurück gesichert. Das System Funktioniert soweit auch wieder. Nur werden die neuen Backups nun doppelt so groß. Meine Frage ist, wie ich es einrichten kann , dass die Images so groß wie meine Partitionen werden und ich aber auch den Komfort erhalte (einfaches zurückspielen eines Images über Win32). Ein Vorschlag war die Blockgröße und zu sichernden Anzahl zu begrenzen... kann ich dies unter den Optionen machen ?:

# blocksize used for dd
DEFAULT_DD_BLOCKSIZE=1MB
# addition parms used for dd
DEFAULT_DD_PARMS=""

Die Partitionsorien tierte Sicherung ist mit DD leider mit dem Script nicht möglich.

Danke für eure Hilfe.
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0 #806 framp 2017-01-10 18:59
Moin Balli,

habe Deinen Kommentar gesehen. Du bist auf der Beta2 Liste :-)

Cu framp
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0 #805 BaLLi 2017-01-09 06:33
huhuu
Ich habe so eben mal wieder dein Backup-Tool auf meinem Raspi3 installiert und wollte es eben ausführen. Nur Problem an der Sache ist, dass ich meinen Raspi von USB-Stick booten lasse und das Script natürlich erkennt, dass ich keine SD-Karte installiert habe. Kann man da vielleicht etwas machen? :-)

Gruß
BaLLi
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0 #804 framp 2016-12-27 21:07
Moin Christoph,

wie Du sicherlich schon festgestellt hast gibt es keine Option dafür :sad:

Du kannst aber entweder das Wrapperscript einsetzen um nach dem Backuplauf das Backup zu verschlüsseln oder auch eine Extension schreiben.

Beim Restore musst Du dann vorher das Backup wieder entschlüsseln.

Cu framp
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