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raspiBackup ermöglicht eine Sicherung von Raspberries manuell oder automatisch in regelmäßigen Abständen von einem laufenden System zu erstellen. D.h. es wird die SD Karte im laufenden Betrieb gesichert. Eine ausgelagerte Rootpartition wird dabei mitgesichert. Dabei muss die Raspberry nicht angehalten und manuell eingegriffen werden sondern nur alle wichtigen Services vor dem Backup gestoppt und nach erfolgtem Backup wieder gestartet werden. Backups können auf alle Geräte, die an Linux gemounted werden können, gesichert werden (USB Stick, USB Platte, nfs, samba, sshfs, ...). Als Backupmethoden stehen dd, tar und rsync mit und ohne Hardlinks zur Verfügung. Die erstellten Backups können mit raspiBackup auf beliebigen SD Karten unter Windows oder Linux wiederhergestellt werden. Auf der Quelle können die Raspbian Partitionen entweder beide auf der SD Karte liegen oder die Bootpartition auf SD Karte und die Root Partition auf einem externen Gerät wie z.B. ein USB Stick oder eine per USB angeschlossene SSD. Auch können beide Partitionen ausschliesslich auf einem USB Gerät liegen und mit dem USB Boot Modus gestartet werden.

 

 

Bitte erst lesen: Unterstützte Hard- und Software

 

Auf Youtube existiert ein Kanal zu raspiBackup mit Videos zu diversen Themen (Installation, Funktionsumfang, ...).

Für Freunde von Facebook exisitiert eine Facebookgruppe zu raspiBackup wo aktuelle Neuigkeiten und Randinformationen zu raspiBackup publiziert werden. Wichtige Informationen werden auch auf Twitter #raspiBackup veröffentlicht.

Wem raspiBackup gefällt und wer die Arbeit und den Support honorieren möchte darf gerne ein Trinkgeld geben. Details sind auf dieser Seite aufgeführt.

Der Code von raspiBackup ist reiner bash Code und steht unter der GPL auf github zur Verfügung.

 

Kontaktmöglichkeiten

  • Klicke Github um auf Github Fragen oder Probleme zu raspiBackup als Issues zu erstellen. Die Issues können gerne auch in Deutsch erstellt werden. So kann ich Fragen und Problemberichte tracken und Du bekommst eine Benachrichtigung über meine Antworten.
  • Klicke Facebook um auf Facebook aktuelle Aktivitäten und Randinformationen zu raspiBackup zu erfahren. Fragen zu raspiBackup sind auch möglich. Probleme bitte nur im github melden.
  • Klicke Twitter um raspiBackup auf Twitter zu folgen.
  • Klicke Youtube um auf Youtube Videos zu raspiBackup zu sehen
  • Klicke Kommentar um eine Frage zu raspiBackup in einem Kommentar zu erstellen. Probleme bitte nur im github melden.
  • Klicke RaspberryForumSmall um im deutschen Raspberryforum Fragen zu Raspberry Backups im Allgemeinen und raspiBackup im Speziellen zu stellen oder existierende Threads zu raspiBackup zu lesen
  • Klicke Donate um zu erfahren wie Du ein Trinkgeld spendieren kannst wenn Dir raspiBackup gefällt.

 

Hinweis: Jegliche anderen Kommunikationswege wie z.B. eMails die leider gerne genutzt werden werden ignoriert!

 

Wo lese ich jetzt weiter?

Wer eben mal schnell raspiBackup ausprobieren möchte findet hier eine Schritt für Schritt Anleitung wie raspiBackup in 5 Minuten installiert ist und dann sofort ein Backup erstellt werden kann.

Wer sich einen schnellen Überblick über die Funktionalität von raspiBackup verschaffen will sollte die Zusammenfassung lesen. Im FAQ Teil finden sich häufig gestellte Fragen sowie deren Antworten, die man sich immer durchlesen sollte.

Alle Funktionen und Einsatzgebiete von raspiBackup sind tabellarisch in der Funktionsübersicht zusammengetragen. Wer raspiBackup installieren will findet die Beschreibung bei der Installation. Wie man raspiBackup aufruft steht hier.  Alle Aufrufparameter von raspiBackup sind einmal alphabetisch sowie thematisch sortiert beschrieben. Wie man ein Backup mit raspiBackup zurückspielt ist hier beschrieben.

Weiterhin gibt es detailierte Informationen zu Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup, wie man sich bei Fehlermeldungen und Fehlern von raspiBackup verhalten soll und eine detailierte Beschreibung sowie eine Tabelle der Vor- und Nachteile der Backupmethoden und eine Beschreibung der Backupmodi. Eine Liste der Bugfixes und Erweiterungen in den alten und der zukünftigen Versionen von raspiBackup findet sich hier. Wer eine Synology für den Backup benutzen will findet hier nützliche Tipps. Die Entwicklung von raspiBackup wurde durch Feedback, Testen und andere Hilfe von vielen Leuten unterstützt.

Noch weitere Themen finden sich im folgenden Inhaltsverzeichnis.

 

Automatische Sicherung einer Raspberry im laufenden Betrieb

  1. Zusammenfassung
  2. Funktionsübersicht
  3. Übersichtsbild
  4. Installation
  5. Aufruf und Optionen
  6. Erweiterungsmöglichkeiten
  7. Restore
  8. Fehlermeldungen und -suche
  9. Backuptypen und Entscheidungsbaum
  10. Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup
  11. Backupverzeichnisstruktur
  12. Haftungsausschluss
  13. Updatestrategie
  14. Sprachunterstützung
  15. Regressiontests
  16. Häufige Fragen (FAQ) 
  17. Versionshistorie
  18. Benutzung von Synology
  19. Hilfreiche Links zum Thema Backup
  20. Versionshistorie
  21. Danksagungen
  22. Spenden
  23. Weitere Backuptools fuer die Raspberry
  24. Statistiken

Zusammenfassung

Eine regelmäßige Sicherung von Raspberry Pis ist wichtig um im Falle von einem SD Kartenausfall oder auch unbeabsichtigten Änderungen immer wieder das System auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen zu können. raspiBackup ermöglicht es, dass die Raspberry regelmäßig von sich selbst ein Backup erstellt und auf einem extern angebundenen Speichermedium wie usb Stick und -platte, nfs Server, smbfs/cifs/Samba Laufwerk, sshfs, davfs/webdav (Cloud) usw. (Siehe dazu Wie kann man von der Raspberry Pi auf externe Daten zugreifen) ablegt. Die Benutzung einer Synology als Backupspace ist ebenfalls möglich.

Eine einfache Wiederherstellung des gesicherten Backups nimmt raspiBackup natürlich auch vor.

Vor der Sicherung sollten alle aktiven Services gestoppt und nach dem Backup wieder gestartet werden um einen konsistenten Backup zu erhalten. Die notwendigen Befehle dazu können entweder über Parameter definiert werden oder es kann ein Beispielwrapperscript benutzt werden, welches dann wesentlich mehr und programmatisch gesteuerter Aktionen vor und und nach dem Backup vornehmen kann. Das automatische Mounten und Unmounten des Backupspaces ist schon im Beispielwrapperscript enthalten. Weiterhin gibt es Erweiterungspunkte für Plugins in raspiBackup um eigene Scripts vor und nach dem Backupvorgang einzubinden.

Im normalen Backupmodus werden die beiden SD Kartenpartitionen mmcblk0p1und mmcblk0p2 gesichert. Sofern die Rootpartition mmcblk0p2 auf eine externe Partition (USB Stick, USB Platte, ...) ausgelagert wurde wird diese externe Partition anstatt mmcblk0p2 gesichert. Ein USB Boot System kann mit einer beliebigen Anzahl von externen Partitionen gesichert werden ab der release 0.6.6.

Als Backupmethoden stehen zur Auswahl: dd Backup, tar Backup, (beides auch gezipped) und ein rsync Backup. Die einzelnen Backupmethoden sind im Detail hier nachzulesen. Dort befindet sich auch ein Entscheidungsbaum um schneller die richtige Backupmethode zu finden. Die maximale Anzahl von vorzuhaltenen Backups ist konfigurierbar. Zur Aktivierung von raspiBackup muss man, nachdem man das Script entsprechend ausgetestet hat, den Scriptaufruf in die Crontab der Raspberry Pi aufnehmen. Danach bekommt man regelmäßig eine eMail zugeschickt, die einen über das Ergebnis des Backups informiert. Die Meldungen von raspiBackup erfolgen in Deutsch oder Englisch
 

Funktionsübersicht

  • Automatische regelmäßige Sicherung einer laufenden Raspberry Pi (Sie sichert sich selbst)
  • Raspberry3 und Folgende wenn sie ohne SD Karte im USB boot mode betrieben werden sind unterstützt
  • Sicherung und Wiederherstellung ist unabhängig davon welches Betriebssystem (Linux, Windows oder Mac) für den Zugriff auf die Raspberry Pi benutzt wird
  • Windows oder Mac Benutzer nutzen einfach zur Wiederherstellung des Backups die Raspberry
  • Windows Benutzer können dd Backups mit win32diskimager restoren
  • Linux Benutzer können das Backup auf ihrem Linux System wiederherstellen oder auch die Raspberry benutzen
  • Beliebige Backupziele möglich, z.B.
    • Externer USB Stick
    • Externe USB Platte
    • Synology
    • cifs/samba Netzwerklaufwerk
    • nfs Netzwerklaufwerk
    • sshfs Netzwerklaufwerk
    • webdav Netzwerklaufwerk
    • ftpfs Netzwerklaufwerk
    • Generell jedes Device welches unter Linux gemounted werden kann
  • Einfacher Restore der Sicherung und Anpassung von /etc/fstab und /boot/cmdline.txt an neue UUIDs, PARTUUIDs oder LABELs damit das System sofort wieder startet..
  • Ein externes Rootfilesystem auf einer Platte oder einem USB Stick wird automatisch beim normalen Backupmodus mitgesichert und restored bei tar oder rsync backup.
  • Einsetzbar auch zum Klonen einer Raspberry Pi
  • Einfache Installation. Die wichtigsten Optionen werden abgefragt und in die Konfigurationsdatei geschrieben.
  • Meldungen in Deutsch und Englisch
  • Diverse Aufrufparameter um den Backup zu steuern
  • dd, tar und rsync Backup möglich (-t Option). rsync benutzt bei einer ext3/ext4 Partition Hardlinks um den benötigten Plattenplatz zu minimieren
  • dd und tar kann gezippt werden um die Sicherung noch zu verkleinern (-z Option)
  • pishrink kann zur Verkleinerung von dd Images über ein Wrapperscript benutzt werden
  • dd Backup sichert per Option einschaltbar nur den von den Partitionen belegten Platz und nicht die ganze SD Karte
  • Boot backup benutzt per Option einschaltbar Hardlinks für die sich selten ändernde Bootpartition und spart dadurch Backupspeicherplatz
  • Verschiedene Backuptypen können pro System gemischt werden (z.B. pro Tag ein rsync Backup, jeder Woche ein dd Backup)
  • Automatisches Stoppen und Starten von aktiven Services vor und nach dem Backup (-a und -o Option)
  • Automatisches Anpassen der zweiter Rootpartition wenn die Restore SD Karte kleiner oder größer als die Original SD Karte ist
  • Automatische benachrichtigung wenn eine neue Release verfügbar ist
  • Ein Beispielscript hilft um vor und nach der Backup weitere Aktionen vorzunehmen wie z.B. das Mounten und Unmounten des Backupspaces
  • Einfache Erweiterung der Scriptfunktion durch Plugins (Option -N)
  • Anzahl der vorzuhaltenden Backups ist konfigurierbar (-k Option)
  • Intelleigente Backupstrategie steht zur Verfügung (Backups der letzen 7 Tage, der letzten 4 Wochen, der letzten 12 Monate und der letzten n Jahre werden aufgehoben)
  • eMail Benachrichtigung über den Backuplauf und Backupverlaufsstatus (-e Option)
  • Telegram Benachrichtigung über den Backuplauf und Backupverlaufsstatus (--telegram Optionen)
  • Unterstützte eMailClients: mailx/mail, sendEmail, ssmtp und msmtp (-s Option)
  • Nicht unterstützte eMailClients können durch ein eMailPlugin eingebunden werden
  • rsync benutzt Hardlinks um die Backupgröße zu reduzieren
  • Automatische Benachrichtigung, wenn eine neue Scriptversion verfügbar ist (-n Option)
  • Einfacher Update von raspiBackup durch die aktuellste Version (-U Option)
  • Einfache Wiederherstellung einer älteren Scriptversion sofern sie mit der Updatefunktion installiert wurde (-V Option)
  • Einfache Verteilung von neuen Scriptversionen auf eine größere Menge von Hosts (-y Option)
  • Beliebige Verzeichnisse und Dateien können aus dem Backup ausgeschlossen werden (-u Option)
  • Sicherung von einer beliebigen Anzahl von Raspberries in einem Backupverzeichnis
  • Unterstuetzung von Volumio

 

Übersichtsbild

raspiBackupOverview

 

Installation

Der schnellste und Standardweg raspiBackup in ca. 5 Minuten zu installieren und dann sofort einen Backup zu erstellen ist auf raspiBackup Schnellstart beschrieben. Wer raspiBackup sehr schnell aus der Befehlszeile mit seiner Standardkonfiguration installieren will findet dort auch die notwendige Information. Wer raspiBackup manuell installieren sollte der Beschreibung auf dieser Seite folgen.
 

Aufrufsyntax und -optionen

Siehe diese Seite.
 

Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup

Es bestehen folgende Möglichkeiten die Funktionalität des Backupscripts durch eigenen Code zu erweitern.

1) Benutzung eines selbstgeschriebenen Scriptes welches das Backupscript aufruft und Aktionen vor und nach dem Aufruf vornimmt
 

Dazu gibt es das folgende Beispielscript welches individuelle Anpassungsmöglichkeiten bietet und muss nur geringfügig an den gekennzeichneten Stellen den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Es enthält schon Code, der automatisch Geräte mounted und unmounted. Das Script kann hier runtergeladen werden.

Voraussetzung ist dass der Mountpoint in der /etc/fstab bereits definiert wurde. Anschliessend muss das Script noch an ein paar Stellen den jeweiligen lokalen Gegebenheiten mit einem Editor angepasst werden und dann aktiviert werden mit

sudo mv raspiBackupWrapper.sh /usr/local/bin
sudo chmod +x /usr/local/bin/raspiBackupWrapper.sh

 und dann ist raspiBackupWrapper.sh anstelle von raspiBackup.sh in der Crontab aufzurufen. Der Quellcode vom Wrapperscript findet sich auch auf github und kann durch einen Pull Request erweitert werden.

2) Benutzung von Plugins in die eigene Scripts eingehängt werden

Vor und nach dem eigentlichen Backup können Scripte asl Plugins eingehängt werden. Details dazu finden sich in der Detailbeschreibung zu Plugins

 

Restore

Ein Restore benötigt ein Linuxsystem. Windowsbenutzer oder Macbenutzer können dafür einfach die Raspberry selbst benutzen. Dafür muss nur eine SD Karte mit einem Raspbian gestartet werden, ein SD Kartenleser mit der neuen SD Karte die das Restore erhalten soll angeschlossen werden, der Backup entweder per USB oder Netzwerk gemounted werden und raspiBackup zum Restore gestartet werden.

Das dd Backup kann man auch unter Windows zurückspielen. Weiterhin kann das Backupscript kann auch genutzt werden, um SD Karten zu kopieren: Es wird ein Backup erstellt und dann auf einer anderen SD Karte restored.

Die genaue Aufrufsyntax für den Restore ist hier zu finden.

  

Fehlermeldungen und -suche

 
Die Fehlermeldungen sind i.d.Regel selbsterklärend. Informationsmeldungen haben eine Nummer, die mit I endet. Warnungsmeldungen enden mit W und Fehlermeldungen enden mit E. Eine Liste der am häufigsten auftretenden Fehlermeldungen mit weiteren detailierten Informationen findet sich hier.

Es kann aber vorkommen dass raspiBackup nicht korrekt läuft und Fehlernachrichten schreibt. Das liegt zu 90% Prozent an fehlerhaften Konfigurationen oder Parametrisierung. Die Fehlermeldungen sollten auf die konkrete Ursache hinweisen. Falls nicht helfen folgende Massnahmen den Fehler genauer zu lokalisieren:
 
1) Start von raspiBackup in der Befehlszeile und nicht in der crontab um Fehlkonfigurationen in der Crontab zu eliminieren
2) Es wird eine Logdatei raspiBackup.log bei jedem Lauf im Backupverzeichnis erzeugt mit einer Menge detailierte Informationen und man kann man in der Logdatei nach Fehlermeldungen und -ursachen suchen die helfen den Fehler zu lokalisieren. Falls der Backup fehlerhaft abbricht wird die Logdatei vor dem Aufräumen in das Homeverzeichnis des Aufrufers gesichert. Weiterhin kann auch der Parameter -v weiterhelfen wenn Fehler in den Linux Backuptools auftreten.
3) Falls die Informationen in der Logdatei nicht helfen die Fehlerursache selbst zu finden besteht die Möglichkeit den Fehler zu berichten. Siehe dazu die Hinweise wie Probleme berichtet werden können.

 

Backupmethoden

Es gibt verschiedene Backupmethoden und eine jede hat ihre Vor- und Nachteile. Anbei eine Auflistung eben dieser für die verschiedenen unterstützten Backuptypen. Es können auch unterschiedliche Backupmethoden kombiniert werden. Sämtliche Backupmethoden können mit raspiBackup vollständig wiederhergestellt werden.
 
Ein dd Backup erstellt ein in sich konsistentes binäres Abbild der SD Karte. Dabei wird immer die ganze SD Karte gelesen und gesichert. Das bedeutet dass auch Daten gesichert werden, die sich nicht geändert haben. Auch bedeutet es, dass zum Restore die SD Karte wieder wenigstens so gross sein muss wie die Original SD Karte. Es wird keine Parition irgendwie in der Größe angepasst. Diese Methode belastet die SD Karte sehr stark. Allerdings kann ein dd Backup unter Windows mit disk32imager wiederhergestellt werden.
 
Ein ddz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein dd Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein dd Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z). Ein Restore mit dem win32diskimager ist nicht möglich.
 
Ein tar Backup sichert die gesamte SD Karte, wobei allerdings das Backup nicht so gross ist wie bei einem dd Backup da nur die Daten gesichert werden, die tatsächlich existieren. Deshalb kann auch ein tar Backup auf eine SD Karte restored werden, die kleiner ist als die original SD Karte - sofern die gesicherten Daten auf die neue SD Karte passen.
 
Ein tgz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein tar Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein tar Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z)
 
Ein rsync Backup sichert außer beim ersten Mal nur die Daten, die sich zum letzten Backup geändert haben. Durch die Hardlinks des ext3/ext4 Dateisystems wird dafür gesorgt, dass trotzdem ein konsistenter Stand des Backups vorliegt. Allerdings werden die Daten nicht komprimiert. Das hat aber wiederum den Vorteil, dass man sehr gezielt einzelne Dateien ganz einfach per copy aus dem Backup zurückholen kann. Diese Methode ist sehr schnell wenn bereits schon einmal ein initiales Backup erstellt wurde.
 
  Vollbackup Backupzeit Backupgröße  Datenkompression

CPU

belastet

Karte

belastet

Selektiver

Restore

möglich

Dateisystem
dd  ja lang gross nein mittel hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
ddz ja lang kleiner ja ja hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
 tar  ja mittel  mittel nein nein mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
tgz ja mittel mittel ja ja mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
rsync ja

kurz mit

Hardlinks

klein mit

Hardlinks

nein nein kaum ja ext3/ext4
 

 

decisiontree de.dia
Detailiertere Informationen über die möglichen Dateiformate auf dem Backupspace finden sich hier.


Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup

Es existieren zwei Backupmodi:

1) Normaler Backup

In diesem Modus werden die ersten zwei Partitionen (die Bootpartition und die Rootpartition) der SD Karte gesichert. Ausserdem wird beim tar und rsync Backup auch eine externe Rootpartition, d.h. eine auf einen USB Stick oder USB Platte ausgelagerte Rootpartition, gesichert. Mit dem dd Backup kann auch die gesamte SD Karte gesichert werden. Dieses kann man benutzen um z.B. NOOBS Images zu sichern. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird automatisch die zweite Partition entsprechend erweitert.

2) Partitionsorientierter Backup

In diesem Modus wird jede auf der SD Karte befindliche oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen als tar oder rsync gesichert. Dabei ist die Anzahl der Partitionen beliebig. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird der zusätzliche Platz nicht benutzt. 

 

Backupverzeichnisstruktur (Normaler Backup)

Jeder Backuplauf erstellt im Backupverzeichnis ein Unterverzeichnis welches folgendes Format hat: <hostname>. Darunter wird ein weiteres Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt. Wenn man die Option -M benutzt sieht der Unterordner wie folgt aus: <hostname>-<-M parameter> und darunter wird dann das weitere Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt.

Beispiele: Die Raspberry hat den Hostnamen raspberrypi und es wird ein dd Backup am 15.04.2016 um 22:29:00 erstellt. Dann wird ein Verzeichnis raspberrypi erstellt sowie ein Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900. Gibt man als Parameter für die Option -M "Hello world" mit wird das Verzeichnis raspberrypi-Hello_world sowie das Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900 erstellt.

Anbei die Verzeichnisstruktur meines Backupservers, der in diesem Falle auch eine Raspberry Pi ist. Verschiedene Backuptypen können pro Pi kombiniert werden. Jedes Backup wird in einem neuen Unterverzeichnis abgelegt.

Pro Raspberry System werden drei bzw fünf weitere Dateien immer zum eigentlichen Backup erstellt und sind notwendig für den Restore wenn es kein dd Backup ist:

  1. .img - Bootpartition der SD Karte
  2. .mbr - Master Boot Record der SD Karte
  3. .sfdisk - Partitionslayout der SD Karte - Ausgabe des sfdisk Befehls
  4. .blkid - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des blkid Befehls
  5. .parted - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des parted Befehls

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-094106
│   ├── backup
│   ├── bin
│   ├── boot
│   ├── boot.bak
│   ├── dev
│   ├── etc
│   ├── home
│   ├── lib
│   ├── lost+found
│   ├── media
│   ├── mnt
│   ├── opt
│   ├── proc
│   ├── raspberrypi-backup.img
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.sfdisk
│   ├── raspiBackup.log
│   ├── raspiBackup.msg
│   ├── remote
│   ├── root
│   ├── run
│   ├── sbin
│   ├── selinux
│   ├── srv
│   ├── sys
│   ├── tmp
│   ├── usr
│   └── var
── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305
    ├── raspberrypi-backup.img
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.sfdisk
    ── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305.tar
    ── raspiBackup.log
    ── raspiBackup.msg

 

Backupverzeichnisstruktur (Partitionsorientierter Backup)

 

root@buster:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.

├── raspberrypi-backup.blkid
├── raspberrypi-backup.fdisk
├── raspberrypi-backup.mbr
├── raspberrypi-backup.parted
├── raspberrypi-backup.sfdisk
├── mmcblk0p1
│   ├── bcm2708-rpi-b.dtb
│   ├── bcm2708-rpi-b-plus.dtb
│   ├── bcm2708-rpi-b-rev1.dtb
│   ├── bcm2708-rpi-cm.dtb
│   ├── bcm2708-rpi-zero.dtb
│   ├── bcm2708-rpi-zero-w.dtb
│   ├── bcm2709-rpi-2-b.dtb
│   ├── bcm2710-rpi-2-b.dtb
│   ├── bcm2710-rpi-3-b.dtb
│   ├── bcm2710-rpi-3-b-plus.dtb
│   ├── bcm2710-rpi-cm3.dtb
│   ├── bcm2711-rpi-400.dtb
│   ├── bcm2711-rpi-4-b.dtb
│   ├── bcm2711-rpi-cm4.dtb
│   ├── bootcode.bin
│   ├── cmdline.txt
│   ├── config.txt
│   ├── COPYING.linux
│   ├── fixup4cd.dat
│   ├── fixup4.dat
│   ├── fixup4db.dat
│   ├── fixup4x.dat
│   ├── fixup_cd.dat
│   ├── fixup.dat
│   ├── fixup_db.dat
│   ├── fixup_x.dat
│   ├── issue.txt
│   ├── kernel7.img
│   ├── kernel7l.img
│   ├── kernel8.img
│   ├── kernel.img
│   ├── LICENCE.broadcom
│   ├── overlays
│   ├── start4cd.elf
│   ├── start4db.elf
│   ├── start4.elf
│   ├── start4x.elf
│   ├── start_cd.elf
│   ├── start_db.elf
│   ├── start.elf
│   └── start_x.elf
├── mmcblk0p2
│   ├── backup
│   ├── bin
│   ├── boot
│   ├── dev
│   ├── etc
│   ├── home
│   ├── lib
│   ├── lost+found

│   ├── media
│   ├── mnt
│   ├── opt
│   ├── proc
│   ├── remote
│   ├── root
│   ├── run
│   ├── sbin
│   ├── srv
│   ├── sys
│   ├── tmp
│   ├── usr
│   └── var
├── raspiBackup.log
└── raspiBackup.msg

 

Haftungsausschluss

Das Backup- und Restorescript raspiBackup wurde für den persönlichen Gebrauch erstellt und, da es sich als sehr nützlich erwies, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Es wird im Rahmen des Möglichen die korrekte Funktionalität getestet aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Fehler in raspiBackup die erwartete Funktionalität nicht gewährleistet ist. Jeder, der raspiBackup benutzt tut das auf sein eigenes Risiko. Der Ersteller von raspiBackup ist in keiner Weise haftbar für irgendwelche Fehlfunktionen des Scripts.

 

Updatestrategie

Von Zeit zu Zeit wird eine neue Version von raspiBackup zum Download bereitgestellt die neue Funktionen, Erweiterungen und kleine Fixes enthält. Auf dieses wird von raspiBackup beim Aufruf und in der gesendeten eMail hingewiesen und man kann dann mit dem Parameter -U die neueste Version runterladen und aktivieren. Die aktuelle Version wird dabei gesichert und mit dem Parameter -V kann jederzeit wieder die vorherige Version aktiviert werden. Vor dem Update sollte man nachlesen welche Änderungen und Neuerungen in der neuen Version enthalten sind. Diese Information dazu findet sich in der Versionshistorie. Sollte einmal ein gravierender Fehler entdeckt werden, wird eine neue Version sofort bereitgestellt.

Jede neue Version wird vor der Veröffentlichung regression getestet. Details zum Regressiontest finden sich hier.

 

Sprachunterstützung

raspiBackup nutzt die Systemsprache um die entsprechende Sprache auszuwählen. Wird die Sprache nicht von raspiBackup unterstützt wird Englisch gewählt. Wer helfen möchte raspiBackup eine weitere Sprache zu geben ist herzlich eingeladen dieses zu tun. Details dazu finden sich hier.

 

Spenden

Details dazu siehe hier

 

Weitere Seiten zu raspiBackup

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Versionshistorie von raspiBackup.sh
Sicherung des Backups von raspiBackup.sh auf einer Synology
 

Statistiken

 

 raspiBackup prüft bei jedem Start einmal pro Tag ob es eine neue raspiBackup Release gibt und weist dann mit einer Meldung darauf hin so dass ein Upgrade geplant und durchgeführt werden kann. Bei dieser Prüfung werden auch ein paar Informationen übermittelt die es ermöglichen allgemeine Nutzungsdaten von raspiBackup zu ermitteln und sich einen Überblick über die jeweilige Nutzung von allgemeinen Optionen zu verschaffen. Z.B. gibt es für den Januar 2022 folgende Nutzungsdaten von raspiBackup:

 1500 Aufrufe pro Tag im Mittel.
  1. 2300 Aufrufe am Sonntag
  2. rsync und dd werden jeweils zu 40% genutzt. tar wird zu 20% genutzt
  3. Partitionsorientierter Modus wird so gut wie nicht genutzt
 
Die Informationen die übertragen werden sind
 
  1. Release
  2. Backuptyp
  3. Backupmodus
  4. Backup- oder Restoreaufruf
  5. Keep
  6. Parameter der intelligenten Rotationsstrategie sofern sie genutzt wird
1-3 werden zur Analyse genutzt. 4-6 sind ungenutzt.
 
Falls nicht gewünscht ist diese Nutzungsdaten von raspiBackup zu übertragen kann mit
 

DEFAULT_SEND_STATS=0

 in der Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf das Senden der o.g. Informationen ausgeschaltet werden.

 

Hilfreiche Links zum Thema Backup

Shrinking images on Linux

rpi-clone: A shell script to clone a running Raspberry Pi SD card to a USB mounted SD card

sysmatt: Backup, Restore, Customize and Clone your Raspberry Pi SD Cards

Automatic RPi Image Downsizer

How To Take Hot Backup Of Raspberry Pi Without Removing The SD Card

 

Weitere Backuptools fuer die Raspberry

rpi-clone: Sicherung einer Raspberry per rsync (Englisch)

piclone: Klonen einer SD Karte per cp. shell Script und UI im Raspbian enthalten

Automating backups on a Raspberry Pi NAS: Erstellen und Vorhalten von 7 täglichen, 4 wöchentlichen, 12 monatlichen und 5 jaehrlichen Backups. Diese Funktion wurde al Basis für die intelligente Backupstrategie von raspiBackup genommen und zusätzlich erweitert.

borg: Sehr mächtiges Backuptool (Englisch)

urbackup

Running Raspbian from USB devices File Utilities RonR auf raspberrypi.org/forum, enthaelt image-backup (erstellen eines dd images) und image-shrink (Verkleinern eines dd images), Umwandeln eines SD Kartenimages in ein USB bootable image uvm

rpi-backup Script um recht schnell direkt ein img Backup zu erstellen ohne dd zu benutzen.

 

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    Kommentare   
    #1247 Oliver 2022-08-27 17:35
    Hi,

    danke für die schnelle Rückmeldung.
    Timer mache ich sowieso über Systemd. Auch mit Uhrzeit. Nur derzeit händisch konfiguriert. Alles gut.

    Schönes RestWE
    LG
    Oliver
    Zitieren
    #1246 framp 2022-08-27 17:32
    Moin Oliver,

    Systemd wir in einer der naechsten Releases Standard werden. Es gibt aber eine Beschreibung wie man den konfiguriert. Siehe dazu HTTPS://github.com/framps/raspiBackup/tree/master/installation/systemd. Allerdings kannst Du dann die Zeiten nicht mehr mit dem Installer konfigurieren.

    Cu framp
    Zitieren
    #1245 Oliver 2022-08-27 17:01
    Ahh, vergiss meinen vorherigen Post bitte... ich habbe die bisherigen Backups im Verzeichnis gelöscht, jetzt läuft das Backup.
    Bleibt nur noch die Frage/Wunsch nach Systemd statt cron
    Zitieren
    #1244 framp 2022-06-03 14:58
    HTTPS://www.google.com/search?q=rbk0273e&ie=utf-8&oe=utf-8
    Zitieren
    #1243 bcutter 2022-06-03 14:28
    Was gefällt der neuen v0.6.7 denn nicht?

    06-03-2022 04:30:09 --- RBK0151I: Backuppfad /mnt/backup/Backups mit Partitionstyp ext4 wird benutzt.
    06-03-2022 04:30:09 ??? RBK0273E: 1 ungültige Backupverzeichnis(se) oder Dateien in /mnt/backup/Backups/servername gefunden.
    06-03-2022 04:30:09 --- RBK0033I: Bitte warten bis aufgeräumt wurde.

    Backup fehlgeschlagen, abgebrochen und gelöscht.

    Nun?
    Zitieren
    #1242 framp 2022-05-12 10:13
    Moin LH,

    ich bin kein grosser Telegramnutzer und war forh als ich den Telegram Support in raspiBackup drin hatte.

    Was stellst Du Dir genau vor was ein TelegramBot machen soll?

    CU framp
    Zitieren
    #1241 LH 2022-05-12 09:58
    zitiere Martin:
    Hey, ein super tool. Top wäre, wenn zb eine Telegram Benachrichtigung an einen Telegram Bot unterstützt wäre. Ich lasse mir von verschiedensten Dingen wichtige/ interessante Benachrichtigungen schicken

    Wenn man einen eigenen Raspi-Backup-Bot einrichten könnte, wäre das wirklich top!
    Zitieren
    #1240 framp 2022-04-18 19:13
    Moin Martin,

    habe gesehen dass Du einen gitbissue erstellt hast. Ich antworte dort.

    Cu framp
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    #1239 Martin 2022-04-18 18:00
    Hey, ein super tool. Top wäre, wenn zb eine Telegram Benachrichtigung an einen Telegram Bot unterstützt wäre. Ich lasse mir von verschiedensten Dingen wichtige/ interessante Benachrichtigungen schicken

    Viele Grüsse
    Martin
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    #1238 Mike 2022-04-18 11:21
    Hi framp, top! Das hat geholfen (neues Verzeichnis)
    Zitieren
    #1237 framp 2022-04-18 10:35
    Moin Mike,

    vielen Dank dass Du die Beta testest.

    Durch eine Erweiterung der Funktion der Option -m ist es wichtig dass in dem Backupverzeichnis nur Verzeichnisse liegen die von raspiBackup erstellt wurden und einem bestimmten Namenschema gehorchen (HOSTNAME-BACKUPTYP-backup-DATUM-ZEIT). Du hast offensichtlich entweder ein Verzeichnis umbenannt oder irgendwelche anderen Verzeichnisse angelegt. D.h. Du musst dieses Verzeichnis wieder zurueckbenamsen oder aoanders hinmoven. Dann bekommst Du die Meldung nicht mehr.

    Cu framp
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    #1236 Mike 2022-04-18 10:21
    ich erhalte mit der Beta 0.6.7 die Fehlermeldung rc 136

    --- RBK0009I: raspberrypi: raspiBackup.sh V0.6.7-beta (2022-04-15/6f85dbe) started at Mon 18 Apr 10:20:25 CEST 2022.
    !!! RBK0165W: =========> NOTE NOTE
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    #1235 framp 2022-04-03 12:32
    Moin Andreas,

    ich habe versucht Dein Problem nachzustellen - aber ich bekomme die Meldung nicht :sad:

    D.h. ich brauche das Debuglog. Du kannst es mir per eMail zuschicken (Siehe Kontaktseite fuer die eMail) oder auch im github einen Issue erstellen. Lieber waere mir im github. Die Anmeldung ist kostenlos und recht schnell gemacht. Aber der andrer Weg ist auch OK. Up to you :-)

    Cu framp
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    #1234 Andreas 2022-04-03 10:40
    Hallo framp,

    danke schon mal. Noch als Zusatzhinweis: bei mir läuft Arch Linux ARM (64) auf einem Raspberry 4. Daher rufe ich Dein Script mit "--unsupportedEnvironment" auf. Vielleicht hilft Dir das bei der Suche. Wenn ich das Debuglog schicken soll, gib einfach Bescheid - ich kann mich auch bei Github anmelden, wenn das einfacher ist.

    Gruß, Andreas
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    #1233 framp 2022-04-03 10:04
    Moin Andreas,

    kein Problem. Ich bin dankbar für jegliches Feedback. Das ist merkwürdig. Ich sehe es mir an. U.u. brauche ich von Dir dann auch noch ein Debuglog.

    Cu framp
    Zitieren
    #1232 Andreas 2022-04-03 06:11
    Hallo framp,

    darf ich hier auch eine Frage zur aktuellen Beta 0.6.7 stellen, weil ich weder bei Github noch im Raspberry-Forum ein Konto habe? Backup und Restore funktionieren prima, nur etwas "Kosmetisches": bei mir wird als erste Meldung "--- RBK0268I: Das System wird am Ende des Backuplaufes neu gestartet." ausgegeben, auch wenn ich das gar nicht aktiviert habe, sondern wie gehabt "nur" einige Services neu starte. Ist das so gewollt?

    Danke und Gruß, Andreas
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    #1231 framp 2022-01-24 15:53
    Moin Gregor,

    raspiBackup braucht root Rechte. Du meinst warscheinlich ob man es auch als anderer User aufrufen kann als root.

    Wie man das genau in sudoers einschraenken kann weiss ich nicht. Du musst auch dran denken dass raspiBackup auch Linuxtools nutzt die Rootberechtigung benoetigen.

    Da es keine Frage direkt zu raspiBackup ist verweise ich auf FAQ47 ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #1230 Gregor 2022-01-24 15:12
    Hallo Framp,

    sag mal gibt es eine Möglichkeit ein RaspiBackup „anzustoßen/auszulösen“ ohne root-Rechte zu haben? Meine Ubunt Skills reichen leider nicht aus um das möglich zu machen.

    Ich habe folgendes versucht:

    sudo visudo /etc/sudoers

    openhab ALL=(ALL:ALL) /usr/local/bin/raspiBackup.sh -L varlog & disown


    Leider hat das nicht funktioniert da RaspiBackup das so nicht akzeptiert:

    gregor@raspberrypi:~$ sudo -u openhab /usr/local/bin/raspiBackup.sh -L varlog & disown
    [1] 27355
    gregor@raspberrypi:~$ /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/ra spiBackup.log: Keine Berechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    ??? RBK0002E: raspiBackup.sh has to be started as root. Try 'sudo /usr/local/bin /raspiBackup.sh -L varlog'.
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1348: /home/gregor/raspiBackup.msg: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung
    /usr/local/bin/raspiBackup.sh: Zeile 1536: /home/gregor/raspiBackup.log: Keine B erechtigung


    Es klappt zwar mit:
    gregor@raspberrypi:~$ sudo -u openhab sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -L varlog & disown

    Das akzeptiert sudoers aber nicht, weil der Syntax nicht zulässig ist:
    openhab ALL=(ALL:ALL) sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -L varlog & disown
    Zitieren
    #1229 framp 2022-01-23 19:17
    Moin bcutter,

    eventuell wuerde ich noch -A dazunehmen wenn Du ACLs auch mit raspiBackup sicherst. Ansonsten sollte das aber Ok sein.

    Ausserdem moechte ich Dich bitten FAQ47 zu lesen ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #1228 bcutter 2022-01-23 17:58
    Hi,

    ich nutze raspiBackup via rsync und somit inkl. der Link-Vorteile.

    Nun möchte ich meinen Backup-Storage (raspiBackup-Ziel) auf eine identische Platte spiegeln. Das initiale Cloning erfolgte per dd. Nun soll über ein Skript die Differenz von der primären auf die sekundäre Backup-HDD gespiegelt werden. Hierzu nutze ich im Wesentlichen "sudo rsync -avhHXzP --delete ${SOURCE} ${TARGET}"

    Frage: Muss ich bezüglich der von raspiBackup's rsync-Logik erzeugten Links noch etwas in meinem Sync-Skript ergänzen, um eine vollwertige 1:1-Kopie der zweiten Backup-Platte zu gewährleisten? Ziel ist, dass sobald die primäre Backup-Platte ausfällt und durch die sekundäre ersetzt wird, die dortigen raspiBackups uneingeschränkt zum Restore verwendet werden können.

    Mit all den links (symbolic, soft, hard) blicke ich leider nicht durch. Den Parameter "-H" nutze ich bereits, benötige ich z. B. noch "-l" o. ä.?
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    #1227 framp 2021-12-05 16:22
    zitiere GL:

    ... aber da passen dann beider Werte nicht zu den Werten welche ich auf dem NAS je Ordner sehe.


    Die reale Welt siehst Du mit den beiden Befehlen. Man sieht dass das gesamte Backup immer etwas groesser geworden ist. Aber auch immer wieder Daten ziwschenzeitlich geloescht wurden. Vielleicht hilft Dir www.linux-tips-and-tricks.de/de/raspibackupcategorie/571-raspibackup-wie-funktioniert-der-rsync-backup-typ-mit-hardlinks/ um Hardlinks, die bei rsync genutzt werden, besser zu verstehen.

    Warum das in der UI anders dargestellt wird kann ich Dir nicht sagen. Da musst Du Dich zu Deiner UI schlau machen. Wie gesagt kannst Du den Befehlen in der Commandline vertrauen.

    Vielleicht liest Du Dir auch mal dieses unix.stackexchange.com/questions/103114/what-do-the-fields-in-ls-al-output-mean zu den Ausgabenfeldern bei ls durch und siehst Dir Deine Backups an. Da wirst Du feststellen dass der Hardlinkcount > 1 ist und das den Unterschied zwischen du mit und ohne l erklaert :-)

    Cu framp
    Zitieren
    #1226 GL 2021-12-05 16:07
    zitiere framp:
    Moin GL

    Wie hast Du den belegten Platz abgefragt? Siehe dazu FAQ17 ;-)

    Cu framp


    hm, danke dir für den FAQ17 Hinweis. ich habe einfach auf meinem NAS die Ordergrößen verglichen und mich gewundert, dass es stetig wächst. Ich hätte da jetzt erwartet, dass das erste Backup am größten ist und dann nur Änderungen gesichert werden. Daher hätte ich gedacht das alle Folgeordner kleiner sind.

    Nachdem ich FAQ17 genutzt habe, zeigt sich folgendes Bild:
    pi@smarthome:/raspibackup/smarthome $ sudo du -sh *
    4,4G smarthome-rsync-backup-20211120-061630
    1,4G smarthome-rsync-backup-20211121-000001
    3,7G smarthome-rsync-backup-20211128-000001
    2,6G smarthome-rsync-backup-20211205-000001
    pi@smarthome:/raspibackup/smarthome $ sudo du -shl *
    4,5G smarthome-rsync-backup-20211120-061630
    5,6G smarthome-rsync-backup-20211121-000001
    6,8G smarthome-rsync-backup-20211128-000001
    7,2G smarthome-rsync-backup-20211205-000001

    aber da passen dann beider Werte nicht zu den Werten welche ich auf dem NAS je Ordner sehe.
    Zitieren
    #1225 framp 2021-12-02 16:43
    Moin GL

    Wie hast Du den belegten Platz abgefragt? Siehe dazu FAQ17 ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #1224 GL 2021-12-02 15:51
    Hallo kurze Frage:

    ich mache regelmäßige Backups via rsync auf meine Synology. Mich irritiert das das Backup immer größer wird.
    Aktuell 3 Backups gefahren:
    1) 3,8GB
    2) 4,9GB
    3) 5,95 GB

    liegt das ein Einstellungen oder ist das normal?
    Zitieren
    #1223 framp 2021-11-27 19:25
    Moin Mike,

    leider nein. Um keine Datenbank nutzen zu muessen sind alle Informationen um die Backups zu identifizieren und zu verwalten im Dateinamen enthalten. Die einzige Moeglichkeit wo Du Hand am Namen anlegen kannst ist im Backupverzeichnisnamen in welchem die Backups gespeichert werden. Also. z.B. /backup/VideoServer und /backup/DVBC . Darunter werden dann die Backups mit ihren festen Dateinamen angelegt.

    Ich identifiziere meine Backups anhand des Hostnamens. Sie heissen z.B. Asterix, Obelix, Troubadix usw. Du koenntest Videoserver und DVBC nehmen :-)

    Vielleicht beschreibst Du mal wozu Du es haben willst. Vielleicht faellt mir dann noch eine Moeglichkeit ein. Kann auch sein dass ich mir dann mal ueberlege wie man das in einer zukuenftigen Release einbauen kann.

    Cu framp
    Zitieren
    #1222 Mike Kiefer 2021-11-27 17:00
    Hallo
    wie kann ich den Namen von einem Backup ändern? So schaut es bei mir aus "RaspiNas-ddz-backup-20211126-093001.img" wie kann man diesen Namen ändern.
    Habe RaspiBackup zusammen mit Wrapper auf meinem P4 mit Bulseye installiert.
    Gruß Mike
    und vielen Dank für das RaspiBackup
    Zitieren
    #1221 framp 2021-06-01 18:45
    Moin Andreas,

    zu 1) Beim Logging muss ich mal mit einem Besen aufraeumen - sprich - da raspiBackup mittlerweile seit 2013 viele Aenderungen und Erweiterungen erfahren hat (und noch diverse in der Pipeline sind) muss ich das Logging und Messaging mal ueberarbeiten und glattziehen.

    zu 2) Das ist ein kleiner Bug der mittlerweile gefixed wurde. Mit "sudo raspiBackup.sh -U -S" laedst Du Dir den aktuellsten Stand der Version 0.6.6 runter in dem der Fix entalten ist ;-)

    Cu framp
    Zitieren
    #1220 Andreas 2021-06-01 18:23
    Hallo framp,

    darf ich bitte nochmal zwei Fragen zur Ausgabe in der E-Mail stellen? Backup und Restore funktionieren problemlos, von daher eher kosmetischer Natur.

    1. Die "Startmeldung" RBK0009I erscheint seit dem Update auf Version 0.6.6 nicht (mehr) in der E-Mail-Benachrichtigung. Die Nachricht startet stattdessen direkt mit der Meldung "RBK0128I" zur Log-Datei. Ist das so gewollt?

    2. Bei der Meldung "RBK0151I" wird der Partitionstyp nicht ausgegeben. Es steht dort "Backuppfad /media/backup/rpi3+ mit Partitionstyp wird benutzt." Ist das ein Problem?

    Danke vorab, Andreas
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    #1219 framp 2021-04-05 13:34
    Moin Oliver,

    systemd Umstellung ist schon laenger pending (HTTPS://github.com/framps/raspiBackup/issues/286). Ich habe das jetzt aus dem Backlog geholt und gehe es fuer die naechste Release an.

    Cu framp
    Zitieren
    #1218 Oliver 2021-04-05 12:40
    Moin,

    habe die aktuelle Version auf meinem neuesten PiHole+Unifi-RPi4 installiert. Funktioniert prima,

    jedoch verwende ich als Timer nicht mehr das "veraltete" Cron, sondern habe hierfür einen Timer unter "Systemd" eingerichtet. Da habe ich alles besser im Überblick,

    Justmy2cents

    Dennoch vielen lieben Dank für das tolle Script !
    Schöne Restostern

    Oliver
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    #1217 framp 2021-03-27 20:57
    zitiere Umzugsunternehmen:

    3) Log-Level: Ich nehme an "DEFAULT_VERBOSE=1" in der Config ist das äquivalent zu "-v"?

    Ja.

    Bzgl der Version bist Du nicht ganz auf dem Letzten. Aber der von mir erwaehnte Bug ist da nicht mehr drin :-)

    Vermutlich liegt es an -v ... aber dann hast Du irre viele Dateien. Anyhow - wie Du schreibst - das passiert nur beim ersten Backup. Danach nicht mehr.

    Cu framp
    Zitieren
    #1216 Umzugsunternehmen 2021-03-27 19:45
    Nachtrag/Feedback:
    Das Full-Backup von ca. 80 GB dauerte - aufgrund der neuen performanten Konstellation mit der SSD - gerade einmal 35 Minuten (auf eine wohl gemerkt langsame HDD).

    Das abschließende "Masquerading" allerdings... dauerte knapp 2 Tage (!). Log-Datei hat 63 MB und 807.000 Zeilen...

    Ich finde gut, dass das Masquerading erst ganz am Ende stattfindet und zu dem Zeitpunkt bereits wieder alles läuft (Dienste gestartet etc.), allerdings kann es schonmal zu Überschneidungen kommen (nächstes raspiBackup startet evtl. schon) und das Zeilenweise sed scheint offensichtlich nicht sonderlich effizient zu sein.

    Eine Lösung hierfür habe ich nicht (außer das Masquerading per Config komplett abzuschalten, aber das hat schon seinen Sinn und man weiß ja vorher nicht, ob man nicht mal Log-Daten für Support-Fälle raus geben muss), wollte nur mal mit blanken Zahlen darauf hinweisen :-) zitiere framp:
    Moin Umzugsunternehmen,

    vielen Dank fuer dein Feedback. Nur durch solches Nutzerfeedback war und bin ich nur inder Lage raspiBackup zu verbessern.

    Das dass Masquerading so extrem lange dauert hat mir bislang noch niemand gemeldet. Allerdings gab es mal einen Bug in dieser Ecke der aber in der aktuellen Version gefixed ist. Mit sudo raspiBackup.sh -U -S holst Du Dir den letzten Stand.

    Was natuerlich auch noch sein kann ... allerdings 2 Tage kann ich mir trotzdem nicht erklaeren. Wenn Du die Option -v benutzt schreibt das Debugtool jede Datei raus die gesichert wird und wenn es viele sind wird die Logdatei entsprechend gross. Beim Maskieren wird 13 mal die Logdatei von vorne bis hinten gelesen. Ich werde mal versuchen diese Anzahl zu reduzieren.

    Bei mir dauert das Maskieren 1 Sekunde und die Logdatei is 91k gross.

    Pruefe mal ob Du die letzte Version nutzt und update sie. Ausserdem lass -v weg. Das braucht man nur zum Debuggen.

    Das Masqkieren habe ich ziemlich spaet eingebaut aber da ich doch immer wieder sensitive Informationen in ihnen fand und die Logs oft im Netzt irgendwo abgelegt wurden. Auch sollten sie maskiert sein wenn das Log mir direkt zugeschickt wird.

    raspiBackup : Version: 0.6.6 Date: 2021-02-26 16:16:38 Sha: 83ecd03

    Ich hoffe dadurch verschwindet Dein Problem denn 2 Tage ist nicht OK. Falls es nicht verschwindet moechte ich Dich bitten mit die Logdatei gezipped an meine eMail (siehe Kontakt Seite) zu schicken damit ich sie mir ansehen kann.

    Cu framp


    Hi framp, in aller Kürze:

    1) Vorweg zur Einordnung: Allzu tragisch ist es für mich nicht, da das Full-Backup ja i. d. R. nur 1x erstellt wird, danach geht´s in meiner Config dank rsync mit dem klugen inode-Link-System-Dingens differentiell eh sehr schnell und es ist mir nie aufgefallen dass raspiBackup noch länger arbeitet nachdem der Abschluss längst gemeldet (mail/Post-Skript) und die Dienste wieder gestartet wurden.

    2) raspiBackup-Version: "Version: 0.6.6 CommitSHA: 7989828 CommitDate: 2020-12-16 CommitTime: 09:58:36". "03-27-2021 19:42:51 --- RBK0073I: /usr/local/bin/raspiBackup.sh bereits auf der aktuellen Version 0.6.6."

    3) Log-Level: Ich nehme an "DEFAULT_VERBOSE=1" in der Config ist das äquivalent zu "-v"? Das ist auf 1 gesetzt, wohl von früheren Debugging-Aktionen.
    Ja, ich habe jede Datei die rsync anpackt im Log-File bzw. zur raspiBackup-Ausführung auf der Konsole, ist manchmal ganz hilfreich. Habe es jetzt dennoch deaktiviert (=0).
    Zitieren
    #1215 framp 2021-03-27 17:40
    Moin Umzugsunternehmen,

    vielen Dank fuer dein Feedback. Nur durch solches Nutzerfeedback war und bin ich nur inder Lage raspiBackup zu verbessern.

    Das dass Masquerading so extrem lange dauert hat mir bislang noch niemand gemeldet. Allerdings gab es mal einen Bug in dieser Ecke der aber in der aktuellen Version gefixed ist. Mit sudo raspiBackup.sh -U -S holst Du Dir den letzten Stand.

    Was natuerlich auch noch sein kann ... allerdings 2 Tage kann ich mir trotzdem nicht erklaeren. Wenn Du die Option -v benutzt schreibt das Debugtool jede Datei raus die gesichert wird und wenn es viele sind wird die Logdatei entsprechend gross. Beim Maskieren wird 13 mal die Logdatei von vorne bis hinten gelesen. Ich werde mal versuchen diese Anzahl zu reduzieren.

    Bei mir dauert das Maskieren 1 Sekunde und die Logdatei is 91k gross.

    Pruefe mal ob Du die letzte Version nutzt und update sie. Ausserdem lass -v weg. Das braucht man nur zum Debuggen.

    Das Masqkieren habe ich ziemlich spaet eingebaut aber da ich doch immer wieder sensitive Informationen in ihnen fand und die Logs oft im Netzt irgendwo abgelegt wurden. Auch sollten sie maskiert sein wenn das Log mir direkt zugeschickt wird.

    raspiBackup : Version: 0.6.6 Date: 2021-02-26 16:16:38 Sha: 83ecd03

    Ich hoffe dadurch verschwindet Dein Problem denn 2 Tage ist nicht OK. Falls es nicht verschwindet moechte ich Dich bitten mit die Logdatei gezipped an meine eMail (siehe Kontakt Seite) zu schicken damit ich sie mir ansehen kann.

    Cu framp
    Zitieren
    #1214 Umzugsunternehmen 2021-03-27 15:07
    Nachtrag/Feedback:
    Das Full-Backup von ca. 80 GB dauerte - aufgrund der neuen performanten Konstellation mit der SSD - gerade einmal 35 Minuten (auf eine wohl gemerkt langsame HDD).

    Das abschließende "Masquerading" allerdings... dauerte knapp 2 Tage (!). Log-Datei hat 63 MB und 807.000 Zeilen...

    Ich finde gut, dass das Masquerading erst ganz am Ende stattfindet und zu dem Zeitpunkt bereits wieder alles läuft (Dienste gestartet etc.), allerdings kann es schonmal zu Überschneidungen kommen (nächstes raspiBackup startet evtl. schon) und das Zeilenweise sed scheint offensichtlich nicht sonderlich effizient zu sein.

    Eine Lösung hierfür habe ich nicht (außer das Masquerading per Config komplett abzuschalten, aber das hat schon seinen Sinn und man weiß ja vorher nicht, ob man nicht mal Log-Daten für Support-Fälle raus geben muss), wollte nur mal mit blanken Zahlen darauf hinweisen :-)
    Zitieren
    #1213 framp 2021-03-21 19:36
    So wuerde ich es auch machen ;-)
    Zitieren
    #1212 Umzugsunternehmen 2021-03-21 18:19
    zitiere framp:
    Das ist schwer fuer mich zu beantworten. Ich weiss nicht was Du genau - die Betonung liegt auf genau :-) - beim Clonen gemacht hast. Auch weiss ich nicht welche Backumethode Du benutzt hast.

    Auch wenn ich die Informationen von Dir bekomme - nach so einer grossen Umstellung solltest Du einen Restoretest vornehmen um zu verifizieren dass Dein Backup OK ist.

    Dein Usecase ist nicht von mir getestet.

    Cu framp


    Hi framp,

    wie gesagt: balenaEtcher, Cloning. 1:1. Genauer geht es nicht ;-)

    BU-Methode ist rsync.

    Ich denke FÜR´S ERSTE zur Sicherheit einfach eine neue Backup-Serie anzufangen könnte nicht schaden. Ich werde dazu den Ordner-Namen des Backup-Targets ändern ("Hostname_OLD") sodass raspiBackup im Ziel-Verzeichnis eine neue Backup-Serie ("Hostname") startet. Sicher ist sicher (und allemal schneller als ein Restore-Test, um den man natürlich so oder so nicht herum kommt) :-)
    Zitieren
    #1211 framp 2021-03-21 00:19
    zitiere Umzugsunternehmen:
    Hi,
    Frage: hat die geänderte Hardware der Backup-Quelle (SSD anstatt zuvor SD) keinerlei Auswirkungen auf raspiBackup und einen möglichen Restore?

    Das ist schwer fuer mich zu beantworten. Ich weiss nicht was Du genau - die Betonung liegt auf genau :-) - beim Clonen gemacht hast. Auch weiss ich nicht welche Backumethode Du benutzt hast.

    Auch wenn ich die Informationen von Dir bekomme - nach so einer grossen Umstellung solltest Du einen Restoretest vornehmen um zu verifizieren dass Dein Backup OK ist.

    Dein Usecase ist nicht von mir getestet.

    Cu framp
    Zitieren
    #1210 Umzugsunternehmen 2021-03-20 23:34
    Hi,

    die Migration ist abgeschlossen, wurde allerdings als KLON (SD-Karte auf SSD) via balenaEtcher durchgeführt mit anschliessendem
    1) Anpassen der /boot/cmdline.txt
    2) Anpassen der /etc/fstab im Root-Filesystem
    3) Expand des Root-Filesystems via raspi-config (SSD war größer als Quelle/SD-Karte)

    Soweit so gut. Durch das Klonen sind die UUIDs auch identisch geblieben. Nun habe ich ein raspiBackup durchgeführt und festgestellt, dass die bestehende Backup-Serie fortgesetzt wurde. Soweit so gut.

    Frage: hat die geänderte Hardware der Backup-Quelle (SSD anstatt zuvor SD) keinerlei Auswirkungen auf raspiBackup und einen möglichen Restore?

    Ich war einfach positiv überrascht dass raspiBackup die neue SSD gar nicht interessiert. Vermutlich weil sich aus Partitions- und Quell-Medium-Sicht auch nicht wirklich was verändert hat (mmc... wurde zu sd... und das Root-Filesystem/Partition ist größer, sonst alles beim alten).
    Zitieren
    #1209 framp 2021-03-13 10:58
    Moin Heinzelmann,

    nein, der Text ist fix. ich nutze den eMailSender um zu sehen von welchem Rechner die eMail kam. Standard ist root@$(hostname) aber den Namen kannst Du auch konfigurieren.(Option DEFAULT_SENDER_EMAIL)

    Cu framp
    Zitieren
    #1208 Heizelmann 2021-03-13 10:38
    Wie kann ich der E-Mail einen eigenen Subject- oder Messagetext hinzufügen? Ich möchte auf einen Blick unterscheiden können, von welchem Rechner das Backup beendet wurde.
    Zitieren
    #1207 framp 2021-03-05 10:42
    zitiere Musikliebhaber:


    sudo bash raspiBackup.sh -u "/--exclude=/home/pi/Music/*" /backup/

    sudo bash raspiBackup.sh -u "/-exclude=/home/pi/Music/*" /backup/


    Es muss
    sudo bash raspiBackup.sh -u "\--exclude=/home/pi/Music/*" /backup/
    heissen. Backslash - nicht Forwardslash :-)

    Ansonsten kannst Du die Excludes auch in die Konfig schreiben. Da brauchst Du keinen Backslash benutzen.

    Cu framp
    Zitieren
    #1206 Musikliebhaber 2021-03-05 10:37
    Mein ursächlicher Aufruf war
    sudo bash raspiBackup.sh -u "--exclude=/home/pi/Music/*" /backup/
    welcher genau wie der vorletzte Post mit dem ungelösten Fehler
    ??? RBK0090E: Option -u erwartet einen Parameter. Falls der Parameter mit '-' beginnt beginne stattdessen mit '\-'.
    abbricht.

    Die Versuche mit der im Fehlerkommentar angegebenen Lösung ergeben nur
    sudo bash raspiBackup.sh -u "/--exclude=/home/pi/Music/*" /backup/
    RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
    rsync: change_dir "/--exclude=/home/pi/Music" failed: No such file or directory (2)

    sudo bash raspiBackup.sh -u "/-exclude=/home/pi/Music/*" /backup/
    RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
    rsync: change_dir "/-exclude=/home/pi/Music" failed: No such file or directory (2)

    Schade irgendwie. Wer ich mich wohl in rsync einarbeiten müssen. Dacht eigentlich nicht das Rad nochmal erfinden zu müssen, sondern ein vorhandens benutzen zu können.
    Zitieren