AVM bietet für ihre Router an per VPN aus dem Internet sicher ins Heimnetz zu gelangen. Leider ist sowohl die Software um die VPN Konfiguration für die Clients zu erzeugen nur auf Windows verfügbar. Auch der VPM Client von AVM läuft nur unter Windows. Ich besitze eine Fritz 7390 und will mit Linux sicher auf Server im Heimnetz zugreifen
Man muss leider die Konfigurationsoftware für Windows downloaden und auf einem Windows System installieren und laufen lassen. Wenn man keine Lizenz hat findet sich sicherlich ein Freund oder Bekannter, der einem bei der Erzeugung der Konfigdateien hilft. Die erzeugten Konfigurationsdateien kann man exportieren und ab dann hat man nichts mehr mit Windows zu tun. Es sind Textdateien, die man dann in der Fritz importieren kann. Jetzt ist die Frage welchen Linux VPN Client man benutzt. AVM erwähnt auf seiner Webseite NCP Secure Entry Client und Shrew Soft VPN Connect. KVpnc ist ein VPN Client für diverse VPNs und kann auch eine Fritz Konfig importieren und benutzen. Nachdem ich KVpnc installiert habe und die von Windows System exportierte Clientdatei importiert habe funktionierte meine VPN Verbindung sofort ohne Probleme. 
 
Wenn man weitere Clients ins VPN nehmen will kann man leicht die von Windows erstellteClientConfigDatei mit einem Editor ändern und dann einem weiteren Client geben. Die einzigen Aenderungen  sind die IP im lokalen Netz sowie die eMail Adresse.
 
                virtualip = 192.168.0.201;
                localid {
                        user_fqdn = "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!";
                }
                phase2localid {
                        ipaddr = 192.168.0.201;
                }
 
Wichtig ist, das Format beizubehalten. Also keine neuen Zeilen einfügen und Klammern und Semikolons verschieben oder gar löschen.
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