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Normalerweise ist die Installation mit dem Installer die schnellste Methode. Damit ist auch sehr schnell raspiBackup in einer Standardinstallation per Befehlszeile zu installieren. Wer raspiBackup aber aus verschiedenen Gründen manuell installieren will findet im Folgenden die notwendigen Schritte:

 

 

Eine schon existierende Konfigurationsdatei von raspiBackup (/usr/local/etc/raspiBackup.conf) sowie eine schon existierende Version vom Script raspiBackup (/usr/local/bin/raspiBackup.sh) werden automatisch in ihren Verzeichnissen vom Installationsscript gesichert. Das Installationsscript raspiBackupInstall.sh wird ebenso in /usr/local/bin kopiert.

Voraussetzung: Login als Benutzer pi ins Homeverzeichnis

  1. Zum Installieren können folgende alternativen Befehle auf der Raspberry ausgeführt werden. Ein Upgrade von Versionen auf eine neuere Version ist auch damit möglich denn das alte Script sowie die Config Datei werden vorher gesichert. Allerdings ist ein Upgrade mit der Option -U schneller vorgenommen. Nach der Installation sollte unbedingt die FAQ Seite gelesen werden.
    1. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Danach werden die wichtigsten Optionen abgefragt und dann die Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf entsprechend konfiguriert. Weiterhin wird eine Beispieldatei für Cron in /etc/crontab.d/raspiBackup erstellt. Anschliessend muss nur noch raspiBackup mit dem Backuppfad aufgerufen werden um ein Backup zu erstellen.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 
    2. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf installiert, wobei die Kommentare in der konfigurierten Systemsprache der Raspberry sind. Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c
    3. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf mit deutschen Kommentaren installiert . Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c -l DE
  2. raspiBackup kann man auch manuell downloaden mit diesem Link in einem Browser oder auch direkt mit den folgenden Befehlen. raspiBackup muss man dann manuell in /usr/local/bin und die Konfigurationsdatei nach /usr/local/etc kopieren und anpassen.
    curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackup.sh
    curl -sSL https://www.linux-tips-and-tricks.de/downloads/raspibackup-de-conf/download > raspiBackup.conf
  3. raspiBackup kann wie folgt regelmäßig aufgerufen werden:

    1. Ändern der Beispiel Cron Datei /etc/cron.d/raspiBackup. Der einfachste Weg ist das Zeichen # in der letzten Zeile zu entfernen. Dann wird automatisch immer am Sonntag morgens um 5 Uhr ein Backup erstellt.

    2. Aufnahme der folgenden Zeile in die /etc/crontab

    0 5  * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /backup -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
    mit dem Befehl
    sudo crontab -e
    Dann wird jeden Sonntag ebenso um 5 Uhr automatisch ein tar Backup in dem Verzeichnis /backup erzeugt und eine StatusEmail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

    Hinweis: Wer direkt die /etc/crontab mit einem Editor ändert muss die folgende Zeile einfügen:

    0 5  * * 0 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh  -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /backup
  4. Anschließend sollte ein Restore auf eine weitere SD Karte vorgenommen werden um sich mit der Art, wie das Backup zu restoren ist, vertraut zu machen und das Backup zu testen. Es ist nichts ärgerlicher, wenn man zu dem Zeitpunkt, wenn man das Backup benötigt, feststellt, das das Backup nicht alles enthält oder sogar nicht brauchbar ist.

 

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    Kommentare   
    #13 framp 2021-12-19 23:16
    Moin Thomas,

    zitiere Thomas:

    Habe das nun mit ntfs gemacht und nun geht erst mal alles.


    ntfs kannst Du aber nur mit dd und tar nutzen. rsync geht auf ntfs nicht.

    Cu framp
    Zitieren
    #12 Thomas 2021-12-19 22:14
    Hallo Framp,
    vielen Dank für die Hilfestellung. Habe es nun (denke ich) verstanden.
    Erste Backups sind gemacht und auch erfolgreich wieder hergestellt.
    Mein großer Denkfehler war, dass ich den Stick mit ext4 formatiert und beschrieben habe. Das kann Windows nicht lesen und daher konnte ich dort auch die *.img-Datei nicht auslesen.
    Habe das nun mit ntfs gemacht und nun geht erst mal alles.
    Nochmals vielen Dank.
    Frohe Weihnachten schon mal.
    Thomas
    Zitieren
    #11 framp 2021-12-17 10:54
    Moin Thomas,

    Die Option muss in der Configdatei angegeben werden. FAQ16 erklaert die Optiom.

    "Diese stellt offensichtlich das Image der Micro-SD Karte im Raspberry dar. Wenn ich den Stick nun in einen Windows-PC stecke und mit WIN32 das Image auslesen will, dann wird das Image 32GB groß"

    Nein. Das Image ist 16GB gross.

    "damit nur das Backup der tatsächlichen Partition entspricht und nur als einzelne img-Datei auf dem Stick steht."

    Denke dran die Rootpartition zu verkleinern (Siehe FAQ16). Ansonsten nuetzt die Option nichts.

    Cu framp
    Zitieren
    #10 Thomas 2021-12-16 22:08
    Hallo Framp,
    Zitat:
    Mir scheint Du willst Deine SD Karte clonen.Dazu. Hast Du erst ein Backup z.B. auf einen USB Stick erstellen und dann das Backup auf die neue SD Karte restoren.

    Das geht aber alles einfacher und schneller mit dd.
    Genau das will ich ja machen. Deshalb der Typ 'dd'. Habe nun einen größeren USB Stick angesteckt (32GB). Das Backup läuft nun durch.
    Auf dem Stick sind aber mehr als eine Datei vorhanden.
    Zitat:
    pi@transparent:/backup $ ls -l
    insgesamt 20
    drwx------ 2 root root 16384 16. Dez 21:07 lost+found
    drwxr-xr-x 3 root root 4096 16. Dez 21:08 transparent
    pi@transparent:/backup $
    Und im Verzeichnis 'transparent' noch ein Unterverzeichnis:
    Zitat:
    pi@transparent:/backup/transparent $ ls -l
    insgesamt 4
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 16. Dez 21:31 transparent-dd-backup-20211216-210849
    pi@transparent:/backup/transparent $
    Und erst im Unterverzeichnis 'transparent-dd-backup-20211216-210849' befindet sich die Datei *.i,g.
    Zitat:
    pi@transparent:/backup/transparent/transparent-dd-backup-20211216-210849 $ ls -l
    insgesamt 15637572
    -rw-r--r-- 1 root root 62000 16. Dez 21:31 raspiBackup.log
    -rw-r--r-- 1 root root 16012804096 16. Dez 21:31 transparent-dd-backup-20211216-210849.img
    pi@transparent:/backup/transparent/transparent-dd-backup-20211216-210849 $
    Diese stellt offensichtlich das Image der Micro-SD Karte im Raspberry dar. Wenn ich den Stick nun in einen Windows-PC stecke und mit WIN32 das Image auslesen will, dann wird das Image 32GB groß :sad:
    Weil der gesamte Stick als IMG gespeichert wird:
    Zitat:
    /dev/sda1 29G 15G 13G 55% /backup
    pi@transparent:/backup/transparent/transparent-dd-backup-20211216-210849 $
    Mein Aufruf von raspiBackup sieht derzeit so aus:
    Zitat:
    sudo raspiBackup -m detailed
    Wo müsste der Konfigurationsparameter Zitat:
    DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY
    eingebaut werden, damit nur das Backup der tatsächlichen Partition entspricht und nur als einzelne img-Datei auf dem Stick steht.
    Danke, framp.
    Thomas
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    #9 framp 2021-12-14 22:58
    Moin Thomas,

    lies Dir bitte FAQ26 (HTTPS://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq/#a26) durch ;-)

    Außerdem macht es keinen Sinn. Du musst sicherstellen dass die Backuppartition groesser ist denn raspiBackup sichert noch Metainformationen.

    Mir scheint Du willst Deine SD Karte clonen.Dazu. Hast Du erst ein Backup z.B. auf einen USB Stick erstellen und dann das Backup auf die neue SD Karte restoren.

    Das geht aber alles einfacher und schneller mit dd.

    Cu framp
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    #8 Thomas 2021-12-14 22:22
    Hallo Framp,
    ich möchte gern ein Backup vom Typ "dd" erstellen.
    Die *.config-Datei wurde angepasst.
    Habe es manuell aufgerufen. Das Backup startet und bricht dann ab:
    Fehlercode RC1. Die Logdatei spricht davon, dass kein Speicherplatz mehr verfügbar ist.
    Micro-SD Karte steckt direkt in einem Kartenleser und ist auf den Punkt /backup gemountet.
    Die SD-Karte im Raspi und die SD-Karte für das Backup haben beide die gleiche Größe - 16GB.
    Sind sogar vom selben Hersteller.
    Sicher habe ich das was übersehen, aber ich wollte eben ein Backup auf eine Micro-SD Karte machen, die ich beim Ausfall der Original-SD Karte in den Pi stecke udn er dann von dieser bootet. So, als würde ich die Micro-SD Karte unter Windows mit WIN32-Diskimager zunächst sichern und dann wieder auf eine andere Micro-SD Karte schreibe. Die stecke ich dann in den RaspBerry und der bootet los.
    Geht das mit raspiBackup? Wo habe ich hier einen Denkfehler?
    Danke
    Thomas
    Zitieren
    #7 framp 2021-12-12 18:37
    Moin Thomas,

    zum Log siehe FAQ39 (HTTPS://www.linux-tips-and-tricks.de/de/faq/#a39)

    Allerdings empfiehlt es sich zu Anfang erst einmal raspiBackup manuell aufzurufen und nicht per cronjob ueber Nacht. Dann bekommt man alle moeglichen Meldungen und u.A. auch Fehlermeldungen. ;-)

    Cu framp
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    #6 Thomas 2021-12-12 10:33
    Hallo zusammen,
    habe raspiBackup erfolgreich installiert.
    Heute (Sonntag) morgen sollte das erste Backup laufen.
    Es wurde auch ein Verzeichnis im Backupverzeichnis angelegt. Aber das ist leer.
    Gibt es eine Log-Datei, in die die Aktivitäten mitschrieben werden?
    Danke.
    Thomas
    Zitieren
    #5 Thomas 2021-12-10 22:49
    Hallo framp,
    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Ich kann gar nicht sagen, was hier passiert ist.
    Um es kurz zu machen, habe ich den Raspi neu aufsetzen müssen. Hat aber nichts mit dem raspiBackup zu tun.
    Die Spannung des Netzteils war zeitweise so gering, dass die kleine rote LED verlosch. Habe ich zu spät bemerkt.
    Jetzt ist raspiBackup installiert und nun sehen wir mal weiter.
    Nochmals vielen Dank.
    Thomas
    Zitieren
    #4 framp 2021-12-09 21:30
    Moin Thomas,

    bei mir funktioniert alles. Mir scheint Du hast ein Netzwerkproblem.

    Lass mal das | sudo bash weg und nimm stattdessen > raspiBackupInstallUI.sh. Dann chmod +x ./raspiBackupInstallUI.sh und dann sudo ./raspiBackupInstallUI.sh . Danach hast Du ein Logfile raspiBackupInstallUI.log. Was steht da drin?

    Cu framp

    Cu framp
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    #3 Thomas 2021-12-09 20:37
    Hallo "Frampi", beim Aufruf der Seite erhalte ich die folgende Fehlermeldung:
    pi@transparent:~ $ curl -L htt**://raspibackup.linux-tips-and-tricks.de/install | sudo bash
    % Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
    Dload Upload Total Spent Left Speed
    100 2807 100 2807 0 0 14469 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 14544
    Downloading htt**://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstallUI.sh ...
    % Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
    Dload Upload Total Spent Left Speed
    0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 0curl: (7) Couldn't connect to server
    ??? Download error for INSTALLER_DOWNLOAD_URL. RC: 7
    pi@transparent:~ $


    Ist das nur temporär, dass die Seite so nicht erreichbar ist oder mache ich etwas falsch.

    Danke Thomas
    Zitieren
    #2 framp 2019-05-07 17:54
    Moin Senfsosse,

    bitte Featurerequests im github stellen. Allerdings es es schon jemand anderes getan ;-) -> Add two new options which define commands executed before and after backup

    Cu framp
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    #1 Senfsosse 2019-04-20 11:26
    Hi,

    ich hätte einen Feature-Request:

    Vor bzw. nach dem Backup die Möglichkeit schaffen, individuelle Scripts zu starten. So könnte man z. B. ein Backup Ziel direkt vor dem Backup mounten und danach unmounten.
    Es scheint mir aus sicherheitstechnischer Sicht erstebenswert zu sein, wenn das Backup Ziel nicht ständig gemounted wäre.

    Gruß
    Senfsosse
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