In einem lokalen Netz möchte man häufig gerne Daten auf einem zentralen Server ablegen damit man gemeinsam von verschiedenen Rechnern darauf zugreifen kann oder Daten kopieren/sichern möchte.
Beispiele:
  • Backup von Dateien oder ganzen Systemen
  • Videobibliothek
  • Photobibliothek
Normalerweise wird im Linuxumfeld nfs dafuer benutzt. Hat man Windows Rechner im Netz sind diese mit Bordmitteln nicht in der Lage auf nfs shares zuzugreifen. Dann muss man einen Sambaserver aufsetzen. Die Konfiguration ist nicht ganz einfach, da es eine Unmenge von Konfigurationsparametern gibt.
 
Mein Samba Server (Meine smb.conf) hat folgende Features:
 
1) Zugriff ist auf Benutzerebene geschützt. D.h. alle Benutzer müssen sich mit UID & PW anmelden sofern sie diese nicht den Credentials ihres zugreifenden Systems entsprechen. Diese user müssen vor dem ersten Zugriff mit smbpasswd angelegt werden.
encrypt passwords = yes
security = user
2) Verzeichnisse, die freigegeben sind.  
[photos]
    comment = Digitalphotos
    path = /disks/vol2/photos
    writable = no
    browsable = yes
 
Damit kann mit dem Namen photos auf das lokale Verzeichnis /disks/vol2/photos lesenderweise zugegriffen werden. 
3) Usermapping, d.h. auf den Clients werden andere Namen verwendet als auf dem Server 
username map = /etc/samba/smbusers 
 
In dieser Datei stehen Zeilen dieremote Namen auf lokale Namen mappen.
Beispiel:
hugo=karl "Linus Torwalds" 
d.h. karl und Linus Torwalds werden auf den lokalen Account hugo gemapped. 
4) Automatische Freigabe von den Linux home Verzeichnissen eines jeden Users, der sich anmeldet. Dabei wird noch eine quota (maximale Größe des belegten Platzes) definiert.
[users]
    comment = All users
    path = /home
    read only = No
    inherit acls = Yes
    veto files = /aquota.user/groups/shares/ 
5) Freigabe eines Verzeichnisses, auf den alle angemeldeten Clients lesen und schreiben können. 
[scratch]
    comment = Scratch Disk
    path = /disks/vol2/scratch
    writable = yes
    browsable = yes

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