Ein dhcp Server ist normalerweise für kleine Netze (< 5 Clients) nicht notwendig. Seine Aufgaben sind im Wesentlichen den Clients im Netz ihre Netzwerkinformationen nach dem Einschalten zukommen zu lassen. D.h. natürlich auch, dass der dhcp Server immer aktiv sein muss da sonst die Clients nicht wissen wie sie ins Netz kommen.
 
Dafür muss man keine lokalen Netzwerkdefinitionen an den Clients vornehmen. Einfach auf dhcp stellen und die Clients holen sich dir Informationen von selbst. Dazu gehört die eigene IP Adresse, der DNS Server und das Gateway.
Ich habe bei mir 5 Clients (XP und Linux) die mit einer Ausnahme mit statischer Netzwerkkonfiguration laufen denn der dhcp Server läuft auf dem Netzwerkrouter, der nicht immer läuft.
Trotzdem habe ich bei mir einen dhcp Server aufgesetzt . Zum einen für das LAN Party Netzwerk . Da kann sich jeder einklinken und erhält dann alle notwendigen Netzwerkinformationen. Zum anderen, da ich einen Labtop habe, der in unterschiedlichen Netzwerkumgebungen benutzt wird und deshalb nur mit dhcp arbeiten kann. Ausserdem habe ich noch meine Clients per MacAdresse im dhcp Server registriert. D.h. sie erhalten, sollten sie mal aus irgendwelchen Gründen keine Netzwerkdefinitionen haben, trotzdem ihre feste IP Adresse und die notwendig Netzwerkonfiguration. Dieses ist besonders nützlich, wenn man mal Kanotix etc auf den Clients von CD startet.
 
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