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raspiBackup ermöglicht Backups von Raspberries manuell oder automatisch in regelmäßigen Abständen von einem laufenden System zu erstellen. Dabei muss die Raspberry nicht angehalten und manuell eingegriffen werden sondern nur alle wichtigen Services vor dem Backup gestoppt und nach erfolgtem Backup wieder gestartet werden. Backups können auf alle Geräte, die an Linux gemounted werden können, gesichert werden (USB Stick, USB Platte, nfs, samba, sshfs, ...). Als Backupmethoden stehen dd, tar und rsync mit und ohne Hardlinks zur Verfügung. Die erstellten Backups können mit raspiBackup auf beliebigen SD Karten wiederhergestellt werden. Eine ausgelagerte Rootpartition wird mitgesichert, Raspberry 3 USB Boot Images und NOOBS Images werden unterstützt.
 

 

 

Hinweise

  • Klicke Github um auf Github Fragen oder Probleme zu raspiBackup als Issues zu erstellen. Die Issues können gerne auch in Deutsch erstellt werden. So kann ich Fragen und Problemberichte tracken und Du bekommst eine Benachrichtigung über meine Antworten.
  • Klicke Facebook um auf Facebook aktuelle Aktivitäten und Randinformationen zu raspiBackup zu erfahren.
  • Klicke Twitter um raspiBackup auf Twitter zu folgen.
  • Klicke Kommentar um einen Kommentar zu erstellen.

 

Wo lese ich jetzt weiter?

Wer eben mal schnell raspiBackup ausprobieren möchte findet hier eine Schritt für Schritt Anleitung wie raspiBackup in 5 Minuten installiert ist und dann sofort ein Backup erstellt werden kann.

Wer sich einen schnellen Überblick über die Funktionalität von raspiBackup verschaffen will sollte die Zusammenfassung lesen. Im FAQ Teil finden sich häufig gestellte Fragen sowie deren Antworten, die man sich immer durchlesen sollte.

Alle Funktionen und Einsatzgebiete von raspiBackup sind tabellarisch in der Funktionsübersicht zusammengetragen. Wer raspiBackup installieren will findet die Beschreibung bei der Installation. Alle Aufrufparameter von raspiBackup sind einmal alphabetisch sowie thematisch sortiert beschrieben. Wie man ein Backup mit raspiBackup zurückspielt ist hier beschrieben.

Weiterhin gibt es detailierte Informationen zu Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup, wie man sich bei Fehlermeldungen und Fehlern von raspiBackup verhalten soll und eine detailierte Beschreibung sowie eine Tabelle der Vor- und Nachteile der Backupmethoden und eine Beschreibung der Backupmodi. Eine Liste der Bugfixes und Erweiterungen in den alten und der zukünftigen Versionen von raspiBackup findet sich hier. Wer eine Synology für den Backup benutzen will findet hier nützliche Tipps. Die Entwicklung von raspiBackup wurde durch Feedback, Testen und andere Hilfe von vielen Leuten unterstützt.

Noch weitere Themen finden sich im folgenden Inhaltsverzeichnis.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Funktionsübersicht
  3. Übersichtsbild
  4. Installation
  5. Aufrufparameter (alphabetisch sortiert)
  6. Aufrufparameter (thematisch sortiert)
  7. Erweiterungsmöglichkeiten
  8. Restore
  9. Fehlermeldungen und -suche
  10. Backuptypen und Entscheidungsbaum
  11. Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup
  12. Backupverzeichnisstruktur
  13. Haftungsausschluss
  14. Updatestrategie
  15. Regressiontests
  16. Weitere Seiten zu raspiBackup
  17. Häufige Fragen (FAQ) 
  18. Versionshistorie
  19. Benutzung von Synology
  20. Hilfreiche Links zum Thema Backup
  21. git Änderungslog
  22. Danksagungen
  23. Trinkgeld
  24. Benutzungsstatistiken

 



 

 

Zusammenfassung

Eine regelmäßige Sicherung von Raspberry Pis ist wichtig um im Falle von einem SD Kartenausfall oder auch unbeabsichtigten Änderungen immer wieder das System auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen zu können. raspiBackup ermöglicht es, dass die Raspberry regelmäßig von sich selbst ein Backup erstellt und auf einem extern angebundenen Speichermedium wie usb Stick und -platte, nfs Server, smbfs/cifs/Samba Laufwerk, sshfs, davfs/webdav (Cloud) usw. (Siehe dazu Wie kann man von der Raspberry Pi auf externe Daten zugreifen) ablegt. Die Benutzung einer Synology als Backupspace ist ebenfalls möglich.

Eine einfache Wiederherstellung des gesicherten Backups nimmt raspiBackup natürlich auch vor.

Vor der Sicherung sollten alle aktiven Services gestoppt und nach dem Backup wieder gestartet werden um einen konsistenten Backup zu erhalten. Die notwendigen Befehle dazu können entweder über Parameter definiert werden oder es kann ein Beispielwrapperscript benutzt werden, welches dann wesentlich mehr und programmatisch gesteuerter Aktionen vor und und nach dem Backup vornehmen kann. Das automatische Mounten und Unmounten des Backupspaces ist schon im Beispielwrapperscript enthalten. Weiterhin gibt es Erweiterungspunkte für Plugins in raspiBackup um eigene Scripts vor und nach dem Backupvorgang einzubinden.

Es stehen zwei Backupmodi zur Verfügung: Im normalen Backupmodus werden die beiden SD Kartenpartitionen mmcblk0p1und mmcblk0p2 gesichert. Sofern die Rootpartition mmcblk0p2 auf eine externe Partition (USB Stick, USB Platte, ...) ausgelagert wurde wird diese externe Partition anstatt mmcblk0p2 gesichert. Im zweiter Backupmodus, dem partitionsorientierten Backupmodus, werden alle bzw eine definierte Anzahl von Partitionen der SD Karte gesichert. Damit kann somit eine NOOBS SD Karte sowie Images mit mehr als zwei Partitionen gesichert werden. 

Als Backupmethoden stehen zur Auswahl: dd Backup, tar Backup, (beides auch gezipped) und ein rsync Backup. Die einzelnen Backupmethoden sind im Detail hier nachzulesen. Dort befindet sich auch ein Entscheidungsbaum um schneller die richtige Backupmethode zu finden. Die maximale Anzahl von vorzuhaltenen Backups ist konfigurierbar. Zur Aktivierung von raspiBackup muss man, nachdem man das Script entsprechend ausgetestet hat, den Scriptaufruf in die Crontab der Raspberry Pi aufnehmen. Danach bekommt man regelmäßig eine eMail zugeschickt, die einen über das Ergebnis des Backups informiert. Die Meldungen von raspiBackup erfolgen in Deutsch oder Englisch.

Für Freunde von Facebook exisitiert eine Facebookgruppe zu raspiBackup wo aktuelle Neuigkeiten und Randinformationen zu raspiBackup publiziert werden.

Der Code von raspiBackup ist reiner bash Code und steht unter der GPL auf github zur Verfügung.
 

Funktionsübersicht

  • Automatische regelmäßige Sicherung einer laufenden Raspberry Pi (Sie sichert sich selbst)
  • Raspberry3 wenn sie ohne SD Karte im neuen USB boot mode betrieben wird ist unterstützt
  • Ähnlich aufgebaute SoCs werden auch unterstützt (Banana Pi, Ondroid, Beagle Board, Cubieboard, ...) Weitere Details dazu hier
  • Raspbian, Arch, Ubuntu, Volumio, NOOBs ...
  • Der partitionsorientierte Backupmodus sichert eine beliebige Anzahl von Partitionen der SD Karte und kann somit NOOBs Images sichern
  • Sicherung und Wiederherstellung ist unabhängig davon welches Betriebssystem (Linux, Windows oder Mac) für den Zugriff auf die Raspberry Pi benutzt wird
  • Windows oder Mac Benutzer nutzen einfach zur Wiederherstellung des Backups die Raspberry
  • Windows Benutzer können dd Backups mit win32diskimager restoren
  • Linux Benutzer können das Backup auf ihrem Linux System wiederherstellen oder auch die Raspberry benutzen
  • Beliebige Backupziele möglich, z.B.
    • Externer USB Stick
    • Externe USB Platte
    • Synology
    • cifs/samba Netzwerklaufwerk
    • nfs Netzwerklaufwerk
    • sshfs Netzwerklaufwerk
    • webdav Netzwerklaufwerk
    • ftpfs Netzwerklaufwerk
    • Generell jedes Device welches unter Linux gemounted werden kann
  • Einfacher Restore der Sicherung
  • Ein externes Rootfilesystem auf einer Platte oder einem USB Stick wird automatisch beim normalen Backupmodus mitgesichert und restored bei tar oder rsync backup (raspiSD2USB.py hilft beim Umziehen)
  • Einsetzbar auch zum Klonen einer Raspberry Pi
  • Einfache Installation. Die wichtigsten Optionen werden abgefragt und in die Konfigurationsdatei geschrieben.
  • Meldungen in Deutsch und Englisch
  • Diverse Aufrufparameter um den Backup zu steuern
  • dd, tar und rsync Backup möglich (-t Option). rsync benutzt bei einer ext3/ext4 Partition Hardlinks um den benötigten Plattenplatz zu minimieren
  • dd und tar kann gezippt werden um die Sicherung noch zu verkleinern (-z Option)
  • pishrink kann zur Verkleinerung von dd Images über ein Wrapperscript benutzt werden
  • dd Backup sichert per Option einschaltbar nur den von den Partitionen belegten Platz und nicht die ganze SD Karte
  • Boot backup benutzt per Option einschaltbar Hardlinks für die sich selten ändernde Bootpartition und spart dadurch Backupspeicherplatz
  • Verschiedene Backuptypen können pro System gemischt werden (z.B. pro Tag ein rsync Backup, jeder Woche ein dd Backup)
  • Automatisches Stoppen und Starten von aktiven Services vor und nach dem Backup (-a und -o Option)
  • Automatisches Anpassen der zweiter Rootpartition wenn die Restore SD Karte kleiner oder größer als die Original SD Karte ist
  • Ein Beispielscript hilft um vor und nach der Backup weitere Aktionen vorzunehmen wie z.B. das Mounten und Unmounten des Backupspaces
  • Einfache Erweiterung der Scriptfunktion durch Plugins (Option -N)
  • Anzahl der vorzuhaltenden Backups ist konfigurierbar (-k Option)
  • eMail Benachrichtigung über den Backuplauf und Backupverlaufsstatus (-e Option)
  • Unterstützte eMailClients: mailx/mail, sendEmail und ssmtp (-s Option)
  • Nicht unterstützte eMailClients können durch ein eMailPlugin eingebunden werden
  • rsync benutzt Hardlinks um die Backupgröße zu reduzieren sofern sie vom Backupfilesystem unterstützt sind
  • Automatische Benachrichtigung, wenn eine neue Scriptversion verfügbar ist (-n Option)
  • Einfacher Update von raspiBackup durch die aktuellste Version (-U Option)
  • Einfache Wiederherstellung einer älteren Scriptversion sofern sie mit der Updatefunktion installiert wurde (-V Option)
  • Einfache Verteilung von neuen Scriptversionen auf eine größere Menge von Hosts (-y Option)
  • Beliebige Verzeichnisse und Dateien können aus dem Backup ausgeschlossen werden (-u Option)
  • Sicherung von einer beliebigen Anzahl von Raspberries in einem Backupverzeichnis
  • Unterstuetzung von Volumio

 

Übersichtsbild

raspiBackupOverview

Installation

Siehe auch raspiBackup Schnellstart

Eine schon existierende Konfigurationsdatei von raspiBackup (/usr/local/etc/raspiBackup.conf) sowie eine schon existierende Version vom Script raspiBackup (/usr/local/bin/raspiBackup.sh) werden automatisch in ihren Verzeichnissen vom Installationsscript gesichert. Das Installationsscript raspiBackupInstall.sh wird ebenso in /usr/local/bin kopiert.

Voraussetzung: Login als Benutzer pi ins Homeverzeichnis

  1. Zum Installieren können folgende alternativen Befehle auf der Raspberry ausgeführt werden. Ein Upgrade von Versionen auf eine neuere Version ist auch damit möglich denn das alte Script sowie die Config Datei werden vorher gesichert. Allerdings ist ein Upgrade mit der Option -U schneller vorgenommen. Nach der Installation sollte unbedingt die FAQ Seite gelesen werden.
    1. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Danach werden die wichtigsten Optionen abgefragt und dann die Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf entsprechend konfiguriert. Weiterhin wird eine Beispieldatei für Cron in /etc/crontab.d/raspiBackup erstellt. Anschliessend muss nur noch raspiBackup mit dem Backuppfad aufgerufen werden um ein Backup zu erstellen.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh 
    2. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf installiert, wobei die Kommentare in der konfigurierten Systemsprache der Raspberry sind. Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c
    3. raspiBackup.sh wird in /usr/local/bin auf der Raspberry installiert und ausführbar gemacht. Ausserdem wird eine Standardkonfigurationsdatei auf /usr/local/etc/raspiBackup.conf mit deutschen Kommentaren installiert . Die Konfigurationsdatei muss manuell angepasst werden.
      curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackupInstall.sh && sudo bash raspiBackupInstall.sh -c -l DE
  2. raspiBackup kann man auch manuell downloaden mit diesem Link in einem Browser oder auch direkt mit den folgenden Befehlen. raspiBackup muss man dann manuell in /usr/local/bin und die Konfigurationsdatei nach /usr/local/etc kopieren und anpassen.
    curl -sSLO https://www.linux-tips-and-tricks.de/raspiBackup.sh
    curl -sSL https://www.linux-tips-and-tricks.de/downloads/raspibackup-de-conf/download > raspiBackup.conf
  3. raspiBackup kann wie folgt regelmäßig aufgerufen werden:

    1. Ändern der Beispiel Cron Datei /etc/cron.d/raspiBackup. Der einfachste Weg ist das Zeichen # in der letzten Zeile zu entfernen. Dann wird automatisch immer am Sonntag morgens um 5 Uhr ein Backup erstellt.

    2. Aufnahme der folgenden Zeile in die /etc/crontab
    0 5  * * 0 /usr/local/bin/raspiBackup.sh -p /backup -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
    mit dem Befehl
    sudo crontab -e
    Dann wird jeden Sonntag ebenso um 5 Uhr automatisch ein tar Backup in dem Verzeichnis /backup erzeugt und eine StatusEmail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet.

    Hinweis: Wer direkt die /etc/crontab mit einem Editor ändert muss die folgende Zeile einfügen:
    0 5  * * 0 root /usr/local/bin/raspiBackup.sh  -t tar -k 4 -e Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /backup
  4. Anschließend sollte ein Restore auf eine weitere SD Karte vorgenommen werden um sich mit der Art, wie das Backup zu restoren ist, vertraut zu machen und das Backup zu testen. Es ist nichts ärgerlicher, wenn man zu dem Zeitpunkt, wenn man das Backup benötigt, feststellt, das das Backup nicht alles enthält oder sogar nicht brauchbar ist.

Die Deinstallation von raspiBackup sowie aller Konfigurationsdateien und dem Installationsscript startet man mit

sudo raspiBackupInstall.sh -u

Weitere Details zu den verschiedenen Funktionen des Installationsskriptes erfährt man durch den Aufruf der Hilfefunktion

raspiBackupInstall.sh -h

Achtung

Ein Backup nützt nichts wenn in dem Moment, wo man es einspielen möchte, feststellt, das das Backup nicht zu gebrauchen ist. Desshalb sollte man nach dem ersten erfolgreichen Backup auch sofort den Restore testen und immer wieder von Zeit zu Zeit den ganzen Restoreprozess durchexerzieren und damit testen ob die erstellten Backups OK sind und sich ein System damit funktionsfähig restaurieren läßt.

Besonders wichtig ist das auch wenn ein neues System mit einem neuen Betriebssystem wieder mit raspiBackup gesichert wird. Es gibt immer wieder Änderungen bei neuen Betriebssystemversionen die dazu beitragen können dass der Restore nicht mehr funktioniert.

 

Aufrufsyntax und -optionen

raspiBackup muss als Benutzer root oder per sudo aufgerufen werden. Die Aufrufsyntax ist

raspiBackup.sh Option1 Option2 Option3 ... Backupverzeichnis
Es stehen viele Optionen zur Verfügung um das Verhalten von raspiBackup zu steuern. Die wichtigsten Optionen sind in rot gekennzeichnet. Verschiedene Optionen haben noch Parameter, wie z.B. -k 3 oder -m 1.Die Standardoptionen können in einer Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf überschrieben werden. Eine Beispielkonfigurationsdatei die die Standardoptionen benutzt kann hier heruntergeladen werden. Anschliessend muss sie entsprechend umbenannt und in das richtige Verzeichnis kopiert werden.

 

Ab Version 0.6.3.2 können alle Optionen die etwas ein- oder ausschalten durch ein angehängtes + oder - gezielt ein oder ausgeschaltet werden. Beispiel: Die Option -z sowie die Option -z+ schaltet die Backupcompression ein. Mit der Option -z- wird dagegen die Backupcompression ausgeschaltet. Egal was in der Konfigurationsdatei in dem Parameter DEFAULT_ZIP_BACKUP steht. Damit kann eine Option in der Befehlszeile ausgeschaltet werden obwohl sie in der Konfigurationsdatei eingeschaltet ist.


Alphabetische Sortierung

Option Funktion Standard Option in der Konfigdatei
-a

Befehle um Services nach dem Backup wieder zu starten. Z.B. bei Samba "service smbd start" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -o obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -o.

Beispiel:

-a "service nfs-kernel-server start && service samba"

Soll wirklich kein Service gestartet werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Achtung: 

Die Befehle werden als root ausgeführt. Es ist kein sudo notwendig.

Keiner

 DEFAULT_

STARTSERVICES

-A
Das Laufzeitlog wird in der email mitgeschickt Nein

DEFAULT_

APPEND_

LOG

-b Blocksize die beim dd Backup benutzt wird 1MB

DEFAULT_

DD_

BLOCKSIZE

-B Die Bootpartition wird nicht per dd sondern per tar gesichert. Nein

DEFAULT_

TAR_BOOT_

PARTITION_ENABLED

 -D  Weitere Aufrufoptionen für das dd Backup (z.B. "conv=notrunc,noerror,sync")  Keiner

DEFAULT_

DD_

PARMS

 -e email Addresse, die eine Status-email des backups zugesendet bekommt bzw im Fehlerfalle das Fehlerprotokoll   Keiner

DEFAULT_

EMAIL

-E

Optionale weitere Parameter die im eMailProgrammaufruf mitgegeben werden. Für sendEmail muss er z.B. wie folgt aussehen: "-f absender.mail@absenderdomain -s smtp-server:587 -xu Username -xp Password".

Achtung: Die Parameter für -E müssen in Anführungszeichen " eingeschlossen sein. Speziell zum Testen der eMail Benachrichtigungsfunktion ist der Parameter -F hilfreich.

Achtung: Wenn der Parameter -l 1 benutzt wird steht das Password im Log und sollte vor Verschicken des Logs manuell maskiert werden.

Keiner

DEFAULT_

EMAIL_

PARMS

-F Fake backup. Diese Option ist hilfreich beim initialen Testen von raspiBackup. Der eigentliche lange Backup wird dadurch nicht angestossen - aber sämtliche Optionsprüfungen wie auch das Senden der BenachrichtigungseMail. Nein  
-g Mit dieser Option wird beim Backup und Restore eine Fortschrittsanzeige angezeigt    
-G Festlegung der Sprache der Meldungen. Mögliche Sprachen sind DE (Deutsch) und EN (English). Interessenten, die die Meldungen in andere Sprachen übersetzen wollen können sich gerne melden

Eingestellte Systemsprache auf der Raspi.

EN (Englisch) wird benutzt falls die Systemsprache nicht unterstützt wird

DEFAULT_

LANGUAGE 

 -h Ausgabe der Aufrufsyntax mit seinen Parametern  Nein  
 -k  Anzahl der Backups, die vorzuhalten sind  3

DEFAULT_

KEEPBACKUPS

 -l

Log level definiert ob ein Debuglog erstellt wird:

- off  -> Es wird kein Debuglog erstellt

- debug -> Es wird ein Debuglog erstellt

Achtung: Die Logausgabe kann in manchen Fällen sensitive Informationen enthalten (Z.B. externe statische IP Adressen, eMailAdressen, Kennwörter für mount Befehle oder email Server, ...) .

 off

DEFAULT_

LOG_

LEVEL

-m

Meldungsdetails 

- minimal -> Nur wichtige Meldungen werden ausgegeben

- detailed -> Viele Meldungen über den Fortschrit werden ausgegeben

minimal

DEFAULT_

MSG_

LEVEL

-M

  Mit der Option kann der Name des Backupverzeignisses modifiziert werden. Das erlaubt einen kurzlebigen nicht permananten Backup mit einem sprechenden Namen zu erstellen.

Beispiel: Der Hostname ist idefix und der Parameter für -M ist "Initial boot from SD". Dann wird folgendes Verzeichnis angelegt:

idefix-Initial_boot_from_SD/idefix-rsync-backup-20170103-170717

   
-n Benachrichtigung wenn eine aktuellere Scriptversion zum download verfügbar ist. Ja

DEFAULT_

NOTIFY_

UPDATE 

-N Aktivierung von eigenen Scripterweiterungen (Plugins). Siehe dazu diese Seite die auch zwei Beispielerweiterungen anbietet, die die CPU Temperatur und die Speicherbelegung vor und nach dem Backuplauf ausgeben. Keiner

DEFAULT_

EXTENSIONS 

-o

Befehle um Services vor dem Backup zu stoppen damit kein inkonsistentes Backup erzeugt wird. Z.B. bei Samba "service smbd stop" (Achtung: Anführungszeichen an Anfang und Ende). Diese Option ist zusammen mit der Option -a obligatorisch.

Mehrere Befehle müssen durch && getrennt werden. Alternativ kann ein Wrapperscript benutzt werden (Beispiel siehe unten). Diese Befehle sollten die exakte umgekehrte Reihenfolge haben wie die Befehle beim Parameter -a.

Beispiel:

-o "service samba stop && service nfs-kernel-server stop"

Soll wirklich kein Service gestoppt werden muss der Doppelpunkt ":" als Argument mitgegeben werden.

Siehe dazu auch FAQ #1 und FAQ #18

Achtung: 

Die Befehle werden als root ausgeführt. Es ist kein sudo notwendig.

Keiner

 DEFAULT_

STOPSERVICES

-P

Einschalten des partitionsorientierten Backupmodus, der alle oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen de SD Karte sichert. Dieser Modus sollte bei NOOBS Images für tar und rsync Backups gewählt werden und wenn mehr als zwei Partitionen auf der SD Karte sind. Soll das NOOBS Image per dd gesichert werden so dass es mit win32diskimager zu restoren ist muss dazu der normale Backupmodus mit dd Backup benutzt werden.

Siehe auch den Parameter -T.

Hinweis: In diesem Modus kann keine externe root Parition mitgesichert werden.

nein

DEFAULT_

PARTITIONBASED_

BACKUP 

-s

email Program welches benutzt wird {mail|sendEmail|ssmtp}. Für mailx muss auch mail angegeben werden. Für sendEmail muss der Parameter -E zusätzlich genutzt werden für weitere obligatorische Parameter (Siehe Parameter -E Beschreibung für Details)

Es kann auch ein eMailPlugin benutzt werden um eMails zu verschicken. Damit können beliebige weitere eMailClients in raspiBackup eingebunden werden. Der -s Parameter muss dann mailext sein. Details zum eMailPlugin siehe diese Seite

mail

 DEFAULT_

MAILPROGRAM

--systemstatus  Ab version 0.6.3.4 wird eine Liste der der aktiven Services und offenen Dateien in der Debugdatei erstellt    
-t

Typ des Backups, der entweder dd, tar oder rsync sein kann. rsync benutzt bei einer ext3/ext4 Partition Hardlinks um dien benötigten Speicherplatz zu minimieren. Detailinformationen zu den Backuptypen Ein externes Rootfilesystem wird automatisch bei tar oder rsync Backup mitgesichert sofern nicht die Option -P benutzt wird. Mit der Option -z werden die Backups zusätzlich noch gezippt bzw verkleinert.

Hinweis: Beim dd Backup kann durch den Konfigurationsparameter DEFAULT_DD_BACKUP_SAVE_USED_PARTITIONS_ONLY Backup-zeit und -platz gespart werden. Details zu dem Parameter siehe am Ende der Tabelle.

Siehe dazu auch FAQ #16

dd

DEFAULT_

BACKUPTYPE

--timestamps  Ab der Version 0.6.3.2 wird durch diese Option vor jeder Meldung ein Zeitstempel ausgegeben. Keiner DEFAULT_TIMESTAMPS
-T

Falls der partitionsorientierte Backupmodus mit der Option -P gewählt wurde kann mit dieser Option definiert werden welche Partitionen gesichert werden sollen. Beispiel: -T "1 2 5" sichert die ersten beiden und die fünfte Partition. Mit * werden alle Partitionen gesichert.

*

DEFAULT_

PARTITIONS_

TO_

BACKUP

-u
Erweiterung der Excludeliste beim Backup um bestimmte Verzeichnisse beim Backup zu ignorieren.
 
Achtung: Die Parameter müssen der jeweiligen Syntax des Backuptools gehorchen und führen sonst zum Abbruch des Backups. Für rsync oder tar könnte die Liste wie folgt aussehen: "--exclude=/backup/* --exclude=/rsnapshot/* --exclude=/www-data*/*". Weitere Informationen zu der Syntax finden sich auf der man Page der jeweiligen Backuptools.
 
Folgende Verzeichnisse werden niemals gesichert:
Der Backupfad der im Aufruf angegeben wurde, /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/*, /boot/*, /run/* , /proc/* , /lost+found/* , /sys/* , /dev/* , /tmp/* , /boot/* , /run/*
Ausserdem werden alle gemounteten Verzeichnisse von externen Geräten, die nicht auf / gemounted sind, nicht gesichert. Es wird nur die Boot Partition /dev/mmcblk0p1 und die Root Partition /dev/mmcblk0p2 bzw das ausgelagerte Rootverzeichnis auf z.B. /dev/sda1 gesichert.
 
Hinweis für den partitionsorientierten Mode:
 
Wenn die Option -P benutzt wird werden in allen Partitionsbackups die o.g. Verzeichnisse ausgenommen.
 
rsync:
   */verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
   mmcblk0p2/verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf Partition mmcblk0p2
 
tar:
   verzeichnis/* - Excluded verzeichnis auf allen Partitionen
 
Keiner

 DEFAULT_

EXCLUDE_

LIST

-U

Die lokale raspiBackup.sh Version wird durch die letzte aktuelle Version ersetzt sofern eine neue Version existiert Die vorherige Version wird als raspiBackup.sh.n.m gesichert wobei n und m die Versionsnumer von raspiBackup ist. Siehe Parameter -V um eine vorhergehende Version wiederherzustellen.

Achtung: Vorher sollte man diese Seite lesen und sich über die Änderungen und Neuerungen informieren.

Aus  
-v Die verwendeten Backuptools tar und rsync zeigen detailierte Informationen an (Verbose mode). Die Option ist besonders nützliche bei initialen manuellen Backuptests um den Backupfortschritt verfolgen zu können. Nein

DEFAULT_

VERBOSE

-V Es wird eine Liste aller existierenden Vorgängerversionen angezeigt und man kann die Version auswählen, die  wiederhergestellt werden soll. Die aktuelle Version wird gesichert und kann dann auch mit dieser Option später wiederhergestellt werden (Siehe auch -U Parameter)  Nein  
--version

Ab der Version 0.6.3.2 wird die Version von raspiBackup im folgenden Format ausgegeben:

Version: 0.6.3.2 CommitSHA: 8fbcd1a CommitDate: 2018-02-19 CommitTime: 19:18:31#

Das dient im Wesentlichen dazu programmatisch die Versionsinformationen von raspiBackup abzufragen.

Aus  
-y Mit dieser Option wird das aktuelle Script auf alle Hosts kopiert, die in der Konfigurationsdatei definiert sind. Der Zugriff muss per authorized_keys ohne Kennwort möglich sein. Somit lässt sich raspiBackup schnell auf einer größeren Menge von Hosts nach einem Versionsupdate verteilen. Nein

DEFAULT_

DEPLOYMENT_

HOSTS

-z Backup verkleinern mit gzip bei dd oder tar Backup Nein

DEFAULT_

ZIP_

BACKUP

  Nur im Fehlerfalle wird eine eMailbenachrichtigung gesendet. Hinweis: Sollte raspiBackup wegen aussergewöhnlicher Umstände abstürzen kann es durchaus sein dass keine eMail gesendet wird. Nein

DEFAULT_

MAIL_

ON_

ERROR_

ONLY

 

Backupoptionen, die beim rsync Backup genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

--delete -aHAXx

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

OPTIONS

 

Backupoptionen, die beim tar Backup genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

-cpi

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

OPTIONS

 

Backupoptionen, die beim rsync Backup zusätzlich genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

Keine

DEFAULT_

RSYNC_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

 

Backupoptionen, die beim tar Backup zusätzlich genutzt werden. 

Benutzung auf eigene Gefahr !

Keine

DEFAULT_

TAR_

BACKUP_

ADDITIONAL_

OPTIONS

  Sich selten ändernde Bootparition Backups werden mit Hardlinks verknüpft um Backupspace zu sparen. Voraussetzung: Der Backupspace unterstützt Hardlinks (ext3/ext4 Filesystem). Nein

DEFAULT_

LINK_

BOOTPARTITIONFILES

 

dd Backups sichern nur den von definierten Partitionen belegten Platz. Dadurch benötigt eine 32GB SD Karte, die nur eine 8GB Partition definiert hat, für den Backup nur 8GB und nicht 32GB. Dazu muss aber vermittels gparted oder resize2fs die root Partition entsprechend verkleinert werden, denn üblicherweise füllt die root Partition den gesamten Rest der SD Karte aus.

Siehe dazu auch FAQ #16

Nein

DEFAULT_

DD_BACKUP_SAVE_

USED_PARTITIONS_ONLY

  Diese Option wird benutzt um an eMails das Log anzuhängen. -a DEFAULT_APPEND_LOG_OPTION
  Die eMailAdresse des Versenders kann angegeben werden. root@$(hostname) DEFAULT_SENDER_EMAIL
 

Ab Version 0.6.4.1: Backup Restore Test Reminder Intervall (Einheit: Monate)

 

6 DEFAULT_RESTORE_REMINDER_INTERVAL
  Ab Version 0.6.4.1: Anzahl der Erinnerungen einen Backup Restore Test durchzuführen. 3 DEFAULT_RESTORE_REMINDER_REPEAT

 

Hinweis: Optionen in der Konfigdatei, die ja oder nein als Parameter benötigen müssen 0 für nein und 1 für ja sein.

Die Optionen für den Restore eines Backups sind auf dieser Seite beschrieben.
 

 



Thematische Sortierung

Erweiterungsmöglichkeiten von raspiBackup

Es bestehen folgende Möglichkeiten die Funktionalität des Backupscripts durch eigenen Code zu erweitern.

1) Benutzung eines selbstgeschriebenen Scriptes welches das Backupscript aufruft und Aktionen vor und nach dem Aufruf vornimmt
 

Dazu gibt es das folgende Beispielscript welches individuelle Anpassungsmöglichkeiten bietet und muss nur geringfügig an den gekennzeichneten Stellen den lokalen Gegebenheiten angepasst werden. Es enthält schon Code, der automatisch Geräte mounted und unmounted. Das Script kann hier runtergeladen werden.

Voraussetzung ist dass der Mountpoint in der /etc/fstab bereits definiert wurde. Anschliessend muss das Script noch an ein paar Stellen den jeweiligen lokalen Gegebenheiten mit einem Editor angepasst werden und dann aktiviert werden mit

sudo mv raspiBackupWrapper.sh /usr/local/bin
sudo chmod +x /usr/local/bin/raspiBackupWrapper.sh

 und dann ist raspiBackupWrapper.sh anstelle von raspiBackup.sh in der Crontab aufzurufen. Der Quellcode vom Wrapperscript findet sich auch auf github und kann durch einen Pull Request erweitert werden.

2) Benutzung von Plugins in die eigene Scripts eingehängt werden

Vor und nach dem eigentlichen Backup können Scripte asl Plugins eingehängt werden. Details dazu finden sich in der Detailbeschreibung zu Plugins

 

Restore

Ein Restore benötigt ein Linuxsystem. Windowsbenutzer oder Macbenutzer können dafür einfach die Raspberry selbst benutzen. Dafür muss nur eine SD Karte mit einem Raspbian gestartet werden, ein SD Kartenleser mit der neuen SD Karte die das Restore erhalten soll angeschlossen werden, der Backup entweder per USB oder Netzwerk gemounted werden und raspiBackup zum Restore gestartet werden.

Das dd Backup kann man auch unter Windows zurückspielen. Weiterhin kann das Backupscript kann auch genutzt werden, um SD Karten zu kopieren: Es wird ein Backup erstellt und dann auf einer anderen SD Karte restored.

Die genaue Aufrufsyntax für den Restore ist hier zu finden.

  

Fehlermeldungen und -suche

 
Die Fehlermeldungen sind i.d.Regel selbsterklärend. Informationsmeldungen haben eine Nummer, die mit I endet. Warnungsmeldungen enden mit W und Fehlermeldungen enden mit E. Eine Liste der am häufigsten auftretenden Fehlermeldungen mit weiteren detailierten Informationen findet sich hier.

Es kann aber vorkommen dass raspiBackup.sh nicht korrekt läuft und Fehlernachrichten schreibt. Das liegt zu 90% Prozent an fehlerhaften Konfigurationen oder Parametrisierung. Die Fehlermeldungen sollten auf die konkrete Ursache hinweisen. Falls nicht helfen folgende Massnahmen den Fehler genauer zu lokalisieren:
 
1) Start von raspiBackup in der Befehlszeile und nicht in der crontab um Fehlkonfigurationen in der Crontab zu eliminieren
2) Es wird eine Logdatei raspiBackup.log bei jedem Lauf im aktuellen Verzeichnis erzeugt bei der zusätzlichen Benutzung des Parameters -l debug (kleines L) beim Aufruf von raspiBackup.sh mit einer Menge detailierte Informationen und man kann man in der Logdatei nach Fehlermeldungen und -ursachen suchen die helfen den Fehler zu lokalisieren. (Je nach Parameter -L befindet sich die Logdatei an anderer Stelle. Siehe die Details dazu oben bei der Parameterbeschreibung für -L. Weiterhin kann auch der Parameter -v weiterhelfen wenn Fehler in den Linux Backuptools auftreten.
3) Falls die Informationen in der Logdatei nicht helfen die Fehlerursache selbst zu finden besteht die Möglichkeit den Fehler zu berichten. Siehe dazu die Hinweise welche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme bestehen. In der Regel erfolgt dann die Bitte das erstellte ausführliche Logfile zwecks Analyse per eMail zuzuschicken.
 

Backupmethoden

Es gibt verschiedene Backupmethoden und eine jede hat ihre Vor- und Nachteile. Anbei eine Auflistung eben dieser für die verschiedenen unterstützten Backuptypen. Es können auch unterschiedliche Backupmethoden kombiniert werden. Sämtliche Backupmethoden können mit raspiBackup vollständig wiederhergestellt werden.
 
Ein dd Backup erstellt ein in sich konsistentes binäres Abbild der SD Karte. Dabei wird immer die ganze SD Karte gelesen und gesichert. Das bedeutet dass auch Daten gesichert werden, die sich nicht geändert haben. Auch bedeutet es, dass zum Restore die SD Karte wieder wenigstens so gross sein muss wie die Original SD Karte. Es wird keine Parition irgendwie in der Größe angepasst. Diese Methode belastet die SD Karte sehr stark. Allerdings kann ein dd Backup unter Windows mit disk32imager wiederhergestellt werden.
 
Ein ddz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein dd Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein dd Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z). Ein Restore mit dem win32diskimager ist nicht möglich.
 
Ein tar Backup sichert die gesamte SD Karte, wobei allerdings das Backup nicht so gross ist wie bei einem dd Backup da nur die Daten gesichert werden, die tatsächlich existieren. Deshalb kann auch ein tar Backup auf eine SD Karte restored werden, die kleiner ist als die original SD Karte - sofern die gesicherten Daten auf die neue SD Karte passen.
 
Ein tgz Backup sichert die gesamte SD Karte, wie ein tar Backup. Diese Methode belastet die CPU stark da die Datenmenge reduziert wird. (Es ist ein tar Backup mit eingeschaltetem Zippen mit -z)
 
Ein rsync Backup sichert außer beim ersten Mal nur die Daten, die sich zum letzten Backup geändert haben. Durch die Hardlinks des ext3/ext4 Dateisystems wird dafür gesorgt, dass trotzdem ein konsistenter Stand des Backups vorliegt. Allerdings werden die Daten nicht komprimiert. Das hat aber wiederum den Vorteil, dass man sehr gezielt einzelne Dateien ganz einfach per copy aus dem Backup zurückholen kann. Diese Methode ist sehr schnell wenn bereits schon einmal ein initiales Backup erstellt wurde.
 
  Vollbackup Backupzeit Backupgröße  Datenkompression CPU belastet Karte belastet Selektiver Restore möglich
Dateisystem
dd  ja lang gross nein mittel hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
ddz ja lang kleiner ja ja hoch nein alle, fat32 nur bis 4GB
 tar  ja mittel  mittel nein nein mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
tgz ja mittel mittel ja ja mittel ja alle, fat32 nur bis 4GB
rsync ja

kurz mit Hardlinks

mittel ohne Hardlinks

klein mit Hardlinks

mittel ohne Hardlinks

nein nein kaum ja ext3/ext4
 

 

decisiontree de.dia

Vergleich partitionsorientierter Backup und normaler Backup

Es existieren zwei Backupmodi:

1) Normaler Backup

In diesem Modus werden die ersten zwei Partitionen (die Bootpartition und die Rootpartition) der SD Karte gesichert. Ausserdem wird beim tar und rsync Backup auch eine externe Rootpartition, d.h. eine auf einen USB Stick oder USB Platte ausgelagerte Rootpartition, gesichert. Mit dem dd Backup kann auch die gesamte SD Karte gesichert werden. Dieses kann man benutzen um z.B. NOOBS Images zu sichern. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird automatisch die zweite Partition entsprechend erweitert.

2) Partitionsorientierter Backup

In diesem Modus wird jede auf der SD Karte befindliche oder eine bestimmte Anzahl von Partitionen als tar oder rsync gesichert. Dabei ist die Anzahl der Partitionen beliebig und ermöglich damit auch die Sicherung von NOOBS Partitionen. Falls die Ziel SD Karte beim Restore größer ist als die Quell SD Karte wird der zusätzliche Platz nicht benutzt.

 

Backupverzeichnisstruktur (Normaler Backup)

Jeder Backuplauf erstellt im Backupverzeichnis ein Unterverzeichnis welches folgendes Format hat: <hostname>. Darunter wird ein weiteres Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt. Wenn man die Option -M benutzt sieht der Unterordner wie folgt aus: <hostname>-<-M parameter> und darunter wird dann das weitere Verzeichnis <hostname>-<backuptyp>-<backupdatum> erstellt.

Beispiele: Die Raspberry hat den Hostnamen raspberrypi und es wird ein dd Backup am 15.04.2016 um 22:29:00 erstellt. Dann wird ein Verzeichnis raspberrypi erstellt sowie ein Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900. Gibt man als Parameter für die Option -M "Hello world" mit wird das Verzeichnis raspberrypi-Hello_world sowie das Unterverzeichnis raspberrypi-dd-backup-20160415-222900 erstellt.

Anbei die Verzeichnisstruktur meines Backupservers, der in diesem Falle auch eine Raspberry Pi ist. Verschiedene Backuptypen können pro Pi kombiniert werden. Jedes Backup wird in einem neuen Unterverzeichnis abgelegt.

Pro Raspberry System werden drei bzw fünf weitere Dateien immer zum eigentlichen Backup erstellt und sind notwendig für den Restore wenn es kein dd Backup ist:

  1. .img - Bootpartition der SD Karte
  2. .mbr - Master Boot Record der SD Karte
  3. .sfdisk - Partitionslayout der SD Karte - Ausgabe des sfdisk Befehls
  4. .blkid - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des blkid Befehls
  5. .parted - (Partitionsorientierter Modus) - Ausgabe des parted Befehls

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222900.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-094106
│   ├── backup
│   ├── bin
│   ├── boot
│   ├── boot.bak
│   ├── dev
│   ├── etc
│   ├── home
│   ├── lib
│   ├── lost+found
│   ├── media
│   ├── mnt
│   ├── opt
│   ├── proc
│   ├── raspberrypi-backup.img
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.sfdisk
│   ├── remote
│   ├── root
│   ├── run
│   ├── sbin
│   ├── selinux
│   ├── srv
│   ├── sys
│   ├── tmp
│   ├── usr
│   └── var
├── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305
    ├── raspberrypi-backup.img
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.sfdisk
    └── raspberrypi-tar-backup-20160415-204305.tar


Backupverzeichnisstruktur (Partitionsorientierter Backup) 

root@jessie:/mnt/backup/raspberrypi# tree -L 2
.
├── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923
│   └── raspberrypi-dd-backup-20160415-222923.img
├── raspberrypi-rsync-backup-20160416-104548
│   ├── mmcblk0p1
│   ├── mmcblk0p2
│   ├── raspberrypi-backup.blkid
│   ├── raspberrypi-backup.fdisk
│   ├── raspberrypi-backup.mbr
│   ├── raspberrypi-backup.parted
│   └── raspberrypi-backup.sfdisk
└── raspberrypi-tar-backup-20160416-114748
    ├── mmcblk0p1.tar
    ├── mmcblk0p2.tar
    ├── raspberrypi-backup.blkid
    ├── raspberrypi-backup.fdisk
    ├── raspberrypi-backup.mbr
    ├── raspberrypi-backup.parted
    └── raspberrypi-backup.sfdisk

 

Haftungsausschluss

Das Backup- und Restorescript raspiBackup wurde für den persönlichen Gebrauch erstellt und, da es sich als sehr nützlich erwies, der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Es wird im Rahmen des Möglichen die korrekte Funktionalität getestet aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Fehler in raspiBackup die erwartete Funktionalität nicht gewährleistet ist. Jeder, der raspiBackup benutzt tut das auf sein eigenes Risiko. Der Ersteller von raspiBackup ist in keiner Weise haftbar für irgendwelche Fehlfunktionen des Scripts.

 

Updatestrategie

Vor Zeit zu Zeit wird eine neue Version von raspiBackup zum Download bereitgestellt die neue Funktionen, Erweiterungen und kleine Fixes enthält. Auf dieses wird von raspiBackup beim Aufruf und in der gesendeten eMail hingewiesen und man kann dann mit dem Parameter -U die neueste Version runterladen und aktivieren. Die aktuelle Version wird dabei gesichert und mit dem Parameter -V kann jederzeit wieder die vorherige Version aktiviert werden. Vor dem Update sollte man nachlesen welche Änderungen und Neuerungen in der neuen Version enthalten sind. Diese Information dazu findet sich in der Versionshistorie. Sollte einmal ein gravierender Fehler entdeckt werden, wird eine neue Version sofort bereitgestellt.

Jede neue Version wird vor der Veröffentlichung regression getestet. Details zum Regressiontest finden sich hier.

 

Trinkgeld

Immer wieder wird gefragt ob und wie man den Entwicklungs- und Wartungsaufwand sowie Support für raspiBackup honorieren kann. Die auf der Kontaktseite genannte eMail ist PayPal bekannt und ein jeder kann mit einem PayPal Konto an diese eMail ein Trinkgeld geben. Danach wirst Du in diese Liste aufgenommen. Solltest Du das nicht wollen das einfach kurz mitteilen.

 

Weitere Seiten zu raspiBackup

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Versionshistorie von raspiBackup.sh

Sicherung des Backups von raspiBackup.sh auf einer Synology

Alle Artikel zu raspiBackup auf dieser Webseite

 

Hilfreiche Links zum Thema Backup

Shrinking images on Linux

rpi-clone: A shell script to clone a running Raspberry Pi SD card to a USB mounted SD card

sysmatt: Backup, Restore, Customize and Clone your Raspberry Pi SD Cards

Automatic RPi Image Downsizer

How to extend a NOOBS partition

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Kommentare   
#1087 framp 2018-12-03 20:01
Moin Sandro,

Du benutzt eine alte Aufrufsyntax

sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -p /ext/Backup -t tar -k 4

Die neue ist

sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -t tar -k 4 /ext/Backup

Daraus schliesse ich dass Du eine ältere Version von raspiBackup benutzt. Ich schlage vor Du installierst Dir die aktuelle Betaversion von 0.6.4.1 und probierst es noch mal. Dabei dann noch die Optionen
--systemstatus -l debug zufuegen. Wenn es immer noch nicht funktioniert schicke mir bitte das Debuglog zwecks Analyse an meine eMail (Siehe Kontaktseite).

Cu framp
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#1086 Sandro 2018-12-03 06:43
Hallo zusammen
hat wer eine Idee warum es nicht geht?
Ich führe folgenden Command von hand aus;
sudo /usr/local/bin/raspiBackup.sh -a : -o : -p /ext/Backup -t tar -k 4

tar: /home/pi/.pcsc10/pcscd.comm: socket ignored
tar: /home/pi/thinclient_drives: Cannot stat: Permission denied
tar: /tmp/ssh-V4MNYqCjwbPg/agent.674: socket ignored
tar: /tmp/.X11-unix/X10: socket ignored
tar: /tmp/.X11-unix/X0: socket ignored
tar: /tmp/ssh-XYJZCYgKqblz/agent.849: socket ignored
tar: Exiting with failure status due to previous errors
??? RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 2.
Invocation parms: ' -a : -o : -p /ext/Backup -t tar -k 4'
Backup fehlerhaft beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.

danke
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#1085 framp 2018-11-25 16:52
Moin André,

prinzipiell schon. Es gibt jetzt verschiedene Moeglichkeiten.
1) Benutzung des Wrapperscripts und darin die weiteren externen Partitionen sichern. Dazu musst Du bash programmieren koennen.
2) Benutzung der TAR_BACKUP_ADDITIONAL_OPTIONS bzw RSYNC_BACKUP_ADDITIONAL_OPTIONS. Da kannst Du --include Statements benutzen um die externen Partitionen einzubinden. Ausserdem musst Du -x bei den RSYNC_BACKUP_OPTIONS rausnehmen bzw --one-file-system rausnehmen bei TAR_BACKUP_OPTIONS. Allerdings musst Du dann aufpassen dass nicht weitere Partitionen gesichert werden.

In beiden Faellen musst Du vor dem Restore die weiteren Partitionen auf dem Backupspace verschieben, denn sonst werden sie auch auf die Rootpartition restored.

Cu framp
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#1084 André 2018-11-25 16:07
Hallo Framp,
besteht die Möglichkeit weitere (USB)-Partitionen / andere Mount-Pfade mit zu sichern? Ich habe einen USB-Stick, der als Datenhalde neben der SD-Karte angeschlossen ist...
Das Backup soll dann auf dem NAS landen.

Viele Grüße
André
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#1083 framp 2018-11-12 18:20
Moin Fehlermeldung,

Ist sehr ominös :-?

Bitte erstell das Log mit -l debug und lass mir das Log zukommen. Vermutlich reicht auch der Inhalt der Configdatei und die Aufrufparameter in der Befehlszeile. Dann noch die Ausgabe von raspiBackup.sh --version

Cu framp
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#1082 Fehlermeldung 2018-11-12 16:52
Hallo,

egal welchen Backuptyp ich wähle (dd/rsync) in der Konfigdatei, bekomme ich immer folgende Fehlermeldung:
Unbekannter Backtyp: dd/rsync.

Eine Idee, woran das liegen kann?

Danke im voraus
Chrich

--- RBK0128I: Logdatei ist /backup/raspberrypi/raspberrypi-dd-backup-20181112-1$
20181112-154704: MSG --- RBK0128I: Logdatei ist /backup/raspberrypi/raspberryp$
--- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt.
20181112-154704: MSG --- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBac$
??? RBK0022E: Unbekannter Backtyp dd.
20181112-154704: MSG ??? RBK0022E: Unbekannter Backtyp dd.
--- RBK0091I: 'raspiBackup.sh -h' liefert eine detailierte Beschreibung aller S$
20181112-154704: MSG --- RBK0091I: 'raspiBackup.sh -h' liefert eine deta$
--- RBK0032I: Bitte warten bis aufgeräumt wurde.
20181112-154704: MSG --- RBK0032I: Bitte warten bis aufgeräumt wurde.
Zitieren
#1081 framp 2018-10-18 20:24
Moin Peter,

die Option -U bei raspiBackup.sh updated raspiBackup.sh. Die Option -U bei raspiBackupInstall.sh deinstalliert raspiBackup mit allen Dateien. ;-)

Zitat:
Haben sich die Paramter beim Update auf V 0.6.4 verändert, sodass diese Seite hier nicht mehr gültig ist?
Die Frage verstehe ich leider nicht :sad:

Cu framp
Zitieren
#1080 Peter 2018-10-18 19:50
hi framp

Ich bin ein wenig irritiert da ich das Update nicht mit der Option -U ausführen konnte. Ich bekam dann eine Meldung mit der Nachfrage ob ich RaspiBackup wirklich de-installieren möchte...

Mit der Option -r wurde dann das Update ausgeführt...

Haben sich die Paramter beim Update auf V 0.6.4 verändert, sodass diese Seite hier nicht mehr gültig ist?

lg
Peter
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#1079 framp 2018-10-11 20:20
Min Peuqui,

normalerweise sage ich immer bei Problemem mir das Log zuschicken. Dummerweise steht das Log wohl nicht da wo es sein soll :sad: Ist bislang aber noch nie berichtet worden und wenn ich nach einem log gefragt habe kam es auch immer postwendend bei mir an :-)
Ich kenne Deine Optionen und die Konfig nicht. Welche Version benutzt Du? Benutze mal die Aufruf Optionen -l debug -L ./raspiBackup.log. Dann sollte das Log im aktuellen Verzeichnis stehen.

Cu framp
Zitieren
#1078 Peuqui 2018-10-11 19:23
zitiere framp:
Moin Peuqui,

vielen Dank fuer den Hinweis. Wo soll denn das Log stehen?

Cu framp


Laut Deiner Consolenausgabe im Ordner, in dem das Backup angelegt wird.
Zitieren
#1077 framp 2018-10-09 20:57
Moin Peuqui,

vielen Dank fuer den Hinweis. Wo soll denn das Log stehen?

Cu framp
Zitieren
#1076 Peuqui 2018-10-09 11:55
Moinsen,
ich teste gerade Dein, wie ich finde, ziemlich geniales Konglomerat :-).
MIr ist beim Backup aufgefallen, daß ich keine .log-Datei unter dem angegebenen Ort finden konnte.
Grüße,
Peuqui
Zitieren
#1075 framp 2018-09-27 20:35
Moin Matthias,

raspiBackup wurde fuer eine Raspberry die mit Raspbian laeuft geschrieben.

Allerdings gibt es immer wieder Requests auch andere SOCs & OSe zu unterstuetzen. Lies dazu diese Seite.

Cu framp
Zitieren
#1074 Matthias 2018-09-25 21:21
Hallo

Ich nutze das Script auf ein paar Raspi`s und habe eigentlich keine Probleme damit. Die Config ist auf allen auch eigentlich gleich, bis auf den Pfad. Der Restore funktioniert auch.
Jetzt wollte ich noch einen weiteren damit sichern. Es ist ein BananaPi, was ja erstmal kein Problem darstellen sollte. Ich habe vor Jahren bananian installiert. Da das nicht weiter gepflegt wird habe ich ein upgrade auf raspbian stretch gemacht. Das System läuft gut und stabil. Das Backup funktioniert leider nicht. Fehlermeldung :
??? RBK0142E: Bootgerät kann nicht erkannt werden.
Ich vermute das es daran liegt das /boot nicht gemundet wird, da es auf der Root partition mit dabei ist.
Leider finde ich nichts darüber wie ich diesen Fehler beheben kann.
Zitieren
#1073 famp 2018-07-30 18:58
Hallo Jan,

dieser kleine Schalter an den SD Karten kann einen schon zur Verzweifelung bringen :sigh:

Cu framp
Zitieren
#1072 Jan 2018-07-30 16:57
Ich hatte ein Problem beschrieben, aber habe die Lösung gefunden.
Die Ursache war ein brauchtes adapter, in dem Ich mein SD-karte hat zum restore. Ein reserve Karte hat dafür auch ein Raspbian mit Raspibackup installation. Das Problem entstand weil wenn die adapter ins Karteleser geschoben wird die Schiebe des Adapters auf "lock" Position geschoben wird. Und denn kann Raspibackup damit nicht restoren....
Dumm, Ich weiss aber wieder etwas gelernt zu Kontrolieren!
Zitieren
#1071 Axel 2018-06-04 16:18
Moin framp,

klar. Leider beides. Logs aus Securitygründen, OS für die Wiederherstellung. Natürlich ging das als vm charmanter, aber davon wollte ich weg. Ich denke, ich werde mit einem Logloch leben. LVMs -- ok; ich wollte aber KISS und den Pi möglichst wenig verändern.

Zur Not verteile ich die Logs weiter, nehme zwei PIs mit unterschiedlichen Backupzeiten oder sorge für andere Redundanz; -- das geht bei syslog mit den UDP-Paketen zum Glück noch einigermaßen gut.

LG
Axel
Zitieren
#1070 framp 2018-06-04 16:06
Moin Axel,

die Frage ist was Du Sichern willst:
1. Das OS oder
2. die Logs

Bei 1 kannst Du die Fehler von den Logs ignorieren. Bei 2 wird das mit raspiBackup nicht gehen. LVM snapshots denke ich koennten da helfen.

Cu framp
Zitieren
#1069 Axel 2018-06-04 15:40
Moin framp,

nun, der Logpfad war bereits genau so eingerichtet. Du hast mich aber in die richtige Richtung geschubst.

Mein Stopbefehl für den rsyslogd war:
"/etc/init.d/rsyslog stop"

Da aber über den syslog per socket die Protokollierung wieder anläuft und den Service damit startet, schrieben meine eingehenden logs natürlich einfach weiter. Mit 8 Meldungen pro Sekunde ging das recht schnell. Der richtige Stopbefehl lautet:
"systemctl stop syslog.socket rsyslog.service"
(vgl. https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=815862)

Eine andere Frage ist nun, ob diese Backupmethode richtig ist für einen syslogserver -- der damit während des ca. 15 Minuten dauernden backups nichts mehr logt. Da kannst Du mir aber vermutlich auch nicht helfen, es sei denn, es gibt künftig einen Weg, veränderte (geöffnete) Dateien zu sichern.

Danke für Deinen Support!

LG
Axel
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#1068 framp 2018-06-04 14:44
Moin Axel,

ich vermute Du benutzt den Standard Logpfad fuer raspiBackup welcher /var/log/syslog ist und sich natuerlich ändert. Ist ein kleiner Bug in raspiBackup den ich mal fixen muss :oops: Benutze die Option Code:-L backup. Dann wird es in Deinem Backupverzeichnis abgelegt. Du koenntest aber auch mit der Option Code:-u /var/log/syslog excluden vom Backupprocess.
In der naechsten Release von raspiBackup kannst Du exakt den Pfad angeben wo das Log abgelegt werden soll.

Cu framp
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#1067 Axel 2018-06-04 13:30
Hi Framp,

danke! Ich nutzt den PI als rsyslogd und dachte daher, ein Dienststop sei nicht nötig. Das habe ich jetzt nachgeholt; leider stoppt der tar dennoch an derselben Stelle. Die letzten noch offenen Dienste sind wie unten aufgeführt (ich habe den Dienst für die Analyse manuell angehalten):

root@somehost:~# /etc/init.d/rsyslog stop
[....] Stopping rsyslog (via systemctl): rsyslog.serviceWarning: Stopping rsyslog.service, but it can still be activated by:
syslog.socket
. ok
root@somehost:~# lsof / | awk 'NR==1 || $4~/[0-9][uw]/'
COMMAND PID USER FD TYPE DEVICE SIZE/OFF NODE NAME
rsyslogd 4836 root 11w REG 179,2 45082404 18984 /var/log/syslog
rsyslogd 4836 root 13w REG 179,2 18842 38289 /var/log/daemon.log
rsyslogd 4836 root 14w REG 179,2 45042434 39394 /var/log/messages

Kann und soll ich hierfür noch weitere Dienste anhalten?

LG
Axel
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#1066 framp 2018-06-04 13:01
Moin Axel,

tar RC 1 bedeutet i.d.R. da hat sich eine Datei während des Backups geändert. FAQ18 erklärt wie man die zu stoppenden Services identifiziert. Du kannst auch die KonfigOption Code:DEFAULT_TAR_IGNORE_ERRORS=1 setzen. Dann wird der Fehler ignoriert. Ich empfehle dieses aber nicht da Du nicht genau weisst ob sich vielleicht eine wichtige Datei geändert hat.

Cu framp
Zitieren
#1065 Axel 2018-06-04 12:48
Moin framp,

coole Sache! Vor allem freue ich mich über die wunderschöne Dokumentation!

Nach erfolgreichem "-F" bricht bei mir das backup immer bei "/sbin/halt" ab. Sicherung per tar, Komprimierung testweise über Kommandozeile abgeschaltet.

OS: Raspbian Stretch
Aufruf: raspiBackup.sh -g -v -z- -l debug
(Aufruf als root)

Letzte Zeilen:
/sbin/request-key
/sbin/mkfs.bfs
/sbin/dumpe2fs
/sbin/halt
??? RBK0021E: Backupprogramm des Typs tar beendete sich mit RC 1.
--- RBK0026I: Logdatei wird in /root/syslog01-raspiBackup.log gesichert.
--- RBK0043I: Unvollständiges Backup /mnt/backup/syslog01/syslog01-tar-backup-20180604-123631 in wird gelöscht. Das wird etwas dauern. Bitte Geduld.
--- RBK0105I: Neues Backupverzeichnis /mnt/backup/syslog01/syslog01-tar-backup-20180604-123631 wird gelöscht.
??? RBK0005E: Backup fehlerhaft beendet. Siehe vorhergehende Fehlermeldungen.

Hast Du irgendeine Idee?

LG
Axel
Zitieren
#1064 framp 2018-05-28 22:23
Moin Matthias,

ist natuerlich bloed dass der Backup einfach so haengenbleibt. :cry:

ich vermute mal Du benutzt von beiden Raspis dasselbe Backupdevice. Ich vermute dort liegt irgendwo der Hase im Pfeffer :-)

Ich sehe folgende Ansaetze fuer Dich um die Ursache einzugrenzen:
1) Rufe raspiBackup mit der zusaetzlichen Option Code:-l debug auf und suche im Log nach der Zeile die Code:Command executed: enthaelt. Das ist der native Linux Befehl der von raspiBackup benutzt wird um das Backup zu erstellen. Rufe den mal direkt auf als root. Damit pruefst Du ob die Ursache in raspiBackup liegt (ich vermute allerdings nicht)
2) Benutze mal ein anderes Backupdevice, z.B. ein lokal angeschlossener USB Stick.
3) Benutze eine andere Backupmethode

Ich hoffe das hilft Dir bei der Ursachenforschung.

Cu framp
Zitieren
#1063 Matthias 2018-05-28 20:20
Hallo framp,

ich hatte ja geschrieben, dass das raspiBackup bei mir immer irgendwie stehen bleibt. Ich habe es darauf hin mehrfach mit der Option -v getestet und auch auf mehreren raspis. Er bleibt dabei jedes mal bei der selben Datei stehen, aber auf jedem raspi bei einer anderen:
1. raspi
```
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/rc/keymaps/rc-genius-tvgo-a11mce.ko
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/rc/keymaps/rc-gotview7135.ko
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/rc/keymaps/rc-hauppauge.ko
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/rc/keymaps/rc-imon-mce.ko
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/rc/keymaps/rc-imon-pad.ko
```
2. raspi
```
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/pci/ttpci/
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/pci/ttpci/ttpci-eeprom.ko
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/platform/
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/platform/bcm2835/
lib/modules/4.9.35+/kernel/drivers/media/platform/bcm2835/bcm2835-v4l2.ko
```
und dort passiert über Stunden nichts mehr. Ich habe auch beim 1. raspi von verschiedenen Computern versucht den Befehl auszuführen mit dem gleichen Ergebnis. Hast du noch irgend eine Idee, wie ich den Fehler weiter eingrenzen kann?

Viele Grüße,
Matthias
Zitieren
#1062 framp 2018-05-24 21:22
Moin HolgerW,

Du solltest eine Ja/Nein Abfrage bekommen. Dass bei -R ein Backup angestossen wird ist auch merkwuerdig :sad:

Um Dein Problem eingrenzen zu koennen brauche ich ein Debuglog von raspiBackup. Bitte gib noch zusaetzlich die Option Code:-l debug zum Restore an und schicke mir dann das Debug log an meine eMail. Du findest sie auf der Kontaktseite ;-)

Cu framp
Zitieren
#1061 HolgerW 2018-05-24 14:28
Hallo, ich versuche gerade ein Restore, aber es kommen die folgenden Meldungen und es geht nichts weiter. Sollte hier eine Abfrage J/n oder so erscheinen?
Es ist ein Raspbian GNU/Linux 8 (jessie) aktueller Stand.
Aufruf ist: sudo raspiBackup.sh -d /dev/sdb /backup/raspi_rocrail/raspi_rocrail-tar-backup-20180523-202052/
Es handelt sich um einen Raspi 3. Speichermedium ist USB Stick, keine SD Karten. Wenn ich -R angebe dann versucht er zu sichern, nicht zu restoren.
Holger

--- RBK0009I: raspberrypi-openhab: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1015c57) um Do 24. Mai 14:24:59 CEST 2018 gestartet.
--- RBK0128I: Logdatei ist /home/pi/raspiBackup.log.
--- RBK0116I: Konfigurationsdatei /usr/local/etc/raspiBackup.conf wird benutzt.
--- RBK0138I: Bootbackup /backup/raspi_rocrail/raspi_rocrail-tar-backup-20180523-202052/raspi_rocrail-tar-backup-20180523-202052.tar wird benutzt.
--- RBK0068I: Bootpartitionsdateien des Backups aus dem Verzeichnis /backup/raspi_rocrail/raspi_rocrail-tar-backup-20180523-202052 die mit raspi_rocrail-backup beginnen werden benutzt.
!!! RBK0006W: Ziel /dev/sdb mit 7.22 GiB ist kleiner als die Backupquelle mit 7.47 GiB. Die root Partition wird entsprechend verkleinert. HINWEIS: Der Restore kann fehlschlagen wenn sie zu klein wird.
!!! RBK0065W: Gerät /dev/sdb wird repartitioniert und die gesamten Daten werden gelöscht.
Zitieren
#1060 framp 2018-05-13 19:16
Moin Heikoh81,

vielen Dank fuer die Rueckmeldung. Erfreulich dass durch die Umstellung auf samba der Fehler verschwunden ist :-)

Im Forumsthread klappt es weder mit samba noch mit nfs. Das Problem ist schon mysterioes :cry:

Auch dass samba schneller ist als nfs. Das widerspricht allen Performancetests. Vielleicht ist ja die nfs Implementierung der NAS Box nicht performant?

Anyhow: Wenigstens läuft jetzt der Backup wieder :thumbsup:

Cu framp
Zitieren
#1059 heikoh81 2018-05-13 18:59
Zwischenzeitlich habe ich einen zweiten Raspi3b+ hier, um einen Hardware-Fehler auszuschließen. Auch bei diesem funktioniert das Backup mit dd nicht zuverlässig. Erstaundlicherweise ist es nach dem ersten Start aber durchgelaufen.

Nach Hinweisen auf einen ähnlichen Thread im Raspberry-Forum von framps habe ich aber meinen NSF-Mount durch einen Samba-Mount ersetzt.

Nun läuft das dd-Image zuverlässig durch, auch wenn der Raspi schon einige Tage uptime hat.
Die Performance ist übrigens nochmal deutlich besser.
Statt 11-15 MB/s bei NFS schafft dd nun 22-25 MB/s. Mehr kann der Raspi3b+ ja technisch fast nicht...

Viele Grüße,
Heiko
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#1058 framp 2018-05-04 21:51
Take your time :-) Don't hurry be happy :lol:
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#1057 heikoh81 2018-05-04 21:35
Ich werde dies gleich morgen vormittag machen.
Momentan (21:30) kann ich die Haussteuerung nicht herunterfahren, da in den nächsten 2 Stunden viele Timer anstehen (Licht innen & außen, Rolladen)... ;-)
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#1056 framp 2018-05-04 21:17
Moin heikoh81,

vielen Dank fuer die Infos. Ich habe beide Versionen verglichen. Es sind nur ein paar Aenderungen und ich kann keinen Grund finden warum es ploetzlich so langsam geht :sad:
Kannst Du bitte die v0.6.3.2a noch mal mit den zusaetzlichen Optionen Code:-l debug --timestamps -L current starten und mir dann das debuglog an meine eMailAdresse zwecks Analyse zuschicken? Die eMailAdresse findest Du auf der KontaktSeite.

Vielen Dank.

Cu framp
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#1055 heikoh81 2018-05-04 20:36
Nun noch der Output mit Update und dem Abbruch:

Code:
root@fhem:~# sudo raspiBackup.sh -U
--- RBK0009I: fhem: raspiBackup.sh V0.6.3.2 (5659ee1) started at Fri 4 May 17:17:18 CEST 2018.
--- RBK0031I: Checking whether a new version of raspiBackup.sh is available.
--- RBK0190I: Upgrading raspiBackup.sh from version 0.6.3.2 to 0.6.3.2a.
--- RBK0038I: Are you sure? y/N y
--- RBK0057I: Downloading file raspiBackup.sh from https://www.linux-tips-and-tricks.de.
--- RBK0072I: /usr/local/bin/raspiBackup.sh updated from version 0.6.3.2 to version 0.6.3.2a. Previous version saved as /usr/local/bin/raspiBackup.0.6.3.2.sh.
RBK0072I: Don't forget to test backup and restore with the new version now.
root@fhem:~# sudo raspiBackup.sh -a "service apache2 start && service fhem start && service smbd start" -o "service apache2 stop && service fhem stop && service smbd stop" -u "--exclude=/backup/*" -p "/backup" -t dd
--- RBK0009I: fhem: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1d77d56) started at Fri 4 May 17:17:44 CEST 2018.
--- RBK0128I: Using logfile /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-171744/fhem-backup.log.
--- RBK0116I: Using config file /usr/local/etc/raspiBackup.conf.
--- RBK0151I: Using backuppath /backup.
--- RBK0008I: Stopping services: 'service apache2 stop %1%1 service fhem stop %1%1 service smbd stop'.
--- RBK0081I: Creating backup of type dd in /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-171744.
--- RBK0085I: Backup of type dd started. Please be patient.
^C??? RBK0163E: Script execution canceled with CTRL C.
--- RBK0007I: Starting services: 'service apache2 start %1%1 service fhem start %1%1 service smbd start'.
--- RBK0026I: Saving logfile in /root/fhem-raspiBackup.log.
--- RBK0043I: Removing incomplete backup in /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-171744. This will take some time. Please be patient.
--- RBK0105I: Deleting new backup directory /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-171744.
??? RBK0005E: Backup failed. Check previous error messages for details.
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#1054 heikoh81 2018-05-04 20:35
Danke für deine Antwort.
Ich habe mal den Output der Konsole kopiert, da sieht man denke ich auch die genauen Code-Stände?

Es beginnt mit dem Mount des NFS-Shares, dann das erfolgreiche Backup mit der 0.6.3.2, danach sieht man das Update, dann erneut das Backup. Ich habe es nach ca. 60min und nur 1,1 GB abgebrochen (mein Image hat nach PiShrink so ca. 5,6 GB).

Es passt nicht alles in einen Kommentar, deshalb poste ich es auf 2x.

Code:
root@fhem:~# sudo mount 192.168.178.204:/raspibackup /backup
root@fhem:~# sudo raspiBackup.sh -a "service apache2 start && service fhem start && service smbd start" -o "service apache2 stop && service fhem stop && service smbd stop" -u "--exclude=/backup/*" -p "/backup" -t dd
--- RBK0009I: fhem: raspiBackup.sh V0.6.3.2 (5659ee1) started at Fri 4 May 16:56:40 CEST 2018.
--- RBK0128I: Using logfile /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-165640/fhem-backup.log.
--- RBK0116I: Using config file /usr/local/etc/raspiBackup.conf.
--- RBK0151I: Using backuppath /backup.
--- RBK0008I: Stopping services: 'service apache2 stop %1%1 service fhem stop %1%1 service smbd stop'.
--- RBK0081I: Creating backup of type dd in /backup/fhem/fhem-dd-backup-20180504-165640.
--- RBK0085I: Backup of type dd started. Please be patient.
--- RBK0007I: Starting services: 'service apache2 start %1%1 service fhem start %1%1 service smbd start'.
--- RBK0010I: fhem: raspiBackup.sh V0.6.3.2 (5659ee1) stopped at Fri 4 May 17:15:08 CEST 2018.
--- RBK0017I: Backup finished successfully.


Viele Grüße,
Heiko
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#1053 framp 2018-05-04 17:59
Moin heikoh81,

das ist merkwürdig, denn es wird in beiden Faellen das Standard dd Tool benutzt. Ich vergleiche gerne die beiden Codestaende. Vielleicht finde ich ja irgendwas. Dazu brauche ich aber die genauen Codestaende die Du benutzt. Gibt mir bitte von beiden benutzten Versionen die Ausgabe von
Code:raspiBackup.sh -h | grep ^raspiBackup

Cu framp
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#1052 heikoh81 2018-05-04 17:47
Hallo framps,

ich setze einen Raspi3b+ mit relativ frisch aufgesetztem Raspbian Stretch ein.

Mit 0.6.3.2 läuft das dd-Backup mit sehr guter Performance durch. Auf eine NFS-Freigabe auf meinem Qnap212p teilweise mit 23 Mbit, was für einen Raspi ja sehr gut ist.

Nun Update gemacht 0.6.3.2a.
Unter gleichen Voraussetzungen läuft das Backup extrem langsam, und in Schüben. D.h. es werden mal 200MB aufs Qnap geschrieben, aber dann passiert wieder ewig gar nichts (ich sehe die ein- und ausgehenden Daten im Qnap Control Panel).

Da dies meine produktive Haussteuerung ist, ist eine derart lange "Downtime" für ein Backup nicht wünschenswert.

Sofort wieder 0.6.3.2 aus dem Backup wiederhergestellt - raspibackup läuft wieder mit "voller Geschwindigket".

Hat dieses Problem sonst noch jemand?
Kannst du bitte mal danach schauen und das Problem beheben?

Dies sind meine Aufrufe:
Code:sudo mount 192.168.178.204:/raspibackup /backup
sudo raspiBackup.sh -a "service apache2 start && service fhem start && service smbd start" -o "service apache2 stop && service fhem stop && service smbd stop" -u "--exclude=/backup/*" -p "/backup" -t dd



Viele Grüße,
Heiko
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#1051 framp 2018-05-03 20:48
Moin Tobi,

Moin Tobi,

vermutlich meinst Du die Backwardkompatibilitaet mit den Optionen
Code:RSYNC_IGNORE_ERRORS
TAR_IGNORE_ERRORS


Diese ist in der aktuellen Version 0.6.3.2a enthalten (Siehe dazu hier). Lade einfach die aktuelle Version runter ;-)

Allerdings empfehle ich lieber die Ursache zu beseitigen und diese Optionen nicht zu benutzen.

Cu framp
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#1050 framp 2018-05-03 20:45
Moin Matthias,

solange Du nichts manuell an den Backupdateien aenderst kann durch die Hardlinks nichts durcheinandergebracht werden.
Der tar Debug Modus wird mit der Option Code:-veingeschaltet. Alternativ kannst Du die Option Code:-g benutzen. Siehe Details zu den Optionen hier :-)

Cu framp
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#1049 Tobi 2018-05-02 11:28
Hallo

Ich erhalt die RC1 Fehlermeldung. Ich hätte gerne den hotfix zugeschickt.

Danke
Tobi
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#1048 Matthias 2018-04-30 20:02
Moin framp,

ich habe mir die Partition anscheinend mit anderen Versuchen unbrauchbar gemacht, vielleicht lag daran auch das Problem mit den Hardlinks. Ich habe den Stick noch einmal neu formatiert und das Backup vom lokalen Raspi läuft. Allerdings scheint das Backup von einem anderen Rechner ewig zu dauern bzw. einfach keinen Fortschritt mehr zu machen. Gab es nicht irgendwie eine Möglichkeit, die verbose-Ausgabe vom tar anzuzeigen? Damit könnte ich das Problem vielleicht eingrenzen.

Vielen Dank,
Matthias
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#1047 framp 2018-04-22 19:39
Moin Matthias,

das ist merkwuerdig :sad:

Da es leider mit dem tar Backup immer wieder Probleme gibt kann mittlerweile auch ein rsync Backup ohne Hardlinksupport erstellt werden. Wenn allerdings Hardlinks moeglich sind werden sie benutzt und wenn keine benutzt werden koennen wird eine entsprechende Meldung ausgegeben.

Um Dir sagen zu koennen was genau die Ursache des von Dir geschilderten Verhaltens ist benoetige ich ein Debuglog. Benutze bitte einmal zusaetzlich die Option
Code:-l debug
und schicke mir das Debuglog zu. Die eMail findest Du auf meiner Kontaktseite ;-)

Cu framp
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#1046 Matthias 2018-04-22 19:29
Hallo framp,

nach einiger Zeit reibungslosen Betriebs ist mir meine USB-Festplatte ausgestiegen und ich musste auf einen 64GB Stick ausweichen. Leider klappen dort die Hardlinks irgendwie nicht. Weißt du vielleicht, woran das liegen könnte? Ich habe auch extra vor dem Test den Stick nochmal neu mit ext4 formatiert.
Hier die Ausgabe auf meiner Konsole:
```
pi@Pimatic:~ $ sudo raspiBackup.sh
--- RBK0009I: Pimatic: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1d77d56) um So 22. Apr 14:41:00 CEST 2018 gestartet.
--- RBK0151I: Backuppfad /mnt/Backup wird benutzt.
--- RBK0036I: Partitionslayout wird gesichert.
--- RBK0158I: rsync Backup "/mnt/Backup/Pimatic/Pimatic-rsync-backup-20180422-144100" wird erstellt.
--- RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
--- RBK0010I: Pimatic: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1d77d56) um So 22. Apr 15:44:49 CEST 2018 beendet.
--- RBK0017I: Backup erfolgreich beendet.
pi@Pimatic:~ $ sudo raspiBackup.sh
--- RBK0009I: Pimatic: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1d77d56) um So 22. Apr 15:45:52 CEST 2018 gestartet.
--- RBK0151I: Backuppfad /mnt/Backup wird benutzt.
--- RBK0036I: Partitionslayout wird gesichert.
--- RBK0158I: rsync Backup "/mnt/Backup/Pimatic/Pimatic-rsync-backup-20180422-154552" wird erstellt.
--- RBK0085I: Backuperstellung vom Typ rsync gestartet. Bitte Geduld.
--- RBK0010I: Pimatic: raspiBackup.sh V0.6.3.2a (1d77d56) um So 22. Apr 15:53:22 CEST 2018 beendet.
--- RBK0017I: Backup erfolgreich beendet.
```
früher gab es immer noch eine Meldung über die Verwendeten Verzeichnisse für Hardlinks, das fehlt jetzt. Dadurch lief mein Stick schon einmal voll (Memo an mich selbst: ich sollte eine eMail-Benachrichtigung einrichten) und es konnten keine Backups mehr gemacht werden. In der Konfig sind Hardlinks aktiviert:
```
# Hardlinks werden für rsync benutzt (0 = nein, 1 = ja)
DEFAULT_HARDLINKS=1
```

Viele Grüße,
Matthias
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